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 Kapitel 3 ; The devil behind you

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AutorNachricht
Kathrine

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Aug 19, 2012 6:26 am

Kathy war zugleich verwundert und erschrocken über die agressiven und spöttischen Bemerkungen die die Dunkelhaarige Nate an den Kopf warf. Und auch das sie von ihr als 'Blondie' bezeichnet und ihr und Nate eine Beziehung angedichtet wurde, machte ihr die Ältere nicht gerade sympathischer. Nur weil es kein guter Start gewesen wäre sich gleich mit jemandem anzulegen, weil die Dunkelhaarige schneller verschwunden war als sie gedacht hätte und weil sie einfach zu überrascht war, entgegnete sie nichts. Insgeheim bewunderte sie Nate, der tat als hätte sie nie etwas gesagt, wo doch die Worte eigentlich ihm gegolten hatten. Überhaupt: Warum nannte sie ihn 'Kücken' und hackte so auf ihm herum. Ja, sie schien schlechte Laune zu haben, aber dass schien über einfache Fantasie hinauszugehen und tiefgründiger zu sein.
Wie zum Kontrast empfand sie Eric, der sich kurz darauf an sie wandte und von dem sie erfuhr dass das wohl öfter vor kam. Na dass kann ja noch heiter werden, dachte sie, besonders wenn die beiden Streithähne zwei Anführerinnen waren. Sie lauschte seinen Worten weiter, während sie ihn einschätzte und beschloss das er ebenso wie Nate zu den netten Menschen zählte denen so leicht nichts die Laune vermieste. Allerdings schien Eric weitaus ruhiger und ausgeglichener als Nate und nicht so hektisch und sprunghaft wie dieser.
Erst bei Nates Worten rückten ihre völlig nassen Klamotten wieder weiter in den Vordergrund und als sie fröstelnd die Arme vor ihrem Körper verschränkte konnte sie seinen Wunsch nach einer warmen Dusche gut verstehen. Auch sie könnte etwas zum aufwärmen jetzt gut gebrauchen. Erics Idee schien ihr sinnvoll und gleichzeitig freute sie sich, wie ein Kind, dass endlich auf Ostereiersuche darf, das große Schloss zu erkunden. Noch glücklicher war sie als Nate zustimmte und mit einem schüchternen „Na dann mal los.“, wagte sie sich aus seinem Schatten und tat einige Schritte auf die große Treppe zu. Nates Laune schien ihr allerdings etwas gesunken als er Eric und sie aufgefordert hatte vorzugehen, oder bildete sie sich das nur ein? Wenn nein, woran konnte es liegen, wenn nicht einmal die freundliche Begrüßung der dunkelhaarigen Anführerin seine Laune getrübt hatte? Sie kam zu dem Schluss, dass sie ihre Bekanntschaft von der atemberaubenden Dauer einiger Minuten nicht im geringsten dazu ausreichte ihn zu kennen oder gar einzuschätzen. Sie schuldete ihm möglicherweise Dank und fand ihn auch nett, aber mehr war da nicht und das sollte sie sich auch nicht einbilden, beschwor sie sich selbst wütend. Sie hatten noch nicht einmal ein ganzes Gespräch mit einander gehabt und auch wenn sie ihm für die kurze Zeit die sie sich kannten schon sehr vertraute, hieß das noch lange nicht das es ihm auch so ging. Vielleicht fand er sie ja auch furchtbar langweilig oder ihre Schüchternheit albern. Resigniert stoppte sie ihre sich überschlagenden Gedanken und befahl sich nicht weiter über sich und Nate nach zu denken. Doch leider war es schon zu spät und nun hatte auch sie schlechtere Laune. Na super! Das fing ja gut an.

{ NATE && ERIC // wundert sich über Aishlin und Nate // denkt // geht vor // denkt weiter }
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Livianna
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Aug 19, 2012 1:06 pm

*His behesting visage, tho' ruddily mummer'd 'tis -
Embower'd and eddying oft and eft gloam by gloam,
Her sweetness ne'er cloy - further! further! -
His scratching and dallying hollow-hearted eyes *

Provokant stand sie da, das sanfte Licht flackerte in ihren kalten Gesichtszügen die sie wunderschön aussehen ließen. Das Spiel aus Licht und Schatten, schien den gegebenen Umstand widerzuspiegeln. Die eisblauen Augen blitzten wie Drahtseile auf dessen zwei Tänzerinnen ihren gefährlichen Akt des Tanzes ausführten. Als hätten ihre Worte die Dunkelhaarige getroffen, schloss sie die Faust und ließ das Licht erlischen. Sie wollte wohl Livianna beweisen, wie viel Angst sie hatte. Doch es entlockte Livi nur ein stummes Lachen auf den Lippen.

Oh wie mutig, kleine Aishe. Musst du dich nun beweisen? Hast wohl zu wenig anerkennung bekommen! Arme kleine Aishe. Dass du auch so leicht auf simples Gerede hinein fällst. Dumme Aishe, dass du auch so leicht zu manipulieren bist. Wie ein kleines Kind, welches nur Trotzen kann.

, lachten ihre Gedanken und trotz der Dunkelheit fixierte der Blick die Dunkle genau. Nein, sie waren keinen Zentimeter gewichen, sie hatten die Schemen der Dunklen immer noch in Erinnerung, ihre Haltung, auch wenn sich diese geändert haben musste, da das rascheln von Kleidung erklang. Ihre Worte hallten im Keller wieder. In dem leerem, modrigem Ort. Den kalten Steinen und der hohen Technologie die so gar nicht zu einander passten, warfen sie zurück. Als wollten sie sich ihrer nicht annehmen und alles wiedergeben, Aishlin selbst an den Kopf werfen.
Während diese noch sprach, näherte sich Livianna leise und langsam der dunklen Feuerhexe. Sie war fast wie eine Exotin, aus alten, weither geholten Überlieferungen. Eine Salome, die niemals aufhörte zu Tanzen und ihre Geschichten aufzuzählen, eine Feuermeisterin, die selbst bei dem vollkommensten Fegefeuer nicht eingehen wollte.

*Her breasts and vestal heart caress,
And like the dove and bird of prey leapeth she aerily,
Whileas the orchestra playeth on travailingly;
His one and sole swath*

Doch dies machte der Eiskönigin nichts aus. Dann verging die Feurige eben nicht. Doch wenn man sie mit dem Eis des kalten Herzens bedeckte, die kalte Liebkosung des Todes ihr zuführte, ihr Antlitz mit einer eisblauen Schicht überzog dann war auch sie, die Feuerteufelin, bezwingbar. Sie würde sterben, langsam und qualvoll. Noch langsamer als wenn man verbrannte, denn wenn man verbrannte dann starb man entweder durch die Hitze, den Gasen, dem Qual oder wegen der Verbrennungen. Ja, der Feuertod war nicht schön. Doch die Erfrierung war qualvoller, langwieriger. Man erlebte sie länger. Und dieses Spektakel genoss die Frau, die Schneeglanz im Namen trug, mit mehr Freude. Sie wirkte dabei mit, sie war es, die das Vorspiel trieb, ihre Gabe die Ekstase. Oh ja, sie zusammen führten das Spiel, genossen die Ereignisse und gefroren mehr als nur die Herzen. Sie ließen den anderen ihre Gedanken deformieren und verändern, sie wurden alle ausnahmslos eine Totgeburt.
Sie stand am Ende der Worte schon vor ihrem Gegensatz. Ein Lächeln auf den Lippen, hob sie getrost ihre Hände und legte die linke auf ihre Schulter, während die rechte sie zu umschlingen schien. Wenn die Feurige nun nicht auswich, würde sie locker mit ihren Fingerspitzen über ihren Hals streichen können.

“Mach dir darum keine Sorgen, kleine Aishlin. Selbst wenn du das Feuer wieder entfachst, wirst du das Monster nicht finden und ihm wie gewünscht in das Gesicht blicken können. Immerhin habe ich mich um dieses kleine Problemchen schon gekümmert.“

, schmeichelnd und neckend. Die Reize, mit denen sie vielleicht auch diese Frau einwickeln gekonnt hätte, wenn nicht alles schon längst gelaufen wäre. So blieb es eben nur bei diesem Spiel.

“Aber kamst du nur wegen dem Monster unter der Treppe herunter oder waren es Geister die dich riefen?“

Unverholene Neugier heuchelten ihre sinnlichen Lippen und die Augen verzehrten die dunkle, als würde sie so zergehen.

[AISHLIN | ERSTE KELLER GESCHOSS]
Lyrik: Theatre of Tragedy – The Masquerader and Phoenix

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Liviannas Outfit | EISIGE KÖNIGIN DES WASSERCLANS
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Jesse

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Aug 19, 2012 7:14 pm

Die ganze Zeit über, seit er angekommen war, war der braunhaarige mehr als ruhig und gefasst gewesen. Er hatte sich nicht mit jemandem angelegt und hatte auch nicht versucht sich mit jemandem gutzustellen. Das kalte Wetter machte ihm nicht zu schaffen. Er war gewöhnt Kälte, sowie auch Hitze einfach hinzunehmen und auszuhalten. Das Einzige, was ihn nervte war die Gewissheit, dass er keine Ahnung hatte was er überhaupt hier tun sollte. Wer waren die Anderen schon, was sollten sie tun, dass es nötig war sich zusammen auf den Weg zu machen? Vielleicht sollte er auch einfach wieder gehen. Aber wohin denn bloß? Jesse hatte kein Zuhause, er hatte keine Familie, oder Geschwister, zumindest wusste er das nicht mehr. Sollte er also auf der Straße leben und versuchen einen Job zu finden? Aber was sollte er schon dem Chef erzählen. Guten Tag mein Name ist Jesse Lopane, ich habe keine Ahnung wer ich bin und was ich kann, denn ich habe mein halbes Gedächtnis verloren, ach ja falls es sie interessiert, ich habe da eine besondere Gabe… Darüber musste Jesse lachen und er stellte sich vor, wie wohl der Gesichtsausdruck wäre. Sicherlich würde er es so niemals zu irgendetwas bringen.
Jesse fluchte und machte einen Satz nach vorne, er war doch tatsächlich in eine Schlammpütze getreten. Er hatte die ganze Zeit kein Problem gehabt und jetzt, da das Schloss in Sichtweite war, da musste er sich natürlich noch dreckig machen. Er klopfte den Schlamm so gut es ging ab und blickte hinauf zum Schloss. Okay nun war es soweit, entweder umdrehen und wegrennen und als Niemand leben, ohne Hoffnung, oder einfach zusammenreißen und mit den Anderen dieses Schloss betreten. Es war besser die zweite Methode zu wählen und dennoch zögerte Jesse. Was würde denn nun geschehen? Dadurch, dass er mit niemandem gesprochen hatte wusste er nicht, was das alles zu bedeuten hatte und von daher konnte er auch nicht wissen, was dort drin geschehen würde.

