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 Kapitel 3 ; The devil behind you

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Fadenzieher
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BeitragThema: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Aug 12, 2012 4:01 am



Die Blitze zuckten über den beinahe schwarzen Himmel und der Regen fiel dicht auf die Erde nieder; wie ein Vorhang, den man nur schwer durchdringen konnte. Immer wieder erfüllte ein lautes Donnergrollen die Luft und kaum einer würde glauben, dass es eigentlich mitten am Tag war. Das Unwetter war plötzlich aufgetaucht und würde offensichtlich so schnell nicht wieder verschwinden. Keiner wagte es sich, nach draußen - bis auf ein paar der Krieger. Doch es war ein Fehler gewesen, bei solch einem Unwetter nach die Häuser zu verlassen. Seit dem Unwetter sind sie nicht mehr zu finden, als wären sie auf einmal mit dem Gewitter verschmolzen. Dann plötzlich noch ein Donnergrollen und ein Klopfen an der Tür folgte dem Geräusch. Waren doch ein paar der Krieger zurück gekehrt? Der Anführer des Luftclans öffnete die Tür und vor ihm stand ein kleines Mädchen. Vollkommen durchnässt mit einem Teddy, den sie eng an sich gepresst hielt. Sie konnte höchstens zehn Jahre alt sein und so wurde sie in dem Luftclan aufgenommen. Erst gegen Ende des Tages verzog sich das Unwetter immer mehr, sodass inzwischen nur noch die dunklen Wolkenberge zurück geblieben waren. Eine plötzliche Erkenntnis schien durch die Köpfe aller Clananführer zu gehen - woher diese kam? Natürlich von Sha, der Göttin, die sie alle hierher geholt hatte um ihren Kampf zu schlagen. Welcher Gedanke es war? Sie mussten aus dem provisorischen Lager gehen und nach einem alten Schloss suchen. Es war ein Bild das sich tief in die Köpfe der vier Anführer eingenistet hatte. Also machten sie sich alle zusammen auf die Suche. Alle Kämpfer, die übrig geblieben waren, das kleine Mädchen und die Anführer. Mehrere Stunden gingen sie und schlugen sich durch das Unterholz, bis die Silhouette eines Schlosses sich klar zu erkennen gab. Sie waren also am Ziel und würden jetzt ihre neuen Quartiere beziehen. Vielleicht ein wenig das Schloss erkunden? Wer konnte schon genau sagen, was es dort alles zu entdecken gab!

INFORMATION:
Es sind noch keine Gruppen vorhanden, ihr müsst euch formieren!
Erkundet gemeinsam das Schloss, die Schlosskarten sind im Territorium zu finden.
Habt Spaß und denkt daran: vertraut nur euren Freunden....

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Eric
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Aug 12, 2012 11:08 am

Noch immer war der Boden unter seinen Füßen komplett durchweicht und nass. Der Sturm hatte einiges angerichtet und das obwohl es inzwischen Abends war. Erst vor kurzem hatten alle Mitglieder das Schloss entdeckt und ein Bauchgefühl sagte Eric, dass es genau das Schloss war nach dem sie gesucht hatten. Langsam schob er die Hände wieder in die Hosentaschen und ging weiter. Der Rand seiner Hosenbeine waren inzwischen ziemlich durchnässt von dem Weg bis hier. Es färbte die ohne hin schon dunkle Jeans nur noch dunkler. Ein wenig mehr zog er den Kopf den Schultern entgegen und damit in den Kragen seines Pullovers hinein, während er sich dazu entschloss einfach auf das große Schloss zu zu gehen. Es war wirklich beeindruckend, dass musste Eric sich schon eingestehen. Es sah von außen vielleicht ein wenig altmodisch aus, aber das war nichts was ihn sonderlich störte. Langsam schlug er sich also seinen Weg durch das Unterholz frei und näherte sich dem Schloss. Immer wieder fragte er sich dabei, warum grade er der Anführer des Erdclans war. Er wusste nichts von seiner Vergangenheit. Nur schwärze war dort an der Stelle wo seine Erinnerungen sein sollten an die vergangene Lebenszeit. Je mehr er sich zu erinnern versuchte, desto stärker schien das Loch um sein bisheriges Leben zu werden. Nicht einmal an seine Eltern konnte er sich erinnern und das nun wirklich hart – er wusste nicht einmal ob seine Eltern noch lebten oder ob er vielleicht eine Freundin hatte. Ein leises seufzen drang aus seiner Kehle und so ging er einfach weiter. Schenkte dem knacken und rascheln keine Beachtung, da diese Geräusche auch bald verschwanden. Es wich dem Knirschen vom nassen Sand als er schließlich auf dem Sandweg zu der großen Flügeltür des Schlosses ging. Dabei war der Blick seiner blaugrünen Augen auf den Boden gerichtet. Gedanken verloren schien der junge Mann zu sein bis er beinahe gegen die Tür lief. Erst im letzten Moment hatte er bemerkt das dort dunkles Holz seinem Weg ein Ende setzte.

Nun hob er den Kopf und musterte die Tür, die jetzt aus der Nähe noch gewaltiger wirkte. Zwar wirkte Eric auch jetzt noch selbstbewusst und sicher, aber innerlich fragte er sich ob er die Tür wirklich einfach so öffnen konnte.Kurz sah er hinter sich und sah dennoch keinen der anderen aus der Gruppe, also wandte er den Blick wieder zu der Tür. „ Also du und ich ...“ sagte er dann leise an die Tür gewandt als würde diese ihm antworten können. Wahrscheinlich wäre es wirklich zu einfach, wenn die Tür wirklich offen war und nicht abgeschlossen. Doch davon ging er erst einmal nicht aus, also drehte er den Kopf ein wenig hin und her. Sah sich nach einem Blumentopf um - doch nichts dergleichen fiel dem jungen Mann ins Auge. Ein wenig fragend verzog er einen Mundwinkel etwas schief bevor er leise mit der Zunge schnalzte und dann einfach die Hand aus der Hosentasche zog.Kurz hatte er noch mal innegehalten, bevor er dann doch die Hand an die riesige Tür legte und dann fast schon sachte und gefühlvoll gegen diese drückte. Zu seinem erstaunen bewegte die sich doch tatsächlich, was ihn dazu veranlasste ein wenig mehr zu drücken und die riesigen Türen schließlich nach innen hin zu öffnen.
Langsam machte er die ersten Schritte in den Raum hinein und sah zu erst einmal...nichts. Seine Augen mussten sich erst an die Dunkelheit gewöhnen und das dauerte für gewöhnlich zwar nicht lange, aber es dauerte eben ein paar Wimpernschläge lang. Wie praktisch doch jetzt ein Feuerclanmtiglied wäre, doch leider war keines hier. Das bedeutete für ihn also, dass er sich im Dunklen umsehen musste. Nichts was ihn irgendwie erschreckte, aber es war ja nun nicht grade gut. Also machte er die ersten Schritte in das Schloss hinein und konnte nur erahnen wie prachtvoll alleine die Empfangshalle wirken musste. Immer mehr verengte er die Augen um etwas besser sehen zu können und so ging er vorsichtig und etwas bedacht weiter. Schließlich wollte Eric nichts umwerfen. Viel konnte er um ehrlich zu sein auch kaum erkennen. Also brauchte er entweder jemanden, der ihm Licht machen konnte oder einen vom Feuerclan, der seine Gabe so weit kontrollieren konnte, dass beide nicht in Gefahr gerieten. Daher trat Eric wieder aus dem Schloss heraus, ließ die Tür aber offen. Er ging die paar Schritte, bis er wieder auf dem Sand und Erdgemisch stand und schloss die Augen. Er wollte wissen ob sich einer der Gruppe in seiner Nähe befand, der mit ihm vielleicht das Schloss erkunden wollte. Also versuchte er die Schritte zu spüren die diese Person dann machen würde.

[Beim Schloss | noch alleine | macht die große Tür auf | macht die ersten Schritte rein | geht wieder raus | versucht andere Mitglieder zu spüren]

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Livianna
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mo Aug 13, 2012 4:18 am

*Ausgestattet voller Pracht
Vom lieben Gott zum Vamp gemacht
Aus gutem Haus, verwöhnt und clever
Der Grabstein für potente Stecher *

Knall hart prasselten die Tropfen aus den geöffneten Schleusen des Himmels hernieder. Gnadenlos durchbrachen sie das Blätterdach der Bäume und fielen wie Geschosse einer Feuerwaffe auf den Boden. Trommelnd hinterließen sie ihre Spuren, meldeten ohne Rückhalt von ihrer Ankunft, von ihrer Existenz und dem pulsierendem Leben im Tode.
Die blonde Schönheit drückte sich an den Stamm eines Baumes, deren rissige Rinde sich in den Rücken drückte und leicht unter dem zierlichen Körper zerbrach. Den Kopf leicht gesenkt und die Arme um ihren Körper geschlungen, drückte sie die Finger in die eigene Haut. Von der Gruppe abgesondert, hatte sie sich hier verloren und vor dem nervigem Regen versucht zu retten. Der Schirm, den sie bei sich hatte, hatte dem Unwetter nicht lang stand gehalten und ihre Klamotten waren schon ganz vermatscht. Die blau-weissen Chucks waren fast schon im Dreck versunken und die gräulich weiße Hose hatte auch ihre Spritzer abbekommen. Genervt schob sie einige Strähnen zur Seite und fixierte diesen verhassten Schlammboden, auf den weiterhin die Tropfen fielen. Sie hatte Glück gehabt, dass diese riesige Eiche vor ihr stand, als der Schirm den Geist aufgab und noch bevor sie mehr Wasser als nötig abbekam, hatte sie sich unter deren schützenden Dach gestellt.
Warum konnte es auch nicht schneien? Schnee hätte sie um einiges angenehmer gefunden und es wäre auch viel schöner gewesen. Der Boden wäre dann mit einer weißen Decke belegt worden und hätte den Fortmarsch um einiges angenehmer gestaltet. Der eng sitzende Bolero erlaubte es der Frau so eben sich an den anderen Armseiten fest zu halten und verbittert dachte die Eisprinzessin über die weitere Vorgehensweise nach. Bedächtig schob sie die Zähne auf die Unterlippe und biss drauf nur um zugleich an ihr zu saugen.
Der Winter war nicht mehr all zu fern, doch gerade nah war er auch nicht. Zugleich war der Sommer aber gegangen und die Herbststürme hatten sich erhoben. Es hatte sich so einiges verändert in der inkompetenten Gruppe und Leute waren gekommen, andere verschwunden, als hätte Sha sie zu sich genommen. Nur eines war geblieben bei ihr, es gab keine guten Handlanger, keine Vertrauten. Sie hatte schon lange darüber nach gedacht und musste undwollte die Strukturen in ihrem Clan verändern. Nichts lief wie es der Blonden am liebsten wäre, bei Aishlin hingegen, der Feuerhexe, schien alles nur zu gut zu laufen. Das widerstrebte ihr.

*Sie jagt den Trend, sie ist gefährlich
Obszön, vulgär, abgrundtief unehrlich
Verführt, verhurt und provokant
Das Luder hat dich in der Hand
Ich bin klein, mein Herz ist rein
Willst du nicht mein Spielzeug sein?*

Ein negatives Gefühl machte sich in der Brust der gut gekleideten Prinzessin breit und zog ihren Groll auf sich und die Begebenheiten. Was brachte es ihr hier zu hocken und zu warten, dass das Wetter sich besserte? Was brachte es zu grübeln, wenn der Regen unaufhörlich an ihren nerven zerrte als brauchte er ihre stetige Aufmerksamkeit?
Mit einer schnellen, aggressiven Handbewegung schloss sie die weit ausgestreckten Finger und zog sie samt dem Arm von vorne zurück und ballte sie zu einer Faust. Sogleich schien die Temperatur zu senken, der Regen wurde von schwammigen, fallenden Tropfen zu weißen Eiskristallen und der Boden unter ihr schien den Frost begierig auf zu nehmen als sei er ein ausgehungerter Schwamm. In aller Ruhe hob Livianna mit einer eleganten Bewegung ihre Füße und setzte sie auf den frostigen Untergrund wieder ab. Ihr Herz war kalt, ihre Gedanken waren nichts als reine Totgeburten und die eisigen Flammen der Unzufriedenheiten begehrten in ihr auf. Es waren perfekte Voraussetzungen um ihre Gabe zu nutzen und sozusagen fein aus dem Schneider zu kommen.
Als sie sich vom Baum weg drückte und über die Eisfläche trat, schien sich der Frost nach vorne hin aus zu breiten und hinter ihr langsam wieder zu schmelzen. Wie ein spiegelnder Kristallweg, nur für sie gebaut setzte sich der Untergrund ihren Bewegungen voraus zusammen und zeigte ihr einen roten Teppich mal ganz anders. Und wie die Eisblume so ging, da gefroren die Tropfen über ihr zu Schnee und segelten wie sanfte Federn hernieder, bedeckten ihren Leib und blieben wie sanfte Eiskristalle auf ihr liegen. Alles schien zu schreien: Seht mich an. Ich bin die wunderschöne, aus reinem Kristall.
Unbekümmert setzte die weiße Schönheit ihren Weg durch die dunkle Welt die in einem grau-braun mit Grün versank. Auffallend, schien sie zu leuchten, als sei sie ein Irrlicht, verloren in dieser Zeit. Sie wusste nicht wohin, sie folgte einfach ihrem Instinkt und schon bald lichtete sich der Wald immer mehr, langsam wurde der breite Weg zu einem Schloss sichtbar und die großen grauen Steinmauern zeigten sich in einer ungeahnten Fassade. Langsam aber sicher hob sie ihren Kopf, reckte das Gesicht zum Himmel und sah den tanzenden Flocken entgegen, wie sie herab fielen, durch den Himmel tanzten und den Regen so von ihr hielten, der kaum eine Armlänge von ihr entfernt fiel und das Schloss noch grausiger aussehen ließ.

“Zu Schade aber auch.“

,sprach die sanfte Stimme das Bedauern aus. Das Gesamtbild ließ die Schönheit des Gemäuers hinter einer grauen Decke verschwinden und machte es unscheinbar und hässlich. Als sie die eisblauen Augen über die Umgebung wandern lassen wollte, blieben sie an einem Mann hängen, der an einem geöffnetem Portal stand und den Regen anscheinend getrost vergaß.
Interessiert und zugleich irritiert hob sie eine Augenbraue, bevor sie das Eis wieder weiter vorrücken ließ, bis der Untergrund rein vom Schlamm war und sie weiter schreiten konnte. Trotz der rutschigen Masse, bewegte sich die Frau elegant und selbstsicher, den Kopf gehoben und den Blick fest auf den Mann gerichtet.

