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 Kapitel 3 ; The devil behind you

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AutorNachricht
Nathaniel
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Sep 29, 2012 6:50 am


Die Erinnerungen an die Träume wehten in seinem Kopf umher, wie der Wind durch die Baumwipfel jagt. Wo waren sie nur? Wo waren seine ganzen Erinnerungen? Er wusste nichts mehr, nada, niente. Doch es gab nichts auf dieser Welt, dass sich einfach auflöste – das wusste er aus dem Chemieunterricht. Alles machte nur eine Wandlung durch und schien für den Menschen oftmals einfach nur nicht mehr greifbar. Aber wo zum Teufel waren seine blöden Erinnerungen hingegangen? Verzweiflung über diese Situation machte sich in ihm breit. Er musste doch eine Familie haben, oder nicht? Jeder hatte schließlich eine Familie. Und was war nun, wenn sie ihn vermissten – vielleicht sogar nach ihm suchten? Ohne seine Erinnerungen würden sie ihn niemals wiedersehen. Er würde sie niemals wiedersehen. Das konnte doch nicht der Wille von Sha sein. Dass alle ihre Familie zurück ließen, nur um ihre mysteriösen Aufgaben zu erfüllen, von denen er keine Ahnung hatte, in was sie bestanden. So hatte er sein Leben nicht geplant. Er hatte vorgehabt ein ganz normales Leben zu führen, so wie jeder andere Mensch auf dieser Welt. Vielleicht wäre er an die Uni gegangen, hätte irgendetwas studiert und einen gut bezahlten Beruf ergriffen, wenn das denn seine Schulnoten zugelassen hätten. Denn auch davon hatte er keine Ahnung. Dumm war er zwar nicht, aber er hatte keinen blassen Schimmer, wie er in der Schule gewesen war. Doch er mochte Bücher und das war eine gute Voraussetzung ein Streber zu sein, wenn das nun auch nicht alles war, um ein 1a Streber zu werden.
Kathy riss ihn wieder aus seinen Gedanken zurück in die Welt, ins Hier und Jetzt. Etwas verwirrt über ihre Worte blickte er sie an, verzog seine Lippen dann aber zu einem sanften Lächeln. Sie war so gar nicht wie er und doch hatte Nate das Gefühl, eine Verbindung zwischen ihnen zu spüren. Es konnte nur am Element liegen, doch bis jetzt hatte er eigentlich bei keinem anderen Luftkrieger eine solche Verbindung gespürt. Es war aber nun nicht mehr die Zeit, sich den Kopf darüber zu zerbrechen.

“Okay“, war alles was Nate zum Abschied herausbrachte. „Bis später“ hatte Kathy gesagt. Wie viel später? Sollte er zu ihr gehen oder würde sie zurückkommen? Vermutlich würde sie das nicht tun. Doch vorerst würde auch sie sich wohl umziehen und duschen, genau wie er es nun auch vor hatte. Suchend blickte er sich im Zwielicht um. Ein paar Schritte von seinem aktuellen Standpunkt befand sich eine Treppe. Vermutlich ging dieser Turm über mehrere Etagen und sein Gefühl sagte ihm, dass das Badezimmer ganz unten sein würde. Die Zimmer waren eben so, wie es jeder mochte. Das war eines der wenigen Dinge, die ihm an Sha gefielen. Man bekam meistens genau das, was man brauchte und es mochte. So waren in seinem Kleiderschrank vermutlich auch genau die Sachen, die er gern trug und in den restlichen Zimmer war alles so, wie er es schon immer gern gehabt hätte.
Vorsichtig ging Nate die Treppe hinab. Er wollte schließlich nicht unbedingt runterfallen, wenn er aus Unvorsichtigkeit eine der Stufen übersah oder daneben trat. Gerade als er die letzte Stufe verließ und in Etage Nummer 3 trat, flackerte plötzlich das Licht und erstrahlte dann hell. Tonys Stimme kam durch die Lautsprecher, die hier irgendwo versteckt sein mussten, und ließ ihn erschaudern. Er sollte also zu Tony in den Keller gehen... Nicht sein ernst oder? Das konnte dieser Typ vergessen. Den Kerzenleuchter stellte er nun auf einen kleinen Tisch und blies die kleinen Flammen sorgfältig aus. Statt sich nun weiter umzusehen, ging Nate weiter in die 2. Etage – das Schlafzimmer. Aus dem Schrank holte er sich ein Handtuch und eine Boxershorts und ging dann noch eine Etage tiefer, wo sich das Badezimmer befand.

Dort befreite er sich nun von den steifen, dreckigen Klamotten, warf sie in eine Ecke und stieg unter die Dusche. Das heiße Wasser perlte an seinem Körper herab über die Narben, die seine Haut zeichneten. Aus ihnen konnte er ein wenig seiner Vergangenheit lesen, doch es löste noch lange nicht das Rätsel um seine Familie und die Geschehnisse. Immerhin erklärten sie die Abneigung, die er gegenüber dem Feuerclan empfand. Eine zeit lang, ließ er das Wasser einfach nur auf sich herab prasseln und alles weg schwemmen, was die kleine „Wanderung“ so auf seiner Haut hinterlassen hatte. Dann schließlich wusch er sich mit dem Duschgel, das schon in der Dusche gestanden hatte und ging schließlich mit noch nassen Haaren in Boxershorts hoch in seine Schlafzimmer-Etage. In dem großen Schrank war – wie erwartet – alles, was er sich nur wünschen konnte. Aus den vielen Klamotten wählte er eine hellgrüne Hose und ein graues T-shirt mit Aufdruck, zog es an und kämpfte sich dann wieder die Treppen hoch.
Nun fühlte er sich wirklich viel besser als vorher. Die neuen Klamotten waren um Längen angenehmer als die, mit denen er durch den Regen gelaufen war, und die Dusche hatte wirklich gut getan. Da er nicht runter zu Tony gehen wollte, machte sich der Dunkelhaarigen nun wieder auf den Weg zu Kathy. Es dauerte nicht lange, bis er ihr Zimmer gefunden hatte. Etwas nervös fuhr er sich durch die nassen Haare, die ihm unordentlich in die Stirn hingen. Seiner Meinung nach, sah das aber eigentlich gar nicht so schlecht aus, und so verwuschelte er sie wieder. Schließlich hob er die Hand, klopfte dreimal hintereinander an und öffnete dann die Tür.

{Kathy // im Turm // überlegt // geht duschen // geht zu Kathys Zimmer}

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Kathrine

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Sep 29, 2012 11:20 pm

Irgendwann und irgendwie erwachte Kathy dann doch wieder aus ihrer Trance, vielleicht lag es daran das es sich langsam so anfühlte als hätten die Tropfen ihren Rücken wund gescheuert. Also griff sie nach dem Shampoo und wusch sich noch schnell die Haare, ehe sie das Wasser zudrehte und wieder aus der Dusche trat. Wie lange war sie wohl in ihren Gedanken gefangen gewesen? Sie hatte weder auf eine Uhr geschaut noch schien ihre Innere Uhr ihr darüber Auskunft geben zu können. Aber es war auch nicht wichtig, denn es hatte ihr geholfen, sie fühlte sich nun besser, stärker und bereit weiter zu machen. Auch wenn sie nicht genau wusste wie es weitergehen sollte, vielleicht sollte sie zunächst der Ansage folgen und sich in den Keller begeben. Bestimmt würde sie dort auch Nate wiedertreffen. Als sie jedoch an ihn dachte, fiel ihr wieder ein was sie zu Nate gesagt hatte und ihre Hände rubbelten noch etwas energischer durch ihre nassen Haare, während sich die Scham nicht nur in ihrer Brust sondern auch in ihren Wangenknochen meldete.
Wieso hatte sie so gehandelt? Hätte sie sich nicht viel eher einfach kurz und knapp bedanken und dann verdrücken sollen? Zumindest glaubte sie das das der bessere Weg gewesen wäre. Aber, natürlich musste sie ihm ja praktisch ihr Herz ausschütten und dann auch noch wie wild Erklärungen stammeln. Einfach herrlich. Sie hatte sich vollkommen blamiert und das vor dem einzigen Menschen dem sie hier vertraute. Ja, sie vertraute ihm irgendwie. Das war schon erstaunlich aber er schien immer so unbekümmert und fröhlich als könne er kein Wässerchen trüben. War Nathaniel wirklich so? Oder bildete sie sich das nur ein und hatte ein falsches Bild von ihm? Im Moment war es doch die stahlharte Wahrheit das sie sich nicht einmal selbst traute. Wie sollte sie da anderen trauen? Aber auch wenn sie all diese verrückten Dinge über ihn dachte, wusste sie doch das es nicht wahr war. Das es nicht wahr seien konnte. Nate war wie ein Anker der Hoffnung für sie, vielleicht konnte er ihr ja helfen, sich wieder zu erinnern. Es war die Leere gewesen die sie in ihrer Fantasie erwartet hatte, die pure Leere, eine Stille in der sie sich klar geworden war das sie nicht mehr wusste, wer oder was sie war. Ja, sie wusste ihren Namen. Das, ihr Alter und ihre Gabe. Aber wieso hatte sie so etwas wie das Wissen um ihre Gabe behalten und ihre Familie vergessen? Vergessen wie sie zu dem Ort gekommen war an dem sie Nate das erste Mal traf. Er war schon so etwas wie ihr Retter gewesen und in ihren spärlichen Erinnerungen war er der Erste dem sie vertraute. Zudem hatte er sie freundlich aufgenommen, sogar ihre lächerlichen Fragen beantwortet und ihr das Gefühl gegeben dass sie doch nicht so naiv war wie sich in diesem Moment gefühlt hatte. Sie hatte nur ihn und die Leute in diesem Schloss die ihr helfen könnten und am ehesten würde sie sich dabei an Nathaniel halten. Ob sie ihn mit ihren Sorgen auf die Nerven ging? Sie hoffte nicht, denn sie wollte ihn nicht verärgern. Andererseits könnte sie auch jemanden anderes fragen, schließlich war sie nicht auf ihn angewiesen, warf sie schnell hinterher.
Sie schlang sich eines der Handtücher, welche zum Glück breit genug waren, um den Körper und betrachtete sich in dem vom Dampf beschlagenen Spiegel. Das leicht gerötete, glänzende Gesicht einer jungen Frau mit einem nahe zu kunstvoll um den Kopf gewickelten Handtuch, aus dem vereinzelte vom Wasser dunkler gefärbte, blonde Strähnen herauslugten, schaute ihre entgegen. Sie zwang die Frau zu einem kleinen schiefen Lächeln und hob das Kinn ein wenig, bevor sie ihr entschlossen in die Augen starrte und ihr eine inneres Mantra begann: Du schaffst das Kathy, du kannst das, du gehst da raus und bringst in Erfahrung was hier überhaupt los ist... . Immer und immer wieder dasselbe bis sie es schließlich glaubte und die Badezimmertür öffnete. Noch einmal sah sie sich in dem Zimmer um, das wohl ihr Reich war. Es gefiel ihr wirklich und sie fragte sich woher derjenige der es eingerichtet hatte gewusst hatte das sie es mögen würde. Mit ein paar Schritten war sie bei dem Kleiderschrank angekommen und öffnete ihn. Der Inhalt bestand größtenteils aus schlichten Oberteilen und Jeans und traf ebenso ihren Geschmack wie das gesamte Zimmer.
Die Handtücher landeten kurzerhand auf dem Boden und Kathy machte sich daran sich anzuziehen. Schließlich entschied sie sich für eine schwarze Bluse und eine etwas ausgewaschene Jeans, denn von beidem hatte sie das Gefühl das zu ihrer Stimmung passte. Gerade schlüpfte sie in das Oberteil und spürte den kühlen Stoff auf ihrer nunmehr warmen Haut, als es an ihrer Tür klopfte.
Einmal.
Zweimal.
Dreimal.
Kathy zuckte zusammen und wollte ein „Einen Augenblick, bitte.“ durch die Tür rufen. Als diese sich auch schon öffnete. Und Nate ins Zimmer schaute.
Natürlich. Wieso auch nicht. Sie hatte sich ja noch nicht genug blamiert. Jetzt musste sie auch noch, nur in Unterwäsche und einer nicht zugeknöpften Bluse, vor ihm stehen, während ihr die Haare in nassen Strähnen in das vor Wärme gerötete Gesicht fielen. Aus Schreck und erneuter Verlegenheit, bei der ihr dieses mal die Farbe nicht ins Gesicht schoss sondern sich schlagartig daraus entfernte, konnte sie ihn nur anstarren. Ihr Körper fühlte sich an wie eingefroren und auch ihre Gedanken schlichen nur langsam in ihrem Kopf dahin. Was machte er hier? Wieso schaute er einfach so in ihr Zimmer? Hatte sie sich doch in ihm getäuscht? Besaß der Typ den überhaupt keine Manieren?
Die Wut übernahm die Vorherrschaft in ihr und stieß die Verlegenheit brutal beiseite. Was zur Folge hatte das nun auch ihr Körper wieder reagierte und ihre Hände sich fast schon in den Stoff der Bluse krallten und sie vor ihrer Brust zu zog. Als würde das etwas ändern, dachte Kathy. Und das machte sie nur noch wütender. Zu guter Letzt fand sie auch ihre Stimme wieder und schleuderte Nathaniel ein wütendes “Raus!“ entgegen. Das er eigentlich noch gar nicht in ihrem Zimmer stand, war ihr dabei genauso gleichgültig, wie die Tatsache was er von ihr denken mochte.
Anführer hin oder her. Der Kerl hat scheinbar keinerlei Anstand, dachte sie und starrte weiterhin in Richtung Tür. Und so jemandem vertraute sie.

