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 Kapitel 3 ; The devil behind you

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AutorNachricht
Thalestris

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Fr Apr 05, 2013 11:28 am

Thalestris ignorierte sein Grinsen, das erscheinen war, als sie sich aufgeregt hatte gekonnt. Er war einer dieser Menschen, die jede Gelegenheit ausnutzten, um Menschen ihre Schwächen vor zu halten. Zumindest schätzte sie ihn gerade so ein..
Auf ihre Frage nach seinem Sinneswandel, erwiderte er nichts. Sie fragte auch nicht weiter nach. Statt dessen erinnerte er sie nun daran, dass sie sich waschen wollte, doch das tat er nicht, wie es Jemand getan hätte, der kein Interesse hatte. Sie spürte seine Blicke auf sich und nahm sein breites Grinsen durchaus, wenn auch nur im Augenwinkel wahr. Sie erwiderte grinsend

Ja, das wollte ich... Aber denk bloß nicht, dass ich mich vor dir ausziehe!

Irgendwie war sie gerade dabei, aufzutauen... Die anfängliche Schüchternheit verschwand und wich einer starken, eleganten, wenn auch frechen Art.
nun fragte er, woher sie kam... Zumindest indirekt.. Er hatte sich ihren Namen gemerkt. Doch was sollte sie jetzt antworten? Um Zeit zu schinden, meinte sie

Ja, ich bin Thalestris, aber du hast mir deinen Namen noch nicht verraten..

Und da hatte sie ihn auch schon geduzt. Eigentlich war sie immer höflich und sprach Fremde mit "Sie" an. Doch da er das auch nicht getan hatte, schloss sie daraus, dass es okay sein müsste..
Doch was sollte sie nun sagen? Sie konnte ja schlecht erzählen, dass sie nicht wusste woher sie kam und als letztes wusste, dass sie aus einer Psychiatrie ausgebrochen war. Als fügte sie ein leiseres

Nein.. ich... Bin nicht von hier

an und hoffte, dass ihm das genügen würde.
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Fortis

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Apr 06, 2013 4:09 am

»BAD GIRLS WANNA GET SEX AND CIGARETTES;
I GIVE A DAMN ABOUT THESE LADIES«

In der Tat hatte Fortis der Neueingetroffenen nicht so viel Humor zugetraut, vor allem nicht angesichts ihrer Situation und der Umstände, die sie umgaben. Doch Thalestris war offensichtlich sich trotz allem nicht zu schade für einen kleinen Spaß und Fortis hätte gelogen, wenn er gesagt hätte, dass ihre Worte ihm nicht einmal eines dieser zynischen Grinsen entlocken konnte. Somit schaffte es die junge Frau tatsächlich ihn zu einem Lächeln zu bringen, das dieses mal nicht nur seinem sarkastischen Gemüt entsprang, sondern selbst seine Augen erreichte und sie kurz funkelnd aufblitzen ließ. Allerdings war der Blonde auch nicht derjenige, der sich lange mit soetwas aufhielt, oder ewig über ein und diesselbe Sache lachte, also lag eine Entgegnung praktisch auf der Hand.

"Schade! Ich kann mich auch umdrehen!"


Das leichtgefällige Grinsen war schon fast aus seinen Worten herauszuhören, da hätte Thalestris ihn nicht einmal mehr zu ansehen müssen und da Fortis auch keine weiteren Ausführungen folgen ließ, erschien es für einen kurzen Moment so, als meine er seine Worte wahrlich ernst. Als seien sie nicht nur so belanglos dahingeplänkelt. Doch sprach sein Grinsen wohl von einer anderen Ansicht. Zudem wollte die Brünette auf etwas anderes hinaus - vielleicht auch um seine letzte Frage zu umgehen. Sie hatte damit zwar vollkommen recht, dass er seinen namen noch nicht verraten hatte, aber wozu auch? Der Mann, dem er zuvor begegnet war, hatte sich ebenso wenig um einen Namen gekümmert wie er selbst und schließlich hatte Fortis Thalestris nicht darum gebeten, dass sie ihren Namen verriet. Sie hatte sich ja ohne Aufforderung vorgestellt. Aber nun würde er ihr wohl eine Antwort geben müssen, oder eine verdammt gute Ausrede finden müssen, um seinen namen für sich zu behalten.
Eigentlich war es doch kein Problem sich einmal kurz vorzustellen, aber Fortis war seit so langer Zeit immer nur die durchsichtige Figur gewesen, die niemand beim Namen kannte und um die man einen Bogen machte, sodass es ihm nun irgendwie befremdlich vorkam, ihr seinen Namen zu sagen. Außerdem - was war wenn sie sich irgendwo hier aufhielt? Schließlich war er noch immer auf der Suche und vorerst wollte er herausfinden, wie nahe er ihr schon war, da war eine Person, die seinen Namen ausplaudern könnte vollkommen fehl am Platz.
Doch entgegengesetzt all dieser Zweifel gab sich der Wasserbegabte schließlich einen Ruck und antwortete Thalestris, wenn auch etwas zaghaft, was zu seinem vorherigen Verhaltensbild wohl etwas entgegengerichtet war.

"Fortis."

Augenblicklich war das Grinsen und sanfte Leuchten in seinen Augen verschwunden gewesen und es war Fortis deutlich anzumerken, dass er keine weiteren Auskünfte über sich oder seinen Namen geben würde. Somit akzeptierte er auch wortlos, dass Thalestris offensichtlich nicht über ihre Herkunft sprechen wollte. Nun gut, was hatte er auch erwartet, er war schließlich nicht die vertrauenserweckende Person und zudem wollten sie ja eigentlich auch die Küche suchen, anstatt sich hier im Plauderton über so etwas belangloses wie Namen zu unterhalten.

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{Humor | schweigt | Name }


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Thalestris

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Apr 07, 2013 4:48 am

Thalestris lauschte grinsend seinen Worten. Aha... So war das.... Er sagte die Worte so, als meinte er sie tatsächlich ernst, doch das Grinsen auf seinen Lippen sagte etwas anderes. Sie nickte und erwiderte grinsend

Aha.. So einer bist du also.

