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 Kapitel 3 ; The devil behind you

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AutorNachricht
Aishlin
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Dez 01, 2012 12:39 pm


» Say my name
as every colour illuminates we are shining
and we'll never be afraid again. «

Aishlin wollte schon zu einem empörten Protest ansetzen, da sie die Bezeichnung ‚Nuss‘ definitiv nicht annehmen wollte. Zudem war das noch nicht einmal eine richtige Beschimpfung oder Ähnliches. Doch die Ablenkung, die Alessio ihr bot, nahm sie nur allzu gern an. Kurz schloss sie die Augen und genoss den Kuss, der ihrer Meinung nach allerdings viel zu kurz war. Etwas missmutig blickte sie Alessio an und legte den Kopf schief, nur um dann leicht grinsen zu müssen.

„Du und der Böse? Das sehe ich nicht ein. Und das mit dem quitt überlege ich mir auch noch einmal“

lautete ihre einfache Antwort, wobei sie ihm zuzwinkerte, wie er es zuvor getan hatte. Dann schob sie sich an ihm vorbei, wobei sie seine Nähe nicht umging, und trat an die Tür ihres Zimmers. Neugierig öffnete sie die Tür und warf einen ersten Blick in den Raum. Ihr raum schien groß und geräumig zu sein und entsprach genau dem Stil der Dunkelhaarigen. Erneut setzte sich ein Lächeln auf ihre Lippen, als sie ein, zwei Schritte in den Raum trat und dann über ihre Schulter zurücksah.

„Kommst du auch oder willst du lieber allein im Gang versauern“

fragte sie mit einem amüsierten Lächeln und sah ihn erwartungsvoll an. Der Kuss hatte etwas in ihr geweckt und sie wollte sich einfach nicht damit abfinden, nichts Weiteres zu bekommen. Aishlin war sehr stur, was das anging.

{ ALESSIO | amüsiert | erkundet ihr Zimmer | wartet }

..................................

I found my addiction, my only desire. He's just like me; the one out of fire.

Outfit | Alessio.
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Alessio

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Dez 02, 2012 7:05 am

Aishlin gab eine einfache Antwort von sich, die dem Italiener gefiel. Es hatte etwas freches und selbstbewusstest. Irgendwie hatte Aishlin auch etwas leicht kindliches wenn sie sauer war oder sich entschuldigte. Ihr gegenüber würde er das allerdings niemals aussprechen. Zwar wäre es als Kompliment gemeint, dass sie süß war, doch war sie bestimmt nicht der Charakter, der so ein Kompliment hören wollte. Eher wollte sie wie eine stolze Lady angesehen werden. Und das war sie auch. Sogar als sie sich an ihm vorbeudrängte und einen kurzen Körperkontakt herstellte. Sie öffnete die Tür des Raumes, über dem ihr Name stand. Alessios Lächeln schwand als sie eintrat und er wollte sich gerade umdrehen, als er angesprochen wurde. Mit frechem Gesichtsausdruck folgte er der Dunkelhaarigen.

"Warum sollte ich draußen versauern, wenn hier drinnen einem etwas versüßt wird?"

Im Raum blieb er stehen und sah sich um. Unterschiedliche Möbelstücke standen herum. Bücher lagen in Regalen. Bilder hingen zum Teil an den Wänden. Es roch sogar sehr angenehm.

"Wenn ich mir das hier so ansehe, sieht es gar nicht so schlecht aus."

Sein Blick ging zu einem Fenster. Von hier aus konnte man eine hübsche Aussicht genießen. Die Tür hatte er nicht hinter sich geschlossen. Er war gespannt, ob Aishlin diese schließen würde oder nicht. Wenn sie es tun würde, dann hätten sie das erste Mal die Möglichkeit allein miteinander zu sein.

[geht in Aishs Zimmer I schuat sich bewusst um I hat Tür offen gelassen I spricht]

..................................

I live my life with the woman of fire; but Istill can not stop being a liar.

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Di Dez 04, 2012 5:00 am

Der Mann wusste nicht, wo sie waren. Keine Zivilisation.
Nicht viele Menschen, bloß die hier, in diesem seltsamen Schloss.
Adam konnte nicht anders, er war ein wenig entspannter. Wenn Menschen, wegen ihm sterben müssten, wären es immerhin nicht viele. Nur diese wenigen hier.
Der Mann hielt ihm die Hand hin. Ein freundliches Zeichen, dachte Adam traurig. Er schien ein guter Mensch zu sein. Aber er war verflucht, von dem Moment an, als Adam ihn angesehen hatte.
Mit seinen bloßen Augen, quälte Adam Menschen. Wie die Medusa, kreischte eine eklige, schrecklich laute Stimme in seinem Kopf.
Er gab dem Mann nicht die Hand.
Nicht, weil er nicht wusste, wie man sich benahm, nicht, weil er ihn nicht mochte. Sondern weil er ihn mochte. Es machte ihm Angst.
„Eric, ich kann nicht sagen, dass es schön ist, dich kennenzulernen. Ich mag dich und das macht mich sehr, sehr traurig. Mein Name ist Adam…“, sagte er ruhig. „… aber es ist kein Vergnügen, mich kennenzulernen. Es ist ein Albtraum, etwas, von dem du dir wünschen wirst, dass es nie geschehen ist. Mein Fluch wird an dir kleben, wie eine Klette, wird dein Leben aussaugen und zerstören. Glaub mir, es war immer so. Ich bin dazu verdammt, Leuten schlechtes zu bringen.“
Er senkte den Blick und er spürte, wie Tränen in seinen Augen aufstiegen und über seine Haut rannen, brennende Spuren hinterließen und auf sein dünnes Oberteil hinabfielen.
Er dachte an seine Eltern, die nicht mehr waren, dachte an sie und wünschte sich, er hätte mehr Zeit mit ihnen gehabt. Wut stieg in ihm auf, und er verwünschte all jene, die ihre Eltern hassten und die dennoch so viel Zeit mit ihnen hatten. Der Boden bebte wieder, aber Adam fing sich wieder.
Er würde für immer allein sein, würde immer nur sich haben, denn er war ja verflucht, er würde nur sich Leid zufügen dürfen, nie jemand anderem.
Freunde hatte er nie gehabt, alle hatten sich von ihm abgewandt, denn wo er war, war Schmerz.
Frauen gab es nicht in seinem Leben, nicht mehr. Seine Schwester und seine Großmutter hatten ihm so wehgetan, nie würde er in einer Frau etwas anderes sehen, als ein Monster, ein widerliches, selbstgefälliges und egoistisches Monster. Er würde nie einer Frau sein Herz schenken können, denn er hatte keines mehr. Es war zerfallen, denn ohne Liebe konnte kein Herz leben. Und selbst, wenn er eines hätte, es wäre schwarz und verkümmert, so dass niemand es haben wollen würde. Oder es läge sein Fluch auch darauf, so dass er es niemandem geben könnte.
Eric riss ihn aus seinen Gedanken.
Seine Gabe.
Adam sah Eric an.
„Ich denke, du weißt schon, welche Gabe ich habe. Du hast den Boden bestimmt gespürt, das Beben und Zittern, das Wackeln. Ich kann Löcher in der Erde entstehen lassen, die Erde reißen lassen. Ich kann mich eigentlich sehr, sehr gut beherrschen, nur…manchmal, da tun mir meine Gedanken weh und … es passiert einfach. Das ist gefährlich, ich bin gefährlich. Ich werde sobald ich kann, gehen. Ich werde euch nicht weiter der Gefahr aussetzen. Das kann ich nicht. Darf ich dich nur vorher fragen, mit welcher Gabe du gesegnet wurdest?“
Adam war entsetzt. Jedes Wort, jeder Buchstabe war mit Gift getränkt, ätzend, wie Säure und er hatte so viele diesem Mann dort gegeben.
Er wollte gehen, nie wieder kommen, wieder in den Wald und niemanden sehen, aber er konnte nicht.
Etwas hielt ihn hier. In diesem seltsamen Schloss.
Es war, als würden ihn tausende Fäden hier festhalten. Nein, keine Fäden, Stahlseile.
Sie banden ihn hier fest.
Kalte Stahlseile aus einem Gefühl.
Einem Gefühl, das er lange vergessen hatte und nicht wusste, was es war.

