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 Kapitel 1 - Sha's Ruf

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Aaron
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   Sa März 17, 2012 5:42 am


Natürlich. Natürlich beachtete sie mal wieder niemand. Sie war ja auch nur ein dummes Mädchen und stellte seltsame Theorien auf. Alle anderen waren ja viel älter und klüger als sie. Und Alec war schließlich ein Anführer also musste dieser ja wissen was zu tun war.
Ein wenig beleidigt blieb Sera genau an dem Ort stehen, an dem sie die ganze Zeit gestanden hatte, während die anderen sich in Bewegung setzten. Aber sie wollte einfach aus Prinzip nicht. Wenn sowieso niemand auf sie hörte, konnte sie auch einfach ihren eigenen Weg gehen. Die Hände in die Hüften gestemmt stand die Blonde da und überlegte. Einen ihrer Absätze bohrte sie derweilen in den weichen Erdboden unter ihren Füßen. Ob Alec es wohl merken würde, wenn er schon eine Verbindung mit der Erde hatte. Hoffentlich tut es ihm weh!, dachte Sera leicht sauer, weil sie nicht beachtet wurde. Wahrscheinlich fehlte es dem momentan einzigen Mann in dieser Frauenrunde einfach an... Ja, an was? Fantasie? Einfühlungsvermögen? Glauben? Sie fand kein richtiges Wort dafür. Jedenfalls schien er eher nicht daran zu glauben, dass eine höhere Macht sie alle hier her geführt hatte.

“Ich geh mir mal mein Zimmer angucken. Lasst euch bloß nicht von meiner Abwesendheit aufhalten!“, sagte sie schlicht, knirschte einmal leise mit den Zähnen, was wahrscheinlich niemand mitbekam und drehte sich in Richtung der vier Häuser. Ihre Schritte waren zielgerichtet und folgten schnell hintereinander. Sie wollte möglichst einen größeren Abstand zwischen sich selbst und Alec bringen, der sie ja schon jetzt, obwohl sie sich nur wenige Minuten kannten, auf die Palme brachte. Sie war es Leid, wie ein Kind behandelt zu werden und wollte ernst genommen werden. Aber zu dieser Sache trug der Cowboy herzlich wenig bei.
Die Augen starr auf ihr Ziel gerichtet, marschierte Seraph über den kleinen Platz auf das Haus des Luftclans zu. In dieses trat sie ein und blieb als erstes überrascht stehen. Sie fühlte sich zu hause! Ja, es fühlte sich so an, als hätte sie niemals irgendwo anders gelebt. Das Haus machte einen vertrauten Eindruck auf sie. Ja, es roch sogar vertraut. Die Türen waren beschriftet. Auf jeder Tür stand der zugehörige Name und ein paar Türen weiter stand ihr Name. Seraph, wiederholte sie innerlich den Schriftzug. Skeptisch betrachtete sie den Schriftzug, der in geschwungener Schrift auf der Tür prangte. Aus irgendeinem unbegreiflichen Grund fand sie, dass etwas fehlte. Was jedoch fehlte, vermochte die 18-jährige nicht zu sagen.
Schließlich hob sie die Hand und drückte die Klinke hinunter. Es war offen – zum Glück, denn sie hatte ja keinen Schlüssel.

Das Zimmer war in hellen Farben gehalten. Moderne Möbel zierten es. Es gab eine Unterteilung zwischen dem Schlafzimmer und dem Wohnbereich und ein extra Badezimmer. Im allgemeinen war Sera ziemlich zufrieden mit diesem Zimmer. Es war genauso, wie sie sich ein Zimmer immer gewünscht hatte – modern, hell und dennoch gemütlich. Im Wohbereich stand ein großer Schrank, in dem sich alles befand, was ihr Herz begehrte. Kleider, Top, T-shirts, Röcke, Jeans, High-Heels, Sneakers, Halsketten in diversen Längen, Ohrringe, Armbänder und Armreifen – einfach alles! Mit großen Augen stand Sera vor ihrem Schrank und starrte auf die vielen Klamotten, die darin lagen, schön geordnet wie sie es auch ordnen würde.
Genug Klamotten angestaart! Such dir Leute, die sich mit dir unterhalten wollen!, befahl sie sich selbst, doch nach kurzem hin und her gegehe landete sie auf den Stufen, des Hauses des Luftclans. Den Kopf in die Hände gestützt schaute sie in die Gegend und beobachtete die Natur um sie herum.


{Alec, Susan, Nath # regt sich auf # verabschiedet sich # schaut sich ihr Zimmer an # sitzt auf den Stufen des Hauses des L.-Clans}

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Cersei.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   Di März 20, 2012 7:18 am

Es war Heathers freier Tag, also hatte sie beschlossen, mal wieder etwas zu unternehmen. Im Wald. Eigentlich war sie ja nicht der Waldtyp - obwohl sie sich mit der Natur sehr verbunden fühlte, entspannte sie lieber anders und ausserdem könnte sie auf die schnelle mindestens 10 andere Gründe aufzählen, wie dieser Tag verbracht werden konnte. Ein Shoppingtag mit den besten Freundinnen, zum Beispiel. Heather war schon 2 Ewigkeiten und 3 Jahre nicht mehr shoppen. Ihr Beruf nahm sie einfach zu sehr in Besitz, aber es machte ihr ja auch Spaß. Die ausgebildete Polizistin liebte ihren Job, doch trotzdem war eine Auszeit ab und zu mal ganz gut.

Eigentlich war Heather auf dem Weg zu einer Freundin gewesen, um bereits genannten Plan in die Tat umzusetzen ( oder, sollte das Wetter umschwingen und zu regnen anfangen, etwas anderes zu unternehmen). Doch irgendetwas - oder irgendwer? - lenkte ihre Schritte in den Wald, und so bahnte sie sich ihren Weg durch das Blätterdickicht. Egal, was für einen Weg sie genommen hatte, immer wieder kam sie am Wald an und so gab sie irgendwann auf. Ihr Schuhwerk war nicht wirklich für den Wald geeignet, aber was sollte sie den tun? Nun konnte sie auch nicht mehr zurück gehen. Denn ausserdem kam Heather schon zu einer Lichtung. Einer Lichtung, die ganz und gar nicht unbelebt war. Überall die verschiedensten Menschen, mit verschiedensten Gaben - warte, Gaben? Woher zum Teufel wusste Heather denn, ob sie überhaupt Gaben hatten? Bauchgefühl, reines Bauchgefühl. Heather kam aus den Bäumen hervor und saugte ihre Umgebung in sich auf. In ihrem Beruf lernte man, hinzuschauen. Ohne sich auf irgendetwas festlegend, ging Heather unauffällig auffällig auf der Lichtung herum. Wasser ( weil Flusslauf) , Erde ( weil Wald), Luft ( weil Sauerstoff), Feuer ( weil Sonne) ... alle Elemente waren vertreten. Allerdings waren sie das zu jedem anderen Zeitpunkt normalerweise auch. Sie würde jemanden fragen - sich leise daran rantasten. Wahrscheinlich würde es sich sowieso schon vorher verraten. Während sie sich umschaute, plante sie schon einmal ein Gespräch. Natürlich nur lose - man würde nicht wissen können, wie der Gesprächspartner reagierte. Es war ihr Job.

Nach einer Zeit entschloss sie sich, mit jemanden zu reden. Also steuerte sie auf die Blockhütten zu und sah auch jemanden auf den Stufen einer der Hütten sitzen. Freundlich lächelnd ging sie auf die jüngere Person - vielleicht 8 Jahre - zu. Sie war eindeutig weiblich und hatte blonde Haare, wie Heather. Allerdings waren ihre länger als Heathers. Heather setzte sich neben die junge Frau und begann ein Gespräch. "Hey", sagte sie. " ich bin Heather." Eigentlich wollte sie die Sache direkter angehen, jedoch war die junge Frau wohl mies gelaunt und so wollte sie die Laune erst etwas auflockern.