Sie zwinkerte und lachte etwas. So langsam verlief das Gespräch wirklich in eine gute Richtung... Er war wohl doch viel netter, als sie gedacht hatte und wahrscheinlich - so wie sie - Fremden gegenüber erst einmal kühl... Schließlich grinste er jetzt und Thalestris bemerkte das fröhliche Funkeln in seinen Augen, das ihr zeigte, dass das Lächeln echt war.
Als sie nun nach seinem Namen gefragt hatte, dauerte es eine ganze Weile, bis er erwiderte, er heiße Fortis... Fortis... Ein außergewöhnlicher Name, ganz so wie der Ihre. Was er wohl bedeuten mochte? Thalestris fand Namen mit Bedeutung komisch, obwohl wohl jeder Name eine Bedeutung hatte... Doch woher sollten die Eltern denn vor der Geburt ihres Kindes wissen, wie es drauf war...
Thalestris... "Die Schöne"... So schön fand sie sich gar nicht und deshalb schüttelte sie innerlich nun einmal mehr den Kopf über solche Namen...
Nach Außen hin wunderte sie sich eher darüber, dass sein Grinsen so urplötzlich verschwand und er ganz ernst und zaghaft antwortete.. Sofort legte sie ihm eine Hand auf die Schulter. Das Lächeln war nun auch aus ihrem Gesicht gewichen und sie meinte ernst

Sorry, falls ich da.. etwas zu viel gefragt habe... Ich dachte nur.. es ist ja nur ein Name...

Es schien ihr, als hätte sie einen Fehler gemacht, obwohl das doch ganz normal war, Jemanden nach seinem Namen zu fragen...


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Fortis

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Apr 10, 2013 5:09 am

»ASH TO ASHES
DUST TO DUST«

Wie lange wollte er diese Plauderei eigentlich noch über sich ergehen lassen? Fortis wusste es selbst nicht. Irgendwie war es ihn gerade so überkommen sich einfach mal auf eine belanglose Unterhaltung einzulassen, wo er doch sonst immer ein bestimmtes Ziel dahinter verfolgte. Zudem schien Thalestris wie jemand, vor dem er sich nicht scheuen musste ein wenig auf die lockere Art herumzuspinnen, doch war ihm das Misstrauen nunmal in die Wiege gelegt worden. Es wäre nun einmal nicht seine Art gewesen ewig nur herumzustehen und nichts zu tun, wo sie doch eigentlich etwas hatten untersuchen oder besser - suchen wollen. Allerdings schien es die Neuangekommene damit nicht so eilig zu haben, was Fortis wunderte, schließlich legten die meisten Frauen so viel Wert auf ihr Äußeres, dass sie lieber keine Sekunde Dreck an ihrem Körper hatten. Ihm ging es da ähnlich, doch er mochte den torfigen Geruch der modrigen erde sowieso nicht sonderlich. Da war ihm das unberechenbare, formbare Wasser lieber.
Mit der Zeit schien sich die anfängliche Spannung etwas zu lockern, denn auch die junge Frau ließ sich auf Fortis etwas scharzen Humor ein. Und das obwohl er es nicht einmal mehr beabsichtigte ...

Nachdem er schweigsam geworden war, hatte auch Thalestris kurzerhand nichts mehr gesagt, was dem Blonden nur recht war. In diesem Moment war ihm bewusst geworden, warum er so lange mit keinem über persönlichere Dinge gesprochen hatte. Es ging einfach niemanden etwas an, selbst wenn es "nur" ein Name war. Offensichtlich hatte die Brünette gemerkt, dass er gezögert hatte, denn sie entschuldigte sich augenblicklich - Fortis tat dies mit einem kaum merklichen Schulterzucken ab. Ja, sie fragte wohl zu viel. Und "nur" ein Name - was wusste sie schon. wahscheinlich kannte sie kein Betrug, Intrigen und erbitterte Feindschaft, für die meiste Frauen war die gesamte Welt ja nur ein Bildnis auf Frieden und Zuckerwatte mit Pferdchen und mümmelnden Häschen.
Als sie ihm ihre Hand auf die Schulter legte, erstarrte Fortis beinahe zur Salzsaule. Wie lange hatte er keine Berührungen mehr zu gelassen? Zwei Jahre? Drei? Er wusste es nicht, doch die Wärme die von ihr ausging fühlte sich falsch auf dem Stoff seiner Jacke an.
Die gesprenkelten Augen versenkten sich in die braunen von Thalestris, als wollten sie diese bis aufs Innerste durchleuchten und aushorchen. Erst einige Augenblicke später fasste sich der 25-Jährige wieder.
"Was ist nun? Stehen wir hier rum oder schauen wir uns mal nach etwas wasser um?"

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{Gedanken | Name | Berührung }


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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Apr 10, 2013 9:01 am

Als Thalestris ihn berührte, schien es als würde er innerlich zusammenfahren. Er schien plötzlich sehr in Gedanken verloren und nach einige Zeit richteten sich seine Augen auf sie. Er sah sie an, als wolle er sie durchbohren mit diesem Blick. Seine Augen waren wirklich hammer... Kurz sah sie ihn an und versank in den Augen, doch sie wusste, dass dieser Blick alles andere als freundlich und offen gemeint war. Es schien, als misstraute er ihr.. Thalestris sah ihn ehrlich an und meinte ganz ernsthaft

Ich will dir nichts böses, wirklich... Ich weiß nicht wovor du Angst hast, aber glaube mir: Vor mir brauchst du keine zu haben.

Nach diesen Worten, strich sie mit ihrer Hand über seinen Arm, ehe sie sie zurück zog. Sie standen eine Weile hier und lauschten der Stille, ehe er sie daran erinnerte, dass sie eigentlich Wasser suchen wollten.
Thalestris nickte und erwiderte

Ich bin für die Wassersuche.

Ein kleines Stück lief sie ins Haus hinein, doch sie ließ ihm den Vortritt. Aus Höflichkeit und weil er wusste, wo man hier Wasser finden würde. Ganz im Gegensatz zu ihr..

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Apr 13, 2013 6:04 am

»IF I LOOSE MYSELF TONIGHT
I'LL BE BY YOUR SIDE«

Diese Frau war ihm suspekt. Und zwar in jeder Hinsicht. Sie schaffte es doch tatsächlich ihm erst die Hand aufzulegen, dann zu versuchen ihn zu beruhigen und letztlich auch noch die vage These aufzustellen, er habe Angst. Das waren schon wieder so viele Konfrontationen auf einmal, dass Fortis gar nicht wusste, worauf er zuerst reagieren sollte. Zumal ihre Hand auf seinem Arm sihn zunehmends störte, er aber merkwürdigerweise auch nicht im Stande war sie einfach abzuschütteln. Beinahe hätte er wütend auf sich selbst werden können, wäre er nicht Fortis gewesen. Und der gestand sich bekanntlich keine Fehler ein, noch gab er diese zu. Somit war er mehr als erleichtert darüber, als Thalestris ihr zartes Händlein endlich von seinem Körper entfernte und bei sich hielt, anstatt weiter auf Tuchfühlung zu gehen.
Es spiegelte sich nicht einmal mehr der kalte Glanz in seinen Augen ab, als er all dies über sich ergehen ließ, sondern eine unergründliche Leere überfiel einen, wenn man in die sonderlich gefärbten Augen des Blonden sah.