Kurz gesagt am Ende entschied er sich zu gehen. Drinnen angekommen entschied er sich spontan für eine Richtung und fand sich bald vor einer Tür wieder. Er öffnete sie und trat ein. Bücher, jede Menge Bücher. Zwar nicht das, was er sich vorgestellt hatte zu erwarten –wohl eher einen Platz zum schlafen und nachdenken- aber besser als nichts. Wer würde hier schon reinkommen, sicherlich nicht so viele. Er trat ein und wanderte die Regale entlang. Was es hier wohl für Bücher gab? Sicherlich sehr viel Historische Dinge, sicherlich keine neuartigen Bücher.
Da erst merkte er, dass doch noch jemand im Raum war, ignorierte diesen aber und fuhr mit seiner „Arbeit“ fort.

[Wald, geht ins Schloss, geht zur Bibliothek]

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Anthony

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Aug 19, 2012 9:41 pm

Langsam öffnete Tony wieder die Augen und besah sich die Eisschicht um seine Hände und seine Beine. Vor kurzem hatte er sämtliche Gefühle in den Gliedern verloren – doch jetzt stand ihm der Teil bevor, der höchst unangenehm war. Die Schmerzen, wenn die Erfrierungen weiter fortschritten. Mal abgesehen davon, dass ihm immer kälter wurde und er förmlich spürte wie schwer es seinem Herz fiel weiter ruhig zu schlagen. Verdammte Eisfurie... dachte er wieder und schloss die Augen. Immerhin hatte er jetzt wieder Schmerzen in den Fingern und so konnte er versuchen seine Blitze dazu zu verwenden um sich doch noch frei zu bekommen. Wieder versuchte er sich zu konzentrieren um sich selbst aus dieser misslichen Lage zu befreien. Dabei halfen die Worte von Jarvis ihm nur minder „ Wenn sie sich nicht bald von der Eissicht befreien können, werden sie dauerhaft ihre Hände und Beine verlieren..“ sagte die kI fast gleichgültig und diese Tatsache, dass Jarvis ihm das auch noch unter die Nase rieb machte seine Launen nicht grade besser „ JARVIS!!! DAS IST MIR DURCHAUS BEWUSST!!!“ fuhr er die kI an, auch wenn dieser die laute Stimme von Tony einfach ignorierte. „ Kannst du dich in den Stromkreislauf des Tabletts hacken?“ fragte er dann schließlich, als hätte ihm sein Wutanfall geholfen eine neue Idee auszupacken. Die Antwort lies Tony zumindest ein wenig hoffen „ Ja, das ist mir möglich. Was soll ich danach tun?“.
Erleichtert lies Tony den Kopf gegen die Wand zurück sinken und schloss für einen kurzen Moment mit einem schmerzverzerrten Gesicht die Augen. Er war sich grade nicht sicher, ob die Folterung damals im Geiselhaft schlimmer gewesen war oder ob es das hier um Meilen übertraf. „ Kappe die Stromzufuhr des Tabletts sobald du sie auf die anderen Stromleitungen, die durch das Schloss verlaufen müssen umgeleitet hast. Das sollte uns Strom geben um zumindest die Lampen bis zum Erdgeschoss hoch an zu knipsen. „ ratterte er dann schließlich hinunter. „ Ich hoffe nur das einer von ihnen des Morsens mächtig ist – sonst haben wir ein Problem. Morse bitte S.o.S das sollte genügen. Wenn sie das nicht verstehen, dann würden weitere Morsezeichen kaum etwas bringen..“. Gesagt getan. Jarvis knipste zumindest in dem Kellergeschoss und dem Erdgeschoss auf einmal alle Lampen an und begann dann diese dann erst drei hinter einander auszuschalten, dann dreimal hintereinander etwas länger, gefolgt von noch einer dreier Periode an kurzen Lichtspielen. Erst dann folgte eine Längere Pause bevor das ganze von vorne begann. Jetzt hieß es einfach weiter warten und hoffen das irgendjemand die Morsezeichen verstehen würde. In der Zeit versuchte er zumindest seine Finger etwas zu bewegen, doch selbst das war ihm nicht vergönnt. Genauso wenig wie die Füße oder die Zehen. Er konnte nichts anderes tun als da stehen und entweder auf den langsam und weiter hin sehr schmerzvollen Tod zu warten oder aber darauf zu hoffen das ihn endlich jemand fand. Ob er nun eine der beiden Möglichkeiten überhaupt gut heißen sollte wusste er nicht ganz aber etwas anders blieb ihm nicht übrig.

[scheint mit sich selbst an zu brüllen (da ja Jarvis bis er nur von ihm gehört werden kann) | lässt Jarvis im S.O.S takt die Lichter im ERDGESCHOSS & im 1. KELLERGESCHOSS an und aus knipsen ]

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mo Aug 20, 2012 4:36 am

Der Regen drosch erbarmungslos auf sie ein.
Er hatte sie aufgeweckt. Sie aus ihrem Schlaf gerissen. Aus der Ohnmacht, die sie sich so sehr wünschte. Sie hatte gehofft, es sei vorbei. Aber sie hatte falsch gelegen, wie so oft.
Jetzt lag sie hier, im Dreck, durchnässt und allein. Und ihre Gedanken ließen sie nicht los.
Sie rasten in ihrem Kopf umher und gaben ihr keine Ruh.
Wie war sie hierhergekommen? Was war mit ihr passiert? Wo war sie?
Sie konnte keine der Fragen beantworten. Sie wusste nur, dass sie eigentlich gar nicht mehr denken können sollte. Sollte es nicht vorbei sein?
Sie spürte Tränen aus ihren Augen laufen, die sie noch immer geschlossen hielt.
Ein Schluchzen, ganz tief aus dem Inneren ihrer Seele .
Sie hatte etwas verloren, das wusste sie.
Aber was, das konnte sie nicht sagen. Sie fühlte nur, dass ihr etwas fehlte. Sehr sogar. Und es hatte einen Schmerz hinterlassen. Die Tränen hörten gar nicht mehr auf zu laufen, sie versickerten in dem nassen Grund.
Sie lag mit dem Gesicht zum Boden, roch die nasse Erde und spürte den Schlamm.
Sie öffnete langsam ihre Augen und wartete, bis sie wieder klar sehen konnte.
Mühsam richtete sie sich auf, ihr wunderschönes Kleid war nicht länger weiß. Es war über und über mit Schlamm beschmiert und sie spürte, wie der leichte Stoff an ihrem Körper klebte.
Als sie aufsah, erblickte sie Bäume und genau vor Kopf ein Schloss.
Ein Schloss, wie sie es noch nie gesehen hatte.
Sie würde wohl hingehen. Vielleicht lebte ja jemand darin und man würde sie aufnehmen.
Sie ging los.
Zweifel kamen über sie. Und mit dem Moment des ersten Zweifels prallte sie vor eine unsichtbare Wand.
Emma taumelte, hilflos mit den Armen rudernd, und lag wieder auf dem Boden.
Wütend stand sie wieder auf, ließ keinen Zweifel zu und rannte den Weg zu dem alten Gemäuer.
Der Regen wurde stärker und der Wind peitschte ihr ins Gesicht.
Sie stolperte ab und zu, doch nach wenigen Minuten stand sie vor einer sehr großen und imposanten Tür.
Sie hob die Hand, um zu klopfen, doch als ihre Hand auf das Holz traf, gab die Tür nach und schwang auf.
Sie konnte nichts erkennen. Zu dunkel war es hinter der Tür und draußen zu hell.
Sie wollte vorwärts gehen, den dunklen Raum erkunden, doch wieder lief sie vor eine unsichtbare Wand. Nur, dass sie es diesmal schaffte und das Gleichgewicht behielt.
Wieder schob sie die unguten Gefühle beiseite und ging über die Türschwelle.
Ihre Augen gewöhnten sich nur langsam an das schummrige Licht.
Und das schummrige Licht ging von einem Leuchter aus.
Und dieser Leuchter- waren da Menschen?
„Ist hier jemand?“ rief Emma leise. Ihre Schritte klangen dumpf und nass auf dem Grund.
Sie Tür fiel hinter ihr ins Schloss.
Ein Schauer durchlief sie.
Wo war sie hier?
Was hatte das alles zu bedeuten? Wieso konnte sie sich an nichts mehr erinnern?
Irgendetwas in ihr sagte ihr, dass sie nicht falsch hier war, wenn sie Antworten finden wollte, die sie brauchte- aber nicht wollte. Sie wusste, dass es ihr besser gehen würde, wenn ihre Vergangenheit im Dunklen hinter ihr liegen würde.
Sie blieb stehen. Wieso bekam sie keine Antwort auf ihre Frage?

[wacht im wald auf | ist verzweifelt | sieht das schloss | läuft hin | ist verwirrt]
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Eric
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Aug 22, 2012 1:00 am

Eric lächelte Kathrine freundlich zu als sie sich endlich traute etwas zu sagen. Es war zwar nicht mehr als ein 'Na dann los' aber immer hin war es etwas. Kurz war sein Blick zu Nate gewandert, denn der junge Mann war ihm sympathisch. Vielleicht würde daraus irgendwann eine Freundschaft entstehen. Zu hoffen wäre es, denn so einen Zickenkrieg wie bei den beiden Anführerinnen hatte er nicht vor herauf zu beschwören. Zwar war Nathaniel der Anführer von dem Element was man als Erics Gegenteil betiteln würde, doch das hinderte ihn nicht daran freundlich ihm gegenüber zu sein – oder gegenüber den anderen Luftclanmitgliedern. Doch bevor er Kathrine eine Hand reichen konnte um sie zu den Treppen zu führen erhaschte er einen Blick auf noch jemanden der grade das Schloss betrat. So weit Eric sich erinnern konnte gehörte der junge Mann, der flüchtig als Jesse kennen gelernt hatte, auch zum Luftclan. Ganz sicher war sich der Anführer jedoch nicht. Außerdem schenkte Jesse ihn auch eigentlich keine Beachtung. Erich hatte dem jungen Mann lediglich freundlich zu genickt und dann wieder zu Kathrine an seiner Seite gesehen. „ Ja wir sollten wirklich ...“. Doch wieder wurden sie unterbrochen. Dieses mal war es das Licht das ihn zum stutzen brachte. Auf einmal begann es zu flackern und das ins recht unregelmäßigen abständen. Drei mal kurz ging es an und aus, dann war es drei mal hintereinander länger an um danach wieder eine kurze Phase des an und aus gehens zu haben. Innerlich sagte ihm etwas des so etwas wie SOS bedeutete, doch woher das kam wusste er nicht. Eric war sich auch nicht sicher ob er seinem Bauchgefühl jetzt trauen wollte oder nicht. Auf der anderen Seite könnte er es sich auch nur eingebildet haben und Tony spielte einfach nur mit dem Licht herum. Wer wusste das schon ob sofort alles so bei ihm da unten klappte wie er es wollte. „ Offenbar hat Tony die Storm zufuhr gefunden, dann hoffen wir mal das er bald das Licht an bekommt. „. Grade als er das sagte betrat hinter ihm noch jemand das Schloss.
War hier irgendwo ein Nest von Elementkämpfern? Offenbar schon und diese junge Dame schien offenbar keine Ahnung zu haben, wo sie war. Innerlich seufzend drückte er Kathrine den Leuchter in die Hand. „ Geht ruhig schon vor.. ich komme gleich nach „ erklärte er mit einem freundlichen lächeln. Eigentlich könnte er auch eine gute Dusche vertragen und neue, vor allem trockene Klamotten – aber man konnte förmlich aus diesem einen Satz heraus hören, dass die junge Dame mit der Situation überfordert war. Kurz klopfte er Nate auf die Schulter und nickte dem jungen Mann zu und zwar in die Richtung von Kathrine. Ihm war sehr wohl aufgefallen das sie sich zu erst hinter ihm versteckt hatte. Wie lange sich die beiden schon kannten wusste Eric nicht aber für einen jungen Mann ihres alters wäre sie wahrscheinlich mehr als eine Schönheit gewesen. Er selbst wäre für Frauen ihres Alters zu alt – zumindest seines Erachtens nach.
Im Dunkeln trat er also ruhig an Emma heran und hielt ihr eine Hand entgegen, damit sie etwas hatte an dem sie sich orientieren konnte. Eric wirkte immer noch wie ein begossener Pudel mit einem dunkelblauen aber durchgeweichten Anzug. Trotzdem nahm es ihm nicht seinen charmanten Ausdruck und offenbar auch nicht seine Freundlichkeit. „ Guten Abend. Ich bin Eric und mit wem habe ich das Vergnügen?“ begann er schließlich die Fremde in dem scheinbar verschmutzen Kleid an zu sprechen. Zugegeben er war sich nicht ganz sicher ob ihr Kleid dreckig war – da seine Augen sich jetzt erst einmal wieder daran gewöhnen mussten keine Lichtquelle in der nähe zu haben. Ein freundliches lächeln schenkte er der scheinbar verwirrten Frau und versuchte ihr so ein wenig mehr Sicherheit zu geben. Ob es ihm gelang lag jedoch ganz bei ihr und nicht bei ihm. Er bot ihr die Möglichkeit sich an seiner Hand zu orientieren um hier nicht noch irgendwo gegen zu laufen. Außerdem konnte nur das halten einer Hand manchen eine gewisse Sicherheit geben und die hatte sie offenbar bitter nötig.