{kommt aus der Dusche // denkt // spricht sich Mut zu // zieht sich um // schreit Nate an}
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Nathaniel
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Di Okt 02, 2012 5:34 am


“Scheiße! Sorry!“, rief Nate aus, als Kathy ihm auch schon ein wütendes „Raus!“ entgegen schrie und er schnell die Tür vor seiner Nase zuknallte. Mit erschrockenem Gesichtsausdruck starrte er die Tür an. Was hatte er da denn jetzt schon wieder fabriziert? Typisch! Der Dunkelhaarige konnte sich ein Grinsen allerdings nicht verkneifen. Was Frauen immer hatten. Am Strand im Bikini herumlaufen und sich dann nicht im geschlossenem Raum in Unterwäsche sehen lassen können. Frauenlogik..., dachte er und seufzte. Eine Hand fuhr sich nachdenklich durch die Haare, während er überlegte. Seiner Erfahrung nach, würde sie jetzt genau das tun: Erst war sie jetzt furchtbar sauer auf ihn, später immer noch und noch später war sie dann immer noch sauer. Oder sie würde sich darüber klar werden, dass sie ihn zu sehr liebte, als dass sie ihm weiter böse sein könnte. Jaja, schön wärs.
Mit einem “Hmpf...“ rutschte Nate mit dem Rücken an der Wand neben Kathys Zimmertür herunter und ließ sich auf den Boden nieder. Die Beine streckte er aus und legte das rechte über das linke, wechselte dann aber doch wieder, weil ihm die andere Position bequemer erschien. “Du hast es ja ganz schon verkackt. Super gemacht, Nate, ganz klasse.“, tadelte er sich selbst. Wie konnte man das jetzt wieder gut machen? Geschenke? Pure Nettigkeit? Tausende Entschuldigungen? Hätten sie sich schon länger gekannt, wäre es vielleicht etwas anderes gewesen. Dann wäre er sich auch darüber im Klaren gewesen, was er für die Blonde empfand. Es hätte dann zwei Möglichkeiten gegeben, die beide wohl nicht so schlimm gewesen wären, wie diese Aktion jetzt. Eine der beiden Möglichkeiten wäre gewesen, dass sie es okay fand, dass er sie nur leicht bekleidet sah, weil er sie liebte und sie ihn liebte. Die andere wäre, dass es okay war, weil sie beide definitiv nichts voneinander wollten, sondern nur gute Freunde waren. Doch das tat doch jetzt nichts zur Sache oder doch? Nein, nein, eigentlich nicht...

Was sollte er jetzt tun? Es gab doch nichts anderes als warten. Er konnte schlecht wieder runter zu den anderen oder gar zu Tony in den Keller. Bei dem Gedanken schauderte es Nathaniel. Niemals würde er allein zu Tony in den Keller gehen – wie das schon klang, fast ein bisschen zweideutig. Er schüttelte den Kopf. Außerdem war es jetzt zwar hell, änderte aber nichts daran, dass es hier oben, auf der Etage seines Clans, viel schöner war als in dieser blöden, riesigen Eingangshalle. Er konnte natürlich auch zurück in sein Zimmer gehen, doch diese Idee widerstrebte ihm fast so sehr, wie zu Tony in den Keller zu gehen. Bleib ich halt einfach sitzen und gucke was passiert.


{Kathy // auf dem Flur // allein // denkt nach // beschließt zu warten}

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Aishlin
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Di Okt 02, 2012 8:20 am



» I lost my shadow somewhere
Now I am incomplete
This place is wearing me thin. «

Noch immer still beobachtete die Braunhaarige alles. Es schein sich nicht viel zu verändern. Die beiden Männer warfen sich noch immer allerlei Dinge an den Kopf, schienen nur darauf zu warten, ihre Gaben einsetzen zu können. Aishlin meinte, irgendwo hinter sich, einige Schritte wahrzunehmen, doch sie verwarf diese absurde Vorstellung wieder. Sollten keine Neuen eingetroffen sein, so wäre sicherlich niemand in die Bibliothek gekommen. Aish richtete sich auf und drückte kurz den Rücken durch – das ständige Anlehnen an dem Regal war auf Dauer nicht wirklich angenehm. Ihre Blicke huschten durch die Dunkelheit, als plötzlich einige spitze Schreie aus einer Ecke die Stille durchbrachen. Also doch. Aishlin hatte wirklich jemanden gehört. Sie wirbelte herum und sah etwas lichterloh brennen. Na wunderbar – ein weiteres unfähiges Lämmchen in ihrer Herde. Vielleicht sollte sie einmal darüber nachdenken, die Lämmchen zu grillen und anschließend ein Festmahl zu veranstalten. Aber das klang selbst für die Feuerkönig etwas zu hart.

Wenigstens wurde sie nicht entdeckt und die Aufmerksamkeit von dem Neuen und Alessio lag auf dem unfähigen Ding. Doch so gerne Aish ihre Deckung auch behalten hätte – in diesem Moment flammte das Licht so hell auf, dass die junge Frau aus Reflex ihre Augen verdeckte. Tony. Warum ausgerechnet jetzt? Sie alle hätten wohl auch noch ein oder zwei Minuten länger ohne Licht leben können. Aber wenn sie schon ihres Versteckes beraubt worden war, so konnte sie sich auch nun ganz ‚offiziell‘ zeigen. Amüsiert trat sie nun zwischen die beiden Männer und tat so als würde sie ebenso wie sie interessiert auf den Neuankömmling achten.

„Und was betrachten wir alle hier nun“ fragte sie scheinbar beiläufig und grinste dabei Alessio an. Der Neue war ihr zugegebenermaßen wirklich egal. Sie hatte den Dunkelblonden. Mehr brauchte sie gerade nicht.

{ ALESSIO ; JESSE ; CATO | wütend | geht zu Alessio | spricht }

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I found my addiction, my only desire. He's just like me; the one out of fire.