[WALD → SCHLOSS | zunächst alleine | grollt | geht dann weiter | sieht ERIC]
Lyrik: Megaherz - Jagdzeit

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Liviannas Outfit | EISIGE KÖNIGIN DES WASSERCLANS
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Eric
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mo Aug 13, 2012 6:06 am

Langsam öffnete Eric die Augen wieder und sah sich schließlich um. Er hatte gespürt das sich jemand näherte, auch wenn seltsamerweise das Gefühl dafür irgendwie anders war. Als würde sich durch das Nähern dieser Person sich die Reichweite andere Personen aufzuspüren immer etwas verkleinern. Das er inzwischen nass bis auf die Knochen war störte den jungen Mann eigentlich nicht. Sein Blick war einfach nur ruhig nach vorne gerichtet um die Fremde Person zu erwarten. Er wollte schließlich nicht negativ überrascht werden. Es konnte ja schließlich alles passieren von einem Angriff bis hin zu einem genervten links liegen gelassen werden. Wieder ruhten die Hände in der klitschnassen Hosentaschen seiner Jeans während er die Fremde schließlich musterte. Das Seltsame dabei war jedoch, dass er glaubte die Blonde bereits irgendwie zu kennen und doch war sie ihm Fremd. Es war das erste mal seit langem das er dieses Gefühl hatte und er wusste nicht mal ob er sich wirklich wohl damit fühlen sollte. Aufmerksam betrachtete er wie sie elegant zu ihm herüber schwebte und das auf einer Fläche gefrorenen Schlammes. Nun huschte doch ein kurzes schmunzeln über die schmalen Lippen des jungen Mannes. Deswegen hatte er also das Gefühl gehabt, dass sich seine Fähigkeit nicht richtig anwenden ließ. Er beobachtete sie einfach solange weiter, bis sie in seiner Hörreichweite war – ohne das er laut brüllen musste oder generell die Stimme zu sehr erheben musste.

Guten Abend...“ sagte er freundlich und betrachtete die blonde Schönheit, die in diesem Moment einer Eisprinzessin galt. Ihre Fähigkeit unterstrich diesen Eindruck noch mehr und doch war sie trotz der Kälte, die sie umgab, wirklich schön. Das konnte wahrscheinlich keiner abstreiten. Kurz sah er sie an bevor er über seine Schulter zu dem Portal des Schlosses sah. „ Bist du die Einzige die bis her den Weg hier her gefunden hat? “ er hatte nicht vor mit seiner Gabe anzugeben. Es reichte schon, dass sie ihm ihre gut zur Show gestellt hatte. Die dunkelroten Haare des jungen Mannes hatten irgendwann einmal eine ordentliche zurück gekämmte Form gehabt. Inzwischen hingen ihm jedoch recht viele Strähnen einfach nur ins Gesicht. Wahrscheinlich war sein Anblick am besten zu mit den Worten 'begossener Pudel' zu beschreiben. Halb drehte er sich um und sah wieder in die Dunkelheit hinein. Dort könnte man zumindest trocken werden und doch würden die beiden nichts sehen. Er hatte zwar ein paar Kerzen sehen können, aber Eric rauchte nicht und hatte daher auch kein Feuerzeug oder so etwas in der Nähe um die Kerzen anzuzünden. „ Livianna, nicht wahr? „ fragte er halb, aber eigentlich war er der festen Annahme das er sich nicht mit dem Namen irrte. Halb wandte er sich zu den offenen Türen um und sah dann wieder zu der Anführerin des Wasserclans zurück. „ Du hast nicht zufällig ein Feuerzeug dabei oder?“ fragte er dann schließlich mit einem kurzen, angedeuteten lächeln und deutete mit einer Kopfbewegung dann schließlich einfach zu der dunklen Empfangshalle. „ Der Storm scheint noch nicht zu gehen....zwar stehen Kerzen dort...aber ich bin leider kein Besitzer seines Feuerzeugs...“ sagte er schließlich und wischte sich einmal ein paar Wassertropfen aus dem Gesicht. Er tat einfach so als hätte es ihn weder sonderlich interessiert was ihre Fähigkeit war, noch sonderlich beeindruckt. Sie schien so oder so schon etwas genervt zu sein von dem Regen – also wollte er sie nicht auch noch weiter nerven in dem er auf ihrer Gabe herum ritt. Selbst wenn diese wirklich beeindruckend war, deutlich beeindruckender als seine eigene, die lediglich zu verteidigunszwecken dienlich sein könnte. Ihre hingegen konnte man wahrscheinlich deutlich aggressiver benutzten und er selbst war nicht grade erpicht darauf, als ein Eiskristall zu enden. „ Wollen wir zusammen hineingehen und uns umsehen? Ob nun mit Licht oder ohne...“. Natürlich wäre er auch alleine hineingegangen, aber wenn sie schon einmal hier war,dann konnten sie auch zusammen das Schloss auskundschaften. So würde es wahrscheinlich ein wenig interessanter werden, wenn es ihr denn zusagen würde.

[vor dem Schloss | bei Livi | ist höflich | fragt sie etwas | will rein gehen ]

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Livianna
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mo Aug 13, 2012 7:19 am

*Das Lächeln so echt wie ihre Titten
Magnet für Männer mit großen Schlitten
Sie spielt mit Reizen und macht dir Feuer
Ihre Liebe ist launisch und sündhaft teuer*

Immer weiter näherte sie sich dem begossenem Pudel, der die Augen öffnete und sie mit blauen Augen ansah. Sie waren hell, erreichten aber nicht dieselbe Intensität wie die der Alabasterfarbenen. Ein kleines, gewisses lächeln huschte auf ihre Lippen und ließ das Gesicht freundlich und zugleich selbstsicher wirken. Irgendetwas an diesem Zweierspiel der Elemente schien nicht zu stimmen und doch harmonierte es in einer ungeahnten Brillianz. Das Eis schmolz einige Schritte hinter ihr langsam wieder und ließ den Boden schlammiger werden. Die Flocken schwanden und schmolzen, jene die auf ihr lagen blieben und wollten weiterhin brillieren. Die blonden Locken, welche sie zu einem simplen Zopf an der Seite zusammen gebunden hatte, wippten leicht bei den Schritte und ihre linke Hand hob sich für einen Moment um nach den Träger der Tasche zu greifen, als wolle jene sich diese von ihrer schmalen Schulter lösen.
Vor dem Mann, der geschätzt mindestens zehn Jahre älter war als sie, verlangsamte sie ihre Schritte, als würde sie ahnen dass er sie ansprach. Es war doch immer so, jeder musste sie ansprechen und mit Gesprächen Volltexten, als wollten sie ihre Ohren zum Bluten bringen. War dies die Taktik dieser Möchtegern Helden jemanden um zu bringen? Das war nicht gerade reizvoll, geschweige denn voll von Effekten. Der Blick ihrer hellen Augen wanderte kurz über den nassen Pudel und ließ sie noch mehr schmunzeln. So wie er da stand, würde ihn keine einzige Kraft aus einem Kunstwerk in Eiswürfelform heraus helfen. Sie hatte die besten Chancen ihn jetzt an Ort und Stelle als eine prachtvolle Statue fest zu setzen. Doch zweifelte sie, dass er in diesem Anblick dem Schloss zur Schönheit verhelfen würde. Da würde er lebend wohl mehr Leben und Eleganz in das Marode Gemäuer bringen.

*Der heiße Feger, der mit dir den Boden wischt
Die Schlange, die dir eiskalt jede Lüge auftischt
Die Bitch, die jeder beim Namen kennt
Die Lunte, die dir am Arsch jetzt brennt
Ich bin klein, mein Herz ist rein
Willst du nicht mein Opfer sein?*

Ein elegantes und anscheinend formvollendetes Nicken schenkte sie dem Mann und blieb doch tatsächlich seitlich vor ihm stehen. Entgegen ihrem Willen hatte sie diesen auf seine Art magnetisch anziehenden Mann nicht passiert, vielleicht lag es an der Tatsache, dass sie zu gerne mit ihm gespielt hätte, doch jene Spielchen wären in der jetzigen Lage der Eisprinzessin verfänglicher als sie es lieb hatte.

“Auch dir wünsche ich einen angenehmen Abend.“

Das du ergoß sich ihrer Lippen ohne zu zögern. Sie hatte erkannt, dass sie diesen Mann doch schon einmal gesehen hatte, doch sie war sich nicht sicher wo. Ihre Gedanken waren die letzten Tage voll von Sorgen und Plänen gewesen, so dass das kalte Herz den Neuzugängen keine große Beachtung geschenkt hatte. Da er allerdings angesichts ihrer Ausstrahlung und Umgebung nicht zurück zuckte, schien er von demselben verrücktem Kaliber zu sein wie sie. Was war das für eine Schlussfolgerung? Niemand konnte ihr auch nur annähernd das Wasser reichen. Entweder sie waren nicht in der Lage dazu oder zu ungeschickt in ihren Worten und Taten. Die einzige Aussage, die dieser Gedanke somit getroffen hatte war: Er musste auch eine Fähigkeit haben.
Seine Blicke ignorierte er, aus gespielter Höflichkeit hingegen nicht seine Frage. Leicht schürzte sie die Lippen und wirkte in dem Moment bedächtig, fast schon bedrückt.

“Es ist noch niemand hier? Dabei war ich mir sicher, dass ich zurück geblieben bin und die Gruppe vorgegangen ist. Hoffentlich haben sie sich in dem riesigem Wald nicht verirrt.“

In ihrem Geist blitzte gehässige Gedanken mit einem erfreutem Lachen auf. Das geschähe dieser Feuerhexe recht. Es war eben nicht immer Blond, blauäugig und blöd, sondern oft auch brünett. Es wäre ein Vergnügen für Livianna, wenn sie Aishlin hätte dabei beobachten können, wie die selbsternannte Königin mit ihren niederen Sklaven, wie Aishlin sie selbst herab gestuft hatte, durch den Wald irrten und vor Wut die kleine Feuerhexe schon verzweifelt versuchte den pitschnassen Wald abzufackeln. Das würde dem dummen Kind zurecht widerfahren.
Dies bedeutete jedoch auch, dass die Bande – zu ihrem Leidwesen – wohl bald hier auftauchen würde und Livianna hatte nicht das Verlangen ihnen zu zeigen wie kalt und prächtig ihre Macht doch war. Es hatte ihr schon gereicht sich Shaira damals zu offenbaren. Ihre Gedankengeänge wurden wieder von dem Mann in Anspruch genommen als er ihren Namen aussprach.

“Genau.“, umschmeichelte ihre Stimme seine eher rhetorisch wirkende Frage. “Livianna Covalith, um genau zu sein. Und du warst...?“

Verzweifelt fischte sie in ihrem Kopf nach einem passenden Namen, allerdings fand sie nichts als stille.

“Entschuldigung, mir muss der Name entfallen sein.“

Tiefes Bedauern legte sich in die Augen und leicht senkte die blonde Spielerin den Kopf um ihm mehr Ausdruck zu verleihen. Natürlich bedauerte sie es. Sie bedauerte, dass sie sich den dummen Namen nicht gemerkt hatte um das Gesicht durch Macht zu lenken, sie bedauerte, dass sie einen solchen kleinen Fehler begannen hatte. Wenn sie an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Situation den Namen mal nicht wissen sollte, dann würde sich der Fehler als großes Problem darstellen und sie hasste Fehler. Die durften nicht auftauchen.

*Jagdzeit
Es ist Jagdzeit
Komm, lauf, lauf, Baby, lauf
Die Puppe, die mit dir Schlitten fährt
Das blonde Gift, das dein Herz verzehrt
Jagdzeit, lauf, Baby, lauf*

Und als wäre es nicht anders zu erwarten begann dieser Mann auch schon zu reden und ihr fast geradezu die Ohren ab zu kauen. Am liebsten hätte sie sein Mundwerk zugefroren und wäre an ihm vorbei hinein gegangen. Doch die Informationen, die er da so langlabernd und perfekt ausgeschmückt ausspuckte waren mehr als wichtig. Nur aus dem Grund hob sie den Kopf, sah ihn nachdenklich an und seufzte leise zwischendrin.
Irgendwann, es fühlte sich an wie eine Ewigkeit der Dürreperiode, schloss er endlich die vermaledeite Klappe mit der Frage ob sie nicht hinein gehen wollen. Endlich! Livi hatte das Gefühl gehabt hier ewig stehen zu müssen und ihre halbe Konzentration dafür auf zu bringen, dass es ja weiter schneite und bloß kein Regentropfen auf ihr landete. Sie merkte auch schon, wie durch die vielen Gedankengänge langsam aber sicher ihr Element zu schwinden wusste.

“Leider kann ich mit... Feuer nicht dienen. Offensichtlich wie auch unsehbar.“

, antwortete sie in ruhiger Art und ging dann doch endlich an ihm vorbei, nicht ohne ihm vorher noch ein charmantes Lächeln zu schenken auf welches die Worte folgten:

“Aber zu gerne leiste ich drinnen etwas Gesellschaft. Bei diesem Wetter sollte ein begossener Pudel nicht auch noch die Lungen tränken, auf dass er am Ende eine Entzündung davon trägt.“

Es war eindeutig eine Anspielung auf sein Aussehen gewesen. Allerdings ließ Livi keine große Interpretationsmöglichkeiten frei, ob sie ihn neckte, damit aufzog oder sich über ihn lustig machte. Es hätte genauso gut eine gewisse Sorge sein gekonnt, die sie geschickt verpackt hatte.
Sobald sie die Schwelle überschritten hatte atmete sie tief ein und der sprichwörtliche Zauber hörte auf. Die letzten Schneeflocken fielen und landeten auf dem schmelzendem Frostboden als kleine Wassertropfen. Die Gebieterin selbst stand im Halbdunkeln und blickte in die tiefe, des riesig wirkenden Raums.
Mit keiner Gestik und auch keinem Wort hatte sie auch nur irgendetwas wegen dem Geschehenem verlauten lassen. Und dass Eric so locker darüber hinweg sah, erkannte sie ihm auch in gewisser Maßen an. Sie drehte sich nicht um, da sie wusste, dass er folgen würde. Stattdessen fragte sie ihn ganz unverbunden:

“Hast du schon nach Zündhölzern oder ähnlichem gesucht oder nur hinein geblickt?“

Nun wandte sie doch den Kopf zu ihm und lächelte ihn entgegen. Es wirkte irgendwie, als seien unausgesprochene Worte soeben in die Luft geworfen worden, ihr Körper schien auszustrahlen: Kein Wort mit niemanden, darüber.