Gottseidank entschloss sich die brünette Frau dann doch nach Wasser Ausschau zu halten, anstatt hier weiter herumzustehen. Es war ihm nur recht, schließlich konnte er weder das ewige Schweigen noch das Nichtstun sonderlich gut ab. Folglich setzte sich Fortis in Bewegung und steuerte eine der Türen an, die offensichtlich aus diesem Vorraum hinausführten. Vor einer der großen Holztüren angekommen, stieß er diese auch schon entschlossen auf und trat ein, wenn auch vorsorglicherweise etwas zurückhaltend. Der fremde Mann hatte ihm schließlich gesagt, dass hier noch weitere Personen lebten und die galt es zuerst einmal gekonnt zu umgehen, oder zumindest vorerst nicht zu stark zu verärgern. Sonst ging seine Strategie schließlich nicht auf.
Allerdings hielt sich momentan in diesem Raum niemand auf, wie Fortis feststellen musste. Es erschien ihm etwas wie ein Essensaal, der große Tisch, der an eine Tafel erinnerte, ließ darauf schließen. Der Blonde warf einen Blick zurück durch die Tür, wo Thalestris noch immer im Vorzimmer stand. Er überließ es ihr selbst ihm zu folgen, oder sich auf eigene Faust auf die Suche zu machen.
Fortis ging weiter durch den Raum und musterte diesen genauso gründlich, wie er zuvor Thalestris angesehen hatte. Wenn auch etwas weniger röntgend. Der wasserbegabte steuerte eine weitere Tür an und öffnete diese. Zu seiner Überraschung war auch hier keine weitere Person vorzufinden. Dafür aber fand er die Küche in ihrer vollen Pracht vor sich. Offensichtlich war sie noch nicht so oft benutzt worden, oder jemand legte überheblichen Wert auf Sauberkeit. Triumphierend trat der Blonde ein und sah sich um.

"Ich glaube, ich habe gefunden, was du benötigst."

In Richtung Thalestris waren diese Worte gewandt, während Fortis selbst durch die geräumige Küche schritt und er den Wasserhahn ansteuerte. Kurz bevor er diesen jedoch betätigte hielt seine Hand inne. Vermutlich war es besser, wenn er das Thalestris machen ließ. Sie sollte keine unnötigen Fragen stellen.

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{Berührung | geht | -> Esszimmer | -> Küche }


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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Apr 13, 2013 11:08 pm

Thalestris sah diese Leere in seinen Augen, fragte jedoch nicht nach.. Anscheinend war er gerade wieder etwas in sich gekehrt... Obwohl er doch vorhin so offen gewesen war und sogar gegrinst hatte... Lag es an ihr? hatte sie etwas Falsches gesagt? Sie strich sich eine Strähne aus dem Gesicht, während sie beobachtete, wie er in den nächsten Raum luief. Er drehte sich noch einmal zu ihr um und sie folgte ihm. Sie sah sich um. Es war ein wirklich schöner Raum mit einer riesigen Tafel.. Es schienen viele Personen hier zu leben... Erst jetzt realisierte Thalestris, dass er gesagt hatte, er sei auch noch nicht lange hier... Was hatte das zu bedeuten? War er neu hier eingezogen? Doch sie fragte nicht... Es schien, als sei er nicht in der richtigen Stimmung. Er war schon weiter gelaufen, als sie seine Stimme hörte. Er hatte den Wasserhahn gefunden. Also lief sie zu ihm in eine sehr ordentliche und saubere Küche. Sie stellte sich neben ihn und lächelte ihn an Dankesehr mein Herr. meinte sie und verbeugte sich spielerisch etwas. Dann nahm sie ein Handtuch, dass neben der Spüle hing und öffnete den Wasserhahn. Sie strich sich damit den gröbsten Dreck vom Körper . Das Wasser tat gut auf ihrer Haut und dennoch brachte es wenig. Sie hätte wohl duschen, oder gar baden müssen, doch sie wollte Fortis nicht auch noch danach fragen... Als sie nun fertig war und wenigstens der Dreck von ihrer Haut verschwunden war, hielt sie ihre Hände unter den Hahn und trank etwas Wasser. Dann drückte sie sich ganz einfach an ihn und sagte strahlend Danke. Sie wusste, dass er vielleicht etwas dagegen haben würde, doch er stand sich sonst nur selbst im Weg und Thalestris hatte nun wirklich keine bösen Absichten..

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Apr 27, 2013 3:23 am

»IT IS IMPOSSIBLE
IMPOSSIBLE«

Durchaus interessiert musterte Fortis den Raum, in den sie getreten waren. Der blonde Mann mochte einem nicht als der Typ von mensch erscheinen, der es auf das Handwerk anlegte und gerne an den verschiedensten Stellen herumbastelte. Fortis konnte ja noch nicht einmal einem Auto mehr abgewinnen, als einem Apfel, da für ihn beides nur Sinn und Zweck aber keine übergeordnete Stellung hatte. Doch wenn er sich hätte entscheiden müssen - vermutlich hätte er doch die PS Zahl genommen.
Thalestris schien in Fortis' Welt für einen Augenblick nicht mehr zu existieren, denn weder seine Augen noch irgendwelche Worte richteten sich an sie. er ließ seinen Blick durch den Raum schweifen und das gleichmäßige Rauschen des Wasser, versetzte ihn in einen Sog der Trance. Er liebte dieses geräusch und wenn die Wassertropfen einer nach dem anderen, immer schneller in das Becken fielen, konnte er beinahe ihren Geschmack auf der Zunge und ihre Wärme auf seiner Haut spüren. Das Wasser war sein Element und er würde es niemals verschmähen wollen.

Abrupt endete das angenehme Rauschen und die Melodie die sie in Fortis Gedanken geformt hatten, riss ab wie ein Film. Sein Blick wurde wieder lebendiger, beinahe so, als käme er in diesem Moment in die Wirklichkeit zurück. Eine klare Stimme dankte ihm, doch der Wasserbegabte hüllte sich weiterhin in schweigen, und blieb an der Theke gelehnt stehen.
Allmählich musste er sich eingestehen, dass sein Magen nach etwas essbaren verlangte, doch es gehörte sich vermutlich nicht einfach so den Vorrat anderer Personen zu durchstöbern, auch wenn die Frage nach Moral und Gewissen für Fortis eine äußerst geringfühgige war. Zudem war er hier ja nicht allein, das wurde ihm vor Allem in dem Moment bewusst, als er erneut das warme Gefühl eines anderen Körpers auf dem seinen spürte. Doch dieses mal blieb er erstaunlich gefasst. Langsam wanderte sein gesprenkelter Blick zu Thalestris hinunter, die sich an seine breite Brust gedrückt hatte und dort so etwas wie ihren Frieden zu suchen schien. Fragend zog der Blonde eine Augenbraue hoch, als sie sich erneut bedankte. Ihm kam diese Situation etwas absurd vor. Jemand der sich zweimal bedankte und ihn dann überstürzt umarmte. Dass hier war doch keine Benefizveranstaltung und vor dem sicheren Tod hatte er sie auch nicht bewahrt, woher also diese unverhohlene Dankbarkeit?