[ kommt an / setzt sich zu Seraph / fängt ein Gespräch an ]


Zuletzt von Heather am Do Apr 05, 2012 6:08 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   Fr März 23, 2012 7:59 am

Nath war angekommen und plötzlich ging alles ganz schnell - die Frau namens Susan hatte Alec, wie sich der Cowboy vorgestellt hatte, systematisch von der Gruppe abgetrennt. Natürlich hatte Nath seinen Blick zum Pferd bemerkt, ebenso allerdings auch Susan. Deswegen hatte sie Alec ja sozusagen 'entführt'. Seraph, die junge blonde Frau, musste wohl pupertäre Phasen durch leben, denn sie regte sich ziemlich auf und entschwand dann ebenfalls aus Naths Reichweite, um - wie sie sagte - ihr Zimmer zu erkunden. Aber irgendwie hatte Seraph ja Recht - niemand glaubte einem jungen Mädchen, einer jungen Frau. Nath hatte ähnliches durchlebt. Zwar hatte Seraph ihre Gedanken nicht ausgesprochen, jedoch sah man es in ihren Augen. Nath konnte keine Gedanken lesen, und natürlich tat sie es auch nicht, aber wie heißt es so schön? Augen sind die Spiegel zur Seele. Ja, das sind sie bei den meisten auch. Doch nicht bei Nath. Sie hatte gelernt, es zu verbergen, wenn auch stets diese traurige Eleganz um sie herum war. Wie auch immer, jetzt war nicht die Zeit um nur über sie zu reden. Sie wollte sich den anderen vorstellen ... dieses Mal hatte sie es ja leider nicht mehr geschafft, bevor alle Beteiligten verschwunden waren. Sich umschauend seufzte sie und schaute auf den Boden. Wahrscheinlich müsste sie sich das nächste Mal gleich am Anfang vorstellen. Das war ihr mittlerweile klar, sonst würde sie wohl niemanden kennen lernen. Der einzigste, der hier ihren Namen wusste, war ja Dorian. Eigentlich jämmerlich, nur eine Person zu kennen, bei dieser Fülle von interessanten Individuen. Was sie noch wusste - diese Individuen waren nicht zufällig hier hergekommen. Natürlich nicht. Jeder dumme hätte verstehen müssen, das bei diesen vielen Menschen nicht von einem Zufall zu sprechen war. Sie alle hatten eine Gabe, da war Nath natürlich nicht die einzigste. Wahrscheinlich würden sie später noch alle erfahren, welche Gaben der jewahls andere hatte. Nath selbst würde ihre Gabe jedenfalls nicht einsetzten, so lange es nicht wirklich notwendig war. Einen Zusammenbruch konnte sie sich nicht leisten, dafür war sie momentan zu schwach. Leider konnte sie ihre Gabe immer noch nicht einsetzten, ohne viel Körperkraft zu verlieren. Doch nun musste Nath sich wieder einen neuen Gesprächspartner suchen.

"Hah", meinte Nath leise, " sieht so aus, als wäre es nun Zeit für den Tee." So ein Satz meinte bei ihr nicht wirklich die Teezeit. Für sie war es eher eine methaphorische Umschreibung, um klar zu machen, das nun etwas passieren musste. Ob noch so klein, oder noch so groß. Manchmal hieß es allerdings wirklich nur, das es Teezeit war. Diesen besonderen Fall machte sie jedoch einfach mit folgendem, einfachem Satz klar : " Es ist Teezeit." Jedoch war es nicht Teezeit. Genug der Zeiten. Nath seufzte und setzte sich in Bewegung, ohne wirklich zu wissen, wo hin. Erst jetzt bemerkte sie, das sie ihrer Umgebung eigentlich nicht viel Aufmerksamkeit geschenk hatte. Soviel Grün um sie herum - nichts ungewöhnliches, schließlich befand sie sich auf einer Lichtung. Und Lichtungen befanden sich normalerweise im Wald. Es wäre befremdlich, würden sie es sich auf einer Verkehrsinsel befinden. Aber genug dessen. Nath atmete die frische Waldluft ein und spürte, wie ihr mit einem tiefen Atemzug wieder wohler wurde. Manchmal war es tatsächlich ganz praktisch, das Element Luft zu haben. Mit kleinen Schritten und aufrecht gehend fand sie schließlich ihr Ziel, welches sie von selbst wohl eher nicht angesteuert hätte. Der Flusslauf. Obwohl Nath Flüsse normalerweise mochte und diesen auch gerne mal einen Besuch abstattete, einfach um deren Kühle zu genießen, doch ihr waren zu viele Menschen da. Unter vielen Menschen fühlte sie sich schnell unwohl, wahrscheinlich würde ihr dieses ganze Abenteuer noch zum Verhängnis werden. Wie es aussah, würden sie und der Rest dieser Gabenträger noch eine ganze Weile zusammenverbringen müssen. Doch wie auch immer, weiter im Text. Nath setzte wieder ein unerkennbar künstliches Lächeln auf und setzte gleich dazu an, sich vorzustellen. "Guten Tag." Übliche Begrüßung bei Fremden. Sie schaute in die Runde, die überwiegend aus Frauen bestand, obwohl sich auch ein männliches Wesen entdecken ließ. " Darf ich fragen, mit wem ich es zu tun habe? Mich selbst nennt man Nath Breeze. " Nath blieb zurückhaltend, aber das siezen würde sie vorerst unterlassen, wenn es keiner ausdrücklich erwünschte. Wie immer strahlte ihr Blick wieder Eleganz aus, und um sie herum spürte man wieder, das man es mit einem gefallenen Engel zu tun hatte - wenn es auch nur den Anschein hatte.


[ geht zur Livianna GmbH / stellt sich gleich vor ]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   Sa März 24, 2012 11:32 pm

Alec lauschte gelassen in die Runde, obwohl sein Gehör hauptsächlich auf Susans - wie sie sich vorstellte - Worte gedeichselt war. Ehe er sich versah stand sie ziemlich nah vor ihm und nahm seine Sonnenbrille ab, um sie an seinen Hemdkragen zu hängen. Der Sänger schluckte und sah ihr dabei etwas überrumpelt in die Augen. Immernoch etwas perplex sah er ihr hinterher, als sie in die Richtung ging, in die Alec sowieso hatte gehen wollen. Ohne weitere Gedanken zu verschwenden ging er ihr nach und bemerkte dabei nicht, das Seraph sich etwas aufregte. Nachdem der Cowboy Susan eingeholt hatte hörte er ihren folgenden Worten wieder aufmerksam zu. "Ich wette ich sehe total lächerlich aus, wenn ich mich auf seinen Rücken schwinge..." antwortete Alec und grinste sie an. "Schlimm genug, dass vorne noch ein Aufpasser mitlaufen müsste..." fügte er noch hinzu und sah dann zu Susan's Pferd. "Wie bist du denn zu Daredevil gekommen und hat der Name eine Bedeutung bzw. eine Geschichte?" fragte der Sänger neugierig, aber dennoch nur, um das Gespräch am Laufen zu halten. Unbewusst musterte er die Braunhaarige. Schlecht sieht sie ja nicht aus... überlegte er. Dadurch, das er sich mehr auf Susan konzentrierte, als auf den Weg vor sich, trat er auf einen Stein der nachgab und wegrollte, während Alec nach links wegrutschte und automatisch die Hände auf Daredevil's Rücken legte, um nicht hinzufallen. Dummerweise war Susan dadurch zwischen Alec's Armen und dem Torso des Pferdes 'gefangen'. Der Countrysänger nahm das Ganze mit Humor und ließ Susan frei. "Gut das Daredevil dort stand - ohne ihn hätte ich dich gleich mit umgeworfen..." sprach er grinsend und mit einem lachenden Unterton...

[bei Susan | redet | stolpert]
(Kurz, aber mehr ist mir leider nicht eingefallen =/ Tschuldigung.)
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Livianna
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   So März 25, 2012 6:39 am

*Du bewegst dich auf schmalem Grat
Streichst über Gerstengranen zart
Spürst den Boden, hart wie Stein*

Und Eliah nickte. Er nickte und runzelte die Stirn, blieb dennoch für den Moment stumm. Die eisblauen Augen beobachteten mit einer gewissen Spannung und einem gewissem Interesse dem Verhalten des Jungen. Sie war schon fast belustigt von ihm, so simpel, so leicht und dann auch noch so...
Seine Worte unterbrachen den Gedankengang für eine winzige Sekunde, dann lachte sie innerlich. Der Körper vibrierte im Innern von dem Lachen und die Organe schienen zu tanzen und zu springen. Ja, auch noch so dumm – naiv. Wie man es wohl immer nannte. So war es eben. Verwirrend, ihre Worte, die Tatsachen. Der einzige verwirrende Umstand schien wohl der Junge zu sein. Sie sah geradezu, wie er sich selbst die Steine vor die Füße legte, auf seinen beschwerlichen Weg im Leben und dann nur verwirrt fragen würde, welcher Depp ihm denn diese dort hin geworfen hätte. Ach wie herrlich. Das Spiel hier, fand immer mehr an Geschmack. Und darüber hinaus würde sie fast schon das wichtige Tête à tête mit Shaira vergessen. Aber die Kleine ist ja auch so stumm wie ein Fisch geworden, etwas was sehr positiv auffiel – im Moment.