{ bei ERIC | erklärt ihm alles | fragt ihn nach seiner Gabe }
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Anthony

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Dez 05, 2012 6:17 am

Nun passierte etwas mit dem Tony als letztes gerechnet hatte. Er hörte das animalische Knurren und während er sich halb umdrehte spürte er, wie er den Boden unter den Füßen verlor. Hart schlug er rücklings auf den Boden auf und spürte wie es ihm die Luft aus den Lungen presste. Was zum Teufel war den bloß in die Frauen gefahren? Erst diese Eishexe und jetzt Emma. Wenn das so weiter ging würde er sich wohl an seine Clanführerin halten, diese flirtete wenigstens mit ihm ohne ihn gleich umbringen zu wollen. „ Was zum Teufel soll das Emma?“ ,röchelte Tony schließlich leise, als er spürte wie sich ihre Hände um seinen Hals legten. Er hatte seine Hände an ihre Handgelenke gelegt um den Druck auf seinen Hals ein wenig zu verringern. Doch weg stoßen wollte und konnte er sie aus dieser Position nicht. Er hörte sich ihre Vorwürfe an und sah sie entgeistert an. Es entglitten dem Genie förmlich alle Gesichtszüge, als er ihre Anschuldigungen hörte. Eigentlich war er davon ausgegangen, dass es ihnen beiden gefallen hatte. Die Momente der Zweisamkeit und die Tatsache das sie am Ende mehr seine Freundin als seine Assistentin gewesen war. Hatte er sich so darin getäuscht? Anthony hatte den Eindruck gehabt dass Emma gefallen an dem Blitzlichtgewitter gehabt hatte. Doch auch darin schien sich der Waffenexperte vollkommen getäuscht zu haben. Tony war so entgeistert und perplex, dass er nicht mal bemerkte wie sehr sie ihm doch die Luft abschnürte und sie ihn langsam aber sicher erstickte. Daher war das erste was er machte ein paar mal tief durch atmen, kaum dass sie von seinem Hals abgelassen hatte. Dabei erhob er sich natürlich ebenso, auch wenn er nicht schnell genug war und daher nicht dicht an Emma heran kommen konnte. Dafür war es ein zu seltsames Gefühl was sich um seinen Brustkorb legte. Es war als würde ihn Emma noch immer im Würgegriff halten und ihn zu Boden drücken. „ Jarvis..mach die Tür zu ...“ ,befahl er dann nach dem er seine Stimme wieder gefunden hatte. Sofort schloss sich die Tür zu seinem Labor wieder und verriegelte sich. „ Lass niemanden hier rein...“ fügte er an die klI gewandt hinzu. „Natürlich Sir“ ,ertönte die Stimme der künstlichen Intelligenz.

Erst jetzt sah er wieder wie dicht Emma ihm kam und wieder hatte er den Drang sie einfach zu küssen. Sie zu sich zu ziehen und zu hoffen dass das hier alles nur ein übler Scherz war. Doch als er die Hand heben wollte, fiel ihm wieder ein dass er ja eingemauert war. Warum mussten Frauen immer Probleme machen? Gut Männer waren auch nicht einfacher aber gab es nicht mal ein paar Momente wo Frauen einfach nur unkompliziert sein konnten? Erst die Frage von Emma riss ihn wieder aus den Gedanken und so antwortete er „ Zufällig bin ich hier um ihnen das Leben angenehmer zu machen. Den anderen Elementarkämpfern und auch dir Emma. Die einzige Frage die mich gerade beschäftigt ist die Frage was zum Teufel in dich gefahren ist. War dir unsere Zweisamkeit doch so sehr zu wider? Eigentlich hatte ich das Gefühl gehabt, dass du Gefallen daran gefunden hattest mehr meine Freundin als meine Assistentin zu sein....habe ich mich so sehr darin getäuscht?“ ,fragte er sie unverblümt und behielt sie dabei natürlich die ganze Zeit im Auge.

[im Labor(2. Keller) | entgeistert über Emma | weiß nicht so recht wie er reagieren soll | lässt das Labor verriegeln]

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Nathaniel
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Dez 05, 2012 6:45 am

Immer mehr wandelte sich Nates Gesichtsausdruck. Von dem lebensfrohen jungen Mann, der immer einen witzigen Spruch auf Lager hatte, zu einem eher nachdenklichen und verletztem Teenager. Im Grunde war er auch genau das! Er war noch nicht erwachsen und im Grunde machte es wirklich wenig Sinn, ihn als Clanführer zu engagieren. Doch Sha wollte es ja nicht anders. Das war doch wirklich äußerst seltsam... Wenn Nate eines nicht hatte, waren es Führerqualitäten. Seiner Meinung nach sollte ein Anführer ernsthaft und besonnen sein, was er wirklich nicht war. Dafür glänzte er öfters mit Sprunghaftigkeit und neigte anscheinend dazu, die weiblichen Clanmitglieder gegen sich aufzubringen, in dem er unhöflich in ihr Zimmer platzte.
Doch Kathys Entschuldigung trug etwas zur Aufhellung der dunklen Stimmung des jungen Mannes bei. Immerhin schien er es nicht gänzlich verschissen zu haben. Der Stimmungsumschwung kitzelte kurz seine Mundwinkel, doch dann entschied er sich, sie doch lieber nicht anzugrinsen. Wer wusste schon, wie sie das wieder auffassen würde. Das hinzugefügte zauberte jedoch ein Grinsen auf sein Gesicht. Ein unterdrücktes Lachen kam an die Oberfläche und ließ Nate wieder wirken wie sonst.
“Ich kann's versuchen, aber es wird nicht leicht.“, meinte er grinsend und wandte sich schnell ab um nach unten weiter zu gehen. Es war ihm ganz entfallen, wohin sie überhaupt wollte, doch plötzlich schoss es ihm wieder in den Kopf und das Grinsen fiel wieder von seinem Gesicht. Er konnte nicht da runter! Ja, es war dumm und naiv zu glauben, Tony würde irgendetwas da unten anfackeln, wenn er selbst gerade in der Nähe war. Aber wie konnte er sich sicher sein. Er hielt es zwar aus in der Gesellschaft von Aish zu sein, aber auch nur, weil er sie für ungefährlich hielt, wenn man sich nur nicht mit ihr auseinandersetzte. Solange man ihr zustimmte konnte nur alles gut werden – oder vielleicht auch nicht. Im Grunde war dies hier eine sehr ungeeignete Umgebung für ihn. Hier liefen zu viele lebende Fackeln rum.

“Äh... hast du immer noch vor, in den Keller zu gehen?“, fragte er, in der Hoffnung sie würde verneinen und einfach wieder hoch oder irgendwohin gehen, wo nicht die Gefahr bestand, dass man ihn anfackelte. Den Feuerclanlern traute er jedenfalls alles zu. Deshalb gab ich sich auch nicht mit ihnen ab. Nate wählte lieber die weniger gefährlichen Elemente und deswegen war Eric auch der einzige, mit dem er sich unter den Clanführern wirklich verstand. Livianna schien sowieso wenig mit den anderen zu tun haben zu wollen, also ließ er sie. Wie Eric genau über ihn dachte, wusste der 19-jährige zwar auch nicht, aber er schien nicht der Typ zu sein, der schlecht über jemanden dachte.
Doch das war jetzt gar nicht von Beland. Wichtig war, was Kathy wählte. Wollte sie immer noch da runter, in das Reich dieses Feuerkämpfers, um sich den Sicherheitscode abzuholen oder hatte sie sich inzwischen anders entschieden. Im Grunde war es ihm gleich, doch lieber war ihm dann doch das Letztere.

{Kathy // im „Treppenhaus“ // nachdenklich // antwortet // fragt}

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Kathrine

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Fr Dez 07, 2012 6:17 am

Die junge Frau zwang sich nach ihren Worten ihn weiterhin anzusehen und nicht einfach wieder den Blick zu senken. Es kostete sie einiges an Selbstbeherrschung vor ihm stehen zu bleiben und auf eine Reaktion zu warten. Leider wusste sie nicht was in ihm vorging, doch nachdem sich sein Gesicht schließlich wieder aufhellte löste sich die Klaue der Angst von ihrem Herzen, die sie bis dahin festgehalten hatte in der Befürchtung er könne ihr ihr Verhalten übel nehmen. Und sie hätte es durchaus verstanden, hätte er sie für hysterisch gehalten und sie stehen lassen.

Die Erleichterung wich jedoch wie schon so oft in den letzten Minuten einer Wut und einem Schamgefühl, eine ungesunde Mischung die ihre Wangen mit einem leichten Rotton überzogen, als sie seine Antwort hörte. Dieser...! Ihr fehlten die Worte und so schnappte sie nur einmal empört nach Luft und wandte schließlich doch den Blick ab um sich nicht weiter seinem Grinsen aussetzen zu müssen und sich wieder zu beruhigen. Ruhig atmete sie ein und aus, einmal, zweimal, dann war alles wieder gut und ihr Gesicht hatte aufgehört zu brennen. Sie konnte ihn schlecht wieder anschreien, also würde sie seinen Kommentar einfach übergehen, beschloss die junge Frau. Nate war indes weiter die Treppe hinabgegangen, also eilte sie ihm nach, heute schon zum dritten Mal, wie sie feststellte. Nicht gerade ein Umstand der ihre Laune besserte.