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{Abwesend | Wasser | Thalestris | stille Frage }


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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Apr 27, 2013 11:25 pm

Thalestris bemerkte, wie er wegtrat, als mdas Wasser rauschte.. Was war los mit ihm? Da war sie wieder, diese Leere in seinen Augen... Nachdem sie den Hahn geschlossen hatte, fragte sie vorsichtshalber

Alles okay bei dir?

Dann drückte sie sich an ihn und er schien etwas verwirrt. Nach ein paar Sekunden ließ sie wieder von ihm ab. Sie wollte ja nicht übertreiben.. Sie atmete tief durch und sagte dann schweren Herzens

Dann... werde ich jetzt wohl weiterziehen....

Wohin, das wusste sie nicht. Doch einen Grund hier zu bleiben sah sie nicht, auch wenn sie sich um jeden Preis einen wünschte... Sie wollte nicht wieder in die Kälte und Dunkelheit des Waldes.... Sie nannte ihn schon insgeheim den "Wald ohne Wiederkehr"... Sie wusste nicht, wohin sie gehen sollte und weshalb... Traurig sah sie auf den Boden... Sie konnte sich an so wenig erinnern...

Wohin soll ich jetzt gehen?

fragte sie sich... Doch ihr fiel auf, dass sie ihre Frage laut ausgesprochen hatte.... Ob er eine Antwort darauf wusste? Würde er ihr eine ernste Antwort geben, oder so wie an der Tür reagieren? Plötzlich schien sie so verletzlich... So hilflos und ohne jeden Antrieb....

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Apr 28, 2013 3:00 am

»AND NOW I FIGHT ALONE
BEHIND THESE WALLS OF FEAR AND PAIN
THIS IS MY WAR AND I'LL ALWAYS FIGHT IT ALONE«

Ein Lexikon wäre in diesem Moment sicherlich das Richtige gewesen. Dort hätte er die Definition von 'Mitleid' nachschlagen können, aber so musste sich Fortis ersteinmal selbst im Klaren darüber werden, was dieses seltsame Gefühl der Schwere, das ihn befiel, als Thalestris so todunglücklich vor ihm stand, überhaupt war. Die junge Frau schien in ihm Regungen wachzurufen, von denen er nicht einmal mehr gewusst hatte, dass er sie bsaß und das fand er irgendwie beängstigend, aber auch interesannt zugleich. So wurde immerhin Thalestris für ihn zu einem objekt, dass ihn neugierig werden ließ, denn offensichtlich schaffte sie es, irgendetwas mit ihm anzustellen, dass ihn nicht im nächstbesten Moment zur Weißglut brachte - und das obwohl er mehr als gereizt war an diesem Tag. Im Gegenteil, Thalestris Anwesenheit beruhigte ihn schon fast auf eine merkwürdige Art und Weise, die er selbst nicht hätte beschreiben können. Es war auch kein Gefühl der Zuneigung, das der Blonde verspürte, aber doch tat es irgendwie gut mit ihr den ein oder anderen Wortwechsel zu führen.
Niedergeschlagen und traurig hörte sich die Lady an, die zuvor noch so voller Dreck und Schlamm gewesen war. Sie hatte sich inzwischen von ihm gelöst und stand mit gesenkten Haupt vor ihm. Keineswegs unterwürfig - wobei sie sicherlich in einer Auseinandersetzung den Kürzeren gezogen hätte - sondern einfach nur unglücklich und zerschmettert.
Fortis lebte nach dem Grundsatz, dass jeder ab einem Alter von 14 Jahren gut auf sich selbst aufpassen konnte und auch die Konsequenzen für sein handeln selbst zu tragen hatte. Da kannte er kein erbarmen und hielt auch nichts von Schonfrist. So hätte er für gewöhnlich ein Verhalten, wie es Thalestris zeigte nicht nur verurteilt sondern vermutlich auch verteufelt, aber die junge Frau war wohl zu weit an den sonst so kaltherzigen Mann gelangt, dass er so etwas wie Milde walten ließ. Ausdruckslos saher sie einfach nur an, musterte wie so oft, ihre Züge als ein schon fast bedauernder Ausdruck in seine Augen trat.

"Wohin willst du denn gehen?"
Sanft lag seine Stimme im Raum, es war nicht wie zuvor, wo Fortis dunkle Klangfarbe stets einen Wechsel aus Sarkasmus, Hohn, Überheblichkeit und Abneigung gezeigt hatte. Die Frage die er gestellt hatte war gezielt gewesen, denn der Wasserbegabte hatte natürlich längst in der Brünetten gelesen, dass sie gar kein dringlicheres Ziel verfolgte. Offensichtlich hatte sie nur nach Wasser gesucht und hatte jetzt keinen anderen Plan. Zudem lag dieses Schloss hier ruhig da, somit würde er für seinen Teil zumindest eine Nacht hier verbringen und ein wneig unterhaltsame Gesellschaft konnte ja selten von Nachteil sein. Man musste sich ja nicht zu vertraut werden ...
Fortis hob langsam die Hand und strich Thalestris seicht eine Haarsträhne hinter das Ohr, die ihr wohl beim Waschen ins Gesicht gefallen war, denn sie war nocht etwas feucht. Dann ließ er die Hand unter dem langen Haar in ihrem Nacken liegen.
"Man muss nicht immer gehen, wenn es am Schönsten ist ..."
Seine Lippen bewegten sich direkt neben ihrem Ohr und Fortis' Stimme war nur der Hauch eines Flüsterns. Als er sie wieder ansah lag in seinen Augen ein loderndes Funkeln und beinahe, beinahe wäre dort ein Lächeln auf seine Züge geschlichen, als der Abstand zwischen ihnen wieder fast so gering war, wie zuvor.

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{Gedanken | beobachtet Thalestris | 'Mitgefühl' | "Flirt" }


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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Apr 28, 2013 9:27 am

Thalestris war noch lange in Gedanken versunken, doch seine Stimme brachte sie zurück in die Realität.. Nicht so grausam, wie man es vielleicht erwartet hätte. Sie war nicht sofort und schlagartig wieder bei ihm mit den Gedanken, nein. Seine Stimme war sanft und trug sie langsam zurück. Als sie wieder ganz bei ihm war mit den Gedanken, realisierte sie seine Frage... Er wollte tatsächlich wissen, wo sie hingehen würde.. Sie blickte ihn nun direkt an. Sah direkt in seine Augen, was sie bis jetzt noch nicht getan hatte... Ihre Rehaugen blickten ihn an und sie meinte ehrlich

Ich weiß nicht, wo ich hingehen soll... Ich weiß auch nicht, wo ich herkomme... Ich fühle mich wie ein Bott auf dem Fluss der Zeit...