Outfit | Alessio.
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Lynn

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Di Okt 02, 2012 8:40 am

Den Blick ließ die junge Frau durch den dichten Regen gleiten. Wie ein grauer Schleier erhob er sich zwischen Erde und Himmel. Stimmte es traurig und trübsinnig. Doch das war eine Fehldeutung des menschlichen Gehirns, jenem Schwachsinn, den man in der Kindheit eingebläut bekam. Da war sich Lynn sicher. Denn Linz empfand Freude, tiefe ungebändtige Freude. Wasser bedeutete Leben und Aktionen, vor allem für die Natur und dessen Umfeld. Ihre grünen Augen suchten mit einer munteren Melodie auf den schmalen Lippen ihren Weg, eigentlich eine Unterkunft.
Es war Zeit irgendwo unter zu kommen. Ihre wertvolle Geige würde sonst ruiniert werden und die Kleider waren auch schon pitsche nass. Selbst wenn sie lachend umher springen würde, würde es zu einem enormen Energieverlust kommen und in einer simplen, dennoch einschlägigen Erkältung enden. Schon bei den letzten Gedanken sah sie die großen grauen Umrisse eines Schlosses, wie sie sich in all dem grauem Desaster abhoben. Wie kleine Hoffnungsschimmer leuchteten die Fenster und schienen sie zu rufen, als gäbe es niemand anderes der sie beachten wollte. Mit einem Lachen antwortete sie gegen den tosenden Wind:

“Jaja, ich komme ja schon!“

Im nächsten Moment sprang die Stimme der Natur durch den Regen. Die Leggins saß wie eine zweite Haut und der Rock klebte an den Beinen. Wie ein nasser Sack wirkte das Oberteil an ihrem kleinem Körper und die Haare waren nichts als ein Desaster aus nassen Strähnen die irgendwie an einem klebten. Ihre Violine war noch im sicheren schützenden Körper, aber wie lange würde sie es da wirklich überstehen?
Geschickt schienen ihre Beine durch den Schlamm zu tanzen und bespritzten ihren Körper mit dem Leib der Natur. Doch daran störte sich Linz nicht im geringsten. Ganz im Gegenteil, es gefiel ihr sogar auf eine unerklärliche Art und Weise. Mit einer letzten Drehung sprang sie durch die noch offene Tür und landete in den riesigen Eingang des Schlosses. Auf dem Boden rutschte sie und ruderte wild mit den Armen nach Gleichgewicht.

“Hoppla! Das war wohl zu viel Schwung.!“

, gab sie lachend zu bekennen ohne zu wissen ob sie nun hinfiel oder stehen blieb. Mit einer letzte verdrehten Bewegung in welcher es Aussah als würde sie einen Spagat einüben mit dem Drang zu einer Virteldrehung kam sie endlich zum stehen. Voller Wissensdurst blickten die Augen sich um, während die freie Hand sich gen Himmel reckte um die lauttönende Stimme zu unterstreichen.

“Hallo miteinander! Ich hoffe ich störe nicht, aber draußen ist es recht nass. Und ich hab das Gebäude hier gesehen, da dachte ich ich kehr mal ein und trockne mich. Es macht euch sicher nichts aus eine Person mehr oder weniger bei euch zu haben – oder? Immerhin seid ihr schon so viele.“

Nein, dieses weibliche Wesen an Lebensdrang schien keine Manieren zu haben. Geschweige denn diese gepachtet zu haben. Munter und ohne bestimmten Ansprechspartner warf sie ihre Begründung des Daseins ungefragt hinein. Für Linz stand fest, dass sie hier bleiben würde und ebenso, dass sie niemand wieder davon jagen täte. Und doch wanderte ihre Aufmerksamkeit erneut rastlos, als würde sie auf jemanden oder etwas warten, der sie ansprechen würde.

[EINGANGSHALLE | ALLE]

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Cersei

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Di Okt 02, 2012 8:47 am



» It seems so long ago, it seems so long ago
Like I have been before
You taught me humbleness

You turn my world around
Turn it upside 'n' down
You turn my world around
I cry without a sound. «

So faszinierend Cersei die Blonde auch erschienen war, umso wütender machte diese sie nun. Diese Ironie, diese Blicke. Natürlich konnte auch Cer sich dieser Mittel bedienen, doch für den Moment war sie einfach geladen. Es gab nicht einmal einen Grund dafür, doch in letzter Zeit schein es mit der jungen Frau durchzugehen. Es fiel ihr schwerer, sich zu konzentrieren. Sich zu beherrschen. Immer öfter flüchtete sie sich in ihre Gabe um zu vergessen oder wenigstens ausblenden zu können. Tief atmete sie durch, um runterzukommen. Sie blickte die Jüngere nunmehr etwas amüsiert an und nickte kurz.

„Natürlich kann ich fliegen – du etwas nicht“ fragte sie so, als sei die Tatsache, fliegen zu können, etwas, was jeder Mensch konnte. Natürlich konnte sie es nicht, aber wenn die Andere schon so fragte, konnte sie auch gern auf das Spiel eingehen. Sie wusste nicht, wie weit das Spielchen hier gehen würde. Wer hier die Oberhand hatte, war ihr auch noch nicht klar. Aber Cersei würde sicher nicht klein beigeben. Ein Schmunzeln bildete sich auf den hübschen Lippen und ihre Augen blitzten kurz auf. Die Unbekannte war also nichts Besonderes? Sicher. Mit solch einer Gleichgültigkeit sagte dies niemand. Was die Andere noch hinterher setzte, erstaunte Cersei nicht wirklich. Speziell? Das konnte man wohl behaupten.

„Was ist denn so speziell an dir“ fragte sie herausfordernd und lachte kurz auf. Ihre Augen hatten sich mittlerweile einigermaßen an die Dunkelheit gewöhnt, als sich plötzlich die Lampen erhellten und die Halle in Licht tauchten. Sämtliche Schatten wurden vertrieben. Aus Reflex fuhr die Blonde herum und suchte nach der Ursache des Lichtes – oder warum es ausgerechnet jetzt angegangen war. Die Worte, welche plötzlich durch das Schloss hallten, nahm sie nur am Rande wahr. Sie wurde viel zu sehr abgelenkt. Die Tatsache, dass sich direkt vor ihren Augen Aaron befand, warf die junge Frau vollkommen aus der Bahn. Sie bildete sich ihn doch nicht ein? Sie sah ihn in letzter Zeit ohnehin in allem, was nur im Geringsten mit ihm zu tun hatte. Mittlerweile wandte sich die Fassungslosigkeit allerdings in Wut um. Hatte sie ihn vermisst? Ja, das hatte sie. Aber sie würde das sicherlich nicht zugeben. Wütend hob sie die Hand und ließ einen Schneesturm aufkommen, der um die Füße Aarons herumwirbelte. Sie war nicht in der Lage, ihm irgendetwas an den Kopf zu werfen und starrte ihn stattdessen einfach an. Allerdings fiel ihr die Blonde wieder ein. Kurz drehte sie den Kopf. „Zufrieden“ fragte sie und erwartete dabei nicht einmal eine Antwort. Die Neue,welche währenddessen in der Halle ankam, bemerkte sie nicht einmal.

{ LIVIANNA → AARON ;; Eissturm }

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Aaron.
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Kathrine

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Okt 13, 2012 10:28 am

Auch nachdem Nathaniel aus dem Raum verschwunden war, starrte Kathy noch immer die Tür an. Und nur ein kleines Stimmchen in ihrem Kopf rührte sich in der Stille und schrie „Was zur Hölle war das denn?“, so laut es konnte. Irgendwo hatte diese Stimme ja Recht, nicht das sie nicht wusste was gerade geschehen war, nein, sie war sich zwar nicht sicher wie sie es geschafft hatte so herum zu schreien, aber alles in allem war das eben erlebte schon in ihrem Gedächtnis. Nur fassen konnte sie es nicht so ganz.
Und auch was sie gerade fühlte konnte sie nicht so recht erfassen. War sie erschrocken und verängstigt? Oder doch eher wütend und extrem sauer auf Nate? Aber vielleicht hatte sie ihm auch schon vergeben?
Kathy horchte in sich hinein. Nein, zumindest letzteres konnte sie ausschließen. Vergeben hatte sie ihm noch lange nicht. Und sie war auch nicht der Typ Frau der so etwas mit einem Lächeln oder Schulterzucken abtat. Fakt war für sie nur das er nicht so einfach in ihr Zimmer hätte stürmen dürfen und sie hoffte das er das auch so sah. Mit einem leisen Schnauben wandte sie ihre Augen von der Tür ab und machte sich fast schon ein wenig schmollend daran ihre Bluse zu zuknöpfen und anschließend in die Jeans zu schlüpfen.
Klasse und jetzt?, fragte sie sich selbst und beantwortete sich die Frage auch schon selbst. Die junge Frau hatte nicht vor sich ihren Plan von diesem kleinen Zwischenfall durchkreuzen zu lassen. Also würde sie wohl oder übel runter in den Keller müssen. Der Gedanke beruhigte sie zwar nicht im geringsten sondern machte sie eher noch nervöser, so dass sie begann auf ihrer Unterlippe herum zu kauen. Das konnte so nicht weiter gehen, sie musste sich dringend beruhigen. Also wiederholte sie in Gedanken immer wieder ihr Mantra und verscheuchte ansonsten alle Bedenken aus ihrem Kopf, ließ nur ein paar Randnotizen und den immer gleichen Rhythmus ihrer Selbstbeschwörung zu.
Aber es blieb ihr nichts anderes übrig, außer sich hier zu verstecken oder ähnliches, doch diesen Gedanken erstickte sie im Keim. Sie musste in den Keller, also würde sie gehen. Seufzend schlüpfte sie in ein paar saubere und vor allem trockene Schuhe und atmete noch einmal tief durch. Dann öffnete sie die Tür, trat heraus - und wäre beinahe über Nate gestolpert.
Nachdem ersten Schock, hätte sie am liebsten aufgestöhnt. Wieso hatte er sich denn bitteschön vor ihr Zimmer setzen müssen? Er hatte sie mit dieser unerwarteten Situation nicht nur gehörig erschreckt, sondern knipste auch noch ihr Mantra aus und rief damit die sorgsam verdrängten Gedanken wieder auf den Plan. Und so langsam drängte sich ihr der Verdacht auf, dass das heute einfach nicht ihr Tag war.
Jedoch fing sie sich wieder und stand nun vor einem Problem: Wie sollte sie reagieren? War sie wütend oder beschämt? Kathy wusste es beim besten Willen nicht, es war eine seltsame Mischung und nun da er vor ihr auf der Erde saß hatte sie keine Ahnung wie sie handeln sollte. Also zog sie erst einmal die Zimmertür zu, trat einen Schritt zurück und sah ihn an.
Soweit so gut. Der Anfang war gemacht, nun holte Kathy tief Luft „Du …“, begann sie und brach ab, erneut versuchte sie es, „... ich … äh“, nein, nicht schon wieder. Wieso musste sie wieder zu stottern beginnen? Wieso jetzt? Das konnte doch nicht wahr sein.
Sie merkte wie die Wut in ihr die Oberhand übernahm und grub angesichts ihrer Schwäche die Fingernägel in die Handflächen. Die Beruhigung die ihr die heiße Dusche gespendet hatte war spätestens jetzt restlos aufgebraucht und wieder einmal wollte sie nur noch fliehen.
Und genau das tat Kathy auch, sie eilte schnellen Schrittes davon und murmelte im vorüber gehen nur ein „Ich geh in den Keller.“ und setzte ihren Weg fort. Vielleicht sollte sie daran arbeiten sich ihren Problemen zu stellen, aber, und da war sie sich in diesem Moment sicher wie sonst nirgends, gab es einen besseren Zeitpunkt.