>Kann es sein, dass jemand von euch auch eine – eine Gabe hat?<
Da! Endlich, sie kam, diese Marode und dumme Frage auf die sie gewartet hatte. Sollte sie nun sich darüber lustig machen? Ihn aufziehen oder ärgern? Nein. Nichts von alle dem. Sie schloss für den Moment die Augen und schlug sie mit den nächsten Worten wieder zaghaft auf: “Aber gewiss doch. Jeder hat so seine Fertigkeiten, die der liebe Gott einem Mitgab und die man durch stetiges üben ausbessern kann.“
Zwischen den Wimpern sah sie zu dem Jungen hinauf und lächelte ihn an, dann ging sie aber doch auf ihn ein und meinte: “Oder meinst du.. spezielle Gaben, die man wohl als Wunder titulieren würde? Das besondere etwas, was einen von den üblichen wirklichen Menschen abhebt, einen irgendwie zu einem... Übermenschen macht?“ Den Kopf neigte sie neckisch leicht zur rechten Seite und der Hut neigte sich mit. Nun sah sie leicht schräg zu ihm auf und behielt dieses eine freundliche Lächeln von zuvor bei. Alles ein Spiel. Ein Spiel mit allem.
“Du scheinst mir ein ganz neugieriger zu sein. Kannst du denn etwas.. besonderes? Also ich hab heute schon so einiges gesehen. Da würde jeder andere wohl vom Glauben abfallen, gleich welchen er hat. Es hatte schon geregnet, weisst du?“ Dabei blickte sie zum strahlend blauen Himmel empor und schnalzte enttäuscht mit der Zunge. “Wirk so unreal.. Aber dass heute auch schon ein flotter Wind geweht hat, würdest du mir unter diesen Wolkenfreien Konditionen wohl auch kaum glauben. Dann kann ich mir ja das Flämmchen ersparen, das zwischen den Fingern der Prinzessin herum gehüpft ist.“ Es war eindeutig ihre Art seine Frage zu beantworten. Neckend, aber auch wahrheitsgetreu und so unschuldig und zuckersüß. Die Seelenspiegel, nein die Eisaugen, hatten den Jungen wieder fest fixiert und warteten auf die Reaktionen.

*Vor dir der Abgrund
Kein Entrinnen
Schwarzes Meer
Zieht dich hinein*

Eine Frau kam näher. Sie hörte es, nur hören. Und dann auch sah sie es. Ganz leise stieß sie die Luft aus – es war ein unerkanntes seufzen, was wohl niemand regestrieren würde. Und noch einer mehr. Aber diesmal anscheinend kein Kind. Hoffentlich nicht.
Sie sollte vielleicht ein Schild aufstellen, mit Leuchtreklame und allem. Sie wollen Informationen? Dann kommen sie zur Livianna GmbH und Co KG. Denn da wird ihnen geholfen. Und in klein würde dann dort wohl stehen: Bei Einfrierungen wird es weder Rückkostenerstattung noch jegliche Gewährleistung geboten.

Anscheinend hatte sie wirklich so einen Pfeil mit der Aufschrift: Tag der offenen Tür. Oder so etwas. Es war ja so grausam. So konnte niemand seinen eigenen Tätigkeiten nachgehen – zumindest sie ihren nicht. Wollte die Feuerhexe nicht alle aufscheuchen zu einem Rundgang? Herr Gott noch eins, was tat sie denn bitte nun?
Die Frau sprach ruhig und allgemein. Die Augen gingen einmal an ihrem Körper hinauf, blieben am Gesicht heften, als sie ihren Namen nannten und blickten sie stumm an. Eindringlich, dann wanderte der Blick wieder ab und blickte an der Frau vorbei. Da stand ja noch so eine. Alleine und verlassen. Super, ich bin wirklich die Auffangstation, bevor sie sich selbst zu mir bewegt sollte ich sie wohl her holen.

Mit einem seufzen erhob sich die blonde, sie drückte die linke Hand in den Boden, zog die Beine zurück zum Gras und sprang mit einer Leichtigkeit auf, die man der kühlen so nicht zu gerechnet hätte. Ihre Hände strichen über den Körper, die Klamotten und schienen nicht vorhandenen Dreck wegputzen zu wollen.
“Sehr gut Nath.“, antwortete sie bei den Bewegungen endlich der Neuangekommenen. “Hier sind Eliah, Shaira, Livi und ich bin mir gerade nicht sicher ob die kleine da ihren Namen genannt hatte.“ Die Eisprinzessin nickte nur kurz zu Sarah. Sie hatte es vergessen und es wahr ihr ehrlich gesagt scheiß egal. “Unser derzeitiges Thema ist die Gabe. Eliah möchte gerne Wissen ob noch jemand eine Gabe hat.“ Sie drehte sich herum und fixierte Nath herausfordernd, prüfend und sagte dann mit einem kleinem Lächeln und neutralen, doch leicht kühlen Worten: “Hast du eine?“

Sie bewegte sich auf Nath zu, wich dann einen Schritt zur Seite aus und fügte hinzu: “Bevor du antwortest, warte bitte einen Moment. Da steht jemand verloren herum, als würde sie die Tankstelle suchen, die ihr eine Auskunft über den Verbleib des Ortes gibt.“
Die schlanke Hand hob sich in die Luft und wedelte elegant durch diese. Die weibliche Stimme erklang etwas lauter: “He du, Mädchen. Komm ruhig her, wir sind zwar nicht die Auskunft, jedoch können wir dir sicher weiter helfen als das Gras am Boden. Außer du sprichst mit den Pflanzen. Dann sind sie wohl Hilfreicher.“, lautete der bittere Scherz über die Erdclans. Dann sah sie wieder abwartend zu Eliah und Nath.


[Liviv GmbH & Co kG | antwortet Eliah | reagiert auf Nath | fordert Nath etwas heraus | ruft Tristy zu sich und den anderen]
Lyrik: Schöngeist - Nur mich

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Liviannas Outfit | EISIGE KÖNIGIN DES WASSERCLANS
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   Mo März 26, 2012 5:45 am

    Stumm schaute Sarah den anderen zu.Sie fand es recht amüsant zu sehen wie sich jeder duelieren wollte um zu zeigen wie stark sie sind.Schnell hob sie sich ihre rechte Hand vor den Mund und lachte leise in ihre Hand.Sie schloss ihre Augen und atmete tief ein und aus.Als sie ihre Augen wieder öffnete fiehl ihr Blick auf Eliah,der gegenüber von ihr stand. Unauffällig musterte sie den Jungen. Sarah mochte Jungs mit dunklen Haaren und hellen Augen genau wie Eliah. Doch intresse würde sie nie zeigen, dafür wäre sie viel zu stolz um den ersten Schritt zu machen. Das war schon immer so bei Sara. Sie wollte sich keine falschen Hoffnungen machen oder plamieren.Kann man doch verstehen, oder?!Sie war bei diesem Thema vieleicht war sie etwas altmodisch doch Sarah blieb bei ihrer Meinung.Jungs sollten immer den ersten Schritt machen. Eine kleine Windbrise wehte ihre Haare in die Luft und eine Strähne in ihr Gesicht. Sicher strich sie sie sich aus dem Gesicht und lächelte leicht. Ja, jeder hier hat eine Gabe.Manche mit dem Feuer.Manche mit der Luft.Manche mit dem Wasser und manche mit der Erde,so wie ich sagte sie mit einer Engelsgleichen Stimme. Das konnte sie am besten, Leute täuschen und ihnen eine andere,falsche Sara vorspielen. Bis jetzt konnte sie sich bei noch keinem Menschen öffnen und sie selbst sein. Vorallem nachdem was mit ihren Bruder geschah verschloss sie sich noch mehr. Es folgte noch ein Lufthauch und Sarah bildete sich ein ihren Namen gehört zu haben. Blitzartig sah sie zu einem Gebüsch und sah nur mehr dunkelblonde Haare dahinter verschwinden. Stirnrunzelnd sah sie zu dem Gebüsch und streckte ihre Hand aus. Konzentriert sah sie dort hin und hoffte das es klabte. Es vergingen ein paar Augenblicke und Sarah hatte schon die Hoffnung verloren als plötzlich hinter dem Gebüsch die Erde hoch katapultiert wurde. Wenn jemand hinter den Sträuchern saß musste der jetzt voll mit Erde und Dreck sein. Ein zufriedenes Funkeln trat in ihren braunen Augen auf, während sie darauf wartete dass jemand hervor kam
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Shaira
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   Mo März 26, 2012 7:47 am