Als er sich jedoch mit seiner Frage an sie wandte, blinzelte sie ihn überrascht an und ein leises „Wieso?“ sprang ihr in ihrer Verwirrung über die Lippen, ohne das sie es richtig bemerkte. Wieso sollte sie ihre Meinung ändern? Und wo sollte sie schon anderes hin? Auch, wenn ihr mindestens hundert Dinge einfielen die sie lieber tun würde als sich in eine Menge aus fremden Menschen zu stürzen, verstand sie sein Zögern nicht ganz.
Das vor kurzer Zeit geschehene Desaster und ihre Verwunderung über den sonst so fröhlichen und sprunghaften Nathaniel, der nun zurückhaltend und unsicher wirkte, sorgten wohl dafür dass ihr die Worte unbefangen aus dem Mund schlüpften, obwohl das so gar nicht ihre Art war. „Du kannst auch hier bleiben, wenn du willst.“, versicherte sie ihm und wahrscheinlich klang es in seinen Ohren wie eine kindische Mutprobe. Doch sie waren keine Kinder und das hier weder unheimlich noch erforderte es viel Mut. Zumindest nahm sie an, dass das für jeden Anderen galt, sie selbst bildete da wohl eine Ausnahme. Schnell warf sie ein „Musst du aber natürlich nicht.“ hinterher und hätte am liebsten die Augen verdreht als sie bemerkte wie sie in Nates Gegenwart wieder zu stammeln begann.

Außerdem hoffte sie inständig, das Nate ihre Worte nicht als Aufforderung verstand, denn allein wollte sie sich erst recht nicht in den Keller und zu den vielen fremden Menschen wagen. Deshalb und weil ihre spärliche Vergangenheit ihr gezeigt hatte, dass es besser wäre zu warten und in Ruhe seine Antwort abzuwarten, blieb sie still und beobachtete ihn. Lauernd auf eine Reaktion, die darüber entscheiden würde ob ihr Herz an seinem angestammten Platz bleiben würde, oder wie ein Stein tiefer sackte. Bitte, bitte, ignoriere meinen Kommentar und komm mit!, beschwor sie ihn in Gedanken. Sie blieb jedoch schweigsam und ließ ihm die Wahl.


{ Nate / Treppe / folgt ihm / wundert sich über seine Worte / macht Vorschlag / wartet ab }

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Zara

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Dez 08, 2012 10:25 am

In Gedanken versunken stapfte Zara durch das Unterholz. Wie bin ich hier her gekommen?
Immer wieder spürte sie eine leichte,aber kalte Brisen an ihrer Haut. Trotz der Kälte und der Nässe war sie entschlossen schon bald auf Zivilisation zu stoßen. Sie wusste nicht genau warum, sie schien es zu spüren, dass Menschen in der Nähe waren. Ihr Gefühl schien ihre Schritte zu leiten.
Nicht, dass sie scharf darauf wäre auf Menschen zu treffen, doch sie hatte Hunger und würde verhungern wenn sie niemanden finden würde.
Über den Kontakt zum Boden und der Unterstützung ihrer Gabe konnte sie zwar Umrisse erkennen, jedoch in der Wildnis für Essen zu sorgen war für eine Blinde einfach nahezu unmöglich.

Gelegentlich hörte sie das Knacken von Ästen oder das Rascheln von Blätter, doch es machte ihr keine Angst.
Wie Leute, die in der Stadt wohnen, sich an das Geräusch der Autos gewöhnen, so hatte sie sich an die Geräusche des Walds gewöhnt.
Es schien sie sogar zu beruhigen, sich auf halbwegs bekanntem Terrain zu bewegen.
Manchmal stieß sie gegen einen Baum, denn trotz ihrer Wahrnehmung über die Erde, konnte sie nicht alles sehen.

Bald schon begann sich die Umgebung zu verändern. Die Bäume wurden immer weniger und bald wich auch der Waldboden einer gepflasterten Straße.
Ihre Beine wurden bereits müde. Bald müsse sie eine Pause machen, ansonsten würde sie zusammenbrechen.
Doch ihr Gefühl sagte ihr, sie solle weiter gehen; der Straße folgen.
Schließlich führen Straßen meistens zu Menschen und Menschen haben Essen.

Sie folgte der Straße für eine ganze Weile. Würden die Menschen nett zu mir sein und etwas von ihrem Essen abgeben?
Zweifel machten sich in ihr breit. Zu viele, schlechte Erfahrungen hatte sie mit Menschen gemacht, als dass sie noch an Hilfe von anderen glauben könnte.
Man ist immer auf sich allein gestellt. Sie atmete tief ein und aus. Auch bei seinen Nächsten.

Plötzlich blieb sie stehen. Sie war so sehr in Gedanken versunken gewesen, dass sie kaum bemerkt hatte, dass sie sich etwas großem genähert hatte.
Durch ihre Blindheit erkannte sie zwar nur Umrisse, jedoch war es riesig.
Ein Berg?
Verwundert versuchte sie sich zu orientieren.
Sie schritt weiter auf das Gebilde zu und streckte ihre Hand aus.

Als ihre Hand die Tür berührte, tat ihr Herz einen Sprung. Sie war endlich angekommen, nun würde sie nicht mehr weiter laufen müssen.
Instinktiv war ihr klar, dass dieses Gebäude bewohnt sein müsse.
Sie suchte nach einer Klinke.
Auf einmal zitterten ihre Beine und ihre Hände. Vor lauter Aufregung hatte sie ihren körperlichen Zustand total vergessen.
Langsam knickten ihre Beine ein und ihr zarter Körper kippte zur Seite, dann wurde ihr schwarz vor Augen.

{Wald | Geräusche | gepflasterte Straße | riesiges Gebilde | Schloss | Ohnmacht}
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Cato

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Dez 08, 2012 10:46 am

Cato hielt ihren Plüschhund in der Hand und verharrte weiter auf der Treppe. Ein Lächeln lag auf ihren Lippen, denn immer noch freute sie sich überglücklich ihren Bruder wiedergefunden zu haben. Gelegentlich kamen Menschen an ihr vorbei, welche die Treppe hochgingen. Niemand schien sie wirklich wahrzunehmen. Das war nicht schlimm. Im Gegenteil. Sie hatte ja gern etwas ihre Ruhe und sie wollte sich noch an ihrer Freude festhalten. Doch gegen diese Frau würde sie noch etwas tun müssen. Hatte diese Tusse doch einfach ihre Haare angesenkt. Mit einer Sache hatte die dumme Kuh allerdings Recht. Cat konnte ihre Gabe wirklich nicht exakt beherrschen. Fies Lächelte das blonde Kind. Vielleicht würde es ja eines Tages... "versehentlich" passieren. Wenn es ein Unfall wäre... dann konnte man ihr nicht voll die Schuld zusprechen. Und Alessio müsste etwas Verständnis aufbringen.

Geräusche an der Eingangstür lenkten sie aus ihrer Gedankenwelt heraus. Zuerst klang es so als würde jemand die Klinke berühren. Dann ein kurzes, dumpfes Geräusch. Neugierig stand Cat auf und ging auf die Tür zu. Bevor sie diese öffnete, atmete sie kurz durch. Ihr Blick fiel auf nichts außer die welt. Erst als ihre Augen zu Boden sahen, erblickte sie die fremde Frau. Andere Kinder hätten sich erschrocken und hätten sofort Hilfe gerufen. Die Zwölfjährige hingegen legte ihren kopf shcief und betrachtete die Ohnmächtige. Ihr Haar war dunkel und das Gesicht blass. Mit ihrem Fuß stieß Cat die Fremde leicht an. Keine Reaktion. Na toll. Hier liegen lassen konnte Cat sie nicht. Sonst würde sie auffliegen. Also versuchte sie die Frau zu greifen und sie in das Schloss zu ziehen. Es gelang ihr auch, wobei es sehr schwer für sie war. Innen drinnen holte die Blonde tief Luft und schrie aus vollem Hals.

"HILFE!"

Ihr Schrei hallte von den Wänden wieder. Hoffentlich hatte irgendwer sie auch gehört. Halb gespielt, halb wirklich besorgt kniete sie sich neben die Fremde und hielt eine ihrer Hände. In Catos Gesicht ließ sich Besorgnis heraus interpretieren. Dass ihr die Fremde eigentlich relativ gleichgültig war, konnte niemand erkennen. Wobei... vielleicht war sie ja ganz lustig?

[in eingangshalle auf Treppe I findet Zara I schreit LAUT um Hilfe!!! I kniet neben Zara]

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Zweitchara von Alessio
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Zara

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Dez 08, 2012 9:36 pm

Als Zara erwachte, fühlte sie einen kalten, harten Boden unter sich. Ihre Glieder schmerzten.
Erst im nächstem Moment bemerkte sie, dass scheinbar jemand bei ihr war.
Jemand hielt ihre Hand. Die Hand war warm und weich, scheinbar die eines Kindes
Leider konnte sie kaum noch mehr wahrnehmen. Sie war ausgehungert und ihre Kräfte erschöpft.
Diese Ungewissheit machte sie zwar wütend, jedoch musste sie sich beherrschen.

Zara ließ sich erst nicht anmerken, dass sie wieder erwacht war. Zum ersten Mal schien jemand besorgt um sie.
Kann das wirklich sein?
Eigentlich wollte sie niemandem mehr vertrauen, aber das Kind, das neben ihr hockte, schien ihr helfen zu wollen.
Ihre Gedanken überschlugen sich und sie versuchte einen klaren Gedanken zu fassen, was ihr nicht gelang, da sie nahezu verhungert war.