Weshalb sie diese Worte gewählt hatte, war ihr nicht klar... So poetisch... Zu poetisch für die Situation, aber sie war ehrlich gewesen. Sie schuldete ihm die Wahrheit.. Und vielleicht würde er nachfragen. Dann würde sie ihm erzählen, wenn es sein musste alles. Denn sie vertraute ihm... Und sie fühlte sich tatsächlich wie ein Boot.. Woher sie kam und wohin sie ging war unklar. Sie wurde mitgerissen, per Zufall kam sie an verschiedene Orte.. Ohne Ziel.. Nur immer weiter den Fluss entlang...
Plötzlich strich er ihr eine Strähne aus dem Gesicht... Und nicht nur das, er bewegte seine Lippen ganz dicht an ihr Ohr und hauchte ihr etwas zu... Was tat er nur? Und weshalb?

Solche Nähe hätte ich nie von dir erwartet...

Flüsterte sie zurück... ER, der immer so kühl und unnahbar schien... Und er stand so nah bei ihr. Sein Körper so nah... Er war sehr groß um Vergleich zu ihr.. Und erst jetzt fiel ihr auf, wie muskulös er war.. Sie war so verwirrt, schon allein wegen ihrer Situation.. Und er machte es nicht gerade besser...

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mo Apr 29, 2013 5:21 am

»SOMEWHERE OVER THE RAINBOW
A BLUE BIRD HIDE
AND THE DREAMS THAT YOU DREAM
MAY COME TRUE«

Jetzt wusste Fortis woran ihn diese Augen erinnerten. An die eines Rehs. Die scheuen Waldbewohner, die man so selten zu Gesicht bekam und in deren großen, runden Augen immer eine uralte Klugheit und das vermeintliche Wissen der Welt lag. Die stillen Wesen hatten den Blonden nie weiter fasziniert, doch war auch er meist in ihren bann gezogen worden, wenn sie querfeldein seinen Weg einmal kreuzten. immer zufällig und immer äußerst leise und bedacht.
Nicht Thalestris komplettes Erscheinungsbild erinnerte ihn an das eines Rehs, doch ihre Augen hatten in diesem einen Moment denselben Ausdruck, wie es die eines Kitzes hätten haben können. Etwas unsicher, orientierungslos, schutzbedürftig und - scheu? Nunja, letzteres war vermutlich nicht der beste Vergleich zu der sonst recht aufgeweckten jungen Frau, trotzdem hatte Fortis das Gefühl, als hätte sie zumindest das stille Verlangen noch eine Weile bleiben zu dürfen. Ihre nächsten Worte unterstrichen dies bloß und in die gesprenkelten Augen des Wasserbegabten trat der wissende Glanz von ihrer Zerissenheit.

Standhaft und irgendwie auch offen sah Fortis Thalestris an, während sein Daumen beruhigend über ihre Wange strich, als sie erneut ihre Stimme erhob. Und dieses Mal schaffte sie es wirklich, dass sich ein vollkommen ehrliches Lächeln auf seine Züge legte - auch wenn es schnell wieder verebbte.
"Wieso nicht? Weil ich der kaltherzige, gutaussehende, herablassende Typ bin, der über Leichen gehen würde?"
Besaß Fortis so etwas wie Humor für sich selbst? Immerhin hatte seine Stimme einen spöttischen Unterton, als er dies sagte, wa sja offensichtlich nicht ganz ernst gemeint war. Doch durchaus schien ihm bewusst, wie er auf andere wirken mochte, auch wenn es ihn meist nicht kümmerte.
"Warum ausgerechnet wie ein Bott und nicht wie ein Fisch, der mit den Wellen treibt?"
Auch dem blonden Mann waren Thalestris etwas sehr poetischen worte nicht entgangen und zugleich stieg er mit derselben Wortwahl darauf ein. Dem ein oder anderen mochte die Anspielung auf den Fisch vielleicht etwas seltsam erscheinen, doch Fortis hätte vermutlich auch nie bestritten, dass er selbst nicht den ein oder anderen Haken hatte. Dass er die Wahrheit erfahren wollte, die sie offensichtlich in ihren Worten versteckt hielt, war kaum zu übersehen, doch er schaffte es diese Bitte so geschickt zu verpacken, dass es nicht bedrängend wirken mochte.

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{Reh | lächelt | frägt nach }


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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mo Apr 29, 2013 5:37 am

Er strich ihr über die Wange und es lag so viel Wärme in seinem Blick... Diese Berührungen.. Sie fühlten sich so stzark an.. Hatte sie doch seit sehr langer zeit Niemand mehr berührt. Weder körperlich, noch - und das schon gar nicht - seelisch.. Doch er schaffte beides ohne Abgewiesen zu werden... Ganz lange lag seine Hand auf ihrer Wange und ganz lange sah er ihr tief in die Augen, als würde ihm nun etwas einfallen, was er lange vergessen hatte...
Dann legte sich ein spöttisches Lächeln auf sein gesicht und er ironisierte sich selbst sogar leicht... Plötzlich war er wieder so humorvoll... Sie erwiderte lächelnd, obwohl es ein eher trauriges Lächeln war, der Gesamtsituation wegen

"Ja... Das bist du wohl...."

Und ganz beiläufig ging er auf ihre zweite Aussage ein..Sie bemerkte seine stille frage, doch wollte sie ihm auch Antwort geben, denn er hatte ihre Worte und ihre Wortwahl nicht verurteilt, oder gar gelacht.. Also erwiderte sie, auf seine Frage nach dem Fisch

"Weil ein Fisch schwimmen will. Ein Boot jedoch, wird getrieben ohne Halt oder Ziel.. Es kann nichts dagegen tun..."

Sie sah auf den Boden... Doch spürte sie seine Hand so deutlich und es tat gut, berührt zu werden... Auch seelisch..


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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Di Apr 30, 2013 7:07 am

»FACES YOU NEED TO KNOW
FACES RUNNIN' LOW
IT AIN'T NO GOOD TO YOU
I AM YOUR ANTI HERO«

Ebenso wie ein Reh verharrte Thalestris bei seiner Berührung. Scheu und fasziniert zugleich. Schon verwunderlich wie ähnlich ein Mensch manchmal den Charakterzügen eines Tieres war, vielleicht sollte sich die weiter fortgeschrittene Spezies die sich aus den Affen entwickelt hatte, doch endlich einmal eingestehen, dass auch sie noch soetwas wie Urinstinkte und typisches tierisches Verhalten besaß.
Natürlich merkte Fortis deutlich, dass die Brünette es offensichtlich genoss in seiner Nähe zu sein, was auch immer sie dabei nun empfand. Doch so verlief ihr Gespräch langsam in die Richtung in der er ein bisschen mehr aus ihr herauslocken konnte. Zwar war dem Blonden ihre metaphorische Sprache noch immer nicht ganz geheuer, doch besaß er jetzt zumindest den guten Willen sich durch ihre bildlich gesprochenen Worte durchzuarbeiten, um ihre eigentliche Bedeutung zu erfahren. Es würde vielleicht noch eine Weile dauern, bis er dahinter kam, aber der Wille zählte schließlich auch schon etwas.