[ERIC | SCHLOSS | blahblahblah | denk denk denk | geht rein | blaaah]
Lyrik: Megaherz - Jagdzeit

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Aishlin
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mo Aug 13, 2012 7:59 am

Regen. Regen. Regen. Aishlin hatte die Nase voll. Dieser verdammte Regen machte die Sicht beschwerlich, den Weg rutschig und verhinderte es zu allem Überfluss auch noch, dass ich ein Feuer entfachen konnte. Die junge Frau hatte es mehrere Male versucht – die Tropfen hatten die Flammen immer wieder erstickt. Ein ziemlich genervter Ausdruck lag in ihrem Gesicht und dies verhinderte, dass sie während des ganzen Weges auch nur ein einziges Mal angesprochen wurde. Sie war Alessio zwar immer wieder einige Blicke zu, doch im Prinzip war sie nicht in der Stimmung, zu sprechen. Wäre doch nur dieser regen nicht da. Knurrend stapfte die junge Frau weiter – ihre Klamotten waren ohnehin schon ruiniert und verdreckt – eine weitere Sache, um die sich Aishlin sorgte. Ja, sie sorgte sich mehr um ihre Kleidung als um ihre Zöglinge. Warum auch? Sie waren schließlich alt genug, um einmal still und leise durch den beschissenen Regen laufen zu können. Es vergingen Minuten, wenn nicht sogar Stunden, ehe sie den Kopf hob und endlich das Schloss sah. Ihre Haare hingen ihr in wirren Strähnen ins Gesicht und nichts wünschte sich Aishlin lieber, als endlich duschen zu können. Vor ihr standen bereits zwei der Anführer – Eric und Livianna. Mit dem Einen hatte sie bis jetzt noch nicht viel zu tun gehabt, die Andere konnte sie auf den Tod nicht ausstehen. Mit einem leichten Knurren trat sie an die große Flügeltür heran und schließlich an den beiden Anführern vorbei. Dann entfachte sie eine Flamme auf ihrer rechten Hand und hob diese dann, um besser sehen zu können.

„Entschuldigt mich, dass ich euch so scharf unterbreche, aber es macht euch doch nichts aus, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, nicht wahr?“ Es war mehr eine rhetorische Frage, welche die Dunkelhaarige von sich gab, als alles Andere. Sie war noch immer genervt von dem Regen, doch sie konzentrierte sich darauf, die Halle des Schlosses in Betracht zu nehmen. Sie gab ihrer Flamme etwas mehr Freiraum und vergrößerte sie somit. Der Saal war größer, als Aish zuvor vermutet hatte, denn das Feuer schaffte es nicht, die komplette Dunkelheit zu vertreiben. Dann blickte sie sich wieder zu Eric und Livianna um.
„Wisst ihr zufällig, wo der vierte im Bunde steckt? Wir könnten ihn hier gebrauchen. Ebenso wie der Rest unseres kleinen Jammerhaufens“ gab sie von sich und blickte fragend in die Gesichter, die Hand noch immer hoch erhoben. Sie war momentan nicht unbedingt auf Streit aus - doch würde sich einer bilden, so wäre die Temperamentvolle dennoch dabei.

{ WALD -> SCHLOSS | genervt | tritt ein | macht Licht | spricht }

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Outfit | Alessio.
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Eric
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mo Aug 13, 2012 8:17 am

Aufmerksam beobachtet sie der begossene Pudel die Eisprinzessin vor sich, wie sie auf seine Frage zu antworten begann. Wie sie feststellte, dass sie beide die ersten hier waren. Doch irgendwie kaufte er es ihr nicht ganz ab, dass sie sich wirklich sorgen um die anderen machte. Doch das sah man ihm nicht wirklich nicht an, er wirkte einfach nur sehr ruhig und erstaunlich gelassen. „ Nein wir sind offensichtlich die ersten hier. „ beteuerte er noch mal, doch es war eher eine Floskel, der er selbst eher weniger Bedeutung schenkte. Stattdessen huschte ein kurzes schmunzeln über die schmalen Lippen des Anführers, bevor er sich noch einmal vorstellte „ Eric McGarrett...“ stellte er sich noch einmal knapp vor und beobachtete sie weiter. Es war faszinierend und seltsam zu gleich. Er war sich nicht ganz sicher ob sie jetzt einfach nur maßlos übertrieben spielte oder ob sie wirklich solche Scham empfand, dass sie seinen Namen nicht erinnerte. Als sie schließlich an ihm vorbei ging, um den dunklen Empfangshalle trat. Kaum das sie aus dem 'Regen' verschwunden war hörte ihre Gabe auf zu wirken und anstatt der Schneeflocken die um sie herum gefallen waren, begannen nun wieder Regentropfen auf den Boden zu prasseln.

Diese unausgesprochenen Worte die zwischen ihm und Livianna standen, hatte er ohne Probleme verstanden und seine blauen Augen sagten klar aus, dass er niemandem von ihrer Fähigkeit erzählen würde. Schließlich kannte sie seine auch nicht und er würde es garantiert keinem unter die Nase reiben, wenn sie es wirklich nicht wollte. Über ihre anderen Worte sah er getrost hinweg, denn auch hier war er sich nicht ganz sicher ob sie ihn grade beleidigte oder aber sie sich über ihn lustig machte. Aber über so etwas konnte der junge Mann gut hinweg sehen also folgte er ihr einfach in das Schloss hinein und spürte förmlich wie das Wasser in seinen Schuhen sabschte und es ihm ein recht seltsames Gefühl an seinen Füßen einbrachte. Leicht schüttelte er dann schließlich den Kopf und bekam wahrscheinlich noch mehr den Eindruck eines nassen Hundes „ Nein ich bin nicht weit hineingegangen. Ich muss gestehen ich war nicht wirklich erpicht darauf gegen irgendetwas gegen zu rennen „ erklärte er schlicht. Doch bevor die beiden anfangen konnten zu suchen, stürmte eine Frau an ihnen vorbei.
Eric drehte seinen Kopf in ihre Richtung und beobachtete Aishlin wie sie, fast schon gelangweilt, eine Flamme entstehen ließ. Nun konnte er wirklich einen Teil der Pracht des Saales sehen. Es verschlug ihm noch mal den Atem und dennoch wollte diese Atmosphäre nicht besser werden. Es war ein Bauchgefühl das ihn ein wenig warnte. Irgendwie zweifelte er daran, dass die beiden Frauen, die mit ihm hier waren, sich wahrscheinlich kaum gut verstanden. Zwar kannte er sie nur kurz und hatte lediglich flüchtig mit ihnen eine Bekanntschaft gemacht. Aber trotzdem war es ihm sofort aufgefallen, dass die beiden sich auf eine gewisse weise ähnelten und sich trotzdem unterschieden. Eine meist sehr gefährliche Mischung. Und ausgerechnet er stand mitten drin. Leise seufzte er bevor er dann schließlich mehr in den Raum trat und nach einem Kerzenleuchter griff. „ Ich darf doch gewiss..“ sagte er an Aishlin gewandt und entzündete die Kerzen. Jetzt musste sie nicht die ganze Zeit ihre Gabe einsetzten damit sie Licht zum erkunden hatten. Langsam ging Eric durch den Empfangsraum und musterte die Treppe, die sowohl nach oben als auch nach unten führte, kurz. Dann jedoch entzündete er lieber noch ein paar Kerzenständer und drehte sich zu den Frauen um. Er war sich irgendwie nicht ganz sicher ob er wirklich mit beiden Frauen zusammen das Schloss erkunden wollte aber unhöflich war er nicht. Also seufzte er innerlich und lächelte dennoch freundlich. „ Wohin wollen die Damen zu erst?“ fragte er dann schließlich doch recht ruhig. Ihm war es ziemlich egal wohin sie zu erst gehen würden – solange sie nur weiter das Schloss erkunden würden. Vielleicht fand man hier ja noch ganz interessante Dinge.

[bei Aishe & Livi | in der Empfangshalle | macht sich Gedanken | fragt wohin sie als erstes wollen]

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Alessio

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mo Aug 13, 2012 8:58 am

Durchnässt und dennoch gut gelaunt hatte auch Alessio das alte Gemäuer betreten. Von draußen hatte es auf ihn eine interessante Atmosphäre ausgestrahlt. Eine Mischung aus Rettungsbote vor dem regen und gleichzeitig das grauenhafte Horrorplätzchen. Wäre er ein Kind gewesen, hätte er sich hundertprozentig gefragt, ob geister hier ihr Unwesen treiben würden. Okay, er hätte auch nach ihnen gesucht. Wie Kinder es nun einmal machen. Außer es sind Angsthasen, die sich unter ihren Bettdecken verstecken. Ja, das hier war genau das Richtige für ihn. Vielleicht hatte das Anwesen bei Sonnenschein eine ähnliche Ausstrahlung? Na hoffentlich.

Im Schloss war es stockduster. Etwas, dass dem Italiener noch mehr zusagte. Ja, innerlich freute er sich wie ein Kind. Vor seinem inneren Auge machte der acht Jahre alte Alessio Luftsprünge, schlug Räder und machte einen Handstand nach dem anderen. So freudig, wie das Kind sich austobte, so schmollend stand es da als Aishlin den Raum erhellte, nachdem er ihr und den anderen nachgegangen war. So ein gemäuer wollte doch im Dämmerschein erkundet werden. Wenigstens würde man sich so etwas Spaß verschaffen und für die erste Zeit eine Art privates Geisterhaus betreiben. Und das ganz ohne Eintritt. Noch schmollender schaute das innere Kind drein als Kerzenleuchter angesteckt wurden. Von Außen war davon nichts zu sehen. Der Saal war riesig. Hatte etwas altmodisches, allerdings mit Geschmack. Die Bilder hätten paranoiden Persönlichkeiten bestimmt weniger gefallen. Die Unterhaltungen von Livianna, Aishlin und Eric verfolgte er nicht. Zu neugierig war er gerade.

Natürlich wollte er in Aishlins Nähe sein. Allerdings war es auch nicht gerade besonders gesund jemandem immer hinterher zu rennen. Sonst würde er sich noch zu etwas entwickeln, was er niemals sein wollte und auch nie war. Aus seinem Handgelenk ließ er einen kleinen Teil seiner Feuerpeitsche entstehen. Diese spendete ihm etwas Licht und er wandt sich nach rechts. Eine Tür war dort leicht angelehnt und er öffnete sie. Ein leises Knarren war zu hören. Der Italiener trat ein und begann vergnügt zu summen, während er die hohen regalwände betrachtete, die sich in diesem Raum ausbreiteten. Unmengen an Büchern waren zu erkennen. Auch wenn es nur ein kleines Dämmerlicht war, dass den raum erstrahlen ließ. "Laciate mi cantare... Con la gitarra e mano..."
Leise und vergnügt begann er für sich selbst zu singen. "Laciate mi cantare: Sono L'italiano"

[schaut sich im Saal um I geht allein in Bibliothek & fängt an leise zu singen]

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I live my life with the woman of fire; but Istill can not stop being a liar.

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Anthony

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Di Aug 14, 2012 2:16 am

Ein wenig genervt schlug sich Anthony immer mehr durch das nasse Unterholz, dass es dazu weiter regnete machte seine Laune nicht grade besser. Kurz blieb er stehen und wischte sich die schwarzen Strähnen aus seinem Gesicht. So wie wahrscheinlich jeder andere auch, war er vollkommen durchnässt und das war etwas was ihm ganz und gar nicht zusagte. „ Jarvis...lokalisiere die anderen. Hier in diesem Regen und der Dunkelheit weiß man ja nicht mal mehr wo oben und unten ist „ stellte er in der üblichen Tonlage fest und kramte dann schließlich etwas aus seinem Rucksack heraus. Ja er hatte seinen ganzen Hausstand an Technik mitgebracht, die er in diesem Lager im Wald gefunden hatte. Schließlich hatte er das gefunden, was er gesucht hatte. „ Ah da haben wir dich kleines Ding ja..“ brummelte er und schulterte den Rucksack wieder. Nur um dann schließlich einen Knopf an dem kleinen, handtellergroßen und kreisrunden gerät zu drücken. Sicherheitshalber hielt er es in eine etwas andere Richtung als sich selbst, damit er nicht angeleuchtet wurde. Denn sich selbst zu blenden wäre nun wirklich sehr unintelligent gewesen. Ein Lichtstrahl konnte man nun gut erkennen und so war es ihm möglich deutlich sicherer durch das Unterholz zu gehen, wobei sich durch zu schlagen wahrscheinlich die bessere Wortwahl gewesen wäre. „ Sir, ich habe vier Personen nordwestlich von ihnen ausgemacht. Wenn sie sich also weiter an die jetzige Richtung halten, sollten sie die anderen bald finden. „. Kurz runzelte Tony die Stirn, denn die geringe Anzahl der Personen verwirrte ihn doch ein wenig aber schließlich zuckte er mit den Schultern und ging einfach weiter. „Und Jarvis? Wie wäre es wenn du mir ein bisschen Musik anmachst...“ mit der freien Hand steckte er sich auch das Zweite Headset ins noch freie Ohr und schmunzelte dann schließlich bei den ersten Klängen des Liedes. So ging es wesentlich leichter durch das Unterholz, während er leicht mit dem Kopf im Takt mit wippte. „ Mach es ruhig lauter Jarvis..“ war das einzige was er noch sagte, bevor er nun wirklich nichts mehr hörte als seine Musik. Nicht das knacken de Äste unter seinen Schritten und auch nicht mehr den Regen. Er würde es nicht mal mit bekommen, wenn jemand neben ihm stehen würde und ihn ansprechen würde.