Die Brünette kam gar nicht mehr so ganz mit, immer mehr kamen zu ihnen und der Junge Eliah hieß er regte ihre Aufmerksamkeit. Wie er sprach und unwissend war.
-Undwissend wie ich, amüsant nicht wahr?!- machte sich Shaira Gedanken und als Livi anfing über die Gaben zu philosophieren musste sie tatsächlich etwas lächeln dun fühlte sich bei dem Regen angesprochen, den Livi erwähnte. Ja sie hatte schon eine besonderer Art und Weise an sich, wie sie sich ausdrückte. Dieses Reden von oben herab, die Ironie. -Köstlich!-, dachte sich Shaira nur un saß immer noch da unten neben der Blondine, die immer noch redete und nun auch ein weiteres Mädchen. Nath hieß sie und ehe sie das Wort ergreifen konnte, schnitt Liliana ihr wieder das Wort ab. Fast glaubte Shaira zu denken, dass sie sich gerne selbst reden hörte, aber war es nicht vielleicht auch darauf hinaus zu führen, dass sie eben hier der "Boss" war. Na ja jedenfalls, grinste Shaira nur und ihre Blicke wichen von Eliah, über Sarah, bis hin zu Nath, die einen müden und doch starken Eindruck machte.
-Etwas verstörte die Kleine-, dachte sie sich, nahm den Gedanken aber sofort zurück, weil sie nicht so klingen wollte wie Livi. Herablassend.....Liviannas Art steckte an und Shaira zog die Stirn in Falten, als sie Nath musterte. Sie war hübsch, nicht wie die Anderen Mädchen hier, die strahlten und sogar wie sie selbst etwas unnatürlich wirkten. Nein Nath schien zurückhaltend und so normal, es war ihr nicht anzusehen, das sie so war wie alle hier. So natürlich.
Livi war aufgestanden und Shaira tat ihr gleich und hievte sich hoch. Von hier oben war der Blickwinkel gleich ganz anders.
Und als wären wir nicht schon genug hier, entdeckte Livi da noch jemanden am Ufer, ein weiteres junges Mädchen. Das Mädchen sah tatsächlich verloren aus und starrte auf den Boden, Levis Humor war nachzuvollziehen, obwohl die Anderen schwiegen, musste Shaira leise kichern, merkte dann aber, das ihr Kichern unangemessen war und wurde ernst.
"Entschuldigung, ich sehe nur wie wir immer mehr werden und frage mich, wo all die Anderen hin verschwunden sind. Dabei waren wir anfangs nur 4, oder 5 und jetzt...seht an! Wir wachsen wie Unkraut, das keiner los werden will, wer weiß wie viele noch kommen werden. Eins ist gleich mal klar zu stellen, all eure Namen werde ich mir nicht merken können." Shaira klang ernst und vielleicht etwas genervt, so kannte sie sich slebts gar nicht. Doch wenn man überlegt, wie lange sie schon hier mit Livi war und eigentlich nur her gekommen war um mit ihr unter VIER Augen zu reden, doch jetzt waren es mittlerweile 12. Die Nerven der Brünetten strapazierten sich langsam un am liebsten würde sie einen Sturm entfachen und all diese Gestalten einregnen lassen und dann Livi ein Zeichen geben, sie solle sie einfrieren. Ja das war gerade das einzige an was sie dachte...


(Beobachtete wie immer mehr kommen, die Livi GmBH wächst, Genervt, redet Klartext und nicht gerade freundlich)

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Zuletzt von Shaira am Di März 27, 2012 4:12 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Aaron
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   Mo März 26, 2012 10:23 pm


Es konnte doch eigentlich gar nicht sein. Sie war nun wenige Minuten hier und mit Alec zusammen an einem Ort und schon regte er sie dermaßen auf. Er war gute 10 Jahre, wenn nicht sogar mehr, älter als sie, ja, aber rechtfertigte das sein Verhalten ihr gegenüber auch nur im geringsten? Nein! Männer waren einfach furchtbar und man konnte ihnen auch nicht trauen, wobei sie Alec wohl doch alles mögliche geglaubt hätte und ihn nicht Lügen gestraft hätte, wie manch anderen Kerl. Egal, jetzt war es sowieso zu spät für alles. Nun saß sie da, auf der Treppe, und zerbrach sich den Kopf über diesen Kerl. Verdammt nochmal!
Tief atmete Sera durch und schloss kurz die Augen. Die Dunkelheit trug zum Abregen bei und das gar nicht so schlecht. Innere Ruhe, Innerer Frieden., versuchte sie sich etwas einzureden, was sie nicht war. Dann schlug sie schlagartig die Augen auf und sog vor Schreck scharf die Luft ein. Eine junge blonde Frau stand vor ihr und setzte sich sogleich neben sie auf die Stufen. Sie begrüßte sie und nannte ihren Namen – Heather. Seraph versuchte sich an einem eher unglaubwürdigen Lächeln trotz ihrer miesen Laune. Und wer war daran Schuld? Alec. Jetzt hör schon auf an ihn zu denken!, rief sie sich zur Ordnung und suchte dann nach den passenden Worten für eine Antwort.

“Hey, ich heiße Seraph. Und wie bist du hierher gekommen?“ Okay, nicht die freundlichste Begrüßung, doch Sera war klar, dass auch sie eine Elementverbindung haben musste. Allerdings wusste sie noch nicht genau welche. Wasser wohl nicht, nein das passte irgendwie nicht zu der hübschen, blonden Heather. Hoffentlich nicht Feuer, denn alle die dieses Element hatten schienen einfach furchtbar zu sein. Aishlin konnte sie überhaupt nicht leiden und dieser Darren war anscheinend Mister Arrogant und Mister Alleskönner in einem. Nein, keine angenehme Gesellschaft.
Doch wie schon gesagt, vermutete sie dass Heather weder Feuer noch Wasser war, was nur noch Luft und Erde offen ließ. Aber wäre sie Luft gewesen hätte Sera es wohl gemerkt. Aus diesem Grund blieb nur noch die Erde über. Ohne vorher nachzudenken fragte sie gerade heraus: „Du bist bestimmt Erde oder?“ Jeder normale Mensch würde sie für total bekloppt halten, aber Heather musste einfach Elementkämpferin sein, sonst wäre sie nicht hier. Es war 'Sha's Ruf' gewesen, der sie her geführt hatte. Sie würde ihren Kleiderschrank darauf verwetten, dass sonst niemand außer die Elemetkämpfer diesen Ort finden würden.


{vor der Hütte auf den Stufen # denkt # Heather # antwortet ihr # fragt etwas}

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Cersei.
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Eric
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   Di März 27, 2012 11:19 pm

Angespannt versuchte her zu hören ob Sarah auf ihn zu kam oder eben nicht. Doch sie machte keinen Schritt auf ihn zu oder von ihm weg. Was durch aus sehr seltsam war – während er sich den Kopf darüber zerbrach was Sarah dort machte und ob sie ihn bemerkt hatte fiel sein Blick schließlich nach unten. Wo auf einmal die Erde sich regte und ihn in einem hohen Bogen in die nächsten Büsche schleuderte „ Was zum....“ konnte er sich grade noch vom Fluchen abhalten. Seinen Fall dämpfte er nicht mit dem Wind, wie er es sonst vielleicht getan hätte nein er rollte sich lieber ab um in das dichtere Gebüsch zu fallen. Selbst wenn er kurz innerlich fluchend nach einer Flucht Möglichkeit suchte. Doch egal wo hin sein Blick wanderte einen wirklichen Ausweg gab es keinen. ~ Verdammter Kuhmist überbacken auf Toast ~ fluchte innerlich und schluckte schwer. Sollte er sich jetzt wirklich aufrichten und zu ihr gehen? Das konnte er eigentlich nicht. Es war das erste mal das er ...gelogen hatte und dann auch noch seine Familie. Unbewusst ballte er eine Hand zur Fast, denn ausgerechnet Sarah das teuerste was es für ihn gab hatte er mit seiner Mutter belogen. Wie es seiner Mutter ergangen war wusste er nur zu gut. Damals hatte man ihn nach Afghanistan geschickt nur um ihn von seiner Familie weg zu bekommen, weil jeder wusste er würde zu seiner Familie gehen und alles erklären. Und jetzt musste er es ihr erklären,denn sich einfach umwenden und davon laufen – das hatte er viel zu lange getan. Kurz runzelte er die Stirn als er spürte wie ein Ast des Busches in seinen Rücken drückte als wollte der Busch ihn doch tatsächlich das er sich stellte. Das einzige wovor er jedoch angst hatte war die Reaktion von Sarah. Verschluckend erhob er sich dann ein wenig und zupfte sich etwas Blätter und Moos aus dem Haar und auch von seinem Hemd. Langsam drehte er sich halb um und sah zu seiner Schwester. Es war ihm als würden ihm die Worte im Hals stecken bleiben die er hervor zu bringen versuchte. „ Hallo..Sarah...“ sagte er dann schließlich leise. Es war wirklich nicht das tollste was er hätte sagen können aber wenigstens auch nicht das dümmste. Außerdem hatte er wenigstens etwas hervor gebracht. Kurz lies er den Kopf hängen und fuhr sich kurz über den Stoppelbart und sah dann mit einem entschuldigenden und traurigen Blick wieder zu ihr hoch. „Ein....es ..tut mir leid...trifft es ..wahrscheinlich nicht...ganz oder?“ fragte er sehr leise und machte sich eigentlich auf die schlimmste Zeit seines Lebens gefasst und das sollte was heißen.Nach den vielen Sachen die er bis her schon erlebt hatte.