Thalestris Lächeln war traurig und wie ein Spiegelbild war auch aus Fortis' Gesicht das sanfte Lächeln ebenso wie das spöttische Grinsen verschwunden. Es sah ein wenig so aus, als hätte der Mann dieselben Züge angenommen wie die junge Frau. Mit einer Anteilnahme, die man ihm gar nicht zugetraut hätte, sah Fortis sie an und lauschte einfach nur ihren Worten, die er doch kaum verstand. Er wusste nicht wirklich was sie ihm damit sagen wollte.
"Wie darf ich das jetzt auf dich bezogen verstehen? Ich bin nicht so gut im Rätselraten ..."
Für gewöhnlich hätte er es einfach bei ihrer Aussage belassen, doch dieses Mal hakte Fortis nach, nahm aber dennoch seine Hand nicht von ihrer Wange. Die Welt um sie herum schien für diesen einen Augenblick nicht mehr zu exitsieren.
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{Tier-Mensch | Thalestris Worte | frägt nach }


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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Di Apr 30, 2013 10:07 am

Als Fortis nun weiter nachhakte, nickte Thalestris. Ja, sie hatte es erwartet.. Und er würde nicht locker lassen.. Diesmal nicht... Sie musste ihm alles erzählen... Langsam bewegte sie ihre Hand und legte sie auf seine, die immer noch auf ihrer Wange ruhte.

Nicht hier...

Sie wollte ihm ja alles erzählen.. Aber die Küche war nun wirklich kein geeigneter Ort dafür. Sanft nahm sie seine Hand von ihrer Wange und zog ihn mit sich, als sie aus der Küche in den Speisesaal mit der langen Tafel lief. Sie nahm Platz und bedeutete ihm, sich neben sie zu setzen... Dann atmete sie tief durch, ehe sie begann

Vielleicht wirst du mir nicht glauben, oder denken, ich wäre verrückt... Vielleicht bin ich das auch... Aber ich kann mich nicht an viel erinnern... Bruchteile meiner Kindheit, wie Puzzlestücke. Danach fehlt ein riesiges Stück.. Das Nächste, woran ich mich erinnern kann... ist dass ich in einer Zelle lebte.. In einer Psychiatrie... Wie ich dorthin kam, weiß ich nicht. Ich wusste aber, dass ich dort nicht hin gehöre.. Ich entkam auch irgendwie... Das "wie" fehlt jedoch wieder... Und dann war da dieser Wald, dieses Schloss.... Und dann warst da du.. Der einzige Mensch inmeinem Leben, an den ich mich wirklich erinnern kann.. noch... Ich hoffe, das bleibt so, denn... du bist anders...

So beendete sie ihre Erzählung. Sollte er von ihr denken, was er wollte... Sie hatte sich nun geöffnet und ihm ganz dargelegt.. Alles... Alles was sie bedrückte... Was würde er sagen?

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Mai 01, 2013 2:38 am

»LET'S STEAL A CAR
AND DRIVE IT OUT INTO THE OCEAN«

Bedeutungsschwer war Thalestris' Blick und ohne weiter zu wiedersprechen, ließ sich Fortis mit ihr ziehen. Sie ging zurück in den Speisesaal und setzte sich dot an die Tafel, während sie ihm bedeutete es ihr gleich zu tun. Nun, was hatte er jetzt shcon noch groß zu verlieren? Der Blonde ließ auch seine letzten Zweifel hinter sich und nahm neben ihr Platz, wartend, dass sie begann zu erzählen was geschehen war. Er wusste natürlich nicht im Geringsten was er zu erwarten hatte, oder was ihr wiederfahren war, dass sie sich erst setzen musste um davon zu berichten. Dass es nicht durchwegs angenehm sein würde, darauf war er gefasst. Doch in Fortis Blickwinkel war die Welt so oder so ein grausamer Ort und er hatte niemals Mitleid mit Menschen, die sich über ihre unglückliche Situation oder das, was ihnen wiederfahren war beschwerten. Er selbst war auch vom Leben gezeichnet und behielt dies lieber für sich, anstatt sich zu beklagen. Was hätte es auch für einen Sinn gehabt?
Trotzdem erschien es ihm als ein etwas sinnvollerer Zeitvertreib an Thalestris Schicksal Anteil zu nehmen, als nur grübeldn herumzusitzen und seinen Racheplan weiter auszufeilen. Ein paar andere Gedanken konnten ja nicht schaden, auch wenn er damit nur die Probleme anderer ergründen würde.

Sogleich begann die Brünette auch mit ihrer Geschichte und es war tatsächlich nicht das, was Fortis erwartet hätte. Eine Psychatrie und ihre nur Bruchstückhafte Erinnerung, ließen ihn kurz stocken. Ihr ging es also ähnlich? Zwar er selbst nicht in eien Psychatrie geraten, doch auch er konnte sich nicht an alles erinnern was geschehen war. Ungläubig sah er Thalestris an und im ersten Moment hätte man annehmen könne, er war einfach nur schockiert von ihrer Erzählung, doch dies hätte sicherlich nicht grundlegend zu seinen charakterlichen Eigenschaften gepasst.
Allein ihre letzten Worte ließen wieder die Milde in seinen Blick fließen, als sie meinte, sie hoffe, dass alles so bliebe.
"Gut, ich fasse zusammen: Du hast ein recht verkorkstes Leben hinter dir, an das du dich kaum erinnerst, du weißt nicht, wie du hier gelandet bist und ich bin der Einzige, an den du dich erinnerst, was wohl daran liegt, dass ich gerade vor dir sitze. Und obwohl du mich gar nicht kennst, wünscht du dir mich nicht mehr zu vergessen ...?!"
Offensichtlich wollte Fortis nicht wirklich eine Bestätigung auf seine Worte haben, denn er ließ Thalestris nur einen kurzen Augenblick Zeit um zu antworten, ehe er weitersprach.
"Mädchen, Mädchen! So hätte ein Ganove sicherlich leichtes Spiel ... - Aber was willst du jetzt tun? Du weißt nicht wohin? Willst hier bleiben? Bei mir oder wie darf ich das verstehen?"

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{folgt Thalestris | hört zu | antwortet }


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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Mai 01, 2013 4:19 am

Thalestris hatte seine Gesichtszüge genau beobachtet nachdem sie geendet hatte. Er schien schockiert... Passte das zu ihm? Der Gesichtsausdruck jedenfalls nicht... Er schien sehr ungläubig. Dieser Eindruck bestätigte sich, als er alles, was sie gesagt hatte noch einmal zusammenfasste... Zum Schluss fragte er, was sie jetzt vor hatte... Ja, was hatte sie vor? Auch die Frage, die wohl in ihrem Hinterkopf schon die ganze zeit herumgespukt war, hatte er ausgesprochen. Wollte sie hier bleiben? Bei ihm? Durfte sie hier bleiben? Sicher nicht..