So schlug er sich also weiter und weiter durch das Unterholz, bis er schließlich endlich diesen dämlichen Wald hinter sich gebracht hatte. Kaum das er aus dem Wald heraus getreten war, erkannte er ein großes, altes und wahrscheinlich antikes Gemäuer und irgendwie überkam ihn das seltsame Gefühl, dass noch einiges an Arbeit für ihn gab. Der Waffenexperte zweifelte daran, dass dort auch nur ein hauch Technik zu finden war und so würde er sich wieder einmal alles einrichten müssen. „ Mach dich auf viel Arbeit gefasst Jarvis „ sagte er erstaunlich leise, dafür das seine Musik so laut in den Ohren dröhnte. Denn nicht mal sein eigenes Wort verstand er richtig – aber er war es gewöhnt und daher war es ihm auch möglich leise zu reden. Schließlich knipste er erst einmal seine eigens gebaute Taschenlampe aus und schob sie in die Hosentasche seiner Jeans und ging dann schließlich über den schlammigen Boden einfach auf das Portal zu. Ein offenbarer Feuerschein erklärte ihm schnell, dass zumindest jetzt bereits einer vom Feuerclan dort sein musste der seine Gabe besser als er selbst kontrollieren konnte. Aber das störte ihn nicht weiter, sondern sorgte dafür das er einfach weiter ging. Eric und Alessio, der grade dabei war in die Bibliothek zu verschwinden, betrat er die Empfangshalle und sah sich mit einer hoch gezogenen Augenbraue um. Es war zwar groß und durchaus luxuriös aber entsprach ansonsten so gar nicht seinem Stil. Das Gemäuer war alt und schien auch so ausgestattet zu sein. Mit einem seufzen, dass für ihn lautlos war aber für alle anderen hörbar war, sah er sich um und entdeckte erstaunlicherweise einen Lichtschalter. Erstaunt hob er nun auch die zweite Augenbraue an und holte seine eigene kleine Taschenlampe wieder heraus. Nach dem er den Lichtschalter einen Augenblick betrachtet hatte wanderte sein Blick zu Aishlin und zu der blonden Schönheit, die durchaus seinem Geschmack entsprach. Kurz huschte ein grinsen über seine Lippen bevor er dann schließlich an beiden vorbei ging „ Dann wollen wir doch mal sehen wo der Strom für diese Gruft her kommt..Jarvis..Musik leiser...“ noch während er das sagte nahm er den zweiten Knopf aus dem Ohr und ließ diesen wieder in die andere Hosentasche verschwinden. Kurz hatte man laut die Musik gehört die wirklich sehr laut gewesen sein musste, wenn man sie so schon hören konnte. Aber anstatt sich weiter der Treppe zu zuwenden drehte er sich zu Livianna um und betrachtete sie einen Augenblick mit einem schmunzeln. „ Erstaunlich, dass sie es geschafft haben trockenen Fußes her zu kommen. Sie möchten mir nicht zufällig aus meinen nassen Klamotten helfen, solange das Licht noch dunkel ist oder? „ fragte er sie direkt. Natürlich war er sofort wieder in seinem Element als Playboy und ließ es daher nicht aus Livianna ein direktes und klar verständliches Angebot zumachen. Dann drehte er sich um um auf die Treppe zuzugehen. Das meiste hier interessierte ihn so oder so nicht. Lediglich die schönen Frauen würden seine Aufmerksamkeit auf sich ziehen aber erst einmal wollte er in den Keller. Wo sonst bewahrte man heutzutage die Stromversorgung auf? Kurz sah er über die Schulter zu Livianna und grinste ein wenig süffisant „ Ein paar ruhige Minuten hätte ich, bevor ich hier mal Licht in die ganze Sache bringe...“. Noch bevor die blonde Schönheit ihm antworten konnte war Tony auch schon auf dem Weg nach unten. Die Treppe hinunter und musterte den ersten Keller schließlich etwas skeptisch. Mit der Taschenlampe leuchtete er ein wenig umher und er kannte offensichtlich ein paar Räume, die jedoch gleich geschnitten waren und daher wahrscheinlich nicht das waren wonach er gesucht hatte. Also waren sie uninteressant. So schickte sich der Waffenexperte dran noch weiter in den Keller hinunter zu gehen.

[geht durch den Wald | macht sich Musik an | trifft auf Eric, Alessio, Livi & Aishe | macht Livi ein eindeutiges Angebot | geht hinunter in den 1. Keller | will weiter runter gehen]

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Livianna
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Di Aug 14, 2012 2:58 am

*Du bist einfühlsam und freundlich,
hast nie einen Tag verschenkt.
Du gehst immer vor dem Karren,
den ein andrer für dich lenkt.
Wo ist deine dunkle Seite?
Die ist, was ich an dir mag!
Sag' dem Teufel in dir guten Tag!*

Der stumme Fisch an ihrer Seite verstand und hielt die Klappe. Ihre blauen Augen beobachteten noch, wie er sich bewegte, seine Mimiken spielten und die weiteren Reaktionen waren. Nichts garantierte ihr, dass er auf Ewig den Mund versiegelt hielt. Aber sie hatte da ja ihre eigenen Methoden und Möglichkeiten und Livianna gehörte nicht zu den Menschen die sich vor dreckiger Arbeit drückte, oh nein. Es war für sie eine Kunst den Dreck sauber über die Bühne gehen zu lassen und andere sich beflecken zu lassen.
Diese Stumme Einvernehmlichkeit verschwand auch schon mit dem nächsten Teilnehmer in dieser Selbsthilfegruppe. Es war der Flammenteufel. Wie war das noch einmal wenn man vom Teufel sprach? Oder gar dachte? Ohne großen Aufwand neigte sie den Kopf leicht und die blauen Augen folgten den schnellen und flinken Bewegungen der Dunkelhäutigen. Ohne dass Aishlin sie direkt ansah, entstand schon eine gewisse Spannung an diesem Ort. Sie hatte nicht einmal das hässlich lose Mundwerkzeug geöffnet, da wurde die Stimmung in der riesigen Halle schon eine ganz andere und unfassbar greifbar.

*Hinter'm Haus im wilden Garten
unterm alten Eichenbaum,
wo die Disteln auf dich warten,
hast du manchmal einen Traum:*

“Nur zu, fühl' dich frei alles im Feuerschein zu ersticken.“

, sprach die unglaublich ruhige Stimme, während die Augen auf ihr Lagen als würde ein Luchs seiner Beute auflauern und ihre Bewegungen genau einstudieren. Mit dem nächstem Wimpernschlag jedoch verschwand dieser Blick und ein seichtes Lächeln kehrte auf die rosigen Lippen, bevor sich Livianna von Eric wegdrehte und scheinbar interessiert den Blick über das Gemäuer schweifen lässt. Sie lauschte den Bewegungen und den Worten und auf eine gewisse Art und Weise war es faszinierend, wie Eric einfach über die kecken Worte der Feuerbändigerin hinweg ging. Als wären sie nie gesprochen oder reinste Hirngespinste im Kopf der blonden Frau. Ein weiterer Mann trat hinein, schweigend machte er sich auf zu seinem Weg und ließ in seiner Hand ebenfalls das Licht der Flammen aufbrennen.

Na komm Sha, jetzt sag mir nicht du hast mich zwischen drei Feuerbändigern gelotst und der Eric ist nur zu dumm um seine Gabe zu nutzen. Einen Hinterhalt könntest auch du besser planen.

, spottete die Eisprinzessin angesichts der Situation die sich hier ihrer eröffnete. Während der eine Mann eine Tür öffnete und darin mit einem fremdartigem Lied auf der Stimme verschwand, wandte sich der andere mit einer Kerze an Aishlin und zündete ganz garlant den Docht an ihrer Flamme an.

*Dann bist du nicht gut zu Tieren,
bist nicht sauber und adrett,
bist nicht artig, still und leise
und zu keinem Menschen nett.
Zeig' mir deine schwarze Seele!
Die ist, was ich an dir mag!
Sag' dem Teufel in dir guten Tag!*

Mit einem leisem seufzen nahm sie die Worte von dem gut aussehendem Eric wahr und wanderte mit dem Blich von einem Objekt in der Halle weg zur anderen Seite. Es wirkte, als sei diese Statue es gewesen, die die junge Frau zu einem Seufzen gebracht hatte, dessen Natur nicht eindeutig belegt war. Der Herr mit der Kerze konnte es doch nicht ernst meinen, dass sie die Eisblume mit der Feuerhexe einvernehmlich nebeneinander herflanierten und dem Flammenträger folgten, oder etwa doch? Gott bewahre vor so viel Ironie.
Weitere Schritte durchbrachen die Stille und eine Stimme klang geradezu herrisch bei den Befehlen und für den Moment drang Musik an ihre Ohren. Flüchtig wanderte ihr Blick zu dem nächstem Herr der hier hineinflamiert kam mit einer Taschenlampe. Vielleicht diesmal endlich kein Feuerfanatiker? Mit einem gewissem Interesse drehte sie ihr Angesicht zu ihm und beobachtete wie er auf die Treppe zu ging. Da war aber jemand Wagemutig, wenn er direkt in den Keller wollte. Beeindruckend und auch interessant, es entlockte ihr ein Lächeln. Seine Worte hingegen ließ sie nur für einen Moment die Braue in die Höhe ziehen, dass es fast schon wirkte als würde die blonde Schönheit verwundert sein ob seiner Worte. Es war eindeutig was er da sprach und eigentlich eine lächerliche Anmache in anbetracht ihres aufgebots an Schönheit. Und doch, der hinzu gefügte Satz ließ sie spöttisch lächeln und innerhalb der kürzesten Zeit entschied sie sich dazu in diesem Spiel mit zu spielen.
Mit eleganten Schritten eiferte sie ihm nach, schenkte Eric ein entschuldigendes Lächeln und fügte noch charmant hinzu:

“Es wäre wohl besser wenn ihr ohne mich geht.“

, bevor sie die ersten Stufen dem Mann herab folgte. Sie sah ihn am unteren Treppenabsatz und die auffordernde, helle, samtige Stimme frohlockte mit einem gewissen neckischen Unterton:

“Ist denn die nackte Haut darunter ebenso feucht wie die Kleidung?“

[AISHLIN && ERIC (&& ALESSIO) | beschließt mit TONY zu gehen]

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Liviannas Outfit | EISIGE KÖNIGIN DES WASSERCLANS
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Di Aug 14, 2012 4:00 am

Noch ein letztes mal war sein Blick etwas lustlos durch den Raum gewandert der sich im ersten Keller befand aber nichts deutete darauf hin, dass hier irgendwo ein Sicherheitskasten oder etwas derartiges hing. Trotzdem sollte er zumindest einmal die übersichtlichen Gänge dieser Etage einmal begutachten, denn so wie er das sah schienen die Türen keine gewöhnlichen Türen zu sein. Daher entschloss er sich zumindest halbherzig sich diese Türen anzusehen. Doch als er den ersten Fuß auf diese Ebene machte hörte er eine helle, samtene Stimme die ihn sofort hoch sehen ließ. Mit einem leichten schmunzeln auf den Lippen entdeckte er die blonde Schönheit, die er zuvor oben in der Empfangshalle angesprochen hatte. Ihre neckische Antwort hatte schon etwas sehr reizvolles und verlangte auch prompt nach einer Antwort „ Das einzige was an mir noch trocken ist, ist der Inhalt meines Rucksacks...aber sie können mir gerne dabei helfen mich abzutrocknen. „ wieder war es ein süffisantes grinsen das über die Lippen des Mannes huschte. Das Livianna offenbar jünger als er zu sein schien, störte ihn dabei ganz und gar nicht. Warum sollte es auch? Er hatte gewiss schon die ein oder andere Frau in ihrem Alter in seinem Bett gehabt, oder daneben...oder auf dem Sofa. Aber das waren unwichtige und schlüpfrige Details. Also reichte er ihr eine Hand um ihr eine Hilfe anzubieten um von der Treppe auf diese Ebene zu kommen.

Kurz schnaubte er leise leuchtete dann mit der Taschenlampe sich den Weg durch die wirklich sehr düstere Ebene. Denn kaum das Livianna von der Treppe hinter ihm her gekommen war, machte er sich auf den Weg zu einem der acht Türen um eben eine näher zu inspizieren. Erstaunt blieb er also vor einer Tür stehen auf der das Elementsymbol der Altphilosophen für Wasser zu sehen war. „ Diese Technik ist wirklich erstaunlich für so eine alte Gruft „ murmelte er dann schließlich und fuhr sich mit der freien Hand ein wenig über den Bart. Sofort wurde klar, dass es hier keine Türklinken gab, sondern ein Eingabetablett das etwas in die Wand eingelassen zu sein schien. Die Türen öffneten sich wahrscheinlich, sobald man den Richtigen Code eingeben würde oder ein Passwort und wirkten daher im Verhältnis zu dem Rest des Schlosses wie aus der Zukunft. Zwar wusste Tony das diese Technik bereits der Gegenwart entsprach aber sie wollte eben nicht ganz zu diesem steinernen Sarg passen. Das einzige Problem das sie hatten war die Tatsache das auch hier kein Storm vorhanden war oder eine andere Energiequelle. Daher hätte er keinen Versuch machen können den Code zu knacken. Schließlich drehte er sich halb um und sah sich wieder um. Die Gänge waren nicht besonders lang aber man konnte klar erkennen das die Räume gleich geschnitten waren und die Wände wirkten auch sehr stabil. „ Nun meine Liebe, ich fürchte wir werden doch ins ganz unterste Kellergeschoss müssen um an den Stromkasten zu kommen...Sollten sie angst im Dunkeln Haben, ich nehme sie jeder Zeit gerne in den Arm..“ sagte er wieder mit sehr eindeutigen Worten. Dabei ließ er es sich nicht nehmen sich ein wenig dichter an Livianna vorbei zu drängen, obwohl mehr als genug platz für sie beide war. Wie hätte er auch anders gekonnt? So war er schließlich in der Lage ein wenig die Nähe einer schönen Frau genießen zu können und das befand sich auf seiner Lieblingsliste eindeutig auf Platz Nummer zwei. Denn die Nummer eins würde immer seine Arbeit und die Forschung belegen. Wie auch zuvor leuchtete er sich mit seiner Taschenlampe den Weg zurück zur Treppe und damit natürlich auch Livianna, wenn diese ihm folgen wollte. Natürlich hatte sie jetzt auch die Möglichkeit seine Nähe zu meiden und einfach wieder nach oben zu verschwinden, doch Tony hoffte eigentlich das sie noch ein wenig bei ihm bleiben würde.Mit einer schönen Frau an seiner Seite arbeitete es sich immer gleich viel besser. Das wusste er aus Erfahrungen heraus – er hatte immer sehr gut arbeiten können wenn Emma irgendwo im Haus herum geisterte und er genau wusste das sie da war.