[bei Sarah | in der nähe von Livi & Co | wird in die Luft geschleudert | steht auf | redet mit Sarah ]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   Di März 27, 2012 11:49 pm

Aufmerksam hörte sie dem Sänger zu und sah nur ab und an auf den Weg. Darauf vertrauend das Daredevil sie weiter führte. Mit einem grinsen auf den Lippen erwiderte sie schließlich „ Ach so schlimm wie bei meinem ersten Mal wird es garantiert nicht „ stellte sie halb lachend fest und zwinkerte ihm kurz zu „ Ich schaffe das schon neben euch her zu laufen..das ist nun wirklich nicht all zu schwierig. „. Als er sie dann zu dem Namen des Tieres fragte musste sie einen Augenblick Gedankenverloren lächeln. „ Nun es war eigentlich nicht wirklich schwierig ihm den Namen zu geben..“ erklärte sie dann schließlich. „ Ich habe ihn eine ganze weile beobachtet nachdem ich ihn gekauft habe. Hab einfach am Koppelzaun gesessen und ihn und die anderen beobachtet. Da war es nicht wirklich schwer ihm den Namen zu geben. Er hat sich ziemlich Draufgängerisch gegen über den anderen verhalten. Und wenn die Stuten von der Nebenkoppel herüber gesehen haben stolzierte er wie ein Hahn im Korb über die Wiese „ erklärte sie mit einem lachenden Unterton als der Anblick wieder in ihrer Erinnerung hoch kam. Bevor sie dann ein wenig zur Seite gerempelt wurde. Eben so grinsend erwiderte „ Dann hättest du mich wahrscheinlich platt gelegen...die Schlagzeile des Tages..Countrysänger liegt Schauspielerin platt...“. Dabei konnte sie nicht anders als zu lachen. Die Vorstellung war wirklich mehr als merkwürdig wenn Alec sie umwarf und sie platt lag und es hätte vor allem hier im Wald nicht nur lächerlich ausgesehen. Kurz sah sie ihn musternd an bevor sie ihn dann jedoch ein wenig absichtlich anrempelte und zur Seite stieß „ so jetzt sind wir wieder Quitt...und ich kann dich nicht so schnell platt liegen „. Während sie sich eine Strähne hinter das Ohr strich und ihn von der Seite her musterte. Ja es war wirklich so wie sie es sich schon immer Gedacht hatte, er sah noch besser aus wenn man direkt neben ihm stand und nicht von dem Zuschauerbereich zu ihm hoch sah. Wobei er auf der Bühne doch auch noch ein ganz anderer Anblick war. Sie bemerkte gar nicht wie ein wenig röte über diese Gedanken in ihre Wangen zog – selbst wenn es nur eine leichte röte war. Jedoch schien Alec eben so natürlich zu sein und ritt nicht andauernd darauf herum das er ein berühmter und bekannter Sänger war – etwas das die junge Schauspielerin sehr schätze schließlich handhabte sie das eben so. Untereinander witzelte man natürlich darüber und machte sich ein wenig lächerlich, aber nur weil sie sich als Schauspielerin betitelte hieß es ja noch lange nicht das er sie kennen musste. Schließlich gab es auch am Theater Schauspieler. „ Sieh es mal so wenigstens hat Devil sich nicht beschwert als du dich bei ihm abgestützt hast, ein guter Anfang für eine wundervolle Freundschaft. Er ist nämlich manchmal eine kleine Diva...“ so nahm sie das Gespräch wieder auf und es wurde mit einem schnauben kommentiert. Kurz darauf folgte ein stupsen gegen ihre rechte Schulter. Sachte lächelte sie und strich dem Hengst einmal über die Wange „ Ja wir suchen bereits nach einer Unterkunft für dich ..keine sorge..“ wandte sie sich an das Pferd. Bevor ihr Blick wieder zu Alec wanderte „ Ist Sascha auch hier? Ihr seit schließlich so unzertrennlich wie ein Ehepaar...“ fragte sie dann schließlich ein wenig neckend aber durch aus mit einem freundlichen Ton in der Stimme.

[bei Alec | geht mit ihm zum Lagerplatz | errötet etwas | rempelt ihn zurück an | neckt ihn]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   Fr März 30, 2012 10:50 am

Schmunzelnd schenkte Alec Susan einen Seitenblick, als sie erzählte, wie sie zu 'Daredevil' gekommen war. "Er wird mir immer sympathischer.." lachte er und sah zu dem Pferd hinüber. Anschließend richtete er seinen Blick auf Susan, die etwas errötet war. Irgendwie konnte er sich denken warum und lächelte die Braunhaarige freundlich an. "Eine kleine Diva? Soso." antwortete der Sänger nur und linste dabei zu dem Pferd Susan's. Daredevil war schon ein hübsches Tier und irgendwie erschien es so, als ob Susan und der Hengst sich verstehen würden. Vielleicht lag es an der Freundschaft die Mensch und Tier zu pflegen schienen. Aber vielleicht lag es auch daran, dass Daredevil Susan's Körpersprache lesen konnte wie ein Buch. Wie auch immer es war: Es war schön mit anzusehen, wenn sich Tier und Mensch so gut verstanden und verständigten - auch wenn Alec dies niemals zugeben würde. Er war einfach nicht weichgekocht und solch' Schnulzenkram hatte er noch nie richtig gemocht, auch wenn Susan ihn faszinierte - auf eine seltsame Art und Weise. Sie war ihm jedenfalls auf Anhieb sympathisch gewesen. Auf Susans nächste Frage musste er prompt lachen. "Ja, das haben wir schon oft gehört.. und nein, er ist nicht hier, aber eigentlich sollte er noch kommen - er gehört auch zum Element Erde." antwortete er der Braunhaarigen und sah sich um. Wo war hier der Stall? Wenn diese 'Sha' eine Göttin war, dann müsste sie doch hier irgendwo auch einen Stall platziert haben...

[bei Susan | redet]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   Mi Apr 04, 2012 10:34 pm

Eliah nickte verstehend und sein Herz machte einen kleinen Hüpfer: hier war er nicht mehr allein, nicht mehr abnormal! Die anderen hatten auch Gaben! Ein Funkeln trat in seine blauen Augen, das man wohl nicht bei vielen Menschen wirklich sah. Genauso wie das erleichterte, aufrichtige Lächeln, zu dem sich die Lippen des Jungen verzogen. Denn mehr als ein Junge war er nicht, wenn er sich hier mal so umsah. Diese wunderschöne Dunkelhaarige - Shaira? - war etwa in seinem Alter, das süße Mädchen namens Sarah etwas jünger als er. Aber ansonsten schienen alle schon endgültig das Erwachsenenalter erreicht zu haben. Sollte es ihm peinlich sein, dass er so jung war? Nein, jetzt vermutlich noch nicht. Peinlich wäre es, wenn die anderen wirklich uralt wären. Aber die Wenigsten schienen die Blüte ihres Lebens schon erreicht zu haben - was bedeutete, dass die meisten noch jünger als Dreißig waren.
Überrascht und fasziniert lauschte Eliah auf die Erzählung Liviannas. Feuer, Wasser, Luft, Erde. Flammen, Sturm, Wind, Pflanzen. Sein Herz machte einen kleinen Hüpfer, es machte ihn glücklich und aufgeregt zugleich, zu hören, was hier vor sich ging. Er überlegte, ob er vielleicht eine kleine Demonstration hinlegen sollte. Zeigen, wie er durch die Luft gehen konnte. Und wahrscheinlich wäre er zu aufgeregt und würde voll auf die Schnauze fallen, weil er die Luft nicht genug verdichtet hatte oder sie nicht zusammen halten konnte. Und das wäre gottverdammt noch mal unglaublich peinlich. Aber wenn er sich konzentrierte ...
Die Augen des Dunkelhaarigen schlossen sich und das Lächeln auf seinen Zügen verebbte langsam. Er sprürte die Luft um sich herum und in seinen Lungen. Es war sein Element, das wusste er. Sie gehörte zu ihm, zu seinem Leben. Er war ein Teil von ihr, sie ein Teil von ihm. Eliah fühlte, wie sie wirbelte, sich vor sich verdichtete. Keiner der Anderen würde es bemerken, dass sie dort fest war, so fest, dass er darauf stehen würde. Denn das war sie jetzt. Er machte sich bereit, öffnete die Augen und ... stoppte. Da war jemand angekommen. Ein großer Mann mit blondem Haar, der bestimmt um einiges älter war als Eliah selbst. Er stand mit dem Rücken zu diesem, redete mit Sarah. Er lauschte neugierig auf die Worte - sie kannten sich? Das war jetzt mal mehr als seltsam. Doch vielleicht sollte er sich da raus halten. Sich generell ein wenig raushalten.

"Ich danke euch für diese Erklärungen, Ladies. Doch wenn ihr mich nun entschuldigt ...", murmelte er und deutete eine Verbeugung an, von der man nicht erkennen konnte, ob sie spöttisch oder ernst gemeint war. Dann ging er, wie jeder normale Mensch auch, quer über die Lichtung. Vor einer Hütte waren zwei hübsche blonde Frauen, nur wenig älter als er, vor einer weiteren ein Mann, ein Pferd und eine Frau, wobei die beiden eindeutig älter waren. Wo sollte er jetzt hin? Wie immer, wenn er ratlos war, fuhr er sich durch sein dichtes dunkles Haar und kratzte sich im Nacken. Dann steuerte er instinktiv auf eins der Häuser zu, welches offensichtlich leer war. Auch hatte er nicht das Gefühl, dass jemand darin war. Doch konnte er hinein gehen? Er entschied sich dagegen, setzte sich also nur auf die Stufen. Abwartend. Beobachtend.