Ich kann doch nicht einfach hier in einem fremden Haus bei fremden Leuten bleiben... Dir gehört es ja nicht... Ich kenne nur dich in meinem Leben und ich mag dich... Und deshalb will ich dich nicht vergessen... Ich weiß nicht, was ich tun soll... Aber ich wollte mich auch eigentlich gar nicht bei dir ausheulen...

Sie seufzte und fuhr sich mit einer Hand über das Gesicht.. Da war er wieder, dieser zerbrechliche Ausdruck, jedoch nur für den Bruchteil einer Sekunde blitzte er hindurch...

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Mai 01, 2013 4:27 am

»EVERY MOVE YOU MAKE
EVERY SMILE YOU FAKE
I'LL BE WATCHIN' YOU«

Fortis lehnte sich in dem Stuhl zurück und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. Sein Blick schiwff ab zum Fenster und sah dorthinaus in die Welt, ein wenig gedankenverloren schien der sonst so gefasste Mann. Natürlich konnte Fortis Thalestris irgendwo verstehen, er hätte dies vielleicht nicht zugegeben, doch es war nunmal so, dass er für sie langsam aber sicher ein wenig Sympathie hegte. Es war vermutlich nicht so viel wie von ihr ausging, aber immerhin war es ein Teil. Natürlich könnte aber auch er ihr nicht sagen, was sie tun sollte, schließlich verfolgte er eigene Pläne, wobei sie ja wohl keinen hatte.
Alles in Allem stieg ihm dieses ganze Gegrüble mehr und mehr zu Kopf, man konnte ja nicht immer auf alles eine Antwort und die passende Entgegnung finden. Früher oder später würde sich da schon eine Lösung finden und wo sich Thalestris letztlich aufhielt, war ihre Entscheidung.

"Tja, nun, tu was du willst. Ich binsowieso nicht gut im 'jemanden einen Rat geben'. Und keine Angst ein wenig Heulerei werde ich schon aushalten - irgendwie."

Ein schelmisches Zwinkern ließ er zu Thalestris fliegen, als er sein Augenmerk wieder auf sie richtete. Momentan gab es nur sie beide hier, sonst schien das Schloss weitesgehend ruhig dazuliegen. trotzdem war sich Fortis sicher, dass sich irgendwo in den oberen Geschossen noch weitere Personen aufhielten, ganz zu schweigen von der seltsamen Frau in der Eingangshalle, die so urplötzlich aufgetaucht war und sich nicht weiter rührte.
Der Blonde beugte sich vor, stützte die Unterarme auf die Oberschenkel und sah Thalestris einfach nur unverwandt in die Augen. Was er damit beabsichtigte - gute Frage. Doch das typische Grinsen schlich beinahe beruhigend über seine Lippen.

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Mai 01, 2013 6:04 am

Thalestris sah ihn an.. Natürlich konnte er ihr nicht helfen... Doch es interessierte sie schon, weshalb er hier war. Vorsichtig fragte sie

Kennst du den Besitzer des Schlosses? Oder wieso bist du hier?

Ja, es war eine sehr direkte Frage, aber sie hatte sich ihm schließlich auch offen gelegt.. Er musste ja nicht gleich - so wie sie - seine gesamte Lebensgeschichte erzählen..
Dann sah er sie wieder an.. Mit diesem Blick, der so beruhigend schien und lächelte etwas. Unverwandt musste sie auch wieder lächeln. Dieses Lächeln stand ihr viel besser, als der traurige Gesichtsausdruck, den man für gewöhnlich nicht von ihr gewohnt war..
Er war jedenfalls schon länger hier als sie... Deshalb beschloss sie, ihn die Situation einschätzen zu lassen

Glaubst du, ich kann bleiben? Ist das überhaupt okay für dich? Vielleicht willst du ja lieber, dass ich gehe...

Sie zwinkerte etwas und lächelte. Ein leicht freches Lächeln war es schon....

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Do Mai 02, 2013 6:23 am

»YOU CAN BREAK ROCKS«

Früher oder später hatte eine solche Frage nach seiner eigenen Herkunft sicherlich kommen müssen. Einmal mehr wurde Fortis schlagartig klar, warum er sonst solche Nähe nicht zuließ, eben um solche Fragen zu umgehen. Ein wneig resigniert warf er kurz einen Blick zu Boden, ehe er sein Augenmerk wieder auf die brünette Frau vor ihm richtete. Vermutlich erwartete sie nun von ihm, dass er sich ihr öffnete, es war doch eigentlich auch die normale Reaktion, nachdem sie so offen gewesen war. Doch von derartigen Verhaltensmustern hielt Fortis bekanntlich nicht so viel und pflegte stets seine eigene Art. Andererseits fragte er sich zugleich, was Thalestris groß anrichten könnte, wenn sie irgendjemandem von ihm oder seiner Geschichte erzählte. Hier kannte ihn niemand weiter, es hatte niemand ein Auge auf ihn und auch sonst würde keiner einen Vorteil haben, wenn er seine geschichte erfuhr. Allerdings machte die Eröffnung solch persönlicher Dinge immer auch verletzlich und anfällig.
Innerlich ziemlich hin und her gerissen, entschied sich der Blonde letztlich doch dazu, zumindest einen Teil seiner Geschichte preis zu geben.

"Nein, ich kenne hier auch niemanden weiter. Und hier bin ich eigentlich nur, weil ich jemanden suche, den ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Ich weiß nicht ob dieser jemand sich hier befindet, oder ob das nur eine weitere Zwischenstation auf meiner Reise wird. - Eigentlich bin ich schon mein ganzes Leben auf Reisen und auf der Suche..."

Das war doch einigermaßen akzeptabel. Zwar etwas vage, doch immerhin eine etwaige Erklärung wie er hierherkam. Oder besser, warum er hier war. Er hatte keine Namen erwähnt und damit konnte man auch keine Suchaktion im großen Rahmen starten.
Was Fortis allerdings entgangen war, dass seine grün-gelben Augen kurz verräterisch und irgendwie mordlustig aufgeblitzt waren, als er von diesem "jemand" sprach. Jetzt war in seinem Blick wieder alles normal und nichts erinnerte mehr an den grausamen Charakterzug des Wasserbegabten.

"Ich bitte dich! Zwar kann ich auf mich selbst aufpassen, doch würde ich so reizende Gesellschaft niemals ausschlagen."
Das Funkeln kehrte in seinen Blick zurück, beinahe ein wenig auffordernd. es war ein recht durchtriebenes und undurchschaubares Spiel, das Fortis da trieb.
Aber in sowas war er ja offensichtlich Meister.