[Bei Livi im 1. Keller | inspiziert eine Tür zum Wasserclantrainingsraum | spricht | will in den zweiten Keller]

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Di Aug 14, 2012 5:12 am

Der Regen fiel in Strömen vom Himmel und Kathy hatte ihn schon im Verdacht, dass er sie in dem Gemisch aus Matsch und Unterholz über das sie sich bewegte, versinken lassen wollte. Noch dazu kam, dass sie definitiv nicht für einen Spaziergang durch den Wald und im Regen gekleidet war. Sie hatte die Arme eng um den eigenen Körper geschlungen und ging zügig ihres Weges, in der Hoffnung die Bewegung würde ihr die Kälte aus den kalten Füßen treiben. So richtig wusste sie zwar nicht wo sie sich befand und ob sie hier richtig war, aber viel konnte sie zwischen ihren regennassen blonden Strähnen hindurch, die ihr wie Tentakel im Gesicht klebten, sowieso nicht erkennen. Nur Bäume, Unterholz und andere Pflanzen säumten ihren unoffiziellen Weg.
Sie hatte den Blick fest auf den Waldboden geheftet, einerseits vor Kälte, andererseits weil sie sonst vermutlich der Länge nach im Matsch gelandet wäre.
Dieses Wetter vertrieb sie in ihre Gedanken hinein und verbissen dachte sie daran, dass ihr ihre Gabe hier nicht viel nützte. Sie hätte es niemals geschafft auch nur einen Teil der Regentropfen abzuhalten, dazu hätte sie sich auf jeden einzelnen konzentrieren müssen und das war vermutlich unmöglich. Also hatte sie keine andere Wahl als sich frierend und klitschnass durch den Wald zu kämpfen.
Um ihre Laune etwas zu bessern, stellte sie sich in ihren Gedanken einen warmen Sommernachmittag vor, sie lag auf einer Wiese und rund um sie herum streckten sich Blumen und Gräser dem Himmel entgegen und auch sie genoss die Wärme der Sonne auf ihrer Haut. Die Bilder erschienen vor ihrem inneren Auge und sie versuchte sie festzuhalten, sich in sie zuvertiefen, sie aus zuarbeiten. Leider spürte sie die Kälte immer noch … und einen dumpfen Schmerz an Kopf und Schulter und wie sie zurückprallte. Leise fluchend fing sie sich gerade noch, so dass ihre Reise doch nicht am Boden endete. Was war passiert? Sie war gegen etwas gegen gelaufen, was glücklicherweise nicht so hart wie ein Baum gewesen war. Ruckartig riss sie den Kopf hoch und wich gleich darauf einen Schritt zurück und zog den Kopf wieder zwischen die Schultern. Nein, kein Baum. Aber vielleicht wäre das doch besser gewesen.
Ihre Augen musterten kurz den jungen Mann den sie über den Haufen gerannt hatte. Auch er schien völlig durchnässt von den dunklen Haaren bis hin zu den Schuhspitzen. Innerlich fing es in ihr wieder an zu arbeiten. Na super, wieso muss ich auch wieder in den einzigen Menschen im Umkreis von Kilometern hinein rennen?, fragte sie sich, Warum ausgerechnet ich?. Wahrscheinlich fragte er sich sowieso was sie hier tat, was nebenbei bemerkt auf Gegenseitigkeit beruhte.
Leise murmelte sie ein längst überfälliges „Entschuldigung.“ und sah sich dann kurz um. Er war allein, genauso wie sie. Nicht gerade eine Tatsache die sie beruhigte, aber so oder so musste sie sich ihm stellen. „Es tut mir wirklich Leid.“ murmelte sie nocheinmal und versuchte ihren Blick nicht wieder zu Boden zu richten, sondern ihm in die Augen zusehen.

{läuft durch den Wald // denkt nach // flüchtet sich in Gedankenwelt // rennt gegen Nate // hat ein bisschen Angst}

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Di Aug 14, 2012 6:14 am

Das Wetter war beschissen, da gab es wirklich nichts zu sagen. Dennoch war Nathaniels Laune, nicht ganz so mies, wie das Wetter. Denn das Beste an Regen war, dass Feuer kaum eine Chance gegen ihn hatte und er deshalb außerhalb eines geschlossenen Raumes keinerlei Angst davor haben musste. Natürlich hätte er das niemals zugegeben, doch in seinem Inneren war er ehrlich zu sich selbst. Hätte es jedoch an dem Tag geregnet, als er den Regen hatte gebrauchen können, hätte er sich jetzt um seine Angst vor Feuer keine Gedanken machen müssen. Scheiß Leben! Scheiß Schicksal!, fluchte er vor sich hin und stapfte weiter durch das nasse Unterholz. Wege gab es hier keine, was eigentlich klar gewesen war. Das war Sha. Sie machte es einem so schwer wie möglich. Danke!, sandte er einen recht wütenden Dank nach oben, unten oder zur Seite – je nachdem wo Sha war, vielleicht war sie auch überall. Bei 'Gott' konnte man ja noch ungefähr sagen, dass man einen Dank in den Himmel, also nach oben, schickt, aber Sha... Nate wusste nicht viel über er/sie/es und vermutete auch nicht, dass die anderen viel mehr über sie wussten. Doch das einzige, was zählte, waren sie und nicht irgendein übernatürliches Geschöpf, das sie nebenbei dazu veranlasste, zu einem Ort zu wandern, den sie nicht kannten.
Nasse Strähnen seiner dunklen Haare klebten auf seiner Stirn. Immer wieder strich er sie zurück, doch der nicht aufhörende Regen ließ sie immer wieder nach vorn fallen sich auf seine Haut kleben. Kein angenehmes Gefühl, aber er musste wohl damit leben, wenn er nicht bald in ein intaktes Haus kam. Intakt im Sinne von „heiles Dach“. Ansonsten war ihm mittlerweile alles andere egal. Seine knallrote Hose war nun auch schon vollkommen durchnässt und an den unteren Rändern matschig. Von seinen schwarzen Chucks sollte man gar nicht erst reden. Auch der graue Kapuzen-Pullover war vollkommen mit Wasser vollgesogen. Um seinen Zustand in einem Wort zusammenzufassen, musste man kein Wörterbuch aufschlagen, denn 'nass' traf es sehr gut.

Ein inneres Gefühl, brachte ihn zum Anhalten. Ein Verlangen, in eine bestimmte Richtung zu gehen. Der Dunkelhaarige hatte keinen blassen Schimmer, welche Himmelsrichtung es war, aber er kannte die Richung, kannte sie in seinem Herzen, und das genügte. Suchend schauten sich die grünen Seelenspiegel um und versuchte in diesem Mix aus grün, braun, grau und vielen ähnlichen Farbnuancen etwas zu erkennen. Nichts...
Ein plötzlicher Aufprall gegen ihn – oder eher nur seine Brust, denn größer war das Mädchen nicht – riss ihn aus den Gedanken, um sein Ziel. Sein Blick schnellte herum, doch er war nicht schnell genug, um sie aufzufangen, was aber auch schließlich gar nicht nötig war. Die Blonde fiel zum Glück nicht gleich in den Schlamm, was ihm Leid getan hätte, obwohl es eigentlich nicht seine Schuld gewesen wäre. Statt irgendetwas zu tun, betrachtete er sie allerdings nur eingehend. Ließ seinen Blick über ihre vollen Lippen wandern, die Worte der Entschuldigung formten, und über ihre Züge.
Nach ihren Worten folgte Stille - eine kurze Stille, aber sie war da. Dann fasste Nate den Entschluss, dass es ihr nicht leidzutun habe, weil er schließlich herumgestanden hatte. Das war zwar gelogen, aber man konnte mal Gentleman sein. “Du brauchst dich wirklich nicht zu entschuldigen, kann ja mal passieren. Ist alles in Ordnung? Ich bin übrigens Nate.“, sprach er mit einem leichten, freundlichen Lächeln auf dem Lippen. Wieder meldete sich ein Gefühl, das entweder zu ihm gehörte oder von Sha kam. Er hatte das Gefühl, ihr Vertrauen schenken zu können. Es entsprach weder dem Gefühl, das er dem feuerclan gegenüber hatte, noch dem Gefühl, das er bei den anderen Clans hatte. “Du hast auch eine Gabe, die mit Luft zu tun hat, stimmt's?“, rutschte es ihm auch schon heraus, woraufhin er über sich selbst schmunzeln musste. “Entschuldige bitte, meine Direktheit.“ Ein jungenhaftes Grinsen legte sich über seine Züge und ließ ihn fast noch ein wenig jünger wirken, als er war. Ein unliebsamer Gedanke, noch jünger zu wirken, da er sowieso schon der jüngste Anführer eines Clans war. Doch es hatte auch vorteile, wenn man denn jüngere Clanmitgleider hatte. Die Älteren würden vermutlich seine Autorität genauso anzweifeln, wie er selbst es tat.

{denkt denkt denkt # bleibt stehen und sieht sich um # Kathy läuft in ihn hinein # betrachtet sie und redet}

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Aug 15, 2012 12:50 am

Kathy starrte den jungen Mann – Nate, immer noch an und versuchte ihn einzuordnen. Er plauderte freundlich los und stellte sich ihr vor ohne jegliche Bedenken und fing dann auch noch an sie über ihre Gabe auszufragen. Dieses ganze Verhalten, widersprach ihrem in jeder Faser und genau dass riss sie förmlich aus der Reserve. Allerdings war seine Freundlichkeit schon fast beängstigen ansteckend. Sie entspannte sich etwas und beschloss auf seine Fragen einzugehen, da er ihr eher vor kam wie ein neugieriges Kind, nicht wie ein Erwachsener. Dass er das ganze einfach so ab tat, obwohl sie definitiv nicht aufgepasst hatte, war eine weitere nette Geste die Nate ihr sympatischer machte.
Dennoch kam der unverhoffte Enthusiasmus so urplötzlich, dass sie sich zunächst leise räuspern musste um sicher zu gehen dass ihre Stimme nicht versagte.
Leise aber freundlich meinte sie „Mein Name ist Kathrine. Nenn mich aber ruhig Kathy. Und meine Gabe … ähm … kann man so sagen, ja.“, sie verzichtete bewusst auf nähere Informationen. Schließlich musste man so etwas nicht gleich jedem auf die Nase binden. Trotzdem hallte in ihren Ohren ein Wort wider das er verwendet hatte – Auch?. Dass hieß dann wohl, dass seine Gabe ebenfalls etwas mit Luft zu tun hatte. Sie verlangte nicht dass er ihr sagte worin diese bei ihm bestand, schließlich schwieg auch sie darüber, aber dennoch fand sie diese Frage ausgesprochen interessant. Und es käme bestimmt noch die Gelegenheit, dass in Erfahrung zu bringen.
Was dann allerdings auch bedeutete, dass auch sie sich möglicherweise beweisen musste und dass wiederum bereitete ihr Bauchschmerzen.
Jedoch riss ihre Lage sie wieder aus ihren unnötigen Gedanken an die Zukunft. Es galt ersteinmal diese Situation zu meistern, sie konnte immer noch an die Zukunft denken wenn sie allein war und ihre Ruhe hatte. Etwas anderes war jetzt wichtiger: Nate schien ihr gar nicht einmal so unähnlich, wenn man von den unterschiedlichen Gemütern einmal absah. Hieß das, dass auch er auf der Suche war? Waren sie auf dem Weg zum gleichen Ziel? Das war nicht ausgeschlossen und durchaus wahrscheinlich. Das einfachste wäre ihn einfach zu fragen, also fasste sie sich ein Herz „Nate, willst du … bist du … auch auf der Suche?“ fragte sie vorsichtig und zugegeben etwas vage. “Denn wenn wir den gleichen Weg haben, könnten wir ja auch … gemeinsam. … Das wäre dann bestimmt nicht so langweilig ... und ...“. Um Himmelswillen, Kathy, schrie sie sich innerlich an, sie stotterte sich hier einen zurecht, versuchte sich zu erklären und versaute es damit nur noch mehr. Was war los mit ihr? Sie war doch sonst nicht so. Immerhin hatte sie sich geäußert und ihm ihre Überlegungen mitgeteilt. Auch auf die Gefahr hin dass sie sich nun vollkommen blamiert hatte, auf welche, der vielen erdenklichen Weisen auch immer. Sollten sie den gleichen Weg haben, wäre sie froh ihn mit ihm zu bestreiten, dann würde sie sich immerhin nicht verlaufen. Hoffnung machte sich in ihr breit, denn auch wenn sie noch nicht alle Zweifel zerstreut hatte, Nate schien ihr doch sehr nett zu sein. Und wenn man bedachte wie ihre Begegnung erst vor wenigen Minuten begonnen hatte, war dass, besonders für ihr Verhältnisse, eine beachtliche Leistung seinerseits.

{antwortet // denkt // fragt // Vorschlag}
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Livianna
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Aug 15, 2012 2:31 am

*Böses Mädchen
hab kein Mitleid mit mir
Gib mir die Peitsche
und ich danke es dir —
heut Nacht*

Der Mann blieb stehen und reckte eine Hand nach ihr, er öffnete sie mit der Handfläche nach oben und bot der blonden Schönheit so die Hilfe an, die letzten Stufe hinunter zu steigen. Es war schon belustigend, da sie doch gar keine Hilfe bedarf und es nur ein dummer, flüchtiger Flirt des Mannes dort vor ihr war. Dennoch nahm sie an dieser Scharade teil, indem sie elegant die Hand in die seinige legte und bequem die Stufen herabstieg. Oh ja, so würdigte man wohl eine Prinzessin, in all den egozentrischen und dummen Filmen wurde es so gezeigt, doch nirgends entsprach es der Wahrheit.
Sie war nur gekommen weil seine Worte so reizvoll waren, das Spiel was sie spielten war gefährlich für beide, doch der eine wusste nicht, dass der andere ein böser Wolf war, der das nicht all zu unschuldige Lamm fressen wollte. Und diese Wortgefechte gefielen ihr, vor allem, da sie Dinge sagte, die eine bestimmte Bedeutung für sie hatten und jeder sie doch anders auslegen konnte und es sicher tat. Wer dachte denn bitte schon an all die üblen Taten die ihr so unheilsvoll im Kopf herum schwebten. Seine Aussage, dass sie ihm beim abtrocknen helfen konnte, ließ sie nur zweideutig lächeln. Natürlich würde sie ihm nicht dabei helfen. Sie würde ihn lieber als Dekore hier sehen.

*Schwarze Witwe
reiß mir das Herz aus der Brust
Beug dich in meinen Schoß
Lass mich krepieren vor Lust —
heut Nacht*

Sein schnauben war unhöflich und unmännlich, doch Livi verzog keine Miene und tat so, als hätte sie nichts gehört. Ihr Kopf wandte sich, sie blickte herum und drehte auch den Körper mit. Mit einem gewissen Staunen und einer zugleich ungesehenen Gleichgültigkeit betrachtete sie den Keller. Da waren lauter Räume und viel Platz. Aber nichts für sie nun besonders faszinierendes. Sie merkte wie das Licht sich entfernte und folgte sogleich diesem Anthony, während ihre Ohren das Gemurmel bemerkte. Die blauen Augen tasteten die Tür ab und blickte nur irritiert das Symbol an. Ein Dreieck? Hier war es wirklich merkwürdig. Ohne den Mann zu stören, ließ sie ihn sein Ding durchziehen. Das war wirklich langweilig, doch sie war auch kein notgeiles Huhn, welches sich auf ihn sprang. Sie wollte spielen – nicht mehr und nicht weniger.
Endlich wandte sich der Mann wieder an sie, zumindest erstmal mit seinen Worten, bevor er körperlich ihr näher trat. Ihre Augen suchten seinen Blick und sie schenkte ihm ein Lächeln:

“Bei jeglichen Sorgen oder Problemen werde ich mich selbstverständlich an dich wenden.“

Sie ließ ihn gar nicht erst einen größeren Abstand einbringen sondern folgte ihm mit dichtem Schritt. Hier war nicht der Ort, unten vielleicht auch nicht, allerdings wollte sie nicht so nah an den anderen über ihn herfallen.

“Diese Technik scheint dein Steckenpferd zu sein, was verbirgt sich noch alles hinter diesem unglaublichem Gesicht und dem ansehnlichem Körperbau?“

, umschmeichelte sie den Fremden und versuchte so etwas mehr aus ihm zu entlocken.