Sie musste dringend etwas zu essen bekommen, oder sie würde verhungern.
Ewig konnte sie hier nicht liegen bleiben, doch aus eigener Kraft würde sie sich nicht erheben können.
Ist das fremde Kind hier alleine? Das kann ich mir nicht vorstellen...
So beschloss sie, ein Lebenszeichen von sich zu geben und gegebenenfalls mit dem fremden Kind zu sprechen.

{wacht auf | spürt Catos Hand | ESSEN!!! | ein Lebenszeichen}
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Nathaniel
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Dez 09, 2012 3:06 am

Wieso? Wieso was? Wieso 'wieso'? Was... Aha! Völlig perplex starrte Nate die Blonde kurz an, senkte dann aber schnell den Blick. Er konnte es ihr doch nicht erzählen? Er würde wie ein furchtbarer Feigling wirken! Und eigentlich wusste er ja nicht einmal selbst, wieso er so furchtbare Angst vor Feuer hatte. Natürlich hatte es mit seiner Vergangenheit zu tun, aber wer wusste schon, was da eigentlich genau passiert war? Jedenfalls war es einen Tatsache, dass er es Kathy nicht sagen konnte und das ursprünglichste aller Gefühle machte sich in ihm breit – Flucht.
“Nein, nein, schon okay, ich komm mit.“, antwortete er noch schnell ehe er sich so schnell, wie es möglich war, wenn man unauffällig flüchten, in Bewegung setzte und die Treppe hinunter ging. Treppenstufe um Treppenstufe, immer wieder ähnliche Stockwerke, die jedoch immer farblich dem jeweiligen Element angepasst waren. Doch das nahm Nate nur halb wahr, denn hauptsächlich wollte er so schnell ins Erdgeschoss, in der Hoffnung, dass irgendwas ihn dort ablenkte und vor allem Kathy ablenkte.

Als hätte das Schicksal eines seiner Gebete erhört, hörte er, als er fast unten angekommen war, eine zarte Kinderstimme, die jedoch aus vollem Hals um Hilfe schrie. Ein verblüffter Ausdruck legte sich auch Nates Gesicht, bevor er seinen Schritt noch mehr beschleunigte. Die grünen Augen erfassten sofort, die zarte Person, die vor dem Eingangsportal lag. Zwar waren im Raum auch noch andere Leute, aber Nate war wohl der erste, der handelte. Schneller als gedacht war er bei der jungen Frau, die bei näherem Betrachten eher ein Mädchen war. Sie schien sogar jünger zu sein, als er selbst.
Besorgnis legte sich über seine Züge und er sank neben der jungen Frau auf die Knie. Ein blondes Mädchen kniete neben ihr, er hatte sie noch nie gesehen, was allerdings nicht verwunderlich war. Er ließ sie einfach unbedacht und musterte die anscheinend Jüngere. „Hey, kannst du mich hören? Wie heißt du?“, fing er einfach an mit ihr zu reden. Hoffentlich würde sie antworten. Zu seiner Erleichterung konnte Nate aber feststellen, dass sie noch atmete – das konnte nur ein gutes Zeichen sein.

{Kathy // Flucht // Catos Schrei // Zara // spricht mit ihr}

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Zara

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Dez 09, 2012 4:26 am

Auf einmal hörte Zara entfernt Schritte. Bald blieben sie stehen, dann kamen sie viel schneller auf sie zu.
Das Kind neben ihr war immer noch da und hielt ihre Hand.
Ich wusste doch, dass sie hier nicht allein ist.
Die Schritte kamen immer näher, dann hörte sie eine Stimme.
Es war die Stimme eines jungen Mannes, was nicht schwer zu erkennen war, jedoch war die Stimme angenehm und irgendwie schön.
Er versuchte Kontakt zu ihr aufzunehmen. Sollte sie es wagen, zu antworten?

Sie kam zum Schluss, dass es wohl das beste wäre, sich vorzustellen, als sofort um Essen zu betteln.
"Ja ich kann dich hören, mein Name ist Zara." Ihre Stimme war schwach und gebrochen.
Ob er wohl antworten würde?
Eigentlich war es ihr egal, aber komischer Weise, schien dies nicht ganz der Fall zu sein.
Gedanken durchfluteten ihr Hirn.
Ist der junge Mann nett? Wird er mir etwas zu essen geben?
Sie versuchte ihre Gedanken zu verscheuchen, jedoch gelang es ihr nicht.
Langsam versuchte sie sich aufzurichten. Dies gelang ihr.
Zwar zitterte sie am gesamten Leib, jedoch saß sie nun aufrecht.
Sie strich ihre Haare zur Seite. Ihr Atem war schwer.
"Ich hoffe das klingt nicht aufdringlich, aber habt ihr etwas zu essen? Ich verhungere fast."
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Kathrine

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Dez 09, 2012 6:36 am

Verwundert schaute sie Nate nach, der zu ihrer Erleichterung sich nicht von ihrer Aussage dazu verleiten ließ sie allein zu lassen. Und dennoch fragte sie sich was mit ihm los war. Wieso hatte er überhaupt gefragt wenn es ihm scheinbar doch nicht so wichtig war? Noch dazu kam die Art, wie er jetzt die Treppe hinunterlief, ihr von sich selbst bekannt vor. Er wirkte als wolle er vor etwas weglaufen. Etwa vor ihr? Was hatte sie ihm getan das er vor ihr davon laufen sollte? Plötzlich war es, als würde ihr die Kehle zugeschnürt. Hatte sie es tatsächlich geschafft den einzigen Menschen den sie hier halbwegs kannte zu vergraulen?
Leise seufzte sie und folgte Nate zügig die Treppe hinunter. Er hatte einiges an Vorsprung und diese Treppe war wirklich nicht gerade klein. Doch als ein Hilfeschrei gedämpft an ihr Ohr drang, hielt sie kurz inne. Die hohe aber kräftige Stimme, schien die eines Mädchens gewesen zu sein. Eines das sie hier noch nicht gesehen hatte, was bedeutete das es hier noch mehr Fremde gab.
Ärgerlich über sich selbst wischte sie den Gedanken bei Seite. Das war nun wirklich nicht wichtig. Das Mädchen hatte um Hilfe geschrien und sie stand noch immer hier herum. Eilig lief sie wieder los, beschleunigte und brachte ein weiteres Stockwerk hinter sich. Dann hatte sie freien Blick auf die Eingangshalle und die dortige Situation. Eine junge Frau vielleicht in ihrem Alter lag regungslos auf dem Steinboden und ein blondes Mädchen, wahrscheinlich jenes welches um Hilfe gerufen hatte, kniete neben ihr - genau wie Nate.

Sie starrte nur die Szene an die sich ihr bot. Ihre Glieder waren wie eingefroren, die Kälte arbeitete sich bis zu ihrem Herzen vor und umfing es mit einer frostigen Schicht der Eifersucht. Schon wieder fragte sie sich nur noch eines: Wieso?
Wieso lief Nate vor ihr weg? Wieso stürzte er sich so in die Sorge um eine völlig Fremde? Und wieso kümmerte sie das? Genau. Energisch schüttelte sie den Kopf und trat näher, als Nate gerade begann mit der Fremden zu sprechen. Die Arme lag hier schließlich, scheinbar völlig erschöpft, auf dem kalten Steinboden des Schlosses und sie hatte nichts besseres zu tun als eifersüchtig auf sie zu sein, weil Nate sich im Moment um sie kümmerte?
Eifersüchtig, schoss es ihr durch den Kopf. Sie hatte keinen Grund eifersüchtig zu sein, und doch war sie es. Das wiederum bedeute, dass sie etwas für Nate empfand, oder? Etwas, das über eine Bekanntschaft hinausging und möglicherweise auch über…

Stop! Kathy reiß dich verdammt noch mal zusammen!, schimpfte sie mit sich selbst und überhörte dabei beinahe die Antwort der jungen Frau. Zara hieß sie also und scheinbar hatte sie Hunger. Kathy sah sich um. In den oberen Stockwerken gab es offenbar keine Küche, also befand sie sich wohlmöglich hier unten, hinter einer der vier Türen musste sie sein.
Auf Gutglück steuerte sie die Tür zu ihrer Rechten an und spähte hinein, bei dem beeindruckend großen Raum musste es sich um eine Art Wohnzimmer handeln, zumindest schloss sie vom Mobiliar darauf, alles sah zudem recht altmodisch aus, aber auch sehr gemütlich.
Nur leider war von einer Küche hier nichts zu sehen, also schloss sie die Tür rasch wieder und lief zu der Nächstbesten.
Sie öffnete die Tür und fand sich in einem modern eingerichteten Raum wieder der in krassem Kontrast zu dem vorherigen Raum stand und ganz klar nach Küche aussah. Doch sie hielt sich nicht lange mit dem Betrachten der Möbel auf und huschte hinein. Leider war auch die Küche nicht gerade klein und dementsprechend mit vielen Schränken ausgestattet, doch es half nichts sie musste hier doch irgendetwas zu Essen auftreiben können. Also machte sie sich an die Arbeit und öffnete einen Schrank nach dem anderen. Schließlich, als sie sich schon fragte ob sie neben Geschirr und Töpfen noch etwas anderes finden würde, langte sie bei einem Schrank an, welcher, als sie ihn öffnete, tatsächlich eine kleine Packung mit Müsliriegeln freigab. Schnell nahm sie sich zwei davon heraus und verschwand wieder in den Empfangssaal.
Eilig lief sie auf die kleine Gruppe zu und kniete sich neben Nate, allerdings hielt sie sich auch etwas hinter ihm denn einerseits wollte sie ihm nicht im Weg sein, andererseits war die junge Frau immer noch eine Fremde. Dementsprechend zurückhaltend hielt sie die beiden Müsliriegel zwischen Nate und Zara und meinte nur leise “Ich hoffe das reicht fürs erste, es war das Einzige was ich auf die schnelle gefunden habe.”, ehe sie abwartete was geschehen würde. Sie selbst fühlte sich jetzt deutlich besser, als noch vor wenigen Minuten. Auch wenn die Gedanken daran noch lange nicht verschwunden waren. Sie hingen immer noch in ihrem Gedächtnis wie die Erinnerungen an einen schlimmen Alptraum. Was war bloß los mit ihr?