{im Zimmer / denkt / zieht sich an / verlässt Zimmer / NATE / redet / flieht}
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Alessio

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Okt 20, 2012 7:35 am

Flammen und Schreie erfüllten plötzlich die Bibliothek. Die Stimme kannte der Italiener nicht aber... hatte er sie nicht... wenigstens einmal gehört? Jesse war keineswegs vergessen aber die kindlich klingenden Schreie waren gerade interessanter und als Alessio hinter eine Reihe von Bücherregalen sah, erkannte er eine Gestalt am Boden, die sich die Arme vor das Gesicht hielt und zitterte. Eine andere Stimme sprach und er hörte, dass es die von Aishlin war, sah aber nicht zu ihr. Dafür antwortete er ihr und zuckte dabei die Schultern.

"Werden wir gleich herausfinden."

Und so ging er auf das Mädchen zu, welches noch immer am Boden lag. Durch das plötzliche Licht konnte er sie nun erkennen. Neben ihr lag ein Plüschhund. Er ging neben ihr in die Knie und legte eine Hand auf ihren Arm ohne diese zu greifen. Warum hatte sie geschrien? hier war nichts. Hatte das etwas mit ihm und Jesse zu tun? Immerhin hatten die Zwei beinahe ein Duell gehabt und Jesses Gabe kannte der Blonde noch nicht. Doch eines war klar. Die Kleine hier schien zu seinem Clan zu gehören. Das würde die Flammen erklären.

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I live my life with the woman of fire; but Istill can not stop being a liar.

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Cato

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Okt 20, 2012 8:02 am

Tap, tap, tap...
Schritte kamen immer näher, näher, näher... Cato presste ihre Lippen zusammen. Wenn sie schon Ärger bekommen würde, dann mit Würde und Anstand. Die Schritte verstummten und sie wusste, dass jemand direkt neben ihr sein musste. Ihr schlug unerbittlich und schmerzte in ihrer Brust. Sie zuckte zusammen als eine Hand sich auf ihren Arm legte. Langsam lugte sie hinter ihren Armen hervor. Was sie sah, ließ sie erstaunen. Er war es? Tatsächlich er? War sie tot, dass er bei ihr war? Oder war es ein Traum? Es war ihr Bruder von dem Foto, dass sie hatte? Jener Mensch, welchen sie so lange gesucht hatte? Langsam setzte sie sich auf und ihre blauen Augen füllten sich mit Tränen. Tatsächlich war er es. Vergessen war das Monster von gerade. Vergessen die beschissene Zeit bei Pflegefamilien. Sie hatte ihr Zuhause gefunden. Weinend schlang sie sich um seinen Hals, ohne dabei einen Laut von sich zu geben. Dabei vergrub sie ihr Gesicht an seiner Schulter und krallte sich an seinem Shirt fest. So ließ sie sich von ihm hochheben. Alles war egal. Wichtig war nur, dass sie ihn nicht losließ und sie seine Nähe und Wärme spüren konnte.

[Aishlin, Jesse , Alessio I erkennt ihren Bruder I lässt sich von ihm hochheben & weint]

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Zweitchara von Alessio
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Eric
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Nov 03, 2012 12:29 am

Der erste Impuls den Eric hatte, war der Versuch des Aufhaltens. Warum er die junge Emma davon abhalten wollte nach unten zu gehen, konnte er jedoch nicht sagen. Gedanken verloren sah er zu der Treppe die nach unten führte und wo die junge Frau verschwunden war. Doch viel Zeit zum darüber nachdenken hatte er jedoch nicht. Auf einmal spürte er, wie der Boden sich bewegte – ja er erbebte förmlich und normalerweise war dies nie ein gutes Zeichen. Ohne dass er es verhindern konnte – und wollte – schloss er die Augen und versuchte sich auf den Boden unter sich zu konzentrieren. Auf die Ursache des Bebens, doch das was erspürte waren lediglich die anderen Bändiger. Diejenigen die in der Bibliothek waren und diejenigen die mit ihm in einem Raum waren. Ein Husten sorgte dafür dass Eric wieder aufsah und sein Blick blieb an dem jungen Mann hängen. Er wirkte angespannt und voller Angst. Doch wovor konnte man nicht genau sagen. Eric wirkte ruhig und freundlich, als der junge Mann auf ihn zu kam und nickte ihm begrüßend zu. Offenbar hatte er sich dazu entschlossen mit ihm zu reden und das würde ihn vielleicht von seiner Angst ablenken – zumindest hoffte er das. Sein gegenüber hatte eine melodische und wohlklingende Stimme und sie schien nicht zu der Angst in seinen Augen zu passen. Noch immer schien er nicht ganz bei der Sache zu sein, machte sich Gedanken neben her und auch die Anspannung von ihm schien kaum zu verschwinden. Selbst in der Gegenwart von Eric nicht und das obwohl er immer eine ruhige Ausstrahlung hatte mit der er es oft schaffte andere Menschen um sich herum zu beruhigen.

" Nein, leider nicht. Ich fürchte da kann ich ihnen nicht sonderlich weiter helfen. Um genau zu sein weiß ich nicht wo wir sind. Außer das wir offenbar in einem Schloss sind, dass mitten in einem Wald zu stehen scheint. Weit weg von jeglicher anderer Zivilisation.." erklärte er ruhig. Dann streckte er dem anderen freundlich die Hand entgegen, " Ich bin Eric und mit wem habe ich das Vergnügen?" fragte er ihn freundlich und direkt. Es war Eric unangenehm wenn er den Namen seiner Gesprächspartner nicht kannte. Es machte die Unterhaltung nur schwierig und kompliziert. Außerdem faszinierte ihn diese unruhige und angstvolle Aura des anderen sehr. Der innerliche Drang anderen zu helfen kam schnell bei Eric auf und ließ ihn derweil auch manchmal unvorsichtig werden. So war es auch bei dem Fremden. Eric hatte das Bedürfnis ihm aus diesem Teufelskreis zu helfen. Denn nichts anderes war es. Wenn man Angst hatte, bekam man schnell Zweifel, verfiel in Selbstzweifel bis hin zum Selbsthass oder depressiven Gedanken. So würde es sich immer weiter drehen und es gab kaum einen Ausweg - es sei den andere halfen dem Betroffenen. "Darf ich fragen, welche Fähigkeit du besitzt? Wenn ich eines weiß, dann das jeder der hier ist irgendeine Fähigkeit innehat. Entschuldige meine Neugier.. manchmal überkommt sie mich einfach. Doch vielleicht kann ich dir dann helfen dich ein wenig zu orientieren und dir ein zwei Dinge zu erklären, selbst wenn ich auch noch nicht so lange hier bin". Noch immer war die Stimme von Eric freundlich, wenn auch nicht so melodisch. Erics Stimme könnte man am ehesten als eine etwas dunklere und rau klingende Stimme bezeichnen – die aber keines Falls unpassend oder kalt klingen mochte. Trotz dieser Eigenschaften war seine Stimme war und beruhigend.

Aus dem Augenwinkel bemerkte er dann eine Bewegung die förmlich in die Empfangshalle hinein stolperte. Verwirrt sah er zu der kleinen und zierlichen jungen Frau und musste ein wenig über ihr Verhalten schmunzeln. Sie war zwar unhöflich vom Verhalten her, aber dennoch störte es ihn nicht. Sie schien eine aufgeweckte junge Frau zu sein, die nur so vor Lebenslust sprühte. Sie war mal etwas anderes – das konnte er nicht abstreite. Daher war sie auch interessant, dennoch blieb Eric bei dem jungen Mann. Sie hatten schließlich ein Gespräch begonnen und er besaß genug Höflichkeit um jetzt nicht einfach von ihm weg zu gehen. Dennoch nickte er dem quirligen Neuankömmling freundlich zu, bevor sein Blick sich wieder an den jungen Mann heftete. Zwar machte Eric ich im Unterbewusstsein ein wenig Gedanken um Emma, da diese einfach völlig aufgelöst hinunter gestürmt war, doch die meiste Konzentration lag bei dem noch fremden jungen Mann. Eric zweifelte daran, dass Tony so viel Taktgefühl besaß um mit Emma ruhig zu reden und sie nicht gleich in sein Bett ziehen wollte. Auf der anderen Seite würde sich auch die so schwach wirkende Emma gewiss irgendwie verteidigen können.

[Eingangshalle | schaut Emma hinter her | sprich mit Adam | bemerkt Lynn ]

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Anthony

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Nov 03, 2012 1:14 am

Gelassen und mit lauter Musik hatte Tony angefangen sich seinen Basteleien zu widmen. Was sollte er auch sonst tun? Die anderen würden kaum sein Labor anstürmen um die Codes zu bekommen, das würde erst passieren wenn sie diese wirklich brauchten. So hörte er also mit einer ziemlichen Lautstärke seine ACDC Musik und hatte den Blick seiner dunklen Augen konzentriert auf die Technik vor seiner Nase gewidmet. Das Klopfen hörte er zwar nicht aber Jarvis drehte die Musik ein wenig leise, sodass Tony nun die aufgewühlte und wütende Stimme hörte. Die Stimme die er unter Tausenden erkannt hätte. Mitten in seiner Bewegung hielt er Inne und drehte mit einer Handbewegung die Musik wieder lauter. Wie gut solche Bildschirme doch waren, wenn man sie einfach in den Raum projizieren konnte. Die Gedanken des Älteren rasten und fanden keinen Stillstand.
Erst jetzt wurde ihm klar, wie sehr er seine Assistentin vermisst hatte. Wie sehr er sich doch nach ihrer Nähe gesehnt hatte und da es vollkommen unmöglich war sie zu vergessen. Mister Emsworth war gerade nur froh, dass sie seinen Gesichtsausdruck nicht sehen konnte. Dass sie nicht sehen konnte, dass er langsam den Schraubenschlüssel sinken ließ und rücklings auf einem Skateboard lag und sich langsam unter dem Stromapparat hervor rollte. Eigentlich hatte er die Stromversorgung effektiver gestalten wollen, doch sie hatte ihn gerade heraus gebracht. Die Worte die sie in den Mund genommen hatte. Warum war er ein Feigling? Und warum schien sie so wütend auf ihn zu sein? Gut er war vor einigen Tagen einfach verschwunden, doch das war garantiert nicht geplant gewesen. Wäre es geplant gewesen, dann hätte er Emma mitgenommen. Ohne sie fand er sich im normalen Alltag nicht gut zurecht. Versicherungen und Termine planen. Das Zeitmanegment hatte sie auch übernommen und er folgte ihr einfach mit einigem zetern. Hier war es anders gewesen. Er hatte oft das Zeitgefühl verloren und hatte Tage nur in seinem kleinen Labor am Lagerplatz verbracht. Ob es ihm jetzt auch passieren würde?