[TONY | 1. Keller | schweigt | spricht]
Lyrik: Eisbrecher - Schwarze Witwe

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Nathaniel
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Aug 15, 2012 3:04 am

Voller Neugierde betrachtete er sie – ihre Mimik, ihre Augen, einfach alles. Sie wirkte zurückhaltend und dennoch war sie schön. Die Blonde war wirklich niemand, der sich zu verstecken brauchte, und dennoch tat sie es. Für ihn war es ein Rätsel. Vielleicht war sie einmal genauso zerbrochen worden, wie er. Vielleicht auf andere Weise, doch im Grunde schien es so zu sein. Obwohl sie es auf ganz andere Weise zu verarbeiten schien. Normale Schüchternheit war das hier jedenfalls nicht, das sagte ihm sein Verstand und sein Gefühl.
Doch das war nun egal. Sie hatten ein Ziel, ein gemeinsames, wie er feststellen musste. Wenn sie ebenfalls eine Gabe hatte – sogar eine, die mit Luft zu tun hatte, was ihn besonders freute – musste sie auf ähnliche weise hier her gebracht worden sein. Von einem dringenden Verlangen erfüllt, diesen einen Ort zu suchen.
“Äh, ja. Ich bin auch auf der Suche und bin mir ziemlich sicher, dass wir dieses Scheißteil, was auch immer es sei, bald gefunden haben. Aber wenn es dir nichts ausmacht, würde ich jetzt gern weiter gehen, obwohl es nun eigentlich auch nichts mehr aus macht, wenn ich noch nasser werde.“, meinte der Dunkelhaarige schließlich nach einem Räuspern. Mit einer Hand fuhr er sich übers Gesicht, um ein paar Tropfen fort zu wischen, die gerade an seiner Wange herunterliefen, um gleich darauf einen Schritt vorwärts zu machen und beinah im Matsch zu landen. Mit den Armen rudern, fand er sein Gleichgewicht wieder. Als er wieder festen stand hatte, konnte er nicht anders als Kathy anzugrinsen. Obwohl er nicht der Typ war, der besonders tollpatschig war, war er auch nicht das genaue Gegenteil – eher so in der Mitte.

“Okay, ich glaub', ich weiß ungefähr wohin wir müssen. Folg' mir einfach, ich schaff das schon, uns zu den anderen zu bringen.“, sprach er mit einer ordentlichen Portion Selbstverhöhnung. Doch ein klein bisschen Orientierungssinn war tatsächlich vorhanden und so ging er vorsichtig, um nicht noch einmal beinah auszurutschen, voran. Dass die Blonde ihm folgen würde, setzte er voraus. Sie hatte schließlich vorgeschlagen, dass sie zusammen gehen sollten. Da er ein unfreiwilliger Clanführer war, musste er auch eine gewisse Rolle übernehmen. Aber in dieser Sache, musste er nochmal mit den anderen Anführern – wohl eher nur einem der Vier und zwar dem Erdclananführer – reden. Aishlin und Livianna waren erstens zusammen äußerst explosiv und beide einzeln, waren furchtbar unsympathisch. Und Eric? Ja, was sollte Nate von ihm halten. Er wusste nicht so recht, aber er war ihm lieber als die anderen beiden Anführerinnen.
So langsam hatte er das Gefühl, die einzelnen Tropfen nicht einmal mehr zu spüren, so nass war er. Und ihm war kalt, doch wie konnte er über Kälte meckern, wenn die beiden Grazien vom Feuer- und Wasserclan es auch geschafft hatten. Aus Frustration über das unersichtliche Ende dieses Fußmarsches schüttelte er den Kopf, wobei Wassertropfen von seinen Haaren herab auf den Boden fielen und mit dem Matsch unter seinen Füßen eins wurden. Wann sind wir denn endlich da?, fragte er sich. Gut, er war vielleicht gerade einmal 2 Minuten vor Kathy her marschiert, doch man durfte doch annehmen, dass es nicht mehr weit sein konnte. Immerhin hatte er in diesen 2 Minuten nicht an seine Vergangenheit gedacht und das war doch schon fast ein Erfolg. Stattdessen füllte er seine Gedanken mit Überlegungen an den Clan, an die anderen Clans und mit denen über Kathy. Er wollte gern mehr über sie erfahren, doch das hatte Zeit – viel Zeit, wie es aussah. Oberste Priorität hatte nun erst einmal das finden, ihrer neuen Heimat. Wie sich das anhörte? Hoffentlich waren es keine blöden Hütten, wie das letzte Mal., dachte er verächtlich und erblickte im nächsten Moment das Schloss. Ein großes Schloss mit festen Mauern aus Stein und bestimmt einem sehr intakten Dach. Die Freude darüber ließ einen Glanz in seinen Augen entstehen. Dann legte sich ein freudiges Lächeln auf seine Züge. “Scheiße, wir haben's geschafft!“, sagte er halb lachend und beschleunigte schließlich seine Schritte, um so schnell wie möglich hinein zu kommen.

“Scheiße, Leute, ich hab's geschafft.“, lachte er als er tropfend durch das Eingangsportal trat. Mit beiden Händen strich er sich die nassen Haare zurück und grinste die anderen beiden, die in der Eingangshalle standen an. Momentan war es ziemlich dunkel, doch Eric war so schlau gewesen, eine Kerze anzuzünden. “Und? Alles gut? Was hab ich verpasst?“, fragte er, um sich von den anderen – in diesem Falle wohl auch Eric – auf den neusten Stand bringen zu lassen. Der Dunkelhaarige hatte schließlich keine Ahnung, wie lange sie schon hier waren. Außerdem fragte er sich, ob Livianna und andere von Feuerclan oder gar von seinem eigenen Clan schon da waren. Auch der Erdclan könnte schon hier sein, aber soweit er wusste, waren das auch nicht besonders viele. Obwohl er im Moment ziemlich locker war, fragte er sich dennoch, welche gehässige Bemerkung Aishlin wieder für ihn hatte. Er würde es wohl ignorieren, es traf ihn meistens sowieso nicht besonders. Etwas anderes wäre es aber, würde sie Kathy beleidigen. Ob sie noch hinter ihm war? Es war jetzt aber unhöflich sich umzudrehen, obwohl man gerade eine Frage gestellt hatte. Kathy würde warten müssen. Die Informationen über die momentane Lage waren ihm gerade wichtiger.

{KATHY # redet mit ihr # geht los # frustriert # entdeckt Schloss # geht rein # AISH && ERIC}

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Anthony

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Aug 15, 2012 3:33 am

Anthony entging natürlich nicht, dass die junge Frau dicht auf seinen Fersen blieb. Doch es war etwas das ihn ganz und gar nicht störte. Er genoss es sogar ins geheim sehr und daher sah er mit einem leichten grinsen zu ihr als sie ihm sagte, dass sie sich bei Problemen an ihn wenden würde. Die Frage danach erschreckte ihn ein wenig. Sie bezeichnete die Technik nur als sein Steckenpferd? Offenbar hatte sie wirklich keine Ahnung WEN sie vor sich hatte. Während er weiter hinunter ging und schließlich das Ende der Treppe erreichte antwortete er schließlich „ Neben einem Waffenexperten, einem Philanthrop und einem Genie beschreibt die Presse mich gerne als Playboy oder als Händler des Todes ..und wie sieht es mit ihnen aus? „ Fragte er auch wenn er wirklich etwas erschüttert darüber war, dass sie nicht wusste wer genau er war. Schließlich kannte man ihn eigentlich Weltweit als den Waffenexperten und als er die Firma seines Vaters übernommen hatte, wurde er sogar als Wunderkind getauft. Zu erst huschte sein Blick etwas verwirrt über den engen Raum in dem die Treppe endete. Eine Undurchsichtige Wand bot hier grade mal platz für drei oder vier Personen die sich zur selben Zeit hier aufhalten konnten ohne sich auf die Füße zu treten. „ Hinter einem so bezauberndem aber kühlen Gesicht steckt doch gewiss eine sehr interessante Geschichte...und dabei kenne ich noch nicht einmal ihren Namen „ sagte er dabei. Tony war sich nicht sicher ob die blonde Schönheit sich schon mal bei ihm vorgestellt hatte, aber er war eh nie so der Typ der sich viele Frauennamen merkte. Es konnte daher auch gut sein das Anthony ihren Namen einfach vergessen hatte. Als er das zweite Mal durch den Raums sah viel ihm ein kleines Licht auf und sofort legte er den Kopf schief und ging darauf zu. Auch hier war es ein kleines Eingabetablett das etwas aus der Wand hervorragte. Nur das hier ein kleines blaues Lämpchen doch tatsächlich leuchtete. Daher verengte er die Augen und stellte den Rucksack zu seinen Füßen ab. Ohne zu zögern klemmte er sich die Taschenlampe zwischen Kinn und Brustkorb und begann, neben seinem Laptop und einigem anderen technischen Schnickschnack alles heraus zu holen. Bis er eine kleine etwa fünfzig Millimeter hohe schreibe gefunden hatte, die vielleicht grade mal zwei Zentimeter breit war.
Kaum das er diese gefunden hatte setzte er sich etwas schräg unter das Tablett, dass ja etwas hervor lugte und musterte den Unterboden genauestens. Es dauerte nur wenige Sekunden bis ein triumphierendes grinsen über seine Lippen huschte und er schließlich die Scheibe unten am dem Tablett befestigte. Dann griff er seinen Laptop und schien die Scheibe mit ein paar kurzen befehlen zu aktivieren. Denn kaum das er die Finger vom Laptop nahm, leuchtete dieses kleine Ding ein wenig. Nicht viel heller als das kleine Lämpchen auf dem Tablett. Noch einmal huschte ein zufriedenes schmunzeln über die Lippen Tonys bevor er dann zwar seine Stimme erhob aber offensichtlich nicht mit Livianna redete. Wahrscheinlich hielt diese ihn jetzt für gänzlich verrückt, denn sie konnte die Stimme von Jarvis schließlich nicht hören. Das war nur Tony vergönnt über seinen Knopf im Ohr. „ Jarvis, fang an das System zu hacken und alles zu decodieren. Dann sollten wir rein kommen..“. Während Jarvis Tony antwortete sah er dann zu Livianna und erhob sich wieder. Den Laptop klappte er natürlich bedächtig zu und sorgte dafür, dass man erst wieder den Sicherheitscode eingeben musste um diesen zu bedienen. „ Soo jetzt heißt es warten Prinzessin... und was machen wir in der Zeit?“ fragte er und sah sie mit einem schmunzeln an, das wieder sehr eindeutig für den Waffenexperten war.

[im letzten Kellergeschoss | ist etwas erschüttert | lässt Jarvis decodieren & hacken | macht sich wieder an Livi ran]

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Kathrine

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Aug 15, 2012 5:08 am

Erstaunt über seine plötzliche Eile, sah Kathy Nate nach und musste sich das Lachen verkneifen als er beinahe im Matsch landete. Tja, dass hatte er davon. Sie war beruhigt dass sie in ihrer Annahme richtig lag und eilte ihm hinter her als Nate sich in Bewegung setzte. Was blieb ihr auch anderes übrig? Es war das einfachste und ihm heimlich zu folgen, wäre albern gewesen. Also blieb sie ihm dicht auf den Fersen und beobachtete ihn aus ihrem Abstand von vielleicht drei Schritten, so gut es ihr möglich war ohne zu stolpern. Sie erlaubte sich das erste mal das Urteil, dass er eigentlich gar nicht mal so schlecht aussah. Nate war wahrscheinlich ein bisschen älter als sie und einen Kopf größer. Und das was seine Züge anging war er wirklich attraktiv mit den grünen Augen und den dunklen Haaren die ihm der Regen in die Stirn strich.
Schon wieder wurde sie aus ihren Gedanken gerissen, dieses mal durch einen Ausruf von Nate. Sie löste ihren Blick von ihm und sah zum ersten mal das große Schloss, dass aussah wie direkt aus einer vergangenen Zeit oder aus einer Kindergeschichte her gezaubert. Ihr Herz schlug bei diesem Anblick höher, sie waren hier am Ziel ihrer Suche, dass wusste sie. Die Frage war nur, wer noch?
Wieder etwas zögerlicher folgte Kathy dem immer noch vergnügteren Nate als er auf das Portal zu ging, halb im Dunkeln verschwand und scheinbar mit jemandem sprach. Seltsamerweise schoss ihr der Gedanke in den Kopf warum er bei allem was er sagte, immer fluchen musste. Vorsichtig betrat auch sie die große Eingangshalle und sah sich im Schein einiger weniger Kerzen um, der Raum war groß, sehr groß, aber viel konnte sie trotz der Kerzen nicht erkennen. Fröhlich erkundigte sich Nate derweil bei den anderen Personen im Raum, was er denn verpasst habe und erklang dabei überschwänglich wie eh und je. War diese Person jemals traurig oder deprimiert, es sah fast nicht danach aus.
Kathy trat einige Schritte vor und blieb neben Nate stehen, hielt sich jedoch weiter hinter ihm. Schließlich schien er die beiden Personen die sich noch in der Halle befanden und die Kathy nur als Schatten erkennen konnte zu kennen. Während ihre Augen sich noch an die Dunkelheit gewöhnen mussten fragte sie sich insgeheim woher Nate die Menschen kannte die mit ihnen in diesem düsteren Schloss standen. Und wer sie wohl waren. Und was sie waren. Sie waren wie Nate und sie, da bestand für sie kein Zweifel, dass war nur logisch. Aber woher kannte Nate die beiden wohl? Und waren noch Andere hier?
Sie befand sich in einer dieser Situationen die sie hasste. Auch wenn Neuanfänge in der Regel etwas gutes waren, sie hasste sie wie die Pest. Auch in einem Haufen Menschen die einzige zu sein, die keinen kannte und sich erst integrieren musste. Und auch wenn sie in diesem Fall Nate hatte, den sie als Bekannten verbuchen konnte, war sie doch die Fremde hier. Die Neue. Die sich erst einen Platz erkämpfen musste. Sie hasste so etwas wirklich, aber es musste sein. Das wusste sie. Sie war auf der Suche nach diesem Schloss gewesen und nun war sie hier und wusste dass sie hier hin gehörte, so wie die Anderen auch. Also Zähne zusammen beißen und es ertragen. Wird schon werden, dachte sie, war sich aber nicht so sicher.