{Nate / wundert sich / folgt ihm / Empfangshalle / eifersüchtig / Wohnzimmer / Küche / holt Müsliriegel / Empfangshalle / Nate, Zara & Cato}

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Zara

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Dez 09, 2012 7:29 am

Jemand war hinzugekommen, scheinbar ein Mädchen, wie Zara kombinierte.
Zara konnte ihren Atem hören und ihre Schritte, welche nur sehr zarghaft und nicht plump klangen.
Wie viel man allein aus den Geräuschen seiner Umgebung schließen kann.
Sie musste schmunzeln.
Seit ihrer Kindheit war sie auf ihr Gehör und ihre Gabe angewiesen und hatte beides damit Stück für Stück verbessert.
In solchen Momenten war sie stolz auf sich.

Scheinbar hatte das Mädchen ihre Worte gehört und war gegangen, um etwas zu essen zu holen. Auf jeden Fall hoffte Zara das.
Es scheint nicht so, als würden all diese Leute zusammen gehören. Kennen sie sich? Vielleicht schon, aber noch nicht lange.
Dazu scheinen sie noch zu viel Abstand von einander zu haben, genauso wie von mir.

Ihre Abneigung gegenüber zwischenmenschlicher Kommunikation, hatte sie dazu verleitet, die Gewohnheiten und scheinbaren Denkprozesse der Menschen genauer zu studieren, was ihr ihre Schlussfolgerungen ermöglichten.

Sie schwieg nachdem das Mädchen gegangen war. Es herrschte eine peinliche Stille.
Zara hielt ihre Augen weiter geschlossen. Diese Menschen schienen nichts von ihrer Behinderung bemerkt zu haben.
Es lag in ihrem Interesse, dies auch noch möglichst lange beizubehalten.
Die geheuchelten Mitleids-Kommentare konnte sie sich ersparen.

Das Kind neben ihr hielt immer noch ihre Hand.
Kinder sind naiv. Sie denken nicht über jegliche Folgen nach.
Sie war doch selber noch ein Kind.
Nein ich bin kein Kind mehr. War ich denn je eins?
In ihrem Kopf drehte es sich wieder.

Plötzlich hörte sie wieder jemanden auf sie zu kommen. Anscheinend war es wieder das Mädchen oder die Frau von vorhin, ihre Schritte waren auf jeden Fall die selben.
Sie kniete sich ebenfalls nieder. Nichts passierte, kein Wort viel, Zara hörte nur ein leichtes knistern, wie von Plastik.
Ihre Kräfte hatten sich nicht erholt, sie konnte immer noch nichts sehen, momentan war sie vollkommen auf ihr Gehör angewiesen, doch auch dies verriet ihr nicht alles.
Eine kleine Träne kullerte aus ihren geschlossenen Augen. Seit Jahren hatte sie nicht mehr geweint.
Hilflos, furchtbar hilflos.
Wieder drangen Tränen aus ihren Augen und sie wurden immer mehr.
Sie konnte es nicht zurückhalten. Sie hasste sich dafür, dass sie so hilflos war.

{Kathrine | Egoismus | Schlussfolgerungen | Kathrine geht wieder | bin ich ein Kind? | Kathrine ist wieder da | hilflos...}
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Cato

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Dez 09, 2012 7:49 am

Die Ohnmächtige gab lebenszeichen von sich und bald sauste schon jemand die Treppe hinunter. Ein Junger Kerl mit braunem Haar. Sofort kniete er neben der Hilfebedürftigen und sprach mit ihr. Die Fremde stellte sich vor und fragte nach Essen. Cat beobachte das ganze und tat weiterhin besorgt. Auch als die Fremde aufstand, hielt sie ihre Hand. Dabei fiel ihr auf, dass sie niemanden direkt ansah oder sich umblickte. Warum? Normalerweise wollte man doch wissen, wer oder was um jemandem herum war. Wieso tat sie es nicht?

"-Sie kann es nicht."

Verblüfft klappte der Blonden leicht der Mund auf. Wie hatte sie denn dann hier her gefunden? Das war eine erstaunliche Leistung. Somit hatte Zara es geschafft ihren Status von "Wer bist denn du; du intressierst mich nicht" auf den Status "Wahnsinn! Wer bist du?" zu steigern. Die Neugier des blonden Mädchens war geweckt und sie blieb dicht neben der Dunkelhaarigen. Sie sah der anderen Blonden nach, die offenbar die Küche suchte, nachdem Zara um Essen gebeten hatte. Da diese offenbar nicht sehen konnte, sprach Cat zu ihr.

"Es wird schon etwas für dich gesucht. Mein name ist Cato. Aber nenn mich einfach Cat."

Bewundernd schauten ihre Augen zu der Größeren hinauf. Ihre Augen funkelten Aufmerksam. Als die Blonde aus der Küche herauskam und die beiden Riegel in der Hand hielt, starrte Cat sie ausdruckslos an. Wie dämlich konnte man eigentlich sein? Hier musste man doch irgendwo etwas anderes auftreiben können. Vielleicht gab es einen Lagerraum oder einen Garten, wenn schon in der Küche nichts war. Hatte dieses Ding überhaupt richtig nachgesehen? Bestimmt war sie blind, wiel ihre Gedanken noch an diesem Penner mit den braunen Haaren hingen. Damit Zara auch wusste, was dieses unbrauchbare Flöttchen da gebracht hatte, sprach Cat es aus.

"Müsliriegel? Ist das wirklich alles?"

Ihre Stimme klang nachfragend und keinesfalls forsch. Beinahe sogar verzweifelt als würde sie sich Sorgen machen, dass es hier für sie alle nichts zu Essen gab. Ja, sie war eine kleine Schauspielerin und kam mal wieder rüber wie ein unschuldiges Kind.

[hält ununterbrochen Zaras Hand I beobachtet I bewundert Zara I spricht für Zara]

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Aishlin
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Dez 30, 2012 2:21 am


» Take me down to the river-bend.
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Show me how to be whole again. «

Die Dunkelhaarige blickte sich schon jetzt staunend um – und das sollte schon etwas heißen. Normalerweise war es überhaupt nicht typisch für die junge Frau, dass sie über irgendetwas erstaunt war. Ihr Zimmer war riesig und weiter hinten im Raum entdeckte sie eine Wendeltreppe. Anscheinend gehörte ihr der sämtliche Turm – dementsprechend also vier ganze Stockwerke. Wundervoll. Das war eindeutig angemessen, befand Aishlin für sich und nickte zufrieden. Sie kannte zwar nicht die anderen Räumlichkeiten, doch würde das bestimmt auch genügen. Sie war mit dem ihr zugeteilten Zimmer auf alle Fälle zufrieden. Alessios Antwort entlockte ihr ein leises Lachen, doch gab sie darauf keine Antwort. Während sie durch den Raum schritt, lauschte sie weiter, was der Dunkelblonde zu sagen hatte. Sie drehte sich zu ihm um und zuckte kurz mit den Schultern. „Mir gefällt es definitiv. Ich denke, anders hätte ich es auch nicht eingerichtet.“ Sie schenkte ihm ein kurzes Lächeln, ehe sie an ihm vorbei sah und ihr Blick auf die Tür fiel.

„Wärst du so freundlich, die Tür zu schließen? Ich habe es nicht so gern, wenn jeder in meine Räumlichkeiten gehen kann, wie es ihm belangt.“ Die junge Frau hasste es wirklich. An ihrer Tür stand immerhin kein Schild, welches aussagte ‚24 Stunden am Tag geöffnet‘. Nein. Es war ihr Privatbereich und das sollte es in Zukunft auch bitte bleiben. Dennoch würde es sicherlich mindestens einen Menschen geben, der hier gerne gesehen war. Mit einem Schmunzeln auf den Lippen blickte sie Alessio abermals an und wartete darauf, dass er die Tür schloss. Währenddessen schritt sie weiter durch den Raum und betrachtete hier und da einige Dinge genauer. Zudem gäbe es da noch drei weitere Stockwerke, die erkundet werden wollten.