[nickt Jesse kurz zu | bemerkt das flackernde Licht | gibt Kate den Kerzenleuchter | klopft Jesse auf die Schulter | wendet sich Emma zu]

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Alessio

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Aug 22, 2012 6:17 am

Alessio betrachtete die rieseigen Regale, während er die verschiedenen Abteilungen entlangschritt. Dabei ließ er die Spitze seiner Feuerpeitsche auferstehen, um die Titel auf dem Buchrücken überfliegen zu können. Schauerromane, Krimis, Wissenschaftsbücher... Alles war vertreten. Eigentlich waren Bücher nichts wofür er sich interessierte. Bis er bei einem hängen blieb: "Der Monte Amiata". Stutzig blieb der Italiener stehen. Dies war ein Buch über den Vulkan Italiens. Der Vulkan, durch den er seinen Nachnamen erhalten hatte. Sollte er... vielleicht darin lesen? Aber sein eigenes Buch hatte er doch auch gelesen. Keine Erinnerungen, keine Anhaltspunkte, nichts hatte es ihm gebracht. Aber vielleicht war es bei diesem Buch anders? Es war immerhin dicker als sein eigenes. Behutsam streckte er seine Finger aus und strich über den Buchrücken. Nur was, wenn es doch etwas ans Licht brachte? Vielleicht etwas, das er gar nicht wissen wollte. Die Finger zuckten zurück und für einen weiteren Augenblick starrte Alessio den Buchrücken an, ehe er ein leises "Tze!" von sich brachte und weiter ging.

Da bemerkte er jemand weiteres in der Bibliothek. Ein junger Mann, in etwa in seinem Alter mit kurzen, dunklen Haaren. Eine Weile schaute der Italiener ihm zu, betrachtete, wie auch dieser Typ von regal zu Regal lief und sich umsah. Bis es zu langweilig wurde. "Sieh an, was im Dunkeln alles zu finden ist. Nicht nur Kakerlaken, Fledermäuse oder Motten, man findet auch so manchen Bücherwurm, wie es aussieht."

Ja, er provozierte wieder etwas. Es war die Sache seines Gegenübers, ob es sich vertiefen würde. Dies hing von der Reaktion ab. Die Langeweile musste weg und hier war genau der richtige Spielpartner dafür. Wobei für Alessio die Aussage noch nicht einmal bös gemeint war. Jedoch konnte es jemand, der nicht nach der Alessio-Logik ging dies durchaus als bösen Ausdruck verstehen.

[Bibliothek I quatscht Jesse an]

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Jesse

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Aug 22, 2012 7:28 am

Mittlerweile war Jesse am letzten Bücherregal angekommen und seufzte. Nichts, was ihn wirklich interessierte. Aber was interessierte ihn denn überhaupt? Da stieß er auf ein Buch und zog es heraus. Das Buch hatte keinen Titel, keinen Namen und dennoch hatte er gerade den Drangt verspürt es herauszuziehen. Es öffnen wollte er nicht, also steckte er es wieder zurück und ging weiter. Dann fand er ein Buch mit der Aufschrift „Psychologie“ und schlug es auf. Es fanden sich berichte über psychologisches Fachwissen darin. Eigentlich für den Braunhaarigen irrelevant und dennoch dachte er, dass er es irgendwann einmal lesen würde. Nun, da er alles gesehen hatte, was diesen Raum ausmachte: Dunkelheit, Regale und Bücher…wollte er wieder gehen, denn es würde wohl noch einiges zu sehen geben.
Gerade, als er mit dem Gedanken abschloss die Bibliothek nun zu verlassen hörte er, wie man die Stimme gegen ihn erhob. Stumm wandte er sich seinem scheinbaren Gesprächspartner zu und blickte ausdruckslos in seine Augen. Hatte er mit diesem schon mal geredet? Nein, er glaubte nicht, aber er war doch der, der zeitgleich mit ihm angekommen war. Daran konnte er sich noch erinnern und er glaubte, er hatte ihn damals nicht leiden können, als er ihn das erste mal gesehen hatte.

“Was ich tu und lass ist meine Sache und warum sollte ich direkt ein Bücherwurm sein…Nun ja, ich gebe zu wir sind in einer Bücherei, dann bist du wohl auch einer…Wer bist du überhaupt?“

So ganz recht wusste er auch nicht, was er zu ihm sagen sollte, aber er spürte, wie innerlich in ihm etwas hochkochte. So wie immer, wenn man mit ihm sprach, ohne das er es vorher wollte. Es war immer so, jedes mal. Dieses Gefühl, dass er die Person gegenüber hasste, auch wenn sie nichts verbrochen hatte.

Und vergleich mich bloß nicht mit Motten, oder Kakerlaken!“ Gab er bissig zurück und tat dann wieder so, als würde er im Regal rumstöbern, so als hätte er eben etwas Interessantes entdeckt. Ganz einfach um sich abzulenken. “Man könnte ja das Licht heller machen, vielleicht fliegen dann ja die Fledermäuse weg, obwohl dann kommen sie als Motten wieder.“ Sprach er leise zu sich selbst, aber laut genug, dass sein Gesprächspartner es hören konnte und schielte kurz zu diesem hin. Vielleicht würde er diese Anspielung verstehen, vielleicht auch nicht. Nun ja, Wut musste abgebaut werden und wenn jemand sich so freundlich bereiterklärt…

[Bibiliothek, denkt, redet mit Alessio]

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Aug 26, 2012 3:24 am

Der Name, den der Mann mit dem Leuchter gesagt hatte. Nicht sein eigner, Eric, nein- der eines Dritten. Sie hatte ihn schon mal gehört.
Tony. Ein seltsames Gefühl kam in ihr hoch, aber sie wusste es nicht zuzuordnen.
Der Leuchter war weg, es war wieder dunkel und sie sah nur den Schimmer von Haut.
Eric ging auf sie zu. Er reichte ihr seine Hand.
Sie ergriff sie dankbar, trat einen Schritt nach vorn und spürte, wie ihre Beine leicht nachgaben.
Es tat gut, Halt zu finden. Ihr Atem ging noch immer schwer und sie spürte ihr Herz wild gegen ihre Rippen schlagen.
„Danke, ich bin Emma- glaube ich“ fügte sie traurig hinzu.
Sie war sich bei nichts mehr sicher.
Sie wusste nichts.
Ihre Augen gewöhnten sich nur langsam an die Dunkelheit.
Sie lastete schwer auf ihr und sie fühlte sich unwohl.
„Wo sind wir?“ fragte sie schließlich. „Und wer seid ihr?“
War sie schon einmal hier gewesen? Kannte sie diese Leute?
Sie versuchte, sich zu erinnern, irgendetwas zu greifen, auch wenn es nur ein kleiner Gedankenfetzen war. Doch sie griff ins Leere.
Sie ließ die Hand des Mannes wieder los und ging unsicher weiter, in die Dunkelheit.
Ihre Schritte hallten wider und ihr Kleid klatschte unbeteiligt an ihre nackten Beine.
Sie bekam keine Antwort.
„Was geht hier vor sich?“, schoss es ihr durch den Kopf. „Ich wache in einem Wald auf, komme in ein Schloss und ich erinnere mich an nichts. Was ist mit mir passiert? Vielleicht schlafe ich ja und es ist nur ein komischer Traum“
Aber sie wusste, dass sie nicht träumte. Sie schlief nicht, es fühlte sich alles zu real an.
In einem Traum spürte man etwas nur psychisch. Der Geist nahm Dinge wahr.
Doch hier spürte sie das Regenwasser, das ihr am Körper hinab lief, den Schmerz in ihren bloßen Füßen.
Sie war wach. Das hier war real.
Sie war wirklich in diesem Schloss.
Wie merkwürdig. Eigentlich liebte sie doch den Regen, wie er auf die Erde niederprasselte, der Natur neues Leben einhauchte. Jetzt machte ihr sein Rauschen Angst und sie froh in ihren nassen Kleidern.
Sie zitterte und ihre Zähne schlugen leicht aufeinander.
Sie fühlte sich so unwohl, so verletzlich.
Sie war allein.
Allein in einem großen Raum mit einem Mann, den sie nicht kannte, dem sie aber vertrauen musste.

[möchte von eric wissen, mit wem sie es zu tun hat | ist ein wenig verzweifelt]
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Alessio

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Aug 26, 2012 7:52 am

Oh wie süß! Der Unscheinbare konnte ja richtig patzig werden und sprang damit auf die Provokation an. Wie weit Alessio wohl gehen konnte? Welche Gabe sein gegenüber wohl hatte? Vielleicht konnte man es ja herausfinden. "Wer ich bin, das hängt von dir ab. Von dir weiß ich nur, dass du im luftclan und zur selben Zeit wie ich aufgetaucht bist. Wie Motten dem Licht hinterherfliegen."

Jesse die fliegende Motte und Alessio das Licht des Feuers. Die Motte, die kochte und ihre Wut offenbar loswerden wollte. Sollte er doch alles rauslassen. Feuer reinigte doch angeblich. Da kam Alessio doch wie gerufen. Innerlich freute er sich über diesen zeitvertreib. "Und wenn du kein Bücherwurm bist, was machst du denn dann hier?"