{folgt Nate // beobachtet ihn // betritt Schloss // denkt}

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Livianna
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Aug 15, 2012 6:15 am

*Jede Nacht steig ich hinab
ins dunkle Nichts der kalten Stadt
Wir sind getrieben von Lust und Gier
Wir brechen aus ins Jetzt und Hier
Im Sog der Sünde mit aller Gewalt
wird heiße Lust mit Leid bezahlt*

Mit einem halben Ohr hörte sie ihm zu. Mit dem anderen war sie in ihren Gedanken. Sie stellte welche auf und verwarf sie wieder. Das sanfte Lächeln blieb wie eine eiserne Maske auf dem Angesicht. Was hatte dieser selbstsüchtige, sich in Szene setzende Mensch hier nur verloren? Dieser Softboy artige Typ, dessen Waffenexpertie, auf die er Hinwies, sich doch mit Freundlichkeit für den Organismus biss? Das letzte, die Bezeichnung als Händler des Todes interessierte sie dann doch. Ihr Blick wanderte flüchtig zu ihm, musterte ihn mit einer gewissen Neugier, als könnte sie ihm so entlocken, wie das gemeint war. Allerdings hielt sie sich bedeckt und fragte nicht weiter. Stattdessen ließ sie ihn aussprechen und folgte ihm. Es schien auch, als tat sie gut daran ihm nicht sofort zu antworten, denn der anscheinend viel interessierte und Intelligente Mann wusste auch einige Dinge nicht. Es war reines Geplänkel, man konnte es ja noch nicht einmal mit einem Vorspiel gleich setzen und doch war es eines der wichtigsten Aktionen in einem solchem illustrem Duett. Allerdings folgte sie dem Mann nicht auf Schritt und Tritt wie ein Hündchen, sobald er sich auf etwas zu bewegte, was ihn anscheinend brennend interessierte, ging sie auf eine Wand zu und drückte eine Hand dagegen. Leicht wurde der Kopf nach unten geneigt und der Körper von ihm abgewandt.

“Man nennt mich Livianna Covalith. Zumindest sagt mir dies mein verbliebenes Gedächtnis.“

,in ihrer Stimme schwang Trauer mit. Reue, dass sie keine Erinnerungen hatte. Und auch genau dies beteuerte sie so gleich.

“Leider kann ich dir nichts über mich mitteilen, da ich nur meinen Namen weiss.“

Kurz wanderten die eisblauen Augen zu Anthony und beobachteten wie er sich hingesetzt hatte und nun auf seinem Laptop rumhämmerte.

Ein sehr merkwürdiger Mann. Definitiv nicht mein Fall... Aber für Spaß ist er zu haben.

Livianna schloss die Augen, wenn auch mehr genervt als wirklich bedauernd, doch ihre Mimik der vorherigen Show änderte sich nicht.

*Du riechst mich, du jagst mich, du hast mich
eiskalt erwischt
Ich ruf dich, verfluch dich, du packst mich
du hast, du hast mich
eiskalt erwischt*

Sie hörte seine Stimme und drehte sich herum. Er sprach mit jemanden, doch sie konnte weder ausmachen mit wem noch wie. Es ließ die Eisprinzessin die Stirn runzeln und für einen Moment wankeln, dann jedoch stand ihr Entschluss wieder fest und ein anscheinend abwartender Blick legte sich auf die Gesichtszüge. Oh ja, Livi wartete wirklich, sie wartete, dass er endlich kam und sie anfangen konnte, es interessant werden konnte. Es schien wie auf Stichpunkt zu laufen, denn der Mann stand auf und näherte sich ihr mit der simplen Frage, was sie denn in dieser Zeit machen könnten.
Jetzt war es soweit, jetzt ging es endlich in die letzten Vorbereitungen. Sie drückte sich von der Wand weg und ging auf ihn zu mit eindeutigen Hüftschwüngen. Livi streckte ihre zierlichen Arme nach ihm aus und schlang sie um seinen Hals. Sanft drängte sie ihn gegen die Wand und senkte die Augenlieder, während der Blick keck nach oben gerichtet wurde:

“Prinzessin, welch noble Titulierung aus deinem Munde.“

,begann sie mit leiser Stimme und näherte sich noch ein bisschen mehr. Ihre Fingerspitzen strichen über seinen Nacken, sie ließ die rechte Hand zu seinen Schultern wandern und von dort über die Brust.

“Nun, ich könnte dir aus den furchtbar feuchten Klamotten helfen und es angenehmer machen für dich.“

Und schon glitt die linke Hand ebenfalls über der Schulter herab, den Oberarm entlang, während die rechte sich an seinem Oberteil zu schaffen machte um ihn von diesem zu befreien. Ihr warmer Atem glitt über seinen Hals, sinnlich ließ sie ihren warmen Atem die ausgekühlte Haut liebkosen. Ja, die Temperatur und Feuchtigkeit war perfekt, es würde reichen.

*Und wieder und wieder
streckst du mich lustvoll nieder
Und wieder und wieder
gerbst du mir das Gefieder*

Es waren nur wenige Handgriffe und der Oberkörper war entblößt. Beide Hände von ihm wurden mit ihren umschlungen und gegen die Wand gedrückt. Sie schloss die Augen, reckte den Kopf zu ihm hinauf und dachte nur an das eine: Eis. Eiskalt. Gefroren. Langsam aber sicher, schien sich die kalte Energie in ihr in den Händen zu bündeln und sog sich an dem Wasser der Kleidung und seiner haut fest. Erst war es nur Kälte, doch dann sog es sich rasant zu Eis fest und schien mit der Wand zu fusionieren. Ihre Finger glitten von seinen Händen, während das Eis weiter wuchs und ihn an die Wand klammerte. Eisern war der Griff, der sich um ihn legte und so eisern schien sich auch die Kälte in seinen Schuhen zu sammeln. Dort war es umso einiges einfacher, ihn fest zu frieren und mit dem Boden zu vereinen. Denn die Schuhe und Socken hatten sich bei dem Wetter mit Wasser geradezu vollgesogen, als seien sie ausgetrocknet.
Ihre offene Hand hielt sie in die Richtung der Füße und ein belustigtes, zugleich spöttisches Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Sie reckte sich nach oben, hauchte Anthony einen flüchtigen Kuss auf die Wange und meinte schließlich:

“Es tut mir Leid, aber du bist nicht mein Typ. Du bist mir viel zu simpel.“

Sie trat zurück und sah ihr Kunstwerk an, wie Anthony mit geöffnetem Oberteil an der Wand festgefroren wurde. Mit einem simplen Handschwenker drehte sie sich wieder um und ging die Treppen hinauf.

“Ich wünsche dir viel Spaß mit deiner... Liebschaft

Es war ihr gleichgültig, dass es so dunkel war. Es war nicht schwer den Weg die Treppe hinauf zu finden und dann im 1. Kellergeschoß den Weg zur anderen Treppe zurück zu konstruieren. Vielleicht hätte sie ihm noch seinen Mund zufrieren sollen? Mit einem Kuss? Niemals!

[ANTHONY | 2. Kellergeschoß | flirtet | friert ihn ein | ALLEINE | erste Kellergeschoß]
Lyrik: Eisbrecher – Eiskalt erwischt

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Anthony

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Do Aug 16, 2012 12:14 am

Mit einem leichten grinsen auf den Lippen legte er seine Arme um die junge Frau, kaum das sie auf ihn zugegangen war. Natürlich hatte er dabei ihren Gang beobachtet wie sie auf ihn zu kam und was war durch aus reizvoll. Ein wenig erstaunt darüber war er jedoch, dass sie es war die ihn an die Wand drückte aber wenn sie es so mochte, war er garantiert der letzte der sich dagegen wehrte. Er war es nur gewohnt das die meisten Frauen ihm die Oberhand bei so etwas ließen. „ Ja..das könntest du.“ erwiderte mit einer rauen Stimme. Als er spürte wie ihre Hände über seinen Körper glitten, schloss er halb die Augen um jede Berührung bis ins letzte genießen zu können. Nach dem er ihr den Hals ein wenig entgegen gestreckt hatte sah er aus dem Augenwinkel dabei zu, wie schnell sie doch sein Hemd geöffnet hatte und seinen Oberkörper damit etwas freilegte. Wieder stutzte er ein wenig, als sie seine Hände so fest Umschlag und sie förmlich gegen die Wand presste, doch es sollte ihn bis her nicht stören. Als sie ihren Kopf zu ihm Empor reckte war er es der seinen Kopf zu ihr hinunter streckte und schließlich seine Lippen auf die ihren legte. So etwas war einfach wesentlich schöner, wenn er sie auch küssen konnte. Leidenschaftlich und fordernd war der Kuss des älteren und man konnte wohl kaum abstreiten das er wirklich ein guter Küsser war. Auf der anderen Seite hatte er ja schon einiges an Erfahrungen gesammelt, was das betraf. Doch dann hielt er in dem Kuss inne als er spürte wie alles um seine Hände und Handgelenke auf einmal eiskalt und beißend wurde. Sofort löste er sich von ihren Lippen und verzog angewidert ob er Situation das Gesicht. Wieder wanderte sein Blick zu ihren eisblauen Augen und seine braunen Augen verengten sich zu schlitzen. Zwar versuchte er seine eigene Fähigkeit einzusetzen aber das war hoffnungslos. Sie hatte bereits seine Hände eingefroren, weswegen er nicht genug wärme dort Bündeln konnte um sie einzusetzen. Immer mehr spürte er wie die Kälte und das beißende Eis seinen Arm empor kletterte und schließlich bis zu seinen Schultern reichte. Verfluchte Hexe schoss es durch seinen Kopf, denn auch seine Beine waren bis zur Mitte des Oberschenkels schließlich in Eis gehüllt und auch hier Bombensicher an die Wand gefroren. „ Das ist nicht grade das was ich mir vorgestellt hatte...“ sagte er dann schließlich und versuchte ihr so weit hinter her zu sehen wie es ihm möglich war, als sie ging.
Den Kuss den sie ihm auf die Wange hauchte, hätte sie sich auch getrost sparen können – doch das wusste sie wahrscheinlich und hatte es mit Absicht gemacht. Also versuchte er nicht darauf einzugehen. Er hatte ein ganz anderes Problem. Die beißende und schmerzende Kälte die sich in seine Glieder fraß und ihm doch ziemliche schmerzen bereitete. Den Kopf lehnte er an die Wand bevor er dann aus zusammen gepressten Zähnen hervor brachte „ Jarvis...kannst du auf den kleinen Roboter im Rucksack zugreifen und ihn anschalten?“. Doch die Antwort seiner kI gefiel ihm ganz und gar nicht. „ Nein, sie haben ihn ausgestellt als sie ihn eingepackt haben. Auch wenn ich das System jetzt geknackt habe, kann ihnen aus dieser Situation nicht heraus helfen.“. Er war sich sicher das Livianna ihn nicht mehr hören würde, daher zischte er ein „ Verfluchte Hexe „ zwischen den Zähnen hervor. Immer wieder versuchte er wärme in seinen Händen zu bündeln doch es half nichts. So sehr er auch an wärme und blitze dachte, er konnte seine Gabe dafür nicht genug für die groben Angelegenheiten kontrollieren als das es ihm jetzt helfen würde ihn zu befreien. Also musste er hier unten die schmerzende Kälte aushalten, bis ihn hoffentlich jemand finden würde. Ansonsten konnte er bei der Kälte davon ausgehen, dass er schneller an einer Unterkühlung sterben würde, als es ihm liebt war. „Sir, ich habe mir die Mühe gemacht, die Länge auszurechnen, die sie bei ihrem nicht vorhanden Bewegungsradius noch hätten, bis sie an Unterkühlung sterben....sie liegen bei etwa ...“. „ Danke Jarvis...ich brauch es nicht zu wissen..ich denke ich werde es am eigenen Leib erfahren..“ knurrte er seiner kI entgegen und schloss dann in einem schmerzhaften keuchen die Augen.

[genießt Livis Berührungen | küsst sie | verflucht sie | redet mit Jarvis ]

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Aishlin
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Do Aug 16, 2012 3:59 am

"Feuerkönigin, komm mit mir! Auf dem Berg des Feuers wollen wir tanzen."

antwortet ERIC // denkt an Alessio // antwortet NATE // kommt zu LIVIANNA


Aishlin sah sich noch ein wenig um. Den Eingangsbereich mochte sie lieber, wenn er erhellt war. Nicht, dass sie im Dunkeln Angst hatte oder Ähnliches. Sie gehörte nicht zu der Art von Leuten, die in der Dunkelheit schreiend davonliefen. Die Dunkelhaarige mochte nur eben das Feuer und dies strahlte Licht aus. Sie hatte kaum bemerkt, wie sich Eric zu ihr gesellt hatte und einen Kerzenleuchter angezündet hatte. Sie zuckte kurz mit den Schultern. „Kein Problem. Ich spiele doch gerne das lebendige Feuerzeug“ gab sie zurück, wobei ihre Stimme neutral klang und keineswegs aufgebracht. Noch einmal drehte sich die Feuerkönigin um ihre eigene Achse und entdeckte dabei Alessio, der sich klammheimlich in einen angrenzenden Raum begab. Ein leises, kaum hörbares Seufzen entwich ihr. Zu gern wäre sie ihm in die Dunkelheit gefolgt. Aber nun galt es, das Schloss zu erkunden. Noch während Eric sie fragte, wohin sie gehen wollte, lief die Eisziege auch schon die Treppe hinab. Wie Aishlin sie doch verabscheute. Dieses dämliche Gehabe mit ihrer ach so tollen Gabe. Selbst wenn die beiden Frauen nicht ein Wort wechselten, so genügte es schon, die Beiden gleichzeitig in einen Raum zu sperren und das Chaos war komplett. Irgendwann würde wahrscheinlich ein wahrer Krieg zwischen den Anführerinnen ausbrechen. Vom Charakter her waren sie sich ziemlich ähnlich, doch das war auch schon die einzige Gemeinsamkeit. Die beiden waren wie Tag und Nacht, Engel und Teufel oder eben Wasser und Feuer. Mit ihren Blick folgte die Feurige Livianna und drehte sich dann zu Eric um. „Ich würde gerne sehen, wo unser Prinzesschen hingeht. Mir scheint es doch sehr interessant, wohin sie geht, wenn sie schon nicht auf den Rest des Clans wartet. Entweder du kommst mit, oder du bleibst hier“ stellte sie dem Erd-Anführer zur Auswahl und setzte sich bereits in Bewegung, um ihrer Lieblingsfeindin zu folgen, als sie eine ziemlich bekannte, aber nicht gerade beliebte Stimme vernahm. Genervt drehte sich Aishlin um – ganz langsam, um den dramatischen Effekt noch ein bisschen hervorzuheben. Vor ihr stand ein durchnässter Nathaniel samt Gefolgschaft, welche von einer Blondine gebildet wurde. Die Dunkelhaarige legte abschätzend den Kopf schief und betrachtete mit hochgezogener Augenbraue den jungen Anführer. Sie hatte sich schon oft gefragt, warum Sha ausgerechnet ihn ausgewählt hatte – sie verstand diese Entscheidung einfach nicht. „Oh, allzu sehr hast du noch nicht verpasst, Küken. Wir haben licht gemacht und die grusligen Monster verjagt, vor denen du dich so fürchtest. Wir wollen doch nicht, dass du Angst bekommst“ entgegnete sie mit einer deutlichen Spur Sarkasmus. Wer nicht bemerkte, dass Aishlin gereizt war, der musste wohl blind und taub gleichzeitig sein. Die Königin hatte es mittlerweile geschafft, sich irgendwie wieder zu trocknen – was bei ihrer Gabe nun wahrlich kein Wunder war. „Wie wäre es, wenn du einfach still und stumm auf den Rest deiner Gefolgschaft wartest und dich solange mit Blondie dahinten vergnügst. Du magst sie doch, nicht wahr? Es kommt mir jedenfalls ein klein wenig so vor“ stichelte sie ihn und war sich dabei nicht mal sicher, ob er den Neuzugang überhaupt schon so gut kannte, wie sie es ihm vorgeworfen hatte. Im Prinzip war ihr das auch egal –sie wollte Nate einfach nur ärgern. Ihr Temperament war wieder voll und ganz zurückgekehrt – wo immer es zuvor auch gewesen sein mochte – und das nutzte Aish nun auch aus. Zugegebenermaßen dachte sie noch immer daran, Alessio zu folgen. Allerdings war es für den Moment sehr viel interessanter, Livianna zu folgen. Die Eisziege war immer auf Streit mir ihr aus und dem wollte Aishlin sicher nicht aus dem Weg gehen. Sie spielte dafür viel zu gern und zog sich garantiert nicht zurück, wenn sie die Möglichkeit hatte, die Blonde zu konfrontieren. Somit wirbelte sie herum und folgte der Blonden die Treppe hinab. Ihre kleine Flamme erhellte die Treppe nur schwach, doch für Aish war es genug und immerhin konnte sie Livianna so schneller ausmachen. Sie traf diese auf der ersten Kellerebene an und warf ihr einen verächtlichen Blick zu. „Was macht unsere Prinzessin denn hier so ganz allein. Hast du denn keine Angst“ fragte sie höhnisch, doch der Dunkelhaarigen war sehr wohl bewusst, dass dies das kalte Herz der Blonden nicht annähernd erreichen würde. Aber für den Anfang einer Konfrontation genügte es allemal.
[/center]

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I found my addiction, my only desire. He's just like me; the one out of fire.