Die Stimme von Jarvis riss ihn aus seinen Gedanken, denn noch immer hatte er den Knopf im Ohr " Sir, wollen sie Miss Featherstone nicht die Tür öffnen?". Leicht blinzelte Tony, bevor er sich dann erhob. " Ton aus" sagte er monoton und sofort verstummte die laute und aggressive Musik. Langsam war er zu der Tür gegangen und hatte diese schließlich geöffnet. Sein Blick lag dann sofort auf ihren wunderschönen Augen und wieder wurde ihm klar, wie sehr er sie vermisst hatte. " Miss Featherstone.." sagte er ruhig und fügte ein sehr leises "Emma.." hinzu. Ihren Vornamen hatte er nur gehaucht als er näher an sie heran trat, "Ich hatte nicht erwartet dich hier zu sehen. Wie geht es dir?", fragte er ruhig und freundlich. Es war das erste Mal das Tony nicht ganz wusste wie er mit dieser Situation umgehen sollte. Sollte er einfach so tun als sie nichts gewesen und sie wieder wie eine Assistentin behandeln? Vielleicht war es das beste aber sie war nicht nur seine Assistentin – sie war eigentlich viel mehr für den Playboy als man glauben mochte. Leise räusperte er sich, nachdem er einen innerlichen Entschluss gefasst hatte " Nun Miss Featherstone, ihr Sicherheitscode für mein Labor ist genau der gleiche wie zu Hause. Das sollte ihnen also keine Probleme bereiten. Es wäre gut, wenn sie mir in den nächsten Tagen zur Seite stehen würden. Diese altmodische Hütte ist zwar sehr fortschrittlich in ihrer Technik, dafür ist aber der Stromverbrauch viel zu hoch und die Nutzung des Stroms viel zu ineffektiv. " begann er zu reden und wollte sich umdrehen. Er wollte Emma einfach so in sein Labor lassen, ohne es weiter zu hinterfragen. Schließlich ging Tony davon aus, dass sie sich noch an alles erinnern konnte. An die Nächte die sie zusammen verbracht hatten. Die Gefangenschaft in der sie sich beide befunden hatten und während der Tony Emma im Prinzip seine Liebe zu ihr gestanden hatte. Dass sie nichts mehr von alle dem erinnerte, ahnte der Waffenexperte nicht im Geringsten. Wahrscheinlich wäre er sonst anders mit ihr umgegangen, auch wenn man das kaum glauben konnte.

[Im Labor ( Keller 2) | denkt nach | macht die Musik leiser | öffnet die Tür | redet mit Emma ]

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   So Nov 04, 2012 3:08 am

Emma hatte das Gefühl gehabt, ihr wildes Klopfen würde nichts bringen. Sie schlug immer und immer wieder gegen die Tür, bis ihre Haare in Strähnen in ihr Gesicht hingen, ihre zarten Hände blutig waren und Tränen der Verzweiflung in ihren Augen brannten.
Ja, diese Menschen waren ihr egal- aber das bedeutete nicht, dass sie sie ihrem tödlichen Schicksal überlassen wollte.
Nur, wie sollte die diesen Menschen helfen, wenn das Böse sich voller Furcht hinter einer Holztür verschanzte und sie keine Möglichkeit hatte, zu ihm zu gelangen?
Dann, auf einmal, verstummten die lauten Bässe und das Geschrei, was so mancher wohl als Musik bezeichnete. Sie schlug ein letztes Mal gegen die Tür und hörte ein Knacken. Ein stechender Schmerz durchfuhr ihre rechte Hand und sie keuchte laut auf.
Benommen von dem Schmerz hielt sie ihre Hand fest an ihre Brust gedrückt. Eine große Welle der Verzweiflung rollte über sie und drohte, sie mit sich zu ziehen. Das Böse hatte sie gehört, die Musik war aus und bald würde die Türe aufgehen. Und sie, sie könnte sich nicht richtig wehren mit ihrer schmerzenden Hand. Ihre Gabe hatte sie vergessen.
Das Türschloss knackte und Emma trat ängstlich einen Schritt zurück.
Und dann schwang sie auf und Emma spürte, wie Wut in ihr aufkochte, heiß und gefährlich.
Sie hatte dieses Monster schon einmal gesehen. Sie kannte Anthony Emsworth und er kannte sie, nannte sie bei ihrem Namen. Und das war ihr Beweis genug, bestätigte ihren Verdacht, dass das Böse hier war.
Sie hörte seine Stimme, seine Worte und sie knirschte mit den Zähnen.
Doch seine Worte machten keinen Sinn, er redete freundlich mit ihr, tat, als würde er ihr vertrauen.
Aber es waren Lügen, das wusste sie.
In dem Moment, in dem Anthony Emsworth sich umdrehte, stürzte sie sich mit einem fast tierischen Knurren auf ihn, stieß ihn zu Boden, schlug ihm ins Gesicht und kniete sich so über ihn, dass er sich nicht mehr rühren konnte. Eine Hand legte sie an seine Kehle.
„Du-“, begann sie zischend. „Du widerliches, schmieriges, feiges Stückchen Dreck!“
Sie beugte sich an sein Ohr. „Was machst du hier, hm? Willst du mein Leben verderben? Willst du das Leben all dieser Menschen dort oben zerstören, so wie du meins zerstört hast? Wie bist du hier hergekommen?“
Mit einem Mal kam Emma eine bessere Idee. Ihr war eingefallen, dass sie eine Gabe hatte. Dass sie ihn zurück halten konnte, ohne ihn mit bloßen Händen festhalten zu müssen.
Rasch stand sie auf und konzentrierte sich auf das Ding, das noch immer am Boden lag.
Mühelos errichtete sie ihre Mauern um ihn und schob sie schließlich so eng an seinen Körper, wie es ihr möglich war.
Sie trat nah an das gefangene Etwas heran und fragte flüsternd: „Wieso antwortest du mir nicht, hm?“

{fällt über tony her, als die tür sich öffnet | baut ihre Mauern um ihn | fragt ihn}
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Nathaniel
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Di Nov 13, 2012 7:23 am


Na, toll! Du hast es verschissen, verkackt, einfach alles zerstört, was hätte sein können, Trottel!, beschimpfte Nate sich selbst, während er schnell aufstand, um Kathy zu folgen, die nur gestotterte Bruchstücke heraus bekommen hatte. Sie war bestimmt furchtbar sauer auf ihn, weil er einfach hineingeplatzt war, aber er hatte einfach nicht überlegt. Verdammter Mist! Jetzt musste er irgendwie die Stimmung zwischen ihnen wieder lockern, doch wie? Jedenfalls nicht dadurch, dass er sich in seinem Zimmer verkroch. Also blieb ihm nur der Weg, ihr hinterher – in den Keller. Dieser verfluchte Keller! Er konnte da nicht einfach rein, denn Tony war nun einmal ein Feuerkämpfer. Gut, natürlich waren es Blitze, die er beherrschte, doch diese entfachten nun einmal ab und an Feuer. Physikalisch war das natürlich vollkommen inkorrekt, dass jemand, der Blitze erschaffte beim Feuerclan war, aber von der Einstellung und dem Nettigkeitsgrad passte Tony sehr gut in Aishlins Clan.

“Kathy, bitte... es war furchtbar blöd von mir einfach reinzuplatzen.“, versuchte Nate sich zu entschuldigen, doch das würde wohl nicht reichen, um die 17-jährige milde zu stimmen. Eigentlich lächerlich, dass er sich so um ein jüngeres Mädchen bemühte, doch irgendwie mochte er sie sehr. Und sie war in seinem Clan, was einige Zeit gemeinsam vorraussetzte. Mit einigen schnelleren Schritten war er neben Kathy, hielt sie aber nicht auf. Ihr noch mehr auf die Pelle zu rücken, wäre wohl keine gute Idee.
“Wenn du mich nicht so kurze Zeit kennen würdest, würde ich sagen: Du weißt doch, wie ich bin. Aber da du mich nicht so lange kennst, kann ich dir sagen, dass ich manchmal etwas überstürzt handeln, bin sprunghaft und eigentlich gar nicht so, wie ich mich gebe. Gib mir noch 'ne Chance!“ So langsam verwandelte sich Nates sonst immer so fröhlich wirkende Ausstrahlung in Bedrückung. Kathy war das wichtigste, was es momentan hier in diesem Schloss gab. Er hatte niemanden mehr, keine Familie, keine Freunde. Eric war die einzige Person, mit der er so wirklich gesprochen hatte und ganz gut klar kam, aber das war etwas anderes, als das, was zwischen Kathy und ihm war, denn sie waren ungefähr gleich alt (Er war ein wenig älter, aber wen störte das schon?) und beide noch unerfahren genug im Leben, dass sie sich auch kleine Fehler verzeihen könnten und nicht mit dem typischen 'Ich habs dir ja gleich gesagt!' kommen würden. Aber nun musste Kathy ihm erst wieder verzeihen, was vielleicht schwieriger werden könnte, als erwartet.