{ bei Livianna & Shaira & Sarah & Dorian & Tristy | beobachtet | will Gabe vorführen | wird gestört | geht zu einem der Häuser | allein }
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   Do Apr 05, 2012 6:06 am

Das Lächeln der anderen Blonden, die sich als Seraph vorstellte, war mehr als gequält. Irgendetwas musste sie ziemlich wütend gemacht haben, das merkte man ihr an. Gerade war aber nicht der richtige Zeitpunkt, danach zufragen. Einmal ganz davon abgesehen, das sie sich gerade erst kennen gelernt hatten, wenn man es so nennen konnte. " Naja, ich wollte mal wieder einen Waldspaziergang machen. Dann bin ich halt hier gelandet." , antwortete Heather enthusiastisch. Es enstprach nicht gerade der Wahrheit, doch wie hätte es gewirkt wenn sie gesagt hätte :" Och, ich bin einfach von meinen Füßen hier hin getragen worden" ? Mehrfach komisch. Da entschied sie sich eher für die normalere Variante, setzte allerdings noch gleich eine Frage hinter her. " Lass mich raten - du hast auch eine Gabe? " Es war mehr eine verfrühte Feststellung, als eine Frage, dennoch sagte sie es fragend. Heather schaute Seraph an und wartete auf eine Antwort. Dann jedoch kam die Frage von Seraph, die Heathers eigentlich überflüßig machte. Stirnrunzelnd meinte Heather: " Ja, ich bin Erde. Wenn du willst, kann ich dir auch mal zeigen, was ich kann - aber dafür müsstest du wohl aufstehen und damit rechnen, hin zu fallen. " Dann lachte sie um klar zu machen, das es mehr ein Scherz war.

[ bei Seraph / antwortet ]


OOC : Sorry, ein bischen kurz. :/
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   Do Apr 05, 2012 4:03 pm

Die Blonde, die bis kurz vor Naths Ankunft noch geredet hatte ( und auch keinen Anschein machte, damit aufzuhören) musterte Nath von oben bis unten. Beinahe als würde sie nach etwas suchen, nach etwas bösen, nach ihren Sünden - nein, natürlich tat sie das nicht. Sie wollte einfach nur wissen, wie der Neuankömmling aussieh. Das war doch etwas ganz normales. Dennoch ließ es sich Nath unwohl fühlen und so begann sie, sich auf die Lippen zu beißen. Es war eine Angewohnheit, die sie mittlerweile garnicht mehr selbst bemerkte. Einfach nur ein Zeichen ihrer Nervösität, weiter nichts. Wenn sie nicht bald aufhörte, würde es allerdings weh tun. Spätestens wenn sie wieder etwas sagen wollte, hörte sie wieder auf. Ganz sicher. Die Blonde nahm nun den anderen das Wort aus dem Mund - war es ihnen denn nicht wenigstens vergönnt, sich selbst vorzustellen? Schon jetzt war ihr Liviana unsympathisch. Hoffentlich würde sie noch eine Bezugsperson finden. Im Alltag konnte Nath es alleine schaffen, schließlich hatte sie Geld. Viel Geld. Und wenn du viel Geld hast, kommst du weit. Doch es war eine ganz andere Sache, eine übernatürliche Aufgabe zu haben und keine Bezugsperson zu haben. Nath seufzte unhörbar. " Ah, vielen Dank. Schön zu wissen, wer wer ist.", meinte sie Stirnrunzelnd. Immerhin hatte Liviana nur die Namen genannt - nicht gesagt, wer wer war. Bloß Eliah war klar - schließlich war es ein Männername. Nath schaute sich kurz an, wie Eliah denn aussah. Irgendwie niedlich, zumindest war dies die erste Assozation, die ihr im Kopf erschien.

Als Liviana das Wort 'Gaben' erwähnte, wurde Nath hellhörig. Moment, wurde sie da gerade herausgefordet? Dabei wollte sie ihre Gabe doch bloß einsetzen, wenn es absolut nötig war... was sollte sie denn nun tun? Bluffen? Nicht ihr Stil. Wieder seufzte sie, und entschied sich, ihre Gabe preiszugeben. Es war einfach absolut nötig. Punkt. Sie nickte und hob schon ihre Hand, um eine Halluzination für Liviana zu erzeugen, ganz alleine für sie - doch dann ging Liviana auf sie zu, was Nath nicht erwartet hätte. Es war ihr zuviel der Nähe und so schreckte sie zurück. Wie bereits gesagt fühlte sie sich unter Menschen nicht wohl - Körpernähe war schon ziemlich schlimm. Das sie Dorian vorhin hat machen lassen, war schon äußerste Grenze. Eigentlich ein Wunder. Nath schüttelte erschrocken den Kopf und meinte dann : " Oh, entschuldigung, ich wollte nicht - " Ihre Stimme starb, als sie bemerkte, was sie da eigentlich tat. Sich für nichts entschuldigen. Eine Entschuldigung aus der Luft zusammenpuzzlen, für etwas nichts existentes. Schnell wich Nath Livianas Blick aus und schaute einfach auf den Boden. Vielleicht hatte sie ja Glück, und Liviana würde nur denken, sie hätte keine Gabe. Moment, nein, das wäre noch schlechter. Es war ein Riss in ihrem Schutschild, ihrer Aura, die sowieso schon unzählige Risse hatte. Es fängt wieder an., dachte sie verbittert. Zuerst entschuldigt sie sich für nicht. Dann denkt sie, sie kann nichts. Dann fängt das weinen an und es wird immer schlimmer. Nath wusste was das hieß. Depressionen waren wieder auf dem Vormarsch. Den letzten Rest ihrer Würde zusammenkratztend, wandte sie sich nun verunsichert lächelnd einer Brünetten Dame zu, die sich leicht aufregte. " Oh - nun, es ist nicht schlimm wenn du mal meinen Namen vergisst... Shaira." Das sagte sie so, und eigentlich sollte es sie auch nicht verletzten - doch schaut sie an, sie war einmal Nathalia Breeze, doch jeder vergaß diesen Namen. Nun ist sie nunmehr Nath, Nath die einmal ein Berühmtheit war - jeder kannte ihren Namen. Nath seufzte und entschloss sich dann, endlich ihre Gabe zu zeigen. Vielleicht konnte sie ihren Fehler noch ausbügeln. Bemüht ruhig hob Nath ihre Hand und schloss die Augen. Sie konzentriete sich, konzentriete sich genau auf das, was sie zeigen wollte. Vor sich sah sie genau Livianas Bild - ein paar Sekunden später war ihre Arbeit getan. Liviana müsste nun genau das sehen, was sie nun am meisten hasste, direkt neben ihr. Es sollte für eine Minute zu sehen bleiben, solange würde ein angenehmer Wind um die Haluzination zu spüren sein und wenn man genau hinsah, auch für aussenstehende das Bild zu erkennen sein. Wie immer kostete es Nath einiges an Kraft. Sie seufzte und sank zu Boden, wo sie sich abstützte und ausdruckslos zu Liviana hoch sah.


[bei der Livana gmbh / antwortet / hat angst / zeigt ihre Gabe]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   Fr Apr 06, 2012 10:06 pm

Shaira merkte fast gar nicht wie Eliah sich vom Acker machte und hinüber zu den Häusern lief, wo sie eigentlich auch endlich mal hingehen sollte. Die Brünette war etwas gereizt und das einzige was sie jetzt brauchte, war entweder Ruhe, oder einen ganzen See voller Wasser an dem sie ihre Wut raus lassen konnte. Shaira seufzte. Aber diese Nath fand sie äußerst interessant. Sie hatte irgendeine Ausstrahlung, irgendwas. Zwar konnte man ihr ansehen, dass sie ab und zu zusammenbrach und in ihrem Kopf sich lauter seltsame Gedanken abspielten, doch Shaira konnte nicht anders, als sie einfach anzuschauen.
Und als Nath dann auch noch diese Aussage machte, schaute Shaira schräg und blickte hinüber zu Livi. Sie stützte die eine Hand in ihre Taille und strich sich mit der anderen Hand durchs offene, lange Haar. Oh man sie brauchte nun wirklich dringend eine Dusche.
Wie spät war es? Vielleicht halb drei und es war heiß, langweilig und Sharifs Nerven waren mittlerweile am Ende. Langsam bereute sie es sogar heute Morgen joggen gegangen zu sein und hier gelandet zu sein. Okay eine gute Sache hatte es ja. Hier waren Menschen, die wie sie waren. Die etwas besonderes hatten, oder konnten und jetzt war sie nicht mehr alleine. Einerseits war es ein gutes Gefühl unter ihres Gleichen zu sein, doch andererseits hätte sie jetzt auch zu Hause sitzen können und Fernseher schauen, oder gar Chips essen. Irgendwas, es wäre alles aufregender gewesen, als hier rumzustehen und zu warten wer als nächstes kommen würde, oder mal sehen was jetzt passiert?
Irgendwie fast schon deprimierend.
Doch dann endlich passierte etwas. Nath schwankte plötzlich etwas und sank schließlich zu Boden. Dabei starrte sie zu Livi hoch. Shaira riss etwas die Augen auf und blinzelte stark.
,,Kann man dir irgendwie helfen, oder so....ich glaube nicht das der Boden ein allzu bequemer Ort ist.", meinte sie und schuate etwas besorgt zu ihr runter.