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Do Mai 02, 2013 7:40 am

Als Fortis nun so vage Andeutungen machte, entging Thalestris nicht dieses mordlustige Blitzen in seinen Augen.. Sie wusste, dass etwas mit ihm nicht stimmte.. Er hatte ein geheimnis, das war klar.. Doch je mehr sie ihn kennen lernte, desto mehr ahnte sie, dass dieses Geheimnis sehr sehr dunkel war und sie es wahrscheinlich nicht wissen wollte... oder sollte.... Sie nickte nur nach seinen Worten. Dann kehrte der gewohnte Ausdruck in seine Augen zurück und er scherzte wieder. Er wollte also nicht, dass sie ging... Sie selbst wollte auch nicht gehen?
Verdammt! Dieser Typ hatte ihr ganz schön den Kopf verdreht und sie wusste, dass sie sich hier auf etwas einließ, was sicher nicht ungefährlich war... Er war nicht so harmlos, wie er schien.. Doch irgendwie... gefiel es thalestris.. Er war nicht so, wie die anderen Männer.. Er war unergründlich und geheimnisvoll und solche Menschen zogen thalestris sehr an. Sie liebte Mysterien und er war ihr ein einziges Rätsel... Ihr fiel der Vergleich zu einem Vampir ein.. Ja, sie hatte Vampire schon immer gemocht....

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Do Mai 02, 2013 8:02 am

»DON'T WAIT FOT LUCK«

Offensichtlich hatte die junge Frau das kurzzeitige Durchblitzen von Fortis Absichten bemerkt, denn kurz verkrampfte sie, doch ebenso schnell, wie bei Fortis, verflog auch bei ihr dieser Zug wie im Wind.
Nun saßen sie also hier und unterhielten sich über ihr verkorkstes Leben, wussten letztlich selber nicht, was sie hier taten, oder als nächstes tun würden und hatten nur sich selbst als Gesellschaft. War schon etwas absurd das Ganze.
Trotzdem irgendwie fühlte sich Fortis mehr und mehr in Thalestris bann gezogen - er konnte es selbst kaum erklären. Aber die Frau, die auf so rasche Weise aufgetaucht war, faszinierte ihn auf eine gewisse Art und Weise. Er konnte seinen Blick fast nicht mehr lösen, von diesen rehbraunen Augen, die ihn so unschuldig und schutzlos ansahen. Langsam begann der Beschützerinstinkt in ihm zu wachsen und irgendwie konnte er auch nichts dagegen tun.

Irgendwann dann erhob sich Fortis von seinem Platz udn stand auf, das typische Grinsen im Gesicht. es sah beinahe so aus, als wolle er Thalestris nun allen ernstes alleine lassen. Er machte wneige Schritte Richtung Tür, ehe er einmal ihren Stuhl umrundete und ihr schließlich von hinten die Augen zuhielt.Und ihren Kopf ganz langsam und sehr behutsam nach hinten zog.
"Da du ja wohl heute nichts mehr weiter vorhast - beanspruche ich die restliche Zeit deines Tages für mich."
Es klang ein wenig falsch, so wie Fortis es aussprach, doch er legte in seine Worte ja gerne eine gewisse Würze und Spannung. Und natürlich war auch ihm aufgefallen, dass Thalestris nicht ganz abgeneigt von ihm war. Was er ja wiederum von Frauen auch gewohnt war ...

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Do Mai 02, 2013 8:10 am

Thalestris sah ihn an, als er plötzlich aufstand. Wollte er gehen? nun, sie hatten sowieso lange geschwiegen... Wahrscheinlich war jeder seinen eigenen Gedanken nachgehangen und Thalestris hatte das getan.. Sie hatte versucht, sich zu erinnern... Sie versuchte es oft, doch das einzige, woran sie sich erinnerte war die Psychiatrie und daran wollte sie sich gar nicht erinnern..
Er riss sie wieder aus ihren Gedanken, als er ihr plötzlich die Augen zuhielt und ihren Kopf leicht nach hinten zog.. So.. er wollte also doch Zeit mit ihr verbringen.. Sehr viel Zeit sogar.. Sie grinste und legte ihre hand auf seine Hände. das angenehme Prickeln der berührung tat gut...

So... Ist das so? Und was hast du vor?

grinste sie und zog seine Hände über ihre Schultern..

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Do Mai 02, 2013 8:17 am

»NO RISK NO FUN«

Ohne ein einziges Mal den Blick abzuwenden sah Fortis Thalestris in die Augen. Im Moment war ihm irgendwie alles egal, es spielte keine Rolle mehr, was sie für Absichten hatte oder nicht. Es würde jetzt auch nichts mehr ändern und außerdem würde es auch keinen weiter kümmern. Wer sollte sie hier groß stören? Das Haus lag verlassener da, als man es hätte beschreiben können und doch sollten noch andere Personen hier wohnen? Er begann daran zu zweifeln.
Thalestris zog seine Hände über ihre Schultern und mit einem Grinsen ließ er es geschehen, ließ sich einzig und allein von ihr führen, ehe er sich zu ihr hinabbeugen musste, da seine Hände an ihrer Seite bis hin zu ihrer Hüfte hinabgewandert waren.
Nur wenige Zentimeter trennten ihre Nasenspitzen noch voneinander, ehe ein letztes Mal kurz die bernsteinfarbenen Sprenkel in seinen Augen aufblitzten, bevor er seine Lippen auf ihre legte.
Fortis hatte definitiv Übung in soetwas, schließlich war er in den meisten Städten der Casanova gewesen, den es nie lange irgendwo hielt. Trotzdem hatte er stets Erfolg in der Damenwelt gehabt.
Momentan war da nur Thalestris und das war auch gut so. Die Intensität des Kusses überwältigte auch den Wasserbegabten für einen Moment, als die Wärme ihrer Lippen in seine überströmte.
"Wie wäre es damit?"

Kaum hatte er sich von ihr gelöst, küsste Fortis sie ein weiteres Mal, doch jetzt überließ er ihr das "Tempo".

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Do Mai 02, 2013 8:24 am

Thalestris sah ihm in die Augen und grinste ihn frech an, als er so nah bei ihr war.. Dann küsste er sie plötzlich.. Nie hätte thalestris das erwartet.. Nicht hier.. Nicht jetzt in diesem Moment und doch fühlte es sich so verdammt gut an. Dieser Kuss, ob echt oder auch nicht tat so gut und Thalestris konnte nicht mehr klar denken. Sie stand auf und stellte sich vor ihm. Er küsste sie noch einmal und sie legte ihre arme um seinen Hals. Sanft flüsterte sie

Was machst du nur mit mir?

Sie konnte keinen Gedanken mehr fassen, doch es war ihr egal.. Hier zählte nur er.. Er und dieses verdammt gute Gefühl in ihrer magengegend...

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