{Kathy // läuft ihr hinterher // entschuldigt sich mehrmals}

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Aishlin
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Nov 24, 2012 9:19 am



» I lost my shadow somewhere
Now I am incomplete
This place is wearing me thin. «

Wenig interessiert, blickte sie auf das kleine Mädchen, welches sich nun blickten lies. Sie sah reichlich uninteressant aus und Aishlin wusste nicht wirklich, warum Alessio sich so für sie interessierte. Sie spürte einen kleinen Stich und fragte sich, was dieser zu bedeuten hatte. Konnte es wirklich sein, dass sie eifersüchtig auf das kleine Ding war, weil Alessio ihr für den Moment mehr Aufmerksamkeit schenkte? Moment mal. Das war nicht, woran die Dunkelhaarige denken sollte. Das war es sicher nicht! Kurz schüttelte sie den Kopf und funkelte das Mädchen an, das nun auf Alessios Armen hing. Wenn Blicke töten könnten, dann…nun...man konnte sich wohl denken, was mit der Kleinen passiert wäre. Missmutig verschränkte sie die Arme und beobachtete, wie sich das kleine Monster in die Arme Alessios schmiegte. Oh, wie hasste sie das Ding. Sie würde wahnsinnig werden, wenn das Ding auch noch in ihren Clan gehören würde. Doch wie Aishlin ihr Glück kannte, würde es so enden.
Seufzend blickte sie nochmal zu Alessio und verengte ihre Augen. Er würde sicher nur noch Augen für das Monster haben, so wie er sich gerade um es kümmerte. Perfekt. Das Schicksal liebte die Dunkelhaarige wie immer. Warum sollte das Leben auch einfach laufen, wenn es ebenso kompliziert sein konnte?


{ ALESSIO | wütend auf CATO }

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Sa Nov 24, 2012 10:08 am

Das Mädchen blieb stumm, schmiegte sich an den Italiener und weinte weiter. Wenigstens hatte sie sich beruhigt. Alessio war noch überwältigt. Ein wildfremdes Mädchen klammerte sich gerade an ihm fest und... was machte man in so einer Situation? Unbewusst reagierte er fürsorglich. Dass es seine Schwester war und er sich um sie gekümmert hatte, wusste er immerhin nicht mehr. Daher konnte er ja nicht ahnen, dass sein Versuch genau ins Schwarze treffen würde. Ruhig und dadurch beruhigend redete er zu dem blonden Mädchen.



"Alles gut. Warst du das mit dem Feuer?"

An seinem Hals spürte er, dass sie nickte. Also gehörte sie zu ihrem Clan, wie er vermutet hatte. Alessio suchte den Blick der Clanführerin und noch mehr Verwunderung fand sich in seinen Augen. Aishlins Blick hätte Tote auferstehen lassen können, nur damit sie nochmal ins Gras beißen konnten. Aber er hatte doch nichts gema...
Sein Blick ging auf das blonde Haar des unbekannten Mädchens unter ihm. Aish war doch nicht etwa... auf diese kleine hier... Immerhin war die Kleine keine Konkurenz für die Dunkelhaarige. Oder etwa doch? Ein, zwei Schritte ging er auf die Anführerin zu. Jesse war bereits ganz vergessen. Der Zorn in ihren Augen war wirklich gewaltig. Auf der einen Seite fand der Blonde es zwar süß, anderserseits verstand er sie noch nicht gänzlich. das kleine Mädchen auf dem Arm brachte er in eine andere Position, so dass er sie mit einr Hand halten konnte. Die freie Hand wollte er zu Aishlin ausstrecken, doch dies blieb ihm wohl verwehrt.

[verwirrt I noch mehr verwirrt I checkt nichts mehr]

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mo Nov 26, 2012 3:11 am

Weg von hier, bloß weg von ihm. Mehr wollte sie doch gar nicht. Wieso also musste er ihr auch noch hinterher laufen? Er war vielleicht nett gemeint und sicherlich war es eine freundliche Geste das er sich gleich mehrfach bei ihr entschuldigte. Aber warum konnte er das nicht einfach für immer verschweigen oder zumindest solange bis sie es beide vergessen hatten? Kaum merklich beschleunigte sie ihre Schritte und vergrub noch immer ihre Fingernägel in ihren Handinnenflächen. Sie hörte sich seine Worte an und die Vermutung beschlich die junge Frau, das Nathaniel nicht so einfach aufgeben würde und sie früher oder später handeln musste. Kathy empfand seine Worte, zu ihrer eigenen Überraschung, als beruhigend und auch das er sich ihr gegenüber so öffnete, ließ sie schon fast ein schlechtes Gewissen haben. Allerdings hielt dieser Effekt nicht lange an, und schon bald glichen seine Worte eher Öl denn Wasser, das er schwungvoll und wahrscheinlich völlig unbeabsichtigt in die glühenden Kohlen ihrer Wut kippte. Abrupt blieb sie stehen und wandte sich ihm zu. “Eben das ist es ja! Ich kenne dich kaum! Natürlich war es blöd von dir, aber das wissen wir ja nun beide! Kannst du mich nicht einfach in Ruhe lassen?“, giftete sie ihn an.
Erstaunlicherweise brachte sie das hervor ohne zu stottern oder nach Worten ringen zu müssen und sie sah ihm dabei fest in die grünen Seelenspiegel. Es war schon erstaunlich wie heftig sie reagieren konnte, wenn sie nur aufgebracht genug dazu war. Und das war sie jetzt zweifelsohne, sie kannten sich kaum eine Stunde und dennoch hatte sie mit ihm jetzt bereits mehr erlebt als für eine ganze Woche gereicht hätte.

Außerdem war er der erste Mensch in ihrem Gedächtnis und bisher der Einzige dem sie vertraute. Nate hat dir zweifelsohne geholfen, dachte sie, und so dankst du es ihm? Der Gedanke hinterließ ein bitteren Geschmack in ihrem Mund. Sie hatte kein Recht ihn so anzuschreien, vielleicht waren die letzten Minuten etwas unvorteilhaft verlaufen, aber auch sie war nicht ganz unschuldig und er hatte sich zu dem mehrmals entschuldigt. Langsam senkte sie den Blick, ihr Ärger war verschwunden und ließ nur ein kleines an ihrer Seele zerrendes Monster zurück - schlechtes Gewissen, diagnostizierte sie. Ihre Hände hingen schlaff nach unten und sie löste vorsichtig ihre verkrampften Finger. Nein, sie hätte das wirklich nicht tun dürfen wurde ihr bewusst während sie den Boden anstarrte, nur um Nate kurz darauf wieder in die Augen zu schauen. Er hatte sich ihr erklärt, sich ihr geöffnet und sie hatte ihn so heftig abgewiesen. Auch wenn es ihr nicht gefiel, das schrie nach einer Entschuldigung. Verzweifelt suchte sie nach Worten.

“Bitte, entschuldige. Du …“ , die junge Frau holte zittrig Luft. Sie konnte das so nicht stehen lassen, sie musste zu Ende sprechen „...du hast es nicht verdient das ich dich anschreie. Dafür hast du zu viel für mich getan.“ Dafür bedeutest du mir zu viel, fügte sie in Gedanken hinzu. Ich vertraue dir, Nate, und ich habe Angst. Angst das du mich verletzt. Aber das konnte sie ihm nicht sagen, wo ihre Gedanken sie schon genug verunsicherten. Das alles ging ihr viel zu schnell.

Um von ihrer Entschuldigung abzulenken, meinte sie “Vergiss es einfach, in Ordnung?“ und startete damit gleichzeitig einen Versuch das Thema aus der Welt zu schaffen. Sie würde noch verzweifeln, wenn so etwas zwischen ihr und ihrem einzigen Freund stand. Und das war Nate momentan nun einmal. Ihr einziger Freund.

{flieht / schreit Nate an / entschuldigt sich}
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Nov 28, 2012 8:29 am

Cato erstarrte als er ihre Feuergabe erwähnte. Stimmt. Als sie damals ins Heim kam und ihre Gabe entdeckte, da waren sie bereits getrennt gewesen. Jeder würde sie für verrückt erklären, wenn sie das so offen zugeben würde. Doch Alessio war ihr Bruder... Also nickte sie zaghaft. Ihre Augen hörten auf zu tränen, dafür waren sie etwas rot. Merkbar entspannter atmete sie nun ein und aus. Sie konnte das Herz des Italieners schlagen hören. Babam... Babam... Babam... Sie hatte ihn wieder. ihren Bruder, ihren Retter, Bandenkönig, Idol und Schutzengel. Leicht drehte sie ihren Kopf, ihre Hand ruhte nun auf Alessios Schulter und ihr Blick traf den von einer Dunkelhaarigen Frau mit todbringender Miene. Cat blinzelte sie zuerst fragend an. Dann sah sie aus den Augenwinkeln hin zu ihrem Bruder hoch und es machte klick. Da war etwas im Busch. Eine Rivalin, die um die Aufmerksamkeit ihres Bruders buhlte. Und Momentan war Cat erfolgreicher als sie. Fies grinste sie der fremden Frau zu, bereit ihr Gesicht schnell in Alessios Shirt zu vergraben, wenn dieser hinabsehen sollte.
Der Augenkontakt beider weiblicher Personen machte eines klar: Sie würden keine Freundinnen werden. Im Gegenteil. Das hier würde ein richtiger Krieg werden, der im Geheimen stattfinden würde. Nachdem das nonverbal geklärt war, sah Cat schauspielerisch gekonnt wieder ängstlich drein.

"Wer seid ihr? Was macht ihr hier?"

Um die Fremde zu provozieren, blickte sie zu ihrem Bruder hoch. Noch wusste diese Frau ja nicht, dass die zwei Geschwister waren. Was würde sie wohl mehr ärgern? Wenn Cat ein wildfremdes Mädche blieb, das die Aufmerksamkeit des Italieners bekam oder eine Schwester, die für immer eine Schwester bleiben würde?