(hängt in ihren Gedanken rum, sieht Nath am Boden, fragt sie ob sie ihr helfen kann)

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   Fr Apr 06, 2012 11:36 pm

~*~Ich traf ein' edle Frau am Rhein,
die war so so schön - ein feenhaft Bild,
ihr Haar war lang, ihr Gang war leicht,
und ihr Blick wild. ~*~

Anscheinend war sie von der puren Idiotie umgeben. Man konnte sich hier ja auf den Kopf stellen und sie blieben immer noch alles nur Idioten. Wahrscheinlich würden diese Leute auch springen wenn Livi mit zuckersüße Stimme und Engelszungen ihnen sagte, dass ein Sprung ihr Heil fürs Leben sei. Ihr Leben würde sich zum positiven ändern und kein schlimmes Leid mehr passieren.
Hatten die alle denn den Schuß nicht mehr gehört oder vor lauter Hitze einen Schatten bekommen? Die blonde Frau atmete tief ein und wieder aus. Sie würde auf jeden Fall keinen Schatten bekommen. Niemals! Sie würde sich nicht verrückt machen lassen von diesen Holköpfen.
Ihre Augen wanderten zu dem Himmel, an dessen Höhe die Sonne stand und unangenehm schien. Sie war wohl am höchsten Punkt im Zenit, hatte den vielleicht sogar schon überschritten... Die gröbste grausame Hitze war also endlich vorbei. Und bald würde sich der Tag dem Ende neigen und die Nacht wieder hereinbrechen. Die wundervolle kühlende Nacht.

Als Livianna sich herum drehen wollte bemerkte sie etwas. Eine Flamme tanzte einfach durch die Luft und machte ihr kleines Ringelrangelreigen spiel. Es tanzte einfach so und hopste von der einen Stelle zur nächsten und wieder zurück. Aishlin hatte sie hier nicht bemerkt. Sie bezweifelte auch, dass ihre Majestät sich freiwillig zu ihnen bewegen würde. Darum entlockte es nur ein spöttisch Lächeln, gemischt mit einer gerunzelten Stirn. Was sollte dieser Scherz also und von wem kam er?
Nath brach zusammen, die Illusion erlosch.
Die eisblauen Augen blickten herab auf sie. Ausdruckslos und zu gleich irgendwie verachtend angehaucht. “Ich sagte doch du sollst sie benennen.“ Sprach sie nur und beobachtete wie Shaira sich zu Nath kniete. Das Mädchen schien gerne zu helfen. Ob dem wirklich so war? Und würde es hinderlich sein oder nicht?

Seufzend drehte sie sich nun vollends zu Nath herum. “Brauchst du etwas zum abkühlen oder willst du uns nun wegwimmeln? Vielleicht noch ein wenig hinlegen und den Himmel betrachten? Oder hast du vielleicht gar nichts zu dir genommen und brichst darum nach einer Anwendung deines Könnens zusammen?“ Leicht schüttelte sie den Kopf. Sie konnte echt keine Hilfebedürftigen Leute gebrauchen. Aber sie bezweifelte auch, dass Nath ihr Metier war. Sie hatte eine Illusion erschaffen – aber nichts aus Wasser... Nein. Wie hatte sie es wohl gemacht? Der kühle Kopf überlegte eine Weile bis ihr das plausibelste in den Sinn kam: Luft. Illusionen hatten doch immer etwas mit Luft zu tun.
Dann wäre sie also ein Fall für Eliah. Oder Eliah für sie. Oder die beiden für Seraph oder doch anders? Nein. Seraph schien nicht geboren zu sein um einen Clan anzuführen und Nath war zu labil dafür. Wie wollte sie so den Menschen beibringen was sie lernen sollten? Die würde ja bei jedem Versuch flöten gehen. War es dann also vielleicht doch Eliah?
Apropos Eliah, wo ist der junge eigentlich hin? Anscheinend auf und davon gestürmt, denn hier befand er sich nicht mehr. Das passt ja gut. Der verrückte kleine Junge und die Hilfebedürftige Dummköpfin. Das konnte ja heiter werden in diesem vermischten Camp. Ob die es wohl jemals schaffen würden zurecht zu kommen und alleine zu leben? Wahrscheinlich nicht.


~*~Sah König bleich und Königskind
todbleiche Ritter, Mann an Mann;
die schrien: "La Belle Dame Sans Merci
hält dich in Bann!"~*~

[ SHAIRA && NATH | bemerkt die Illusion | unsicher | kann es zu ordnen und spricht mit Nath]
Lyrik. Faun - La belle Dame sans merci

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   Sa Apr 07, 2012 1:52 am

Es war ein Lächeln. Nicht mehr als ein Lächeln, als sich die kleine Frau aufrichtete, mit neuer Kraft. Doch dieses Grinsen, es tat beinahe schon weh, wenn man es ansah. Es war voller Selbstkontrolle. Man könnte meinen, man hätte nun eine völlig andere Person vor sich stehen und diese Person wollte keine Hilfe - von niemanden, sie konnte allerhöchstens sich selbst helfen. Es war nicht wieder an der Zeit abzuschließen, brav die Tabletten zu schlucken, und wieder die Puppe zu spielen. Nath war keine Puppe mehr, würde keine mehr sein. Nie mehr. Niemals mehr. In der Angst war sie sicher und dies nutzte sie. Hatte ihre Aura deswegen Risse, die geflickt waren? War sie deswegen mysteriös, unnahbar, rätselhäft? Wirkte sie so? Ja. In diesen Momenten war es so, wenn sie sich die Angst zum Nutzen machen konnte. Nun war sie wirklich die gefallene Engelbraut, mit Haut und Haaren. Es dürfte den ein oder anderen überraschen. Die beste Sicherheit lebt in der Angst. Sie strahlte.

Best safety lives in fear.

"Danke, es geht schon.", sagte Nath erst lächelnd zu Shaira. Dann blickte sie Livianna ohne eine Spur eines Gefühls an, beinahe eiskalt - soetwas lernte man. Als würde sie lauern. Vielleicht wirkte es so. Livianna wollte Nath provozieren, was sonst könnte sie mit ihren Kommentaren erreichen. Was sonst würde sie damit erreichen wollen. Genugtuung? Ihre Ruhe? Nath wusste es nicht und es war ihr egal. Livianna war nur eine Person in ihrem Leben, die eventuell eine Rolle darin einnahm, welche sich über einen langen Zeitraum erstreckte. Dannach würde sie vergessen werden... und vergessen... und vergessen. Nichts weiter. Nath neigte ihren Kopf leicht zur Seite und sagte beinahe Liebenswürdig: " Ab welchem Punkt würde Shakespeare sagen : Es ist Zeit, ein neues Stück zu schreiben? Was für ein Thema soll es heute sein, eine Tragödie wäre angemessen." Dann lachte sie betont gespielt. Es war eine Methapher, was denn sonst? Wie immer würden diese kleinen Spiele mit dem Wort wie gewünscht Verwirrung hervorrufen. Kein Zweifel. Nath wollte sich schon umdrehen und gehen, doch sie wurde zurückgehalten.

And so, dear visitors, the show goes on. A few characters in search of an exit, huh?