{ ALESSIO | Zimmer | erstaunt | fragt }

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Dez 30, 2012 8:27 am

Die Tür sollte der Italiener schließen? Liebend gern! Zuvorkommend nickte der Südländer, ehe leise die Tür ins Schloss fallen ließ. Nun waren sie völlig allein und über alle Maßen ungestört. Trotzdem galt Alessios Aufmerksamkeit erstmals den Räumlichkeiten. Sein Blick schweifte überall hin. Mal da, mal dort ließ er seine Augen haften um die Dinge betrachten zu können. Dabei blieb er hinter der langhaarigen Schönheit, welcher er hin und wieder einen Blick zuwarf. Da bemerkte er die Wendeltreppe und lächelte verstohlen. Seine Beschwerde war nicht wirklich ernst gemeint, sondern eher eine für ihn lustige Tatsache.

"Aha, die Anführerin bekommt also eine warhafte Behausung, während wir andern all im Kämmerlein untergebracht sind. Wahrhaft das Reich einer Adligen."

Der letzte Satz war sogar ein kleines Kompliment. Selbstbewusst ging er zum Fenster. Dort lehnte er sich mit einer Schulter an die Wand und sah hinaus in die offene Welt. Die Höhe war beachtlich. Nichts für Menschen mit Höhenangst. Zum Glück gehörte er selbst nicht zu diesen. So konnte er Ausblick genießen, der eine dunkle Landschaft anbot. Kein Wudner. Es war immer noch am regnen. Wer war das blonde Mädchen eigentlich? Und warum kam ihm dieser Gedanke gerade in den Kopf? Immerhin machte er sich nichts aus Kindern. Klar, er hatte einen gewissen Beschützerinstinkt. Allerdings auch nur wenn Gefahr bestand.
Seine grünen Seelenspiegel suchten die dunkelhaarige Frau auf und blieben auf ihr haften.

[Aishlin I schließt Tür I spricht I beim Fenster]

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Dez 30, 2012 9:56 pm

Noch bevor das Kind neben ihr mit fragender Stimme antwortete, wurde es Zara schon bewusst. Es war ein Müsliriegel, den die junge Frau, Zara war sich nun sicher, ihr gebracht hatte.
Die Stimme das Kindes wirkte auch besorgt, hatten sie hier selber noch nicht nach Essen gesucht?
Wieder zerfielen ihre Gedanken und ihr Margen knurrte laut hörbar auf.
Es war ihr keines Wegs peinlich, aber ein wenig unangenehm.

Die genaue Position von der jungen Frau, konnte sie nicht ausmachen, sie hörte nur das leise Knistern des Müsliriegels.
So griff sie entschlossen danach und stammelte ein leises: "Danke."
Dann versuchte sie den Riegel zu öffnen. Ihre Hände zitterten merklich und es war nicht sehr leicht.
Hilfe wollte sie keine, nicht von dem Kind und auch nicht von der jungen Frau.

Nachdem sie mit Mühe den Müsliriegel von seiner Verpackung befreit hatte, begann sie ihn zu essen. Es war wenig, aber immerhin etwas. Durch die Erkenntnis, dass die anderen vielleicht nichts anderes hatten, worüber sie sich nicht bewusst gewesen sind, begann Zara ein wenig Mitleid zu spüren. Nicht für die junge Frau, sondern für das Kind.
Anscheinend lag ihr mehr in Menschen als sie je hätte ahnen können.
Das Kind schien zu denken wie sie und Zara war auch entschlossen es müsste ein Mädchen sein, so wie es sich bewegt und spricht.
Doch wie konnte sie Gefühle für einen Menschen empfinden, es schien ihr vollkommen unmöglich.

Bevor sie ihn ganz gegessen hatte, brach sie ein Stück ab und hielt es dem jungen Mädchen neben ihr hin.
"Und danke, dass du mir geholfen hast, wie ist eigentlich dein Name?"

{Müsliriegel | Gefühle? | Gefühle für Cato | teilen}
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Nathaniel
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Do Jan 03, 2013 7:05 am

Was war hier eigentlich schon wieder los? Nicht, dass es normal war, solche komischen Sachen zu erleben, aber trotzdem durfte man sich das doch wohl fragen, oder? Immerhin schien es dem Mädchen soweit gut zu gehen, dass sie sprechen konnte. Als Kathy ihr den Müsliriegel gab aß sie ihn. Nate überlegte währenddessen, ob die Blonde nur nicht richtig in der Küche gesucht hatte, oder , ob sie wirklich nihct viel mehr als Müsliriegel hatten. Sollte die zweite Antwort zutreffen... Ja, was dann? Jedenfalls würde ihn niemand mit leerem Magen erleben wollen, soviel war sicher! Erstens schüttete Essen Glückshormone frei und zweitens konnte er mit leerem Magen nicht denken. Da er also sonst auch nicht besonders viel über Dinge nachdachte, konnte das dann dementsprechend zu kleinen Katastrophen führen.
Andererseits musste es noch irgendwo mehr zu essen geben – Punkt! Gerade als der Dunkelhaarige aus seinen Gedanken auftauchte, dankte Zara dem kleinen blonden Mädchen für seine Hilfe. Hallooooo?! Hilfe? Die hat sie doch nicht mehr alle. Die Kleine hat doch nur ein bisschen rumgeschrien?! Gerade so konnte Nate ein schnippisches 'Pff' unterdrücken. Vermutlich würde das die Situation nur lächerlicher machen, als sie sowieso schon war.

Nate dachte nach. Wie konnte er die Jüngere jetzt wieder loswerden. Er konnte sie ja schlecht einfach wieder allein lassen, das war einfach nicht Gentleman-like. Aber er konnte sie ja fragen, ob sie laufen konnte und dann konnte er gehen. Ja, das war ein guter Plan! Also los!
“Ehh, Zara, kannst du laufen?“, fragte er zögerlich. Scheiße, klang das blöd! “Also ich meine natürlich... Brauchst du sonst noch Hilfe? Es wäre bestimmt keine schlechte Idee, wenn du erstmal in dein Zimmer gehst. Und die Kleine da“, er deutete auf das kleine blonde Mädchen, “kann dir ja schlecht helfen.“ So endete ein unheimlich peinlicher Redeansatz. Doch egal, Kathy dachte ja sowieso schon schlecht über ihn, sollten es doch auch alle anderen tun. Allerdings verletzte diese Ignoranz seiner Hilfe und überhaupt Anwesenheit ein wenig seinen Stolz – also den Stolz als Anfüher, nicht den Stolz als Person an sich. Gut, er war sich ja selbst nicht sicher, ob er wirklich ein Anführer war oder ob er dafür geeignet war, aber er war es nun einmal; Sha hatte ihn dazu bestimmt. Deshalb sollte man doch bitte auch mal würdigen, wenn er sich um jemanden kümmerte, dessen Name nicht mit 'Kath' anfing und mit 'rine' aufhörte.

{Gedanken // Fragen // eingeschnappt}

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Kathrine

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Di Jan 15, 2013 8:04 am

Autsch, war das erste was Kathy dachte als sie die Worte der kleinen Blonden hörte. Überrascht und verwirrt betrachtete sie das Mädchen kurz, wandte ihre Aufmerksamkeit dann jedoch wieder Zara zu. Dennoch, was hatte sie ihr getan? Gut, sie hatte wohl nicht die beste Lösung gefunden, aber das war doch kein Grund gleich... egal. Zumindest erinnerte sie das wieder daran wieso sie sich von Fremden fern hielt. Und sie war jetzt wirklich nicht in der Stimmung etwas zu erwidern, auch wenn ihr die Worte schon auf den Lippen brannten. Aber andere waren in diesem Augenblick einfach interessanter und außerdem nahm Zara das kärgliche Mahl ja an, immerhin etwas. Bestimmt ließ sich in der Küche noch mehr finden. Aber wie heißt es so schön? In der Not frisst der Teufel Fliegen...oder Müsliriegel. Wenn sie mit sich ehrlich war, ein erbärmlicher Versuch ihre Stimmung zu bessern, der noch dazu natürlich erfolglos blieb.
Zara bedankte sich gerade bei dem Mädchen und die beiden schienen sich erstaunlich gut zu verstehen, ein Umstand der ihr beinahe Angst einjagte. Aber das war nicht ihre Sache und sie würde sich wohl, wie bei allem, heraus halten, nicht das sie eine Wahl gehabt hätte. Langsam wurde sie nervös. Oder vielleicht war sie das schon die ganze Zeit und es fiel ihr erst jetzt, da die Aufregung vorbei war, auf? Tatsache war jedoch das sie sich in diesem großen mit Fremden gefüllten Raum extrem unwohl fühlte. Scheinbar war sie jedoch nicht die Einzige der es so erging, denn Nate begann in diesem Augenblick einige Sätze zu stammeln, die vom Grad der Unsicherheit her auch ihre eigenen hätten sein können. Zum Glück, sie würde es hier nicht mehr lange aushalten und früher oder später die Flucht ergreifen. Aus diesem Grund fand sie auch, dass das Mädchen Zara sehr wohl helfen konnte. Diese Nervosität steigerte sich langsam in Panik. Eine altbekannte Panik, welche durch Ratlosigkeit nur noch wuchs. Verdammt, trotzdem hatte Nathaniel Recht sich ersteinmal höflich aus der Affäre zu ziehen. Aber sie wusste ganz genau das sie nicht ein Wort über ihre Lippen bekommen würde und wenn doch würde sie das nur noch mehr in Verlegenheit bringen, so war es immer. Also wartete sie tapfer auf Reaktionen oder Antworten auf Nates Frage und versuchte sich innerlich nicht selbst zu beschimpfen. Ihre Feigheit würde sie noch mal in die völlige soziale Isolation zwingen.