[beruhigt sich I nonverbale Kommunikation mit Aish I spricht]

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Nov 28, 2012 8:57 am



» Oh,you can hear me cry
See my dreams all die
From where you're standing
On your own. «

Hass. Brodelnder Hass war es, was Aishlin verspürte. Sie ignorierte dabei sogar Alessio, als er einen Schritt auf sie zu tat. Monster – das würde von nun an der Name der Kleinen sein. Als diese ihren Blick erwiderte und scheinbar verstand, was in der Clananführerin vorging, hob Aishlin kaum merklich die Hand eine kleine Flamme bildete sich auf ihrer Hand. Als das Monster dann wieder zu Alessio hinaufsah, schickte sie die Flamme zu ihr und eine kleine Strähne der hässlichen blonden Haare fingen Feuer. Es würde sich nicht ausbreiten – Aishlin hielt die Flamme klein – obwohl sie das gerne in die andere Richtung gelenkt hätte. Doch dann würde Alessio sie wahrscheinlich hassen und das wollte die Dunkelhaarige dann doch nicht riskieren.

„Du brennst - Prinzessin“

antwortete sie schlicht, abfällig und voller Sarkasmus auf die zuvor gestellte Frage und grinste einmal bösartig, ehe Alessios Blick sie zu streifen drohte. Erneut hatte sie ihre Arme verschränkt und ihre Haltung war alles andere als einladend oder im Geringsten freundlich. Auch Alessios Anwesenheit milderte die Umstände nicht. Ihre ganze Konzentration lag auf dem Monster und sie überlegte dabei, ob sie sie nicht vielleicht doch anbrennen lassen sollte.

{ ALESSIO ; CATO | sauer | brennt Cato an | hasshasshass }

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Nov 28, 2012 9:56 am

Irgendwie hatte Alessio das Gefühl, dass er gerade irgendetwas nicht mitbekam. Aishlins Blick wurde immer hasserfüllter und giftiger. Das hier war doch nur ein kleines Mädchen, welches wie auch immer hier gelandet war und ebenfalls eine Gabe besaß. Als das Mädchen ihn ansprach, schaute er hinunter uns sofort erkannte er die Flamme in ihrem Haar. Rasch nahm er die Strähne und pustete sie aus. Zum Glück hatte Aishlin die Flamme niedrig gehalten. Wütend und fragend blickte er zu der jungen Frau. Was sollte das?

"Was sollte das denn?"

Er war kein Mensch, der kinderlieb oder fürsorglich war. Doch hatte er wie die meisten Menschen Kindern gegenüber einen gewissen Schutzinstinkt. Und Aishlin hatte diesen gerade geweckt. Deshalb war seine Stimme sowohl schneidend als auch ruhig. Dabei achtete er nicht auf das Mädchen in seinem Arm. Etwas in seinem Unterbewusstsein nahm sich zudem der Kleinen an. Trotzdem setzte er sie ab.

"Besser du gehst erst mal hier raus."

Sein Tonfall sagte aus, dass er keine Wiederworte duldete. Ehe er seinen Blick wieder Aishlin zuwandte. Geduldig wartete er bis die Blonde die Bibliothek verlassen hatte, ehe er näher zu Aishlin ging. Seine Stimme klang nun freundlicher als vorhin.

"Bist du zu allen Kindern so? Warum hast du denn gleich ihr Haar angesteckt?"

Ersteres sagte er halb im Scherz. Das zweite schon ernster. In ihren grünen Augen suchte er einen grund für ihr Verhalten. Aber konnte keinen grund finden.

[n bissle sauer I schickt Cato weg I fragt Aish nochmal ruhig]

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Nov 28, 2012 11:01 am

Misstrauisch blickte Cato in jene Richtung, aus der die sarkastische Stimme kam. Finster sah sie die Dunkelhaarige an bis sie bemerkte, dass ihr Haar angefackelt war. Erschreckt schrie sie auf und zappelte in den Armen des Mannes herum, bis dieser die Flamme löschte. Erschrocken schlug das Herz des Mädchens schneller. Wütend sah sie die Fremde an. Konnte die etwa auch mit Feuer umgehen? Das würde sie wieder bekommen! Alessio schien wohl sauer deswegen zu sein. Zufriedenheit breitete sich in Cat aus. Deshalb ließ sie auch los, als sie abgesetzt wurde. Auf den Befehl ihres Bruders hin nickte sie, hielt noch einmal kurz einen Arm von ihm, schnappte sich Bobby den Plüschhund und flitzte aus der Bibliothek. Nicht aus angst. Alessio hatte es gewollt. Der einzige auf den sie jemals gehört hatte und hören würde.

Nun war sie in der Eingangshalle. Sie setzte sich auf eine der Treppenstufen und hielt ihren Plüschhund vor sich, so dass sie in dessen Gesicht sehen konnte. Ein Lächeln lag auf ihren Lippen.

"Wir haben ihn gefunden, Bobby. Ist das nicht toll?!"

Sie strahlte über das ganze Gesicht und drückte ihn fest an sich.

[hört auf Alessio I in Eingangshalle I frei anspielbar]

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Nov 28, 2012 8:25 pm

Jesse war kurz in Gedanken, als er einen Schrei hörte. Verdutzt stand er einige Sekunden da und blickte in die Richtung, aus welcher der Schrei gekommen war. Die junge Frau ging zu dem Fremden, dessen Namen er immer noch nicht kannte. Jesse blieb stehen wo er war. Was genau da geschrien hat und warum war ihm so egal wie er für die junge Frau egal zu sein schien. Er hatte immerhin wirklich nichts getan. Die beiden entfernten sich von dem Braunhaarigen und dieser schnippte sich einen Krümel von seiner Weste, als wollte er auch den letzten Gast in seiner Nähe zum Verschwinden bringen wollen. Dann drehte er sich um und schlenderte durch die Bibliothek. Er versuchte zu erahnen, was dort vor sich ging, aber sehr bald schon war ihm das egal geworden. Durch eine Lücke zwischen den Büchern sah er ein kleines Mädchen und er fragte sich, was sie erschreckt hatte. Immerhin hatte er noch gar nichts gravierend Schlimmes getan. Eigentlich hatte er nicht vor in einem Buch zu lesen, dann aber viel ihm etwas ins Auge und er zog das Buch aus dem Bücherregal heraus. Es war sehr klein und Federleicht, Seiten hatte es gerade einmal 50. Aber der Titel war ihm sofort ins Auge gesprungen.

„Zauberei“ Stand auf dem Deckel des Buches. Jesse hatte schon viele solcher Bücher in der Hand gehalten, aber noch keines, welches ihn förmlich gedrungen hatte es zu öffnen, obwohl seine „Feinde“ nur wenige Regale weiter standen und sprachen. Als er es öffnete lag eine zerdrückte Made darin. Keine Halluzination von Jesse, nein eine echte Made, oder zumindest das, was von ihr übrig geblieben ist. In diesem Buch ging es um die Kunst Menschen vorzumachen, dass es etwas gab, was es in Wirklichkeit nicht gab. Dieses Buch befasste sich also mit Halluzinationen. Aber auch solche Bücher hatte er schon zu genüge gesehen und der junge Mann wollte es gerade wieder schließen, als er auf der Seite mit dem Inhaltsverzeichnis den Begriff „Wahrheit oder Lüge“ las. Er blätterte schnell auf die ausgewiesene Seite und war bitter enttäuscht, als gerade einmal fünf Sätze dort standen. Es war ein Bericht von einem Menschen, der aufgrund von Ereignissen verrückt geworden sei. Die Ereignisse hätten allerdings niemals stattgefunden und alles wäre bloß Einbildung. Der Mensch jedoch behauptete tiefe Magie hätte ihn hereingelegt, dann endete der Bericht. Es war ein wenig merkwürdig fand Jesse. Dieses Buch mit bloß 50 Seiten und eine aussagekräftigen Titel enthielt so viele Ansätze, aber es war, als hätte der Autor nicht den Mut gehabt weiter zu schreiben, als hätte man ihn behindert auch die Seite 51 und weitere Seiten zu füllen.

Mythologie hatte den jungen Mann zwar immer schon interessiert, aber zu diesem Zeitpunkt war es mehr als unangebracht. Jesse stellte das Buch mit dem Willen zurück zu kehren wieder an die Stelle und hustete, als der Staub in sein Gesicht rieselte, dann machte er sich auf den Rückweg. Er wusste nicht recht, ob er den Fremden noch einmal ansprechen sollte, oder nicht und ging ohne Ziel auf die beiden zu. Dann aber musste er grinsen, er konnte es sich nicht verkneifen. “Ich denke wir sollten fürs Erste Waffenruhe schließen, ich denke es wird noch mehr Gelegenheiten geben. Ich habe jetzt auch kein wirkliches Interesse mehr an dir.“ Sagte er bestimmt. Mögen würde er diesen Fremden niemals, aber warum sollten sie sich jetzt in diesem Raumbekriegen? Immerhin würden dann die ganzen schönen Bücher zerstört werden, dass wäre ja jammerschade. Vor allem da hier ziemlich viele rumliefen, die mit Feuer umgehen konnten. Das war nervig.“Oder was denkst du?“ Erst jetzt bemerkte er, dass er die junge Frau komplett ignorierte. Jesse fand es nicht schlecht, waurm sollte er auch etwas zu ihr sagen?

[Aish, Alessio, Bibliothek, findet Buch, denkt, geht zu beiden, spricht]

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Aishlin
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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Mi Nov 28, 2012 10:33 pm


» Oh,you can hear me cry
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Missbilligend starrte Aishlin den Dunkelblonden an. Sicher, als ob das Monster es nicht verdient hätte, zu brennen. Sie verdiente es mehr als jeder andere verdammte Mensch in diesem Schloss - mehr sogar als Livianna. Sie schloss kurz die Augen und atmete tief ein, um sich nicht umzudrehen und einfach zu gehen. Ihre Augen funkelten und erinnerten an Eis, das im nächsten Moment brechen konnte.

„Warum siehst du mich so an? Vielleicht kann die Prinzessin nicht mit ihrer Gabe umgehen“

knurrte sie. Ihr Blick glitt zu dem Monster und erneut kam der Drang hoch, sie zu verbrennen. Ihr Temperament ging in letzter Zeit mit ihr durch. Es verwunderte sie selbst, dass nicht einmal Alessio es schaffte, sie wieder zu beruhigen. Wütend blickte sie auch das Monster an, welches nun den Raum verließ. Ihre innere Spannung lockerte sich ein wenig. Sie fixierte den Dunkelblonden und schwieg. Sie wollte ihm nicht antworten, tat es aber dennoch widerwillig.