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Eric
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Do Aug 16, 2012 4:41 am

Eric beobachtete wieder Tony an ihm vorbei ging und sich dabei sehr an Livianna heran schmiss. Etwas über das Eric nur leicht den Kopf schüttelte und innerlich seufzend – auch sein Genie übertraf nicht einmal ansatzweise das Ego des älteren Mannes, der einfach an ihm vorbei gerauscht war um dann nach unten zu gehen. Zu erst war er froh das die beiden Kontrahentinnen nun verschwunden waren, aber da irrte er sich. Das schien nur die Ruhe vor dem Sturm zu sein, denn Aishlin wollte doch allen ernstes Livianna folgen. Ein wenig erstaunt hob er eine Augenbraue als er die Worte von der Feuerkönigin hörte und seufzte wieder innerlich. Keine zehn Pferde würden ihn dort hinunter bekommen. In einen kleinen, vielleicht engen Raum wo zwei Kontrahentinnen sich gegen über standen und er mitten drin. Er war zwar ein guter Verteidiger aber er musste solche Situationen nicht herausfordern. Doch bevor er ihr Antworten konnte sah er aus dem Augenwinkel eine Bewegung und so drehte er sich zu Nathaniel um und einer Fremden, die er bis her noch nicht gesehen hatte. Ein freundliches lächeln hatte der Ältere für die beiden Jüngeren übrig. Anders als Aishlin, anstatt ihm das antworten auf die Frage von Nate zu überlassen zickte die Feuerkriegerin wieder herum und verspürte nur ihren Sarkasmus. Wieder hob Eric leicht eine Augenbraue und schüttelte dieses mal wirklich den Kopf, als sie ihnen den Rücken zugedreht hatte und nach unten verschwunden war.

Nun wandte er sich den beiden vollkommen zu und hielt den Kerzenleuchter ein wenig höher, damit man auch noch genug sehen konnte. „ Ignoriert sie...so ist sie fürchte ich immer. Vor allem wenn Livianna in der Nähe ist. „ sagte er mit freundlicher Stimme und schenkte auch der scheuen Fremden ein freundliches lächeln. „ Ich bin Eric..“ stellte er sich bei Kathrine vor und sah dann wieder zu Nate. „ Also nein du hast eigentlich nichts verpasst, außer eine unangenehme Begegnung der beiden Anführerinnen und einem Tony der offenbar zwischen den beiden steht. Ich hoffe das er sich nicht zu sehr ablenken lässt, denn ein wenig mehr licht hier wäre schon angenehm ..“ sagte Eric und seufzte dabei wieder etwas. Der Gedanke wie Tony zwischen Aishlin und Livianna hin und her gerissen war, war kein schöner. Er würde zwischen die Fronten geraten und es wahrscheinlich auch noch witzig finden. Leicht schüttelte er den Kopf über dieses Kopfkino und sah dann wieder aufmerksam zu den anderen beiden „ Wollen wir zusammen in die höheren Stockwerke? Vielleicht gibt es dort ja was interessantes...und die Kellerbereiche würde ich jetzt glaub ich besser meiden..selbst mit meiner Gabe „ sagte er mit einem leichten schmunzeln auf den Lippen. Darauf wartend das die beiden ihm antworteten. Kathrine machte schließlich kein sehr erfreutes Gesicht über diesen neuen Anfang, aber wer würde das schon machen? Schließlich war es für Eric selbst ein kompletter Neuanfang. Im wahrsten Sinne des Wortes ohne Erinnerungen an ein früheres Leben. Nur mit den Fähigkeiten die er scheinbar hatte und nicht einmal wusste vorher er diese hatte. Für einen kurzen Moment hatte man ihm angesehen das er so sehr in Gedanken versunken war. Der junge Mann wirkte dann immer recht niedergeschlagen und fast schon ein wenig melancholisch. Aber dieser Augenblick verflog schnell, da er sich wieder darauf konzentrierte, dass er den beiden angeboten hatte mit ihm nach oben zu gehen.

[bei Nate & Kathrine | schüttelt über das verhalten von Tony, Livi und Aishe den Kopf | versucht einen freundlichen Eindruck zu machen | fragt die beiden etwas]

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Do Aug 16, 2012 7:53 am

*Hist! - The sonorous orchestral ambience and the arabesque-stanc'd ballerina,
Her wee feel in an alacritic maelstrom-twirl,*

Ihre Gedanken ließen die kalte Miene geradezu gefreiren, als wäre das kühle Spiel nicht genug. Der Wicht hatte es wirklich gewagt sie zu küssen, ihre rosiges Leben zu berühren und so nahe zu kommen. Der Hasserfüllte Blick wanderte den Weg zurück in der Dunkelheit und starrte auf die Treppe. Zum Glück hörte sie ihn nicht, denn die Worte und die Wirklichkeit, dass er ihr einen Kuss geraubt hatte, hätte sie wohl dazu veranlasst auch die Lippen auf eine gewisse Zeit zu versiegeln. In der Dunkelheit dieses Raumes war es dem Eis zumindest möglich so lange an ihm zu haften, dass es weitaus gefährlichere Folgen haben konnte. Doch dies war dem eiskalten Herz egal. Es rührte sie nicht im mindestens. Denn der eingebildete Fatzke war ein grausamer Schwerenöter der wohl wirklich glaubte jeden zu betören. Und ihm musste man einfach eine Lektion erteilen. Auch wenn es hieß, dass sich dies herum sprechen würde und wohl mehr Menschen als gewünscht von ihrer Gabe erfuhren. Was soll's? Früher oder später hätten sie es eh erfahren. Dass sie gegen alles und jeden Intrigierte konnte man aus dieser Aktion nicht entnehmen. Jeder würde es für eine Laune der Natur halten, schlechtes Verhalten ihrerseits und eventuell Rechenschafft fordern. Es war wohl nicht das klügste was sie getan hatte, allerdings war ihr nach so langer Zeit danach gewesen.

*And the dust-hurl with her tears blendeth - Egad! this quagmire;
Pasteth her unaptly apt feet to the stage;*

Schritte hallten in den Keller hinab, sie glitten die Treppe herunter und drangen in die Gedanken der blonden Frau. Diese entspannte die kalten Züge, sie wirkte wieder weich, dennoch relativ unnahbar. Auch ein Lächeln stahl sich auf die Lippen und ihre eisblauen Augen wanderten durch die Dunkelheit zu dem Geländer. Ihre Schritte verstummten, als das schwarz zu einem grau wurde und immer mehr dem Schein des Lichtes wich. Schon bald stellte sie fest, dass Aishlin es war, die die Treppe dort herab stolzierte und entlockte ihr die Regung der hochgezogenen Braue. Ihre Gesichtszüge glätteten sich noch bevor die dunkelhaarige die letzte Treppenstufe erreichte und Livianna verlagerte ihr Gewicht um die Pose zu ändern. Lässig stand sie auf dem linken Bein, stemmte die linke Hand in die Hüfte, während die rechte einfache nur herab hing. Der verächtliche Blick ging an ihr vorbei, als sei er nicht existenziell. Ihre Worte hingegen entlockten der Eisprinzessin ein kühles, jedoch vor selbstsicherheit strozendes Lächeln. Ein spöttisches Geräusch, was wie ein: Ha! klang, hatte dabei ihre geschlossenen Lippen verlassen.

*Like the wither'd rose of the luciferous Eden
By the mummer'd masquerader espied vigilly and mockingly,*

“Ach Aishlin...“

, kamen die gleichgültigen und doch frohlockend freundlichen Worte über die Lippen. Schon der erste Geschmack ihrer Stimme schien sich wie fließendes Gift in diesem Raum aus zu füllen. Bittersüß und doch so tödlich.

“Mir macht die Dunkelheit nichts. Aber dir anscheinend schon.“

Ihr Blick wanderte zu der Flamme und ein theatralisches Seufzen erklang. Dann wurde der Dolch geradezu heraus gezückt und schien in der Dunkelheit aufzublitzen als sie fortfuhr:

“Immerhin rennst du hier herum mit dem Licht in der Hand, wie ein kleines Baby das panische Angst hat, dass unter der Kellertreppe ein grausiges Monster lebt.“

[AISHLIN | 1. Kellergeschoß | denkt und spricht | (alles nur metaphorisch)]
Lyrik: Theatre of Tragedy – The Masquerader and Phoenix

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Liviannas Outfit | EISIGE KÖNIGIN DES WASSERCLANS
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Fr Aug 17, 2012 7:02 am

"Schwesterchen, komm, tanz mit mir, beide Hände reich' ich dir, einmal hin, einmal her, rundherum, das ist nicht schwer."

löscht die Flamme // antwortet LIVIANNA



Aishlin lauschte der Eisprinzessin und blickte die blonde noch immer verächtlich an. Wie sehr sie doch von sich überzeugt war. Wie toll sie sich fand. Ein leises, spöttisches Lachen war zu hören und mehr amüsiert als angegriffen schüttelte die Dunkelhaarige den Kopf. Sie schloss die offene Hand zur Faust und die Flamme erschloss so gleich. Sie hatte keine Angst im Dunkeln –sie sicherlich nicht. Und das einzige Monster, welches sie momentan ausmachen konnte, stand ihr gegenüber. Die Dunkelheit hatte sich wie ein stiller Schatten über das Kellergewölbe gelegt und Aishlin war nun auf ihre anderen Sinne angewiesen. Erneut lachte sie und setzte zu einer Antwort an.
„Ich habe keine Angst. Allerdings wollte ich dieses schreckliche Monstergesicht des Prinzesschens noch einmal anschauen“ entgegnete sie dann und verschränkte die Arme. Die Blonde konnte dies zwar nicht sehen, aber dennoch sprach nichts dagegen, eine ähnliche Haltung einzunehmen, wie Livianna es zuvor getan hatte. So sehr es die Feuerkönigin hasste, mit der Wasseranführerin auch nur in einem Raum zu sein, so liebte sie es dennoch, mit ihrem Gegensatz zu streiten.

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I found my addiction, my only desire. He's just like me; the one out of fire.

Outfit | Alessio.
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Aug 19, 2012 1:46 am

Wie erwartet war Aishlin genauso unfreundlich wie immer. Doch das störte ihn wenig, denn er ignorierte es einfach und ließ sie reden. Der Dunkelhaarige distanzierte sich einfach von ihr und ihren unfreundlichen Worten. Wer dessen nicht fähig war, würde sich niemals ihr gegenüber behaupten können, doch genau das, hatte Nate irgendwann vor. Jetzt mochte er noch das Nesthäkchen sein unter den Anführern, doch es würde sich irgendwann ändern und dafür musste ein Grundstein geschaffen werden. Natürlich würde er immer jünger bleiben als der Rest, aber wenn er irgendwann älter wurde, würden die anderen ihn vielleicht ernster nehmen. Als Aish endlich weg war, verdrehte er bloß die Augen und wandte sich mit einem freundlichen Ausdruck im Gesicht an Eric, der ihm auch erläuterte, was passiert war – nicht viel, wie es schien. Der Erdclananführer war wirklich hier der einzige, der erträglich war. Nein, eigentlich war er ja sogar ziemlich nett. Nate mochte ihn und eventuell würde sich ja sogar eine Freundschaft entwickeln. Dann wäre er wenigstens unter diesen Frauen nicht ganz verloren, sondern hätte einen, der ihm beistand.

“Ja, kein schlechter Vorschlag. Ich würd vorschlagen, wir suchen als erstes unsere Zimmer. Ich fühl' mich als wär' ich in 'nen Teich gefallen oder so.“, meinte Nate schließlich als Antwort auf Erics Frage und ließ wieder ein jungenhaftes Grinsen auf sein Gesicht kommen. “Ich weiß zwar nicht genau, wie es euch geht, aber ich könnt' auch 'ne warme Dusche vertragen. Zum Glück war jetzt niemand anwesend, der das ausnutzen würde, um 'n blöden Spruch zu machen.“ Ein Lachen bahnte sich den Weg nach draußen und erklang in der Eingangshalle. Es war befreiend endlich wieder mit jemandem reden zu können, der einem bekannt war und nicht so verängstigt war, wie Kathy. Außerdem fragte er sich bei Kathy auch immer, was sie von ihm hielt, wenn er so war, wie er war. Eric kannte ihn ja immerhin ein wenig. Und obwohl Kathy noch hinter ihm stand, gab ihm die Anwesendheit von Eric eine unbekannte Sicherheit, die er allein mit der Blonden nicht verspürt hatte. Letztendlich konnte es ihm jedoch auch ziemlich egal sein, was sie von ihm dachte. Die Lage der Dinge sah so aus, dass er der Anführer war, auch wenn er es nicht gern glaubte.
“Ich würde sagen, nach euch.“, meinte Nate und meinte damit Eric und Kathy. Er selbst würde am Schluss gehen und stillschweigend – oder er würde es jedenfalls versuchen – beobachten.

{ERIC && KATHY // denkt // stimmt Eric zu // bittet ihn und Kathy vor zu gehen}

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