Diesmal weniger provokant. Doch er wusste, das er dem anderen auf die Nerven ging. Allein schon durch seine Gesellschaft. Wie ein Parasit blieb Alessio stur bei Jesse und beobachtete ihn. Noch immer erleuchtete er den dunklen Raum etwas mit der Spitze seiner Feuerpeitsche, die aus seinem handgelenk flackerte.

[nervt Jesse I Bibliothek]

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Aishlin
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mo Aug 27, 2012 8:12 am

Te amo, she says to me, I hear the pain in her voice. Then we danced underneath the candelabra she takes the lead


Hass. Brennender, lodernder Hass. Das war es, war die Feuerkönigin von innen erhellte. Der Hass brannte in ihr, ließ sie scheinen und brachte die Wärme. Von außen blieb die Temperamentvoll ruhig und gelassen. Wartete beinahe liebevoll auf Livianna, deren Schritte hallend vernahm.

Eisprinzessin. Spielst dich so auf und bis doch aus nichts anderem als zerbrechlichem Eis. Nicht stark, nicht widerstandsfähig. Zart und schwach. Und dennoch gibst du dich so überlegen. Eisprinzessin brich nur nicht.

Dachte die Dunkelhaarige und blickte hasserfüllt in die Richtung der Blonden. Liebe konnte brennen, doch ebenso konnte Hass. Dennoch war er nicht das Gegenteil von Liebe. Das Gegenteil war Gleichgültigkeit. Denn selbst Hass war eine Leidenschaft. Das Gefühl der zarten Hände an ihrem Körper überraschte Aishlin nicht wirklich. Sie hatte zwar nicht damit gerechnet, doch Livianna war unberechenbar, was so etwas betraf und Aishlin hatte gelernt, sich nicht von ihr überrumpeln zu lassen. Vielmehr ging sie auf die Anspielungen der Prinzessin ein. Sanft, beinahe schon liebevoll hob sie die Hand an Liviannas Wange.

„Das ist traurig kleines Prinzesschen. Aber ich sollte dir wahrscheinlich dankbar dafür sein, dass du dich um dieses Problem bereits gekümmert hast. Und ich kam um deinetwillen. Etwas sagte mir, ich müsse zu dir kommen Prinzessin“

Flüsterte sie mit einer Stimme, in der pures Feuer lag und blickte Livianna unverhohlen an. Dieses Spiel war so amüsant und so makaber zugleich. Doch die Königin hatte noch anderes zu tun. Vorsichtig erhitzte sie ihre Hand oder eher die Luft zwischen ihr und Liviannas Wange. Das Feuer war klein und nur so heiß, dass die Eisprinzessin angegriffen fühlen mochte in ihrer eisigen Art. Doch nicht so heiß, dass ihre Haut zu brennen begann. Dann wand sie sich elegant aus deren Griff und trat an die Treppe. Ohne einen weiteren Blick auf ihrer Gegenspielerin folgte sie den Stufen weiter hinab in das Schloss. Nun, da sie ohne die Prinzessin war, entsprang wieder eine Flamme ihrer Handfläche und binnen weniger Augenblicke entdeckte sie Tony, der allem Anschein nach bereits Livianna begegnet war –niemand anders hatte sonst den Keller betreten. Mit einem amüsierten Blick trat sie auf ihn zu und strich mit ihrer freien Hand über seine Wange und Lippen.

„Armer Tony, was ist denn mit dir passiert? Ist dir ein Eismonster begegnet“

Fragte sie neckend und lachte leise. Doch sie wollte den armen Mann nicht weiter quälen und somit wurde das Feuer in ihrer Hand größer. Sie hielt die Flamme an das glitzernde Eis und taute ihr Clanmitglied wieder auf. Die Flamme ließ sie in seiner Nähe, um ihm wenigstens die Chance zu geben, zu trockenen. Währenddessen blickte sie den Dunkelhaarigen beobachtend an.



{ LIVIANNA || 1. Kellergeschoss || TONY || 2. Kellergeschoss }

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Jesse

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Aug 29, 2012 7:46 am

Kurz atmete Jesse tief durch. Er hatte keine Ahnung welches Problem sein Gegenüber hatte, aber scheinbar war er nicht der Einzige, der gerne mal Streit suchte. Aber anscheinend musste der Fremde sich Jesse eingeprägt haben, woher sollte er denn sonst wissen, dass er zur gleichen Zeit aufgetaucht war? Andere waren auch gekommen. Nun ja, wie dem auch sei. “Gut dass ich keinem hinterher fliegen muss, sondern auf eigenen Beinen stehen kann.“
Er blickte zu dem kleinen Licht, welches scheinbar von seinem Gegenüber erzeugt wurde und grinste. Was würde nun wohl mehr bedeuten? Feuer, oder die trügerische Luft? Der Braunhaarige wusste, dass er nicht immer über diese Fähigkeit verfügen konnte, aber innerlich spürte er, dass er schon bald dazu bereit sein würde. Auf seine Wut war eben verlass. Es war vielleicht merkwürdig, aber erst Wut und Hass ermöglichten ihm zu tun, was er liebte, Andere in die Irre zu führen. Aber wie sollte er es am besten anstellen? Um Zeit zu gewinnen antwortete er erst einmal auf die Frage des Anderen.

“Nun, es ist einfach zu erklären: Ein Schloss wie dieses muss einfach eine Geschichte haben und diese ist oftmals in Büchern du Dokumenten niedergeschrieben und wo findet man solche Dinge? Jaaa, richtig in einer Bücherei also belaste dich nicht weiterhin mit der Frage, ob ich ein Bücherwurm bin und ob die Bücher in diesem Raum bald Löcher haben werden, weil ich mich durch sie hindurch fresse.“ Jesses Körper kribbelte und er wusste, dass er nun beginnen konnte. Sein Blick huschte zur Wand, als ein Schatten sich erhob. Er flog die Wand entlang, schien die Bücher zu umkreisen und zeigte sich schließlich. Es war eine winzige Motte, welche kaum größer als ein Daumennagel war.
Sie umkreiste das Licht des Fremden und surrte um seinen Kopf herum. Fasziniert blickte Jesse sie an und wandte sich an den Anderen. “Ich bin Jesse.“ Sagte er desinteressiert. Kurz huschte sein Blick zu einer dunklen Ecke, denn er hörte weiteres Flügelrauschen. Er wusste, das dort zwei weitere Motten lauerten. Vielleicht sollte er noch Kakerlaken erschaffen…wer weiß aber erst einmal abwarten. Würde er anbeißen?

[Bibliothek, Alessio, spricht, erschafft Halluzination]

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Alessio

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mo Sep 03, 2012 4:15 am

Eine einfache Rechtfertigung und Klarstellung. Wie öde. Es musste doch etwas Interessanteres kommen. Auf eigenen Beinen stehen können, blablabla. Das war kein Kunststück. Jeder, der sich dafür einsetzte konnte das schaffen. Die weitere Konversation wurde schon etwas lustiger, was Alessio schwach und bedrohlich grinsen ließ. Dieser Luftfreak war ihm egal, so wie ihm beinahe jeder Mensch egal war. In dem Ausdruck von Jesse lag Herausforderung und das ließ Alessio wieder etwas aufleben. Sein Grinsen wurde breiter und sarkastisch höflich. "Mich interessiert nicht, ob du Löcher in die Bücher frisst oder was dich in die Bibliothek treibt. Warum bist du generell hier? Wobei die Frage auch überflüssig ist. Ohne deine Luft könnte mein Feuer immerhin nicht atmen."

Eine chemische Tatsache. Feuer benötigte Sauerstoff, um brennen zu können. Sauerstoff war ein Bestandteil der Luft. Wofür existierte die Luft denn dann? Als Diener. Sie war ein Diener des Feuers, die Nahrung dafür. Und den Menschen diente die Luft ebenfalls. Immer nur dienen, dienen, dienen. Nichts unabhängiges. Dieses Element kam Alessio vor wie ein Helfersyndrom. Sein Feuer hingegen war frei, diente niemandem und selbst wenn, so war es immer unberechenbar. Die Motten um den Kopf des Italieners wurden wahrgenommen aber nicht wirklich beachtet. Eine setzte sich kurz auf sein Haar. Sofort wurde die Feuerpeitsche etwas länger, wehrte das Fliegengespinnst ab und wurde rasch wieder kleiner. "Jesse? Nie gehört."

Frech und unverschämt wie eh und je. Warum sollte er sich vorstellen? Jesse hätte doch nach seinem Namen fragen können? Außerdem klang der kleine Kopf eh gelangweilt. Warum also Langeweile fördern?

[Jesse I Bibliothek I provoziert]

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Nathaniel
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mo Sep 03, 2012 6:47 am

Der Dunkelhaarige wartete darauf, dass Eric eventuell die Führung ergriff, doch nichts dergleichen passierte. Stattdessen flackerte kurz das elektrische Licht und ging dann wieder ganz aus. Der andere Anführer meinte, Tony musste endlich die Stromversorgung gefunden haben – so musste es wohl sein, eine andere Erklärung gab es nicht. Kathy schien etwas entschlossener und sprach sogar einige Worte. Doch gerade als auch Nate sich in Bewegung setzten wollte, erschien eine junge Frau im Eingangsportal. Eine innere Intuition verriet dem Luftclananführer, dass sie zu seinem Clan gehörte. Doch sah sie etwas verängstigt aus und vollkommen verwirrt, da brauchte es nicht zwei, die sich ihr annahmen. Eric würde seine Sache als Empfangskomitee bestimmt gut machen, darum brauchte sich Nathaniel nicht sorgen. So sah er erst Kathy hinterher, als sie sich mit dem Kerzenleuchter in Gang setzte und folgte ihr dann zu der Treppe, die nach oben führte.