{denkt / beobachtet / nervös / wartet}

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Cato

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Jan 16, 2013 5:46 am

"nenn mich Cat.", wiederholte die zwölfjährige neutral und betrachtete den den Lulatsch von einem Typen vor sich, während sie das Stückchen Müsli aß, das ihr angeboten wurde. Dieser Typ hatte wohl etwas dagegen, dass Cat allein das Lob erntete. Ui... ein weiterer (fast) Erwachsener, der sich mit einem Kind anlegen wollte? Und was redete er da überhaupt? Nein, er redete nicht. Das Bübchen stammelte. Nein, wie herzzerreißend. Den gefallen, dass er die Blinde allein wohin begleitete oder ihr alleine half, konnte er sich abschminken. Mit einer honigsüßen Stimme, die engelsgleich war, begann der Teufel zu sprechen. Selbstverständlich mit großen, unscuhldigen Kulleraugen.

"Vielleicht kann ich sie nicht tragen, aber ich kann ihr zuhören und mit ihr reden. Und wenn sie etwas braucht, kann sie mich schicken, damit ich schnell wie der Blitz suche, was sie vielleicht braucht? Immerhin kannst du ja auch nicht überall sein und dich um alles kümmern. Sonst wärst du ja ein Krake."

Ja, letzteres war eine indirekte Beleidigung, die hinter dem Lächeln eines Lammes versteckt war. Als würde sie Protest erwarten, wandte Cat den Kopf zu der blonden Frau. Die allerdings machte einen geradezu jämmerlichen Eindruck. Stumm stand sie da, als hätte sie keine Ahnung, was sie tun sollte oder konnte. Auch ihr Blick huschte zwischenzeitlich zum Krakenlulatsch. Freunde? Feinde? Ach, das konnte Cat auch egal sein. Mal sehen, ob das Blondchen sich herum kommandieren ließ.

"Tut mir Leid, dass ich gerade so fies war. Hm... vielleicht hast du ja in den Schränken etwas übersehen... Oder es gibt hier eine Art Speisekammer? Wenn du etwas findest, könntest du ja etwas für sie kochen?"

Perfekt gespielt setzte sie die Miene eines reumütigen, naiven Kindes auf.

[Nathaniel, Kathrine & Zara I beleidigt Nate & macht klar, dass sie bei Zara bleibt I versucht Kate zu kommandieren]

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Aishlin
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Jan 19, 2013 9:31 am


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Das Geräusch der Tür, die sich schloss, erleichterte die junge Frau zusehends. Sie hasste es wirklich, wenn man bei ihr ausgehen konnte, wie es einem beliebte. Man konnte doch immerhin nach etwas Privatsphäre verlangen. Das Zimmer sagte ihr dennoch wirklich zu und sie musste über die Feststellung des Italieners lachen. „Nun ja, euch alle auch beisammen zuhalten ist nicht wirklich eine leichte Aufgabe. Ihr rennt alle voreinander weg und ich muss euch zusammenhalten. Ein solches Zimmer ist nur fair. Immerhin muss ich mich auch ausruhen. Obwohl es doch ziemlich groß erscheint“ gab sie amüsiert hinzu und drehte sich zu ihrem Gesprächspartner um. Er stand mittlerweile an einem ihrer Fenster und blickte hinaus. Etwas fragend legte sie den Kopf schief, ehe ihre Gedanken zu der kleinen Blonden schweiften und eine Woge von tiefem Hass sie erfüllte. Sicher kannte sie das kleine Mädchen nicht, doch ihr gesamtes Inneres sträubte sich dagegen, sie auch nur annähernd zu akzeptieren. Es störte Aishlin besonders, dass Alessio sie allem Anschein nach so mochte. Es machte sie eifersüchtig, obwohl die Beiden nicht mal vergleichsweise auf einer Ebene standen. Doch es nagte an der Dunkelhaarigen, dass Alessio der Kleinen so nahe war. „Ich würde gerne noch den Rest meines Königreiches erkunden. Möchtest du mitkommen“ fragte sie freundlich – nicht ohne irgendwelche Hintergedanken. Aish handelte selten ohne Hintergedanken, dachte sie doch immer darüber nach, was für sie selbst herausspringen würde. Und bei Alessio konnte es davon so viel geben. Allerdings gehörte er nicht zu den Personen, die sie einfach so schamlos ausnutzte. Bei Alessio war das etwas anderes. Bei ihm war sie anders. Er verwirrte sie zusehends, doch irgendwie mochte Aishlin das so an ihm. Freudig lächelte sie ihm zu und drehte sich dann zur Treppe, wobei sie sich selbst dabei ertappte, wie sie sich auf die Unterlippe biss. Es wurde zusehends schlimmer mit ihr. Nun verhielt sie sich auch noch wie ein kleines naives Schulmädchen, das sich verliebt hatte. Schwachsinn. Purer Schwachsinn. Oder doch nicht? Die junge Frau schüttelte kurz den Kopf und erschuf kurzerhand eine Flamme, die über ihrer rechten Hand schwebte – eine Angewohnheit, bei der sie sich in letzter Zeit öfter ertappte, wenn sie nervös war. Nervös sein – noch etwas Neues. Allem Anschein nach gab es in diesen Tagen eine Reihe von ersten Malen, die Aish so erlebte. Meistens Dinge, die sie sich selbst im Leben nicht zugetraut hätte.

Ihre Beine hatten sich währenddessen schon weiterbewegt und hatten nun die ersten Stufen der Treppe erklommen. Wenn sie ihr Reich richtig einschätzte, so befand sich noch ein Zimmer über und zwei weitere unter ihnen. Da ihre Beine allerdings schon beschlossen hatten, nach oben zu gehen, folgte sie ihnen und strich mit der Hand über das Geländer – die Flamme war mittlerweile erloschen. Es dauerte nur wenige Stufen, ehe sich der nächste Raum ihrem Blickfeld öffnete. Aishlin hätte lügen müssen, wenn sie sagte, das Zimmer hätte sie nicht erstaunt. Der Raum war in hellen Grautönen gehalten, wobei die größte der Wände einen dunkelroten Ton hatte. An dieser Wand stand auch ein großes Bett, das ziemlich gemütlich aussah. Das Gestell schien aus dunklem Holz zu sein und die Matratze war voller Kissen. Schlafen würde sie hier sicher gut – wenn das Bett auch sehr groß für eine Person schien. Verstohlen warf sie einen Blick über die Schulter und sah schon Alessio die Treppe hochsteigen. Ein breites Grinsen stahl sich auf ihre Lippen, obwohl sie dies nicht einmal beabsichtigt hatte.



{ ALESSIO | Zimmer | erkundet weiter }

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Jan 19, 2013 11:06 am

Ein wunderbares Angebot hauchte durch den Raum und der Italiener nahm es frohlockend an. Ihm wären diese Räumlichkeiten zu groß. Zumindets für eine Person. Irgendwie würde er sich einsam fühlen. menschen hatten jedoch unterschiedliche Vorlieben und es gab durchaus welche, die damit zurecht kamen. Ob Aishlin, der er gerade folgte, dazu gehörte? Da fiel ihm auf, dass sie kurz eine Flamme erscheinenließ. Dass es eine nervöse Handlung von ihr war, konnte er nicht einschätzen. Dafür kannte er sie noch zu wenig. Das würde sich in nächster Zeit vermutlich stark ändern. Wobei das mit Aishlin und Cato schon eine explosive Zeit werden konnte. Dieses Mädchen... wie sie ihre Arme um ihn geschlossen hatte... Sie hatte so viel Nähe von ihm zugelassen und sich an ihn geklammert. Warum eigentlich? Moment! War es das, was Aishlin so gestört hatte? Immerhin war dies das einzige, was in der Bibliothek geschehen war. Das würde einiges erklären.
Ein Gefühl, das sich nur schwer beschreiben ließ, durchwanderte ihn nun. Er war keineswegs nervös. Eher leicht aufgeregt und doch kam er zur Ruhe. Sein Inneres begann sich wohl zu fühlen und gleichzeitig leicht angespannt zu sein. Damit folgte er Aishlin die Treppe empor und begutachtete hinter ihr den Raum. Zuerst fiel sein Blick auf das riesige Bett mit den überzähligen Kissen, das sehr einladend und gemütlich aussah. Es nahm den Raum dominant in Anspruch. Viel mehr gab es hier nicht. Eine Kommode mit Spiegel und Sitzfläche, sowie einen großen und doch devoten Kleiderschrank. Die grünen Augen durchwanderten das Zimmer, während der Italiener sprach.