"Wenn du es schon genau wissen willst - nein,eigentlich bin ich nicht so zu den Kindern. Ich ignoriere sie, weil sie mich nicht interessieren. Aber manche dieser kleinen Monster haben es sicher nicht anders verdient."

Sie hasste das Monster mit jedem Augenblick mehr. Es war ihr unverständlich, dass Alessio dieses Kind mochte. Dass der Braunhaarige nun zu ihnen trat, verbesserte die Situation nicht wirklich. Ihr Hass richtete sich auch gegen ihn, doch hielt Aishlin sich dieses Mal zurück, was das Feuer betraf. Dennoch ließ sie es sich nicht nehmen, ihn anzugiften.

"Dann wäre das wohl geklärt. Verschwinde einfach und such dir jemand Anderen zum plaudern!"

Sie wartete gar nicht erst, bis der Unbekannte verschwunden war, sondern wand sich direkt wieder an Alessio.

"Ich verstehe nicht, was du an diesem kleinen Monster findest. Aber was mache ich mich eigentlich Gedanken darüber? Es ist deine Sache, mit wem oder was du dich abgibst..."

{ ALESSIO | sauer | spricht | meckert JESSE an| gereizt }

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Do Nov 29, 2012 8:53 am

Jesse trat wieder zu ihnen. Offenbar war er wohl für einige Zeit abwesend gewesen. Auch egal. Vielmehr interessierte ihn gerade die Dunkelhaarige. Okay, dann konnte sie mit Kindern halt nichts anfangen, doch warum war sie gegenüber diesem Mädchen so aggressiv. Gerade wollte er etwas sagen, da kam es zu einem minimalen Dialog zwischen Aishlin und Jesse. Genervt verdrehte der Italiener die Augen und sprach selbst auch noch ienmal zu dem Fremden.

"Ja, ja. Ich stimm dir erst mal zu. Wir haben Waffenstillstand."

Viel mehr blieb ihm nicht zu sagen, denn erneut sprach Aishlin ihn an. Wobei sie mehr keifte als redete. Langsam wurde nun auch der Italiener gereizt. Klar, er hatte Interesse an ihr, doch so brauchte sie nicht mit ihm zu reden. Seine Augen zeigten seine Verärgerung über den Umgang mit ihm. Seine Stimme hielt er nun neutral. Denn auch wenn sie sauer auf das Kind war, weshalb auch immer, sie musste es nicht an ihm auslassen.

"Es gibt tatsächlich Menschen, die Kinder nicht ignorieren. Auch wenn sie nicht viel mit ihnen anfangen können. Und jetzt..."

Er ging mit kalter Schulter an ihr und Jesse vorbei.

"... geb ich mich mit meinen Gedanken ab."

Zum Abschied hob er die Hand ohne sich umzudrehen. Wenn Aishlin sich beruhigt hatte, konnte sie gern wieder mit ihm sprechen. Aber auf dem Niveou und dann noch mit Jesse dabei. Wobei es villeicht durch siene Anwesenheit besser verlaufen ist. Möglicherweise hätte er sonst mit Aishlin gestritten. Zwar war er sauer auf sie, doch einen Streit mit ihr hatte er auch nicht gewollt. Seine Schritte führten hinaus zur Bibliothek in die Eingangshalle. Dort sah er das blonde Mädchen. Mit einem Blick sagte er ihr, dass sie ihm jetzt besser nicht folgte. Seine Schritten führten ihn die Treppenstufen empor. Blindlings ging er Treppen empor und ging durch Korridore. Bis er in einem Turm gelangte, der mit Ritterrüstungen und Rot geschmückt war. Wo war er hier?

[spricht mit AISHLIN & JESSE I geht I im Turm des Feuerclans]

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Do Nov 29, 2012 9:59 am


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Die Tatsache, dass Alessio nun auch wütend wurde, hatte Aishlin nicht bedacht. Sie erstarrte innerlich. Noch weniger allerdings hatte sie erwartet, dass er ihr die kalte Schulter zeigte und den Raum verließ. Sie drehte sich um, und blickte ihm hinterher.

„Alessio, so war das nicht gemeint“


rief sie ihm hinterher aber befürchtete, dass er dies ohnehin nicht mehr hören würde. Sie seufzte verzweifelt und schüttelte über sich selbst den Kopf. Ihr Temperament war mit ihr durchgegangen und sie hatte sogar Alessio angegriffen, wobei sie das doch am Wenigsten beabsichtigt hatte. Der Hass, denn sie eben noch empfunden hatte, wandelte sich in Verzweiflung und wütend warf sie einen Feuerball an die Wand, der glücklicherweise nur einen kleinen Brandfleck hinterließ, sonst aber keinen Schaden hinterließ. Eine Art Trauer stieg in ihr auf, die sich mit Wut über ihr eigenes Handeln mischte. Wütend auf sich selbst lief sie aus der Bibliothek. Sie musste einen Ort finden, an dem sie allein sein konnte. An dem sie niemand fand und sie nachdenken konnte, wie sie diesen Mist wohl wieder geradebiegen konnte. Sie stand in der Eingangshalle und sah sich um – zu viele Menschen. In den Keller konnte sie nicht gehen – da war zumindest noch Tony und auch auf ihn hatte Aish gerade wenig Lust. Hier unten lief sie ohnehin Gefahr, in jedem der Zimmer entdeckt zu werden. Es blieb ihr somit also nur noch der Weg nach oben. Mit einem bösen Funkeln strafte sie das kleine Monster, welches auf der Treppe saß, und lief dann schnellen Schrittes nach oben. Das Licht, welches Tony angeschaltet hatte, störte sie. Es war ihr zu hell. Im ersten Stock angekommen, sah sie sich um. Die Wände waren in einem Braunton gehalten – hier befanden sich also die Zimmer des Erdclans. Nächster Stock also. Hier sah es mehr Wasserclan aus – die Farben waren in Blautönen gehalten. Noch mehr Treppen. Mehr Treppen. Würden sie je enden? Der dritte Stock gefiel der Feueranführerin schon besser. Sie sah sich um. Die Wände strahlten eine gewisse Wärme aus und Aishlin fühlte sich gleich geborgen. Die Ebene des Feuerclans. Die Tür, welche ihr gegenüber war, trug ein Schild, auf dem in einer feinen Handschrift der Name ‚Anthony‘ geschrieben stand. Nicht ihr Zimmer also. Sie wand sich nach links und kam an einigen Zimmern ohne Name vorbei. Das nächste Beschriftete, welches sie vorfand, trug Alessios Namen. Kurz blieb die Dunkelhaarige stehen, ehe sie sich wieder in Bewegung setzte. Vor ihr tauchte Alessio auf. Ein Zwiespalt tat sich in ihr auf. Eigentlich wollte sie sich doch bei ihm entschuldigen, doch auf der anderen Seite wollte sie darüber nachdenken, was sie ihm sagen wollte. Ihre Schritte wurden langsamer, bis sie schließlich neben ihm stand. Ein kurzer Blick auf die Tür hinter ihm, verriet ihr, dass dahinter ihr Zimmer lag. Tief atmete sie ein und sammelte sich.

„Alessio, es … es tut mir leid. Ich wollte dich nicht so angiften. Ich bin momentan nicht wirklich in der richtigen Verfassung. Mein Temperament geht einfach mit mir durch…“



{ ALESSIO | verzweifelt | will allein sein | geht durch Schloss | Feuerebene | entschuldigt sich ... so irgendwie }

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BeitragThema: Re: Kapitel 3 ; The devil behind you   Do Nov 29, 2012 10:28 am

Während der Blonde so dastand bewegte sich irgendetwas in seinem Hinterkopf. Etwas, das raus wollte, es nur nicht schaffte. Als wäre es blockiert und verhindert durch eine Kraft, die stärker war. Zu stark. Verzweifelt begann er nachzudenken. Schon oft hatte er es getan. Und wie jedesmal kam er nur bis zu dieser schwarzen Mauer in seinem Kopf, hinter der etwas nach ihm schrie. Aber was zum Henker?! Seine Gedanken glitten zu Aishlin hinüber... Es kam ihm jetzt, wo er sich beruhigt hatte, falsch vor wie er sich benommen hatte. Etwas, das er nicht oft hatte. Gleichzeitig dachte er über das Mädchen nach. Sie kam ihm nicht einmal bekannt vor und doch war er ziemlich fürsorglich mit ihr umgegangen. Welchen Grund hatte er dazu gehabt? Und warum schaltete sich bei ihr sein Beschützerinstinkt ein? Den hatte er doch sonst nicht. Es war für ihn nur verwirrend. Möglicherweise sah er sich deshalb nicht genau im Raum um. Nach einiger Zeit lehnte er sich gegen eine Wand und betrachtete die Decke ohne sie wirklich zu sehen. Seine Umwelt nahm er erst wieder wahr als jemand die Treppen hochstieg. Seine grünen Augen erkannten Aishlin. War sie ihm gefolgt oder war es Zufall? Spielte eigentlich gar keine Rolle. Ihre Reaktion als sie ihn sah, verriet ihm, dass sein verhalten vorhin offenbar ganz schön Wirkung gezeigt hatte. Sobald sich ihre Lippen öffneten und sie zu ihm sprach war jegliche Wut wie weggeblasen. Langsam wand er sich ihr zu und sah sie erst einmal nur an. Bei ihm war sie wohl bereit sich zu entschuldigen. Bei dem Mädchen sah es vermutlich anders aus, doch das war ein anderes Thema. Behutsam hob er mit einer Hand sachte ihr Kinn, so dass sie sich direkt in die Augen sahen.

"Das weiß ich doch, du Nuss..."

Ehe sie etwas sagen konnte, gab er ihr einen selbstbewussten, kleinen Kuss und gab sie sofort wieder frei. Ein Grinsen lag auf seinem Gesicht. Die Situation war zu verführerisch gewesen. Sie waren beide alleine und gleichzeitig konnte er den kuss als Wiedergutmachung abstauben. Auch wenn der von ihm ausging. Jedoch hatte er es nur getan, weil er Aishlin so einschätzte, dass sie nichts dagegen gehabt hätte.

"So. Und nun war ich der Böse und wir sind quitt. Was sagst du?"

Amüsiert zwinkerte er ihr zu.

[denkt I redet mit AISHLIN I küsste sie]

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Kapitel 3 ; The devil behind you
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