“Ganz schön viele Treppen.“ Der junge Clanführer seufzte kurz auf und schnappte sich dann den Kerzenleuchter aus Kathys Hand. Kurz drehte er sich zu Eric um, der bei der jungen Frau stand, und grinste ihn an. “Ich fürchte, du musst darauf hoffen, dass das Licht bald richtig funktioniert. Bis später!“, meinte er ein wenig belustigt, jedoch wissend, dass Eric sich wohl mit seinen Fähigkeiten hier zurecht finden würde. Nate wusste nicht so ganz, was er nun konnte, aber Erde konnte nie verkehrt sein, wenn man Sachen ausweichen musste, die auf dem Boden rumstanden. Beschwingt durch die Vorfreude auf eine Dusche und neue Klamotten, ging der Dunkelhaarige los, immer weiter hinauf. Treppensteigen fiel so gar nicht in seinen Bereich Sport, den er gern machte, aber mit einem Fahrstuhl war hier wohl nicht zu rechnen. Als er die erste Ebene erreicht hatte, leuchtete Nate mit dem Leuchter etwas umher, um in der hier herrschenden Dunkelheit etwas zu erkennen. Die Dunkelheit machte diesen Stock zu etwas Gruseligem. Jeder Schritt schien ein Geräusch zu erzeugen und gerade weil es sonst keine Geräusche gab, war dies umso lauter und ließ seine Fantasie spinnen. Das ist doch völliger unsinn. Hier gibt es nichts, vor dem man Angst haben muss, außer dem Feuerclan.', redete er auf sich ein und tatsächlich funktionierte es. In der Dunkelheit erkannte er an einer Tür einen Namen aus dem Erdclan. “Nicht unsere Etage.“, stellte er laut fest und ging wieder zur Treppe. Hier war es so dunkel, da konnte Kathy ihn kaum verlieren, wenn sie aufpasste, also machte er sich nicht die Mühe, auf sie zu achten. Außerdem würde sie schon nicht verloren gehen.
Die nächsten beiden Etagen waren genauso, wie die erste – stockdunkel, die falschen Farben und Namen an den Türen. Doch dann schließlich kam Nate in die letzte Etage, die nur seinem Clan gehören konnte. Ein einladendes Gefühl überkam ihn und er wusste, dass das hier sein neues Zuhause war. “Eh... Kathy? Noch da? Wie wär's, wenn wir solange es so dunkel ist, zusammen bleiben? Sonst verliere ich dich noch.“ Ein schiefes Grinsen schlich sich auf das Gesicht des Luftclanführers, das von dem Schein der Kerzen in seiner Hand beleuchtet wurde. Erstaunlicherweise hatte er keinerlei Angst vor ihnen, es waren eben nur Kerzen, kein wirklich großes Feuer.

{ERIC && KATHY // beobachtet // nimmt Kathy den Kerzenleuchter weg // geht vor // Luftclanebene // spricht}

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Eric
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Di Sep 04, 2012 2:49 am

Eric spürte wie sich die Hand der Frau, die sich als Emma vorstellte, um seine schloss. Während der letzten schritte die sie auf ihn zu kam hatte er das Gefühl, dass sie jeden Moment zusammen brechen würde. Daher legte er schnell den zweiten Arm um sie. Lediglich zum stützten war er für diesen Moment gedacht und für nichts anderes. Einen Augenblick ruhte der Blick auf Emma, bevor er den Kopf halb herum wandte und zu Nate sah, der grade mit dem Kerzenleuchter in der Hand verschwand. Er sagte nichts mehr zu dem Jüngeren, schließlich hätte er ihm sonst hinter her brüllen müssen und das wollte er nun wirklich nicht. Als sie wieder ihre Stimme erhob sah er wieder zu Emma zurück. Kurz konnte er ein seufzen nicht unterdrücken als sie ihn danach fragte er wer genau war. Jedoch war es ihm scheinbar so ergangen wie es ihr ergangen war. Er wusste nichts mehr. Weder von seiner Familie noch sonst irgendetwas – er konnte sich nicht einmal erklären woher seine Fähigkeiten kamen. Das einzige was er wusste, war die Tatsache,dass ihn jemand zum Anführer des Erdclans gemacht hatte. Was sich dieser jemand dabei gedacht hatte war ihm immer wieder ein Rätsel.

„Nun ja..wir sind zumindest in einem Schloss. „ begann er dann schließlich zu erklären. „ Wo genau sich das jedoch befindet, weis ich nicht. „. Einen Augenblick schwieg er bevor er sich in einem aufmunternden Lächeln versuchte – dank der Dunkelheit würde Emma dieses jedoch nur erahnen können, „ Ich weis selbst nicht viel mehr über mich.“ sagte er dann schließlich direkt. Vielleicht würde sie sich dann ein wenig besser fühlen. „ Ich kenne lediglich meinen Vornamen und kann nur erahnen das sich Mediziner war, bevor ich mein Gedächtnis verloren habe...“ sagte er dann schließlich. Das seine Vermutung nicht einmal ansatzweise stimmt konnte er ja nicht ahnen. Dennoch entging es ihm nicht wie Emma zitterte und so lies er sie zumindest für einen kurzen Augenblick los und zog sein Jackett aus. Es war zwar ebenso nass wie ihr Kleid, aber zumindest war es inzwischen wieder warm. Denn es war selten das Eric wirklich fror und daher legte er es ihr um die Schulter. „ Es ist zwar auch vollkommen durchweicht aber vielleicht hilft es ja ein wenig. „ sagte er und versuchte wieder aufmunternd zu lächeln. Dann wanderte sein Blick um her. So wie Emma in seinem Arm zitterte war es wohl besser, wenn sie schnell eine Möglichkeit suchten um an trockene Kleidung zu kommen. Daher viel sein Blick auf die Treppe und dann glitt er wieder zu Emma. „ Kannst du dich noch auf den Beinen halten? Wir sollten nachsehen ob hier irgendwo etwas ist, wo wir neue und vor allem trockene Kleidung her bekommen..“ sagte er dann schließlich. Würde sie nicht gehen können hatte der etwas ältere Mann auch kein Problem damit, wenn er Emma tragen musste. Hauptsache war, dass sie sich nicht erkältete und bald wieder etwas warmes und trockenes zum Anziehen hatte.

[ bei Emma im Erdgeschoss | hält Emma im Arm | legt ihr das Jackett um | will mit ihr nach etwas trockenem zum Anziehen suchen]

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Anthony

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Di Sep 04, 2012 3:46 am

Nicht eine Mine verzog Tony, denn schmerzen war er gewohnt er hatte schon weit aus schlimmeres erlebt als die schmerzen des Erfrierens, lediglich diese Kälte war mehr als nur einfach nervig. Es war ein erdrückendes und beklemmendes Gefühl vor allem da er dem Feuerclan angehörte und eigentlich seine Fähigkeit wärme brauchte. Es war eine Qual zu spüren wie die Kälte immer mehr durch seinen Körper fuhr und die Tatsache das offenbar keiner auf das Lichtsignal zu reagieren schien machte seine Situation nicht besser. Erst als er hörte wie jemand hinunter kam war er froh und gleichzeitig ein wenig genervt. Er hasste es so schwach zu wirken und daher gefiel es ihm auch nicht das Aishlin ihn so sah – selbst wenn sie die Clananführerin war. Mit wachsamen Augen beobachtete er wie ihre Hand zu seiner Wange wanderte bis er ihr wieder in die Augen sehen musste da ihre Hand aus seinem Blickfeld entschwand. Er spürte wie ihre Finger über seine Wange strichen und erst jetzt spürte er wie kalt er eigentlich wirklich sein musste, denn ihre Finger schienen aus seiner Sicht zu glühen. Es war eine warme und angenehme Berührung nach der er sich grade sehnte – auch wenn diese Berührung schöner gewesen wäre, wenn es Emmas Finger gewesen wären. Dennoch nahm er sich einfach die Freiheit heraus diese kleine Berührung zu genießen und schloss halb die Augen, bis Aishlin anfing zu sprechen. Das gespielte Mitleid kümmerte ihn nicht, sondern eher die Erwähnung dieser Eishexe. Hätte er es gekonnt hätte er kurz die Hände geballt, so blieb ihm nicht mehr als ein verächtliches knurren von sich zu geben bei dem Namen. „ Wenn ich die in die Finger bekomme...“ war leise zu hören jedoch war der Rest des Satzes kaum verständlich.

Natürlich war er Aishlin dankbar als sie begann ihn endlich von seinem Eisgefängnis zu befreien. Zu erst sank er auf die Knie, denn seine noch immer tauben Füße versagten zu Anfang ihren Dienst. Erst nach dem wieder wärme in seine Glieder gefahren war richtete er sich auf und ballte ein paar mal die Hand zur Faust. Gut es war nichts sonderlich beschädigt worden. Dieses Biest würde auf eine sehr subtile Art und Weise dafür bezahlen, dass sie ihn an die Wand gefroren hatte. „ Danke..“ sagte er schließlich knapp und widmete sich wieder dem Eingabepult. „ Leite die Stromzufuhr wieder auf das Tablett um Jarivs, nimm notfalls etwas Strom von dem Laptop. Wir werden wahrscheinlich bald wieder Storm haben...“ brummelte er weiter. Aishlin kannte es ja schließlich von ihm ,dass er mit Jarvis sprach. Das einzige was jetzt anderes war, war die Tatsache, dass er offenbar nicht versuchte Aishlin an zu graben. Dafür war er grade genug bedient gewesen von dieser Eishexe. Ohne auf Aishlin zu achten setzt er sich auf den Boden und begann etwas auf die Tasten seine Laptops zu hämmern. Auch wenn das eher der falsche Ausdruck war. Sie folgen förmlich darüber und es war ziemlich unmöglich das zu verfolgen was er dort eintippte. Erst als es ein triumphales lächeln über seine Lippen huschte und ein seltsamer fast schon etwas bösartig genießender Ausdruck in seine Augen trat er hob er sich schließlich wieder. Gelassen hängte er sich den Rucksack über die Schulter und klappte den Laptop zu. Ruhig tippte er dann mit der rechten Hand einen sieben-stelligen Code ein und kurz darauf klackte die Tür neben ihm. „ Willkommen Mister Emsworth „ hallte die Stimme von Jarvis durch den dunklen dunklen und sehr großen Raum. „ Dann wollen wir doch mal sehen „ murmelte er und leuchtete sich mit seiner Taschenlampe den Weg. Offenbar herrschte zumindest hier im Keller eine gewisse Stromzufuhr, sonst würden die Lautsprecher nicht funktionieren über die nun auch die Feuerkönigin die Stimme von Jarvis hören konnte. Kurz sah er zu Aishlin und deutete ihr an dass sie ruhig hinein kommen konnte, wenn sie es den wollte. Er selbst legte seinen Rucksack auf einen Stuhl und leuchtete einmal durch den Raum. Dieses Geschoss war wie ein kleines Paradies. Hier gab es fast alles was das Herz des Genies brauchte um vernünftig schlagen zu können. Einzig und allein Emma fehlte hier in dem Gesamteindruck. „ Jarvis finde die Hauptstromzufuhr....“ befahl er dann schließlich mit monotoner Stimme und wartete darauf, dass Jarvis ihm antworten würde. Ja Livianna würde dafür bezahlen, dass sie ihn an die Wand gefroren hatte – schließlich war er der Meister der Codes und ohne Codes weder Zugang zu den Trainingsräumen oder der Waffenkammer. Es würde noch gewiss interessant werden, wenn die Eishexe genau das heraus finden würde. Das sie es sich mit demjenigen verscherzt hatte, der in der Lage war einfach die Codes für den Wasserclan wegfallen zu lassen. Nur weil ihre Anführerin eine kleine Dummheit bei einem Spielchen begangen hatte, dessen Auswirkungen sie nicht einzuschätzen vermochte.

[ bei Aishlin | vermisst Emma | betritt den Keller | gibt Befehle | wartet ab und vermisst Emma mehr]

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Cersei

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Di Sep 04, 2012 7:25 pm

It's the terror of knowing what this world is about.


Mit großen Schritten lief die junge Blonde durch den Regen. Er erschwerte ihr hier und da die Sicht, machte ihr aber sonst nichts aus. Ihre Gedanken schienen verworren und sie wusste momentan nicht einmal selbst, woran sie gerade dachte. Es waren Fetzten. Splitter ihrer Vergangenheit. Hier eine Trainigsstunde, da ein Abendessen zu zweit.