"Wow. Dagegen haben wir ja eine Abstellkammer."

Ein kleines, verspieltes Grinsen tauchte in seinem gesicht auf. Freude lag in seiner Stimme und auch ein bisschen Herausforderung.

"Kissenschlacht?"

Er fragte es sogar ohne Hintergedanken. Hier waren sie allein, niemand würde sie also sehen, wenn sie ausgelassen rumalberten. Okay. Aishlins Blick sah ein wenigig nach etwas anderem als nach so einer albernen Spielerei aus. Nur sofort auf ihre Gedanken udn Bedürfnisse eingehen, wollte er jetzt erst einmal nicht. Das konnte nach dem Spiel auch noch geschehen. Wobei er eventuell auch nachgeben würde, wenn sie ihn um den Finger wickelte. Das hätte er bei einer anderen nicht getan. Da hätte er sich das Mädel geschnappt und wäre sofort mit ihr aufs Bett gesprungen und dann rambazamba, tschüss und weg. Diese junge Frau hier war anders. Alessio sah sie anders an und sie verdiente auch etwas anderes. Deshalb sorgte er vorerst einmal für Unterhaltung und gab ihr die Möglichkeit lockerer zu werden.

[Aishlin I folgt ihr I dnekt nach I macht Vorschlag & wartet ab]

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Jan 19, 2013 11:32 am


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Das Bett war so groß, dass Aishlin einige Moment brauchte, um die Kommode samt Spiegel und Hocker – wahrscheinlich ein Schminktischen – und den Kleiderschrank bemerkte. Obwohl letzterer groß erschien, so war er im Gegensatz zu dem Bett doch wirklich klein. Diesen Raum mochte sie schon jetzt mehr als das Wohnzimmer. Immerhin war hier keine Tür und sie konnte mehr Ruhe genießen. Als sie Alessio’s Kommentar zu der Größe ihres Zimmers wahrnahm, lachte sie leise. Abstellkammer? Das fand die Dunkelhaarige wohl doch etwas übertrieben. Amüsiert aber durchquerte sie den Raum und strich mit der Hand über das Bett. Es war wirklich so weich, wie es aussah. Abermals hörte sie die Stimme des Italieners, wobei sie die Stirn runzelte und aufsah. Kissenschlacht? Das war so gar nicht ihr Stil. Aber was sollte es? In letzter Zeit hatte sie einiges getan, was nicht zu ihr passte. Somit griff sie nach einem großen dunkelgrauen Kissen und warf es in Richtung des Dunkelblonden, verfehlte ihn aber knapp. Kein guter Anfang für Aish. Breit grinsend sah sie ihn an und schnappte sich vorsichtshalber ein zweites Kissen, ehe sie am Ende gar keines mehr abgekommen würde. Dass sie Irgendwer sie dabei sehen könnte – daran dachte sie in diesem Moment ohnehin nicht. Sollte es sich jemand trauen, hier aufzutauchen, dass würde Derjenige schon sein blaues Wunder erleben.
Sie wartete darauf, dass Alessio werfen würde – das Risiko, ein weiteres Mal nicht zu treffen wollte sie lieber nicht eingehen. Noch immer mit einem amüsierten Grinsen auf den Lippen blickte sie ihn an und wartete ab.

{ ALESSIO | Zimmer | wirft Kissen }

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Jan 19, 2013 12:00 pm

Ein Kissen flog durch die Luft und verfehlte sein Ziel, ohne dass sich Alessio überhaupt bewegen musste. Es prallte an der Wand neben ihm ab. Sein Grinsen wurde noch etwas breiter als er es aufhob und langsam auf Aishlin zuging, die ebenfalls grinste und sich vorsichtshalber ein Kissen schnappte. Bald war er nur nicht mehr allzu weit von ihr entfernt, woraufhin er sich die rechte Seite der Unterlippe biss, ehe er auf sie zusprang. Dabei sprang er mit ihr aufs Bett, wo er ihr noch Gelegenheit gab sich aufzurichten, ehe sein Kissen (natürlich sanft und nicht zu feste) ihren Oberkörper traf. Während des Spiels hielt sich der Italiener mit seiner Kraft zurück. Mal ließ er sich fallen, mal schubste er Aishlin, so dass diese kurz lag. Selbstverständlich gab er ihr Gelegenheit sich wieder aufzurichten und ging sorgenfrei und liebevoll im Spiel mit ihr um. Plötzlich durchzuckte ein stechender Schmerz seinen Kopf. Die Realität verschwand und ein Bild tauchte verschwommen auf.

"Alessio hielt ein Kissen in der Hand. Ein Kopfkissen mit einem Hund darauf. Ein Mädchen stand vor ihm Ihr Gesicht konnte er nicht sehen, doch ihr Lachen hören. Auch sie hielt ein Kissen in der Hand und schlug damit spielerisch nach ihm."

Während er das Bild sah, kniff er die Augen zusammen. Als es verschwand, schien sich der Raum etwas zu drehen und er ließ sich langsam auf die Seite fallen. Stückweise hörte sich alles auf zu drehen. Der Schmerz ging so schnell, wie er gekommen war. Vorsichtig öffnete der Blonde die Augen und sah zu Aishlin, der er ein Lächeln schenkte, das sagte "Alles okay."

"Jetzt ist wohl ne Erklärung fällig, nehme ich an?"

Seine Stimme war ruhig und ließ erahnen, dass er es ihr so oder so irgendwann erzählt hätte. Bevor der Italiener weitersprach, stützte er seinen Kopf mit einem angewinkelten Arm, um bequemer zu liegen.

"Ich leide unter Amnesie. Von meinem Leben vor meinem zwanzigsten Lebensjahr. Manchmal... tauchen dann Bilder auf, die verlorene Erinnerungen sind und das macht mir immer etwas Kopfschmerzen."

Auf seine Lippen stahl sich ein Lächeln. Deutlich war zu sehen, dass er seine Krankheit akzeptiert hatte und damit gut klar kam. Mitleid wollte und brauchte er daher nicht.

[Aishlin I kissenschlacht I erinnerung I erklärt sich]

..................................

I live my life with the woman of fire; but Istill can not stop being a liar.

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Aishlin
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Jan 19, 2013 12:21 pm


» Maybe I'm insane
Cause I keep doing the same damn thing
Thinking one day we gon' change
But you know just how to work that back. «

Aishlin beobachtete den Italiener, wie er auf sie zukam. Sie bereitete sich eigentlich darauf, vor, dass er das Kissen nach ihr warf, doch kam das Ganze anders als erwartet. Er sprang auf sie zu und mit einem leicht erschrockenen Schrei wurde sie mit auf das Bett gerissen und sie benötigte doch tatsächlich einen Moment, ehe sie zu sich kam – da hatte das Kissen sie schon getroffen. Direkt ging sie zum Gegenangriff über und schmetterte ihm das Kissen an die Brust. Nie hatte sie sich mit jemandem auf diese Weise geärgert, doch es war nicht schlecht. Das Bett sah mittlerweile sehr zerwühlt aus und die Kissen lagen überall auf und um das Bett herum verstreut. Plötzlich schien Alessio nicht er selbst zu sein und kurz danach legte er sich ihn. Sie runzelte die Stirn und beugte sich kurz über ihn, um besser sehen zu können. Er hatte die Augen zusammengekniffen und schien einige Augenblicke zu brauchen, ehe er sie anlächelte. Doch so wirklich war sie sich nicht sicher, ob es ihm schon wieder gut ging. Sie nickte auf seine Aussage hin. Eine Erklärung wäre sinnvoll – wusste die Dunkelhaarige doch nicht, was hier gerade geschehen würde. Die Tatsache, dass er an Amnesie litt, verunsicherte Aishlin ein wenig. Sie wusste zwar, wie es war, sich plötzlich nicht mehr an einen Teil seines Lebens zu erinnern – doch bei Alessio schien das etwas ganz anderes zu sein. Während sie ihre Gabe erlernte, kamen auch die Erinnerungen zurück. Aber wie das mit Amnesie? Es schien viel bruchstückhafter zu sein. Dass es ihm Kopfschmerzen bereitete, machte ihr das Nahdenken darüber auch nicht einfacher. Ihm ging es allem Anschein nach gerade besser als Aish. „Das klingt für mich schlimmer als das, was ich von meiner Gabe kenne.“ Sie stockte kurz, ehe sie den Kopf schief legte. Ihre Augen huschten über sein Gesicht. „Was hast du eben gesehen“ fragte sie vorsichtig, wobei ihre Stimme leiser klang als zuvor. Es interessierte sie einfach und vielleicht war es auch einfach ein Stück Neugierde, welches sich dort zeigte.



{ ALESSIO | Zimmer | neugierig }

..................................

I found my addiction, my only desire. He's just like me; the one out of fire.

Outfit | Alessio.
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