Mit einem leisen Fluchen schüttelte sie ihren Kopf und sah auf. Sie stand vor einem imposanten Gemäuer, dessen schwere Holztüren offenstanden. Sehr einladend sah es auf den ersten Blick nicht aus, aber es war für den Moment besser als hier im Regen stehen zu bleiben. Warum sie hier war –das wusste sie auch nicht mehr. Es schien ohnehin so, als wüsste sie zurzeit ziemlich wenig. Aber sie versuchte, sich keine Gedanken darüber zu machen und trat ein. Sie befand sich in einem großen Raum; wahrscheinlich eine Eingangshalle. Auf die Schnelle machte sie zwei andere Personen aus – eine blonde junge Frau und einen dunkelhaarigen Mann.

Cersei war gut genug erzogen, nicht einfach in das Gespräch hinein zu platzen. Außerdem war es so gar nicht ihre Art, jemanden um Hilfe zu fragen. Noch befand sie sich in keiner Situation, die sie nicht alleine hätte lösen können. Vorsichtig sah sie sich um. Die einzige Lichtquelle weit und breit war ein Kerzenleuchter, welcher der junge Mann hielt. Eine Feuergabe wäre hier wohl vom Vorteil. Mit ihren Eisstürmen konnte sie da wohl weniger ausrichten. Mit einem Seufzen trat sie weiter in das Schloss hinein und verschwand dabei in den Schatten. Lediglich ihre Schritte waren es, die ihren Standort verrieten; lauten hallten sie von den Wänden wieder. Wenn sie doch nur wenigstens wüsste, warum sie hier war. Oder wenn jemand bei ihr wäre, den sie kannte.

{ Erdgeschoss || allein || sieht sich um || anspielbar }

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Aaron.
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Sep 05, 2012 7:08 am

Was tat er hier eigentlich? Seiner Intuition folgen? Anscheinend. Doch er war kein Mensch, der fühlte, er war ein Mensch, der dachte. Wie also kam er bloß in diese Lage? Er war mitten im Nichts und stapfte durch Matsch und Regen. Seine Kleidung war schon seit einer Stunde durchnässt und er war kein bisschen auf irgendetwas vorbereitet. Und an Feuer war bei diesem Wetter erst gar nicht zu denken. Gedankenverloren strich Aaron mit der Hand über den Ärmel seiner nassen Lederjacke und schüttelte den Kopf. Alles war nass - eklig. Doch was hatte er nicht alles schon auf sich genommen, da war das hier doch auch nicht der Rede wert. Allerdings war das hier ganz klar kein Auftrag, sondern einfach... Zufall? Schicksal? Irgendetwas in der Richtung.
Mit gesenktem Kopf stapfte der Feuerkrieger einfach in die Richtung, in die er glaubte zu müssen – vielleicht würde es ja klappen. Tatsächlich erblickte er kurze Zeit später ein großes Schloss, dass durch den Regenschleier halb verborgen, aber dennoch gut zu erkennen war. Ein fast erleichterter Seufzer entkam ihm, ehe er seine Schritte schneller werden ließ und auf das Eingangsportal zusteuerte. Dieses seltsame Gefühl der Zugehörigkeit zu diesem Ort irritierte ihn – so sehr, dass er einfach an dem jungen Mann und dem blonden Mädchen vorbei lief und in die große Eingangshalle trat. Die Größe der Halle war hierbei jedoch nur durch den Hall der Schritte zu erahnen, denn es war so dunkel, dass man kaum etwas sehen konnte. Kaum hatte er dies festgestellt, hob er instinktiv die Hand und ließ ein kleines Licht darin erscheinen. Für manch einen sah es aus, wie eine normale kleine Flamme, doch wenn man sie richtig einsetzte konnte diese sternförmige Shurike aus Flammen gut jemandem im Schädel stecken bleiben.
Die kleine Flamme, erhellte etwa einen Meter um ihn und ab da verlor sich ihr Licht mehr und mehr in der Dunkelheit. Hoffentlich gab es hier auch Strom, sonst würde es ja immer so dunkel sein. Aaron war die Vorstellung nicht geheuer, doch seine Gefühle waren zu abgestumpft, um Angst zu empfinden. Außerdem, welcher erwachsene Mann hatte schon Angst im Dunkeln? Er jedenfalls nicht.


{auf dem Weg zum Schloss // geht an Eric & Emma vorbei // allein im Dunkeln}

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Sep 05, 2012 8:01 am

Kathy schaute kurz zu der Neuen in der Tür, sie sah so verängstigt aus wie sie selbst sich fühlte und auch wenn ihre Kleidung nicht mehr ganz so sauber war, schien ihr doch sonst nichts zu fehlen. Eric würde sich schon um sie kümmern und sie selbst konnte wahrscheinlich im Moment nicht helfen. Als der Kerzenleuchter den Eric ihr in die Hand gedrückt hatte, zum wiederholten Male seinen Träger wechselte, heftete sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf Nathaniel und seine Worte. Er hatte recht - viele Treppen, wenig Licht. Ein bisschen mehr von letzterem und man hätte die Räumlichkeiten besser erkennen und keine Angst hegen müssen etwas oder jemanden umzulaufen. Auch wenn es ihr nicht unbedingt passte das Nate ihr die kleine Lichtquelle einfach so weggenommen hatte und sie so mehr oder weniger abhängig von ihm machte, folgte sie ihm schweigend die Treppen hinauf.
Das erste Mal als er mit den Kerzen umher leuchtete und dann schließlich einfach weiter ging, fragte sie sich noch warum er sich in dem in scheinbar warmen, aber auf sie auch etwas bedrückend wirkenden Farben gehaltenen Geschoss nicht genauer umsah. Aber als sie schließlich das nächste Geschoss erreichten, merkte sie das es völlige Zeitverschwendung gewesen wäre, denn die Geschosse sahen alle gleich aus, von ihren unterschiedlichen Farben und den Namen an den Türen einmal abgesehen. Während sie Nate in das mittlerweile vierte Stockwerk folgte, machte sich ein Hauch Enttäuschung in ihr breit. Noch war nichts bemerkenswertes geschehen, aber dass konnte ja noch kommen, versuchte sie sich einzureden. Kathy richtet ihren Blick nach vorne, auf die auf und ab tanzenden Kerzen deren Licht die Umrisse von Nathaniel hervorbrachten und ihn in ein Licht hüllte das man fast schon als geheimnisvoll beschreiben konnte. Er und ein kleiner Teil der Treppe waren das einzige was sie sehen konnte und so konzentrierte sie sich voll und ganz darauf, während ihr Füße sie wie von selbst die Stufen hochtrugen. Eigentlich war dieses ganze Schloss seltsam, sie hatte immer gedacht Schlösser lägen in der Nähe von Ortschaften aber das hier war so weit von allem weg - glaubte sie zumindest. Und auch die Menschen die sich in diesem merkwürdigen Gebäude befanden und von denen sie gerade einmal einen Bruchteil kannte - eigentlich ja nur Nate und Eric - waren ebenso ungewöhnlich. Genaugenommen wusste sie nichts von diesem Ort oder seinen Bewohnern.
Als sie das erste mal das Gefühl, das schon die ganze Zeit in ihren Knochen steckte und dort der Kälte die sie von draußen mitgebracht hatte, Konkurrenz machte, in Worte fasste. Wurde ihr klar das es stimmte und ihre Schritten verstummten kurz. Nichts. Sie wusste nichts. Nur was hier gerade war und nicht wusste wie es weiter ging. Angst, Panik, Wut, Trauer alles stieg in ihr auf und sie verkrampfte ihre Hand um das Geländer neben ihr um nicht von der Wucht umgerissen zu werden mit der die Gefühle auf sie niedergingen. Die andere Hand presste sie sich auf den Mund um sich selbst zum schweigen zu bringen. So verharrte sie, ihre Gefühle nieder kämpfend. Das erste Mal seit sie Nate getroffen hatte fühlte sie sich allein - aber sie war es nicht. Sie wusste das irgendwo nur wenige Meter über ihr eben dieser Nathaniel mit seinem Kerzenleuchter wahrscheinlich das nächste Geschoss erreicht hatte und sie dankte von ganzem Herzen für die Dunkelheit und dafür das er sie noch nicht zu vermissen schien. Niemand sollte sie so sehen. Niemand würde sie so sehen. Keine Fremden und Freunde, die sie ja sowieso - sie brach ab. Verbannte alles aus ihrem Kopf. Vielleicht war es keine gute Idee es für immer zu verdrängen und es würde ihr auch nicht gelingen. Dennoch wollte sie sich solange zusammen reißen bis sie wirklich allein war, niemand sie störte und sie sich nicht verstellen musste. Sie nahm die Hand vom Mund und auch der Griff um den Handlauf lockerte sich. Den Kopf leicht nach oben geneigt atmete sie tief ein und lies kühle Luft in ihre Lungen strömen. Das beruhigte sie und gab ihr das Gefühl eines Neustarts, während sie sich mit den Händen durch das Gesicht für und auf eine gleichmäßige Atmung achtete. Es muss weiter gehen, Kathy, beschwor sie sich, schau nach vorne, stell dich dem Hier und Jetzt. Als sie mit schnellen Schritten weiter die Treppe hinauf lief, immer dem Hauch eines Lichtscheins hinterher der ihr die Position von Nate und den Kerzen verriet, war sie heilfroh das sie nicht geweint hatte, denn diese Spuren hätte sie nicht so schnell verstecken können.
So leise sie konnte schloss sie wieder zu ihm auf, gerade als er sie ansprach. Es waren nur wenige kurze Augenblicke gewesen in denen sie umso heftiger die Beherrschung verloren hatte und sie hoffte das das nie wieder geschah. Eher abwesend stimmte sie ihm zu. Ehe sie sich um sah, es war ein Geschoss wie die drei anderen davor auch nur das dieses hier in sehr hellen Farben gehalten war und freier, entspannter, fröhlicher auf sie wirkte. Oder bildete sie sich das im Licht der Kerzen nur ein, dasselbe Licht das Nathaniels Gesicht sanft aber deutlich vom dunklen Rest der Umgebung abhoben und wieder sah sie ihn an. Nun standen sie hier, allein, im Dunkeln nur mit einem Kronleuchter als Lichtquelle. Und jetzt? Um wenigstens betretendes Schweigen zu vermeiden beschloss Kathy irgendetwas banales zu fragen und ging noch einmal alles durch was seit ihrer Begegnung im Wald geschehen war. Schließlich fand sie eine Frage die sie stellen wollte, nicht nur aus Langeweile und sie hoffte es würde Nate nicht kränken. Also fragte sie wie beiläufig "Nate...Vielleicht geht es mich ja nichts an, aber warum hat die Dunkelhaarige vorhin in der Halle so auf dir herum gehackt? Und warum lässt du dir das gefallen? Du wirkst zwar nicht so als suchtest du Streit, aber wieso hast du dich nicht gewehrt?", letzteres klang zwar wie eine Anschuldigung, war aber eigentlich nicht so gemeint. Kathy versuchte nur sich abzulenken und das schien ihr eine gute Möglichkeit zu sein, er wirkte auf sie nicht so als das Nate bei jeder Kleinigkeit einen Streit vom Zaun brach, aber er hatte es wirklich einfach so hingenommen und das überraschte sie. Während sie auf eine Antwort wartete, hoffte sie inständig das das Licht bald anging. So könnte sie sich definitiv schneller ihr Kanninchenloch suchen.

{ folgt NATE // wird allein von Gefühlen überwältigt // schließt zu Nate auf // stimmt zu // fragt ihn }
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Jesse

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Sep 05, 2012 9:28 am

Jesse war allmählich herrlich amüsiert. Die Show hatte begonnen, der Vorhang war aufgezogen worden und die Show konnte beginnen. Dieser Gedanke war wie Honig, süß und lange zu genießen. Aber im Ernst, was tat er hier? Immerhin war dies kein Ort für Jesse, dem absoluten Einzelgänger, hier waren so viele, denen er am liebsten aus dem Weg ginge, also warum? “Ich bin wohl aus demselben Grund hergekommen, wie du es bist. Ich hatte so ein Gefühl, welches mich hier her führte. Warum sollte ich diesem also nicht nachgehen?“

Der Fremde scheuchte die Motte fort und Jesse zog innerlich eine gespielte Trauermiene. So konnte er doch wirklich nicht mit diesen Wesen umgehen! “Du kannst also mit Feuerpeitschen umgehen, wie?“ Fragte er desinteressiert und mit einer abwertenden Handbewegung. Dann konzentrierte er sich auf das Buch vor sich. Dort, im Inneren geschah etwas. Einige Sekunden verstrichen, da wölbe sich die Oberseite ein wenig. Er klappte gespielt interessiert das Buch auf und ließ es absichtlich schockiert fallen, als eine Made darin lag. Keine von dieser kleinen Sorte, sondern eine große, doppelt so lang wie der Zeigefinger. Das Buch kam mit einem dumpfen Knall auf dem Boden auf und er sprang einen Schritt zurück. Die Made fiel auf den nackten Stein.

“Was zum Geier ist das? Ein Bücherwurm?“ Fragte er mit einem höhnischen Grinsen und schüttelte leicht den Kopf. Er beugte sich runter und hob die Made auf, dann legte er sie wieder zwischen die Seiten und hielt es dem Fremden hin. Dabei machte er ein geknicktes Gesicht. “Siehst du, ich muss schnell lesen, sie fangen schon an zu arbeiten.“

Nun, wo war die Grenze wohl in der sein Gegenüber erkennen würde, dass Jesse es war, der für die Motten und Maden verantwortlich war? Würde es ihm denn überhaupt auffallen? Egal wie, Jesse hatte Spaß dabei, denn er war neugierig, wie sich seine Umwelt mit seiner Gabe schlug. Er durfte aber nicht mehr viel weiter gehen, sonst würde es unrealistisch werden und das wollte er ja nicht. Sollten sie doch alle denken, es wäre echt und zwar die ganze Zeit über.
“Wer bist du überhaupt, nicht das ich dich kennen würde?“

[Alessio, Bibiliothek, spricht, ershcafft Made in Buch]

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Livianna
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Do Sep 06, 2012 3:01 am

*Hey kleine Schwester, kannst du wie ich Gottes Atem spühren?
Hey kleine Schwester, kannst du ganz leicht jeden Mann verführen?*

Die Worte waren langweilige Buchstaben die Aneinander gereiht wurden. Sie waren nicht zufreidenstellend, geschweige denn in irgend einer Weise erregend oder interessant. Es verödete ihr den Spaß und zeigte Livianna nur mal wieder wie dürr und fadenscheinig das Feuer doch war. Es liebte ein Spiel auf dünnen Eisplatten nicht, ganz im Gegenteil, es schien sich davor zu fürchten und lieber alles nieder zu brennen. Als wenn das was bringen würde. Denn dann würde das arme kleine Flämmchen ja in das kalte Nass fallen und bis auf die Knochen durchnässt sein. Oh nein, welch frevelnder Gedanke das böse listig glänzende Eis da doch hatte.
Angewiedert von der Situation und der simplen Flamme die die Feurige Spinnern da von sich gab, ließ die Blonde endlich von der Brünetten ab. Nicht einmal ein erschöpftes oder gar generctes Seufzen konnte Aishlin Livianna entlocken. Nur der Blick wirkte entfremdet, als sie die brauen Hochzog als wolle sie sagen:

Ist das schon alles?

Ja, Aishlin war gerade wirklich öde. Und allgemein gesehen war dies eine starke Abwandlung von der sonst so ätzenden Art. Es war eigentlich pure Säure die von ihrem Körper wie schmieriges Gel glitt, die Haut spiegeln ließ und wie giftige Gase die Umgebung verseuchte wenn sie den Mund auch nur öffnete. Doch heute schien alles anders. Die Feuerkönigin wurde ihrer Spitzen beraubt. Sie hatte keine mehr, sie war nichts als ein stumpfes Messer welches nicht mehr die Fähigkeit besaß zu schneiden. Eine halterlose Zunge die sich an den eigenen Flammen verbrannte.
Desinteressiert zog sie die Hände weg von der Frau und ließ sie ziehen. Sie sollte sich ruhig um das Kümmern, was da unten wie ein Schwein an der Wand aufgebahrt war und artig vor sich hinkühlte. Die Lippen verzogen sich zu einem Lächeln und die eisblauen Augen verfolgten das Spiel der Füße noch einen Moment, dann war sie Verschwunden. Sie konnte sich geradezu bildlich vorstellen wie das kleine Treffen zwischen Männlein und Weiblein da unten ablief.

*Hey kleine Schwester, lass uns am Blut des Lebens laben.
Hey kleine Schwester, lass uns unseren tiefen Frust begraben.*

Leicht streckte sie den Kopf nach oben, die zierliche Hand glitt über das Geländer und die Schritte hallten keine Minuten später in der Halle wieder. Die Eisprinzessin hatte beschlossen aus den unteren Gefilden wieder empor zu steigen und sich den Anwesenden zu zeigen. Sobald sie den obersten Absatz erreicht hatte umrundete sie das Geländer ohne von ihm ab zu lassen. Ihr Blick überflog die Eingangshalle und sprang von einigen Bündeln zur Bibliothek wo sie glaubte noch immer Geräusche her zu hören. Gegen Ende haftete sie ihn auf eine der vielen unbekannten Frauen. Diese allerdings stand einfach nur dort. Sie wirkte verloren und einsam, wie ein kleines Vögelchen im Busch welche seine Eltern verloren hatte.
Die Katze reckte noch einmal alle Muskeln, bevor sie die leisen Samtpfoten nutzte und sich an die Ahnungslose Beute schlich. Livi war eindeutig zu hören, allerdings waren die Gedanken verhangen und nicht so offensichtlich wie so einiges anderes an ihr. Vorsichtig strich sie das Blonde Haar zurück und blieb am Ende vor der Fremden stehen. Auch wenn kein Licht brannte – der Idiot hatte es ja nur für Morsezeichen eingesetzt was ihr nicht entgangen war – so hatte das flackernde Licht und der Schein der Kerzen sie am Anfang verraten und am Ende ihre Schritte. Nun standen sie beide im Schatten und ihre Umrisse hoben sich von der Dunkelheit ab. Der kühle Blick lag still auf dieser Frau:

“Und mit wem haben wir die Freude? Es ist eigentlich nicht üblich, dass sich Menschen in den Schatten drängen. Ich hoffe sie haben nichts zu verbergen, es wäre nicht schön von unerfreulichen Dingen zu erfahren.“

Die seidige Stimme glitt wie ein Aal über die Zunge und verließ ohne Brüche die samtigen Lippen. Trotz der spitzen Worte schien die Frau gnädig gestimmt oder auf eine irritierende Weise freundlich.

AISHLIN → CERSEI | EG]
Lyrik: Umbra et Imago - Kleine Schwester

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Liviannas Outfit | EISIGE KÖNIGIN DES WASSERCLANS
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Do Sep 06, 2012 6:11 am

„Du weißt auch nichts von dir?“ flüsterte sie leise. Sie merkte, dass Hoffnung in ihrer Stimme mit schwang. Aber sie schämte sich nicht dafür. Wieso auch?
Es war wie ein kleiner Ast, der sie vielleicht aus dem reißenden Fluss ziehen würde.
Vielleicht hatte sie mit ihrer Vermutung richtig gelegen.
Vielleicht würde sie hier Antworten bekommen, die sie brauchte.
Es, was auch immer es war, war nicht nur ihr passiert, sondern noch anderen.
Sie war nicht die Einzige, die nichts mehr wusste. Deren Erinnerungen gelöscht wurden. Deren ganze Vergangenheit hinter ihr, in einem großen trüben Meer aus Hoffnungslosigkeit davonschwamm.
Sie selbst fühlte sich wie eine Schiffbrüchige. Sie hatte Durst, aber sie durfte nichts trinken von dem tödlichen Salzwasser. Es würde sie von innen her zerstören.
Es war wie mit ihren Erinnerungen.
Sie wusste, dass sie nicht mehr hatte leben wollen, dass sie alles hinter sich lassen wollte- und nun war sie hier, in diesem Schloss, am Leben. Sie hatte eine neue Chance bekommen.
Sie könnte ein neuer Mensch sein, nur durfte sie sich nicht erinnern.
Sie fühlte sich sehr unwohl. Es beunruhigte sie, nicht zu wissen, was geschah.
Sie hörte eine leise Bewegung, sah einen Schatten aus den Augenwinkeln, hinten, bei der großen schweren Holztür.
Sie versuchte, etwas in der unbarmherzigen Dunkelheit auszumachen, doch es war unmöglich.
Geräuschlos ließ sie eine Mauer aus Luft entstehen. Nur zur Sicherheit.
Für ein kleines bisschen Sicherheit.
Sie fühlte sich angreifbar und verletzlich, wie sie vor dem großen Mann stand.
Ihr war bitterkalt und auch das Jackett, das er um sie legte half kaum.
Sie spürte, wie sie zitterte, vor Kälte. Das Wasser lief ihr noch immer aus den Haaren und tropfte leise auf den Boden.
Ob sie hoch gehen sollten, etwas Warmes zum Anziehen suchen sollten. Die Worte hallten hohl in ihrem Kopf wider.
Er war wie leergefegt.
Sie brauchte lang, um die Bedeutung des Satzes zu verstehen.
Etwas Warmes. Ihr Körper schrie nach einer warmen Wolljacke, ihr Kopf hingegen war neugierig.
Dieses Gefühl, dass sie durchfahren war, als Eric diesen Namen gesagt hatte.
Sie schüttelte den Kopf, sah Eric an.
„Der Name, dieser Name, den du gesagt hast- Tony. Ich kenne den Namen. Irgendwoher“ sagte sie und versuchte, ihre Stimme kräftiger klingen zu lassen.
Sie fühlte sich langsam stärker, das Zittern ließ nach.
Ihre Zähne schlugen nicht mehr aufeinander und auch ihre Beine fühlten sich nicht mehr so an, als würden sie nachgeben wollen, Emma nicht mehr tragen wollen.
Sie machte keine Anstalten sich zu der Treppe zu bewegen.
Sie stand einfach da und sah Eric an, wartete auf eine Antwort.
Eine Antwort, die ihr vielleicht helfen würde, auf der Suche nach ihrem Selbst, das sie so gern vergessen würde, aber es nicht konnte.

{versinkt in gedanken | fragt nach tony}
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Cahira

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Fr Sep 07, 2012 4:19 am

Es war schon eine ganze Weile her. Es war geschehen und hing nun wie eine schwarze Gewitterwolke über der Vergangenheit. Er war nicht zu vergessen, er war das Einzige, was nicht zu vergessen war, Die ganze Zeit über war sie gefangen gewesen. Gefangen in ihren Selbstzweifeln und ihrer Angst. Nun endlich stand sie auf eigenen Beinen, doch frei war sie nicht und ihre Angst war allgegenwärtig. Irgendwann vielleicht würde sie es überwinden, aber nicht jetzt, nicht heute und wohl auch nicht in den nächsten Monaten.
Cahira stolperte über eine Wurzel und fiel auf den Boden. Ihre Knie schlugen hart auf dem Boden auf und sie stieß zischend die Luft aus. Vorsichtig rappelte sie sich wieder auf und klopfte den Dreck von sich runter. Sie trug ein Kleid, welches nicht einmal bis zu ihren Knien reichte und ihre Schultern freigab. Es war weiß und war hinten zusammengeschnürt. Der Rock des Kleides war mit Rüschen besetzt. An ihren Füßen trug sie schwarze Ballerinas als Kontrast zu dem Kleid und ihrer hellen Hautfarbe. In ihrer Nähe war ein kleiner See. Langsam ging sie darauf zu und streckte ihre rechte Hand nach dem Wasser auf. Es kam Bewegung auf und das Wasser begann in einer kleinen Fontäne nach oben zu schießen, bis es begann sich zu verformen. Heraus kam ein kleines Wesen mit langen Ohren, großen Augen und einer kleinen Stupsnase. Es war ein kleiner Hase. Einige Sekunden hielt sie die Form, dann entließ sie das Wasser wieder mit einem lauten Platsch, als es am See aufschlug.

Die junge Frau musste sanft lächeln. Dann wandte sie sich um und verließ das Wasser, ihr Element. Irgendwo musste sie doch hingehen können, einen Ort, an dem sie sein konnte. Man hatte ihr verboten allein umherzuziehen, weil sie sowieso nicht leben könnte. Wieso um alles hatte man ihr das so sehr eingetrichtert, dass sie es glaubte? Das sie glaubte von Anderen abhängig zu sein? Die junge Frau ließ sich neben einem Baum zu Boden sinken und legte ihre Arme um ihre Beine, welche sie an sich heran gezogen hatte. War sie denn wirklich so wenig wert? Ein junger Mann, ein dunkler Raum…kalte Wände und der Gestank nach Schweiß und Alkohol…Schreie…
Cahira blickte auf und ihr stiegen Tränen in die Augen. Die Bilder, welche immer wieder vor ihren Augen auftauchten zeigten ihr Dinge ihrer Vergangenheit, immer dieselben Bilder, immer wieder das Selbe Grauen. Sie weinte leise in sich hinein. Dieser junge Mann war ihr Bruder, der dunkle Raum…sie weiß es nicht genau. Sie weiß nur, sie ist geflohen…

Kurz wartete die junge Frau noch, dann stand sie erneut auf, mittlerweile waren Armer und Beine mit Erde und Staub übersät. So wurden ihre Narben verdeckt und sie blauen Flecken, welche sie immer noch besaß. Was genau geschehen war wusste sie nicht, aber es war ein Gefühl, als würde immer weiter laufen müssen und doch würde man sie einholen. Welche Gaben ihr Bruder genau hatte wusste sie nicht, aber sie hatte diese schon zu spüren bekommen. Also besaß er ebenfalls das Element Wasser.
Während sie weiterlief bemerkte sie etwas vor sich und konnte kurz darauf ein riesiges Gebäude sehen. Es war Schloss. Vorsichtig ging sie näher. Das konnte doch nichts Gutes bedeuten. Vorsichtig betrat sie das riesige Schloss und bekam es mit der Angst zu tun. Sollte sie nicht sofort wieder umkehren und weglaufen? Aber wohin?

Vorsichtig ging sie weiter. Sie sah verängstigt und durchgefroren aus mit ihre kurzen Kleid und den verdreckten Armen und Beinen, wodurch man dennoch die Kratzer und Flecken erkennen konnte. Vorsichtig ging sie einen Schritt weiter, blieb stehen und war bereit jeden Moment los zu sprinten und abzuhauen. Ihr Herzschlag verdoppelte sich und ihre Atmung war flach. Auf ihren Wangen glitzerten immer noch die Spuren der Tränen, welche sie eben vergossen hatte.
Sie kurz davor loszuheulen. Was tat sie überhaupt hier? Weshalb um alles in der Welt war sie hier eingedrungen? Ihr Magen begann zu rebellieren, denn sie hatte seit Tagen nicht mehr richtig gegessen. Schwankend lehnte sie sich gegen die Mauer und blickte hilflos drein.


[Wald, erschafft Wasserform, kommt an Schloss an, tritt ein, frei anspielbar]

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Zuletzt von Cahira am Fr Sep 07, 2012 11:29 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Alessio

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Fr Sep 07, 2012 4:32 am

Ein nettes Spielchen führten sie hier. Es war toll einen gegenspieler zu haben, weshalb Alessio einfach weiter machte. Weshalb Jesse hier im Schloss war, interessierte ihn nicht. Immerhin hatte der Italiener eher die Existenz dieses Burschen in Frage gestellt und nicht dessen Anwesenheit. Bei der Frage, welche offensichtlich beantwortet wurde durch Alessios Lichtquelle, grinste der Dunkelblonde nur. Das Desinteresse des Gegenübers scherte ihn nicht. Eher, was dieser mit dem Buch tat, welches er aus dem regal zog und plötzlich fallen ließ. Ohne die kleiste Regung beobachtete Alessio die Situation. Was waren das denn hier für Spielregeln? Erst Motten und nun Maden? Konnte kein Drache, Sukkubus oder sonst irgendetwas erscheinen? Wäre immerhin interessanter gewesen, da es wenigstens was neues wäre. Auf Jesses Kommentar hin, seufzte der Braungebrannte nur. "Wohl eher ein Familienmitglied von dir."

Die grünen Augen zeigten deutlich, dass sie das nicht für einen Zufall hielten. Jesse musste etwas mit dem Vieh zu tun haben. Bei der letzten Frage ließ Alessio das Licht erlöschen. Völlige Dunkelheit umgab sie. Die Hand vor Augen zu sehen war unmöglich. "Kennen tust du mich nicht. Denn ich bin ein einfacher junger Mann, der dem Feuer folgt."

Sollte Jesse doch direkt nach seinem Namen fragen! Bei solch undeutlichen Fragen konnte man wunderbar ausweichen, wobei es auch bei einer direkten Frage möglich war. Lautlos verharrte Alessio nun in der Schwärze und achtete auf jedes kleinste Geräusch.

[Bibliothek I Jesse]


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Shaira
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Sep 09, 2012 12:10 am

Shaira fand sich in diesem Wald wieder, zum ersten wusste sie nicht wie sie dort hingekommen war und andererseits erinnerte sie sich nur an die letzten Tage, oder waren es Wochen. Sie seufzte und blickte auf den sumpfen Waldboden, ihrer weißen Sneakers waren mittlerweile schwarz geworden und hatte jegliche Farbe von dem Leben hinter dem Wald verloren. Um sie herum waren Bäume, seit einer Stunde waren es grüne Bäume die sie zu Gesicht bekam langsam wurde sie verrückt. Nicht weil sie hier herum rannte, doch sie hatte seit einiger Zeit kein Wasser mehr gesehen und die Brünette ballte die Fäuste und schlitzte die Augen.
Es begann zu regnen und sie lächelte kurz, sah nach vorne und bemerkte nur wie ihre Sicht verschwamm und die Klamotten nässer wurden. Unglaublich was sie alles anstellen konnte und das Training hatte ihr tatsächlich weiter geholfen. Langsam lief sie weiter und ließ die dicke Regenwolke hinter sich zurück und sah nun das der Wald sich lichtete, direkt vor ihr.
"Row dieses dumme Waldgetümmel hat endlich ein Ende", dachte sie sich nur und was sie jedoch erblickte, ließ Shaira etwas erschrecken. es war ein riesiges Schloss, ein Turm nach dem anderen und dicke Mauern, als wäre sie für den Krieg gemacht worden.
Sie erinnerte sich an Australien, die schwüle Hitze die an dem Mittag auf die trockene Erde prallte. Wie gerne wäre sie damals einfach isn Wasser gesprungen, jedoch hatte ihr Vater sie zu einem Ausflug überredet und sie tatsächlich zu einer Burg geschleppt. Nie zuvor hatte sie gedacht das es in Australien, Down Under, Burgen geben würde. Das kleine dumme, Kind, welches ihrem Vater alles glaubte, wenn er da war und er sie lachen ließ, selbst wenn sie weinen wollte....
Shaira blieb stehen, außer Atem, nass und verdreckt lehnte sie an einem Baum, spürte das feuchte Moos unter ihren Händen und sog es auf, hielt die Tropfen in ihren Händen und starrte auf die Mauern. War das ihr Ziel gewesen, all die letzten Stunden hätte sie nur hier her kommen sollen.
Shaira blinzelte ein zwei mal um sich auch wirklich zu versichern nicht zu träumen, oder gar eine Halluzination zu haben, was bei 24 Stunden ohne Essen nicht ungewöhnliches war, nun ja nicht als wäre sie es nicht gewohnt nichts zu essen. ,,Na dann schauen wir doch mal was da drinnen so vor sich geht!", redete sie sich selber ein, ließ die Hand los und die Wassertropfen fielen auf die Erde, versickerten im Boden und ließen keinerlei Spuren zurück.
Shaira schritt immer weiter vor, in die Höhle des Unbekannten, doch plötzlich blieb sie stehen und entdeckte an einer Ecke eine Frau. Sie lehnte irgendwie verzweifelte an der Mauer, dem kalten Gestein. Nicht das sie es wunderte hier Menschen aufzutreffen, wahrscheinlich würde sie früher oder später, auch die Anderen wieder finden. Aber diese Frau war anders, sie war übersaht von Deck, Narben, Wunden, im ersten Moment hätte sie denken können, sie wäre eine Verrückte. Auch wollte Shaira sich nicht zu ihr wagen um sie anzusprechen.
"Mein Gotte stell dich nicht so an"
Also machte sie leichte, langsame Schritte auf die junge Frau zu und blieb ein paar Meter vor ihr stehen.
,,Hey, brauchst du irgendwie Hilfe?", fragte Shaira leise und unsicher und wartete auf eine Reaktion der Frau vor ihr.


(irrt durch den Wald/ trifft auf Burg und auf Cahira/ spricht sie an)

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Kapitel 3 ; The devil behind you
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