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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   Mo Apr 09, 2012 12:40 am

Nath lehnte ihre Hilfe ab, was Shaira nicht sonderlich schmerzte. Sie kannte sie nicht, wollte nur höflich sein und wenn sie ihre Hilfe ablehnte, was Solls? Shaira nahm ihre Hand zurück und ließ sie locker an ihr herunter hängen.
-Wenn sie nicht will, soll sie doch da unten liegen bleiben- dachte sie sich nur und verdrehte kurz die Augen. Es war genau dieser Moment. Der Moment zwischen zwei Personen indem sie sich entscheiden musste, ob sie Nath nun hasste, oder doch irgendwie mochte. Shaira entschied sich für neutral. Irgendwie fand sie diese Perosn da unten am Boden interessant, einfach nur interessant. Diese Art, so abweisend und kühl und anders.
-Komisches Ding-
Die Worte die der Brünetten über die Lippen glitten klangen wie Kreuzworträtsel in ihren Ohren. Sie laberte irgendetwas über Shakespeare und Shaira verstand nichts. Sie hatte sich nie sonderlich für Kunst interessiert, schon in der Schule nicht.
"Kein Sinn für Kunst hat du!", hatte ihre Lehrerin immer gesagt und als sie dann in einer Klassenarbeit ein Bild von Dali mit eines von Picasso verwechselt hatte, war es endgültig aus gewesen mit der Kunstkarriere, denn von da an warf ihre Lehrerin immer mit bösen Blicken um sich und redete kein Wort mehr mit ihr.
Ja ja.....Kunst, Shaira hasste Kunst. Leute die etwas von Kunst verstanden waren in ihren Augen verrückt, oder einfach nur weltfremd. Und das beste Beispiel lag direkt vor ihr. Wieder ein Argument mehr für ihr Denken über Künstler.
,,Ehrlich gesagt ich hab keine Ahnung was jetzt Shakespeare gesagt oder getan hat, aber ich glaube nicht dass das was du gesagt hast sonderlich hier in die Situation passt, oder?", sie war endlich aufgestanden. Shaira blinzelte und runzelte die Stirn. Eines wusste sie, sie würden alle hier noch sehr viel Spaß mit Nath haben, diese Person versteckte noch so einige Fassetten, die keiner von ihnen bis jetzt kannte....

(denkt nach, regt sich etwas auf, antwortete auf naths Gefasel)

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   So Apr 15, 2012 12:15 am

Ein wenig dachte sie über die wenigen Worte des Sängers nach. 'Er gehört auch zu dem Element Erde.' Das hieße ja das auch Alec zu diesem 'Element zählen würde. Kurz warf sie dem gutaussehenden Mann einen Seiten Blick zu. Ob sie wohl auch dazu gehörte mit den seltsamen Dingen die sie konnte? Schnell verwarf sie den Gedanken. Zwar würde es durch aus zu ihrer Fähigkeit ,die sie scheinbar entwickelt hatte, passen aber es jetzt an zu sprechen fand sie irgendwie ein wenig Fehl am Platz. Außerdem hatte Alec zu vor recht klar gemacht das er erst einmal das Thema nicht weiter vertiefen wollte und das akzeptierte sie einfach kommentarlos. Warum den auch nicht? Wer wusste schon wie viel er schon darüber hatte reden müssen und irgendwann hätte es wahrscheinlich selbst sie genervt auch wenn sie zu den Geduldigen Menschen zählte – zumindest im Normalfall.
Ah also habt ihr also noch nicht geheiratet ja? „fragte sie auf sein lachen hin eben so halb lachend. Dabei wanderte ihr Blick schließlich ein wenig suchend über den Platz. Wenn es wirklich eine 'Göttliche Fügung' war die sie und Daredevil hier her gebracht hatten, dann würde diese Gottheit gewiss auch für einen Stall gesorgt haben. Nur wo? Schließlich sah sie einen kleinen Pfad der ein wenig von dem eigentlichen Platz wieder weg führte. Vielleicht war das ja der Richtige weg? Nun man fand es zumindest definitiv nicht heraus wenn man hier herum stand. Also setzte sie sich wieder in Bewegung. „ Wir könnten ja mal den Pfad da probieren selbst wenn er scheinbar ein wenig durchs grüne führt...“. Den Blick wieder zu dem Countrysänger wenden zog sie kurz Kess beide Augenbrauen hoch und grinste frech „ Ich bin dafür wir schlagen uns kurz in die Büsche, Mr. Dearing...“.Sicher war sie sich dieser Mehrdeutigkeit der Worte bewusst sonst hätte sie kaum vorher so ein Gesicht gezogen – doch auch das es lediglich ein wenig neckend und viel mehr noch als Scherz gemeint war konnte man deutlich heraus hören und auch aus ihrer Mimik heraus sehen.


[bei Alec || mustert den Platz || scherzt || will einen Pfad auskundschaften]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   So Apr 15, 2012 2:57 am

    Alec ging weiterhin ruhig neben Susan her. Diese Frau hatte etwas, was ihm sehr gefiel.. Ihre ganze Art eben, aber er wäre nicht Alec, wenn er dies einfach so und in einer schnulzigen Weise zugeben würde. Immerhin war da noch dieser Macho der sich nie derart verweichlicht zeigen würde. Susan Frechheit fand Alec einfach nur genial. Diese kleinen aber trotzdem neckenden Sprüche waren ganz nach seinem Geschmack. "Nein haben wir noch nicht. Ich bin noch Single - zu deinem Glück.." grinste er sie an und sah sich kurz danach etwas um. Unweit von ihnen entfernt führte ein kleiner Pfad von der Lichtung weg und durch den Wald. Ein Pfad konnte ja nicht im Niemandsland enden - so dachte Alec zumindest. Kurz darauf kam auch Susan auf den Pfad zu sprechen. "Ist ja wohl die einzige Möglichkeit hier nochmal einen Stall zu finden..." bemerkte er und sah sich nochmal um. Nein, auf der ganzen Lichtung gab es keine Unterkunft für ein Pferd.. Das Einzige was eine akzeptable Möglichkeit wäre, wäre Daredevil einfach frei herumlaufen zu lassen, aber das ginge nur, wenn man sich sicher sein konnte, dass das Tier nicht weglief.

    Nur ein paar Schritte von dem Pfad entfernt, machte Susan einen Scherz, der in Alec soetwas wie Hoffnung aufglühen ließ.... Wie es bei Männern eben üblich war. Wer hatte denn nicht nur das Eine im Kopf? Die ganze Welt drehte sich um das Eine, also wem konnte man es verübeln? Alec ließ es sich somit auch nicht nehmen darauf ebenso zweideutig zu antworten. "Nur allzu gern - soetwas lass ich mir doch nicht zwei Mal sagen.." entgegnete er keck grinsend und mit einem ebenso frechen Seitenblick auf Susan. Alec hielt es für richtig zuerst den Pfad zu betreten, denn hinter einem Pferd hatte er nicht vor zu gehen.. Dementsprechend ging er zuerst ein paar Meter den Pfad entlang, eher er sich umdrehte und sich vergewisserte, dass Susan ihm auch folgte. Erst dann ging er weiter...


    [bei Susan | redet | auf Pfad]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   So Apr 15, 2012 7:16 pm

ADMINPOST – HEATHER



Seraph schien nicht zu reagieren. Aber es war nicht nur Seraph, oder der Junge der sich ihnen näherte und Mitten auf dem Platz stehen blieb und verloren schien. Ihre Augen wanderten an ihm vorbei und sie schienen etwas zu sehen. Da war was, sie spürte es in sich, da wollte etwas oder jemand was von ihr. Es war nicht derselbe Ruf wie zuvor, es war etwas ähnliches. Etwas vergleichbares, doch definitiv nicht derselbe.
Wie von selbst stand die junge blonde Frau auf. Sie bewegte sich erst langsam und Puppenartig, als würden irgendwelche Fäden sie ziehen, dann blieb sie noch einmal stehen und starrte einfach in diese Ferne. “Es tut mir Leid, ich muss nun... gehen...“, sie sprach es so seltsam aus, irritiert und als wäre sie selbst in der Ferne. Der Wind kam auf und nichts hielt sie mehr hier. Wieder ging sie los und an dem braunhaarigem Jungen vorbei. Ihre Schritte wurden schneller. Heather rannte nicht, doch ging sie flott voran und war schon bald aus der Sichtweite der anderen beiden. Sie ist in Richtung des Flusses gelaufen und wurde noch kurz von der Gruppe um Livianna gesehen, bevor sie am Fluss entlang fortging und in der Ferne verschwand.

AUSSTIEGSPOST VON HEATHER

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   Mi Apr 18, 2012 5:41 am

ADMINPOST – NATH

Doch diese Metapher verstand Shaira anscheinend nicht. Aber immerhin war sie ehrlicher als es die Blonde wohl je im Leben sein würde. Nath hatte durch die Fassade geblickt und es selbst verständlich gesehen. Doch sie wollte sich jetzt nicht mir der Frau anlegen, vielleicht auch nie. Darum schwieg sie und spielte in dieser Scharade mit so gut es ging.
Ihr gefiel die Scharade allerdings nicht und wurde schnell abgelenkt als der Wind aufkam. Ihre Augen blickten ihm entgegen und wirkte für den Moment so abwesend. Sie sah die Eisprinzessin nicht mehr und auch nicht die freundliche Shaira. Eine Art Wehmut tat sich in ihr breit, ihre Muskeln spannten sich an und wollten schon los gehen. Etwas in ihr fühlte sich gerufen und sie wollte diesem Ruf nachgehen, sie zögerte einen Moment. “Shakespeare wird immer passen.“, sprach sie bevor sie auf einmal los ging und an dem Flusslauf entlang. Sie ging entgegengesetzt der Richtung die Heather zuvor gegangen war. Es dauerte nicht lange und schon war sie verschwunden.

AUSSTIEGSPOST NATH



*Besser du gehst
Besser du läufst
Besser du rennst*~

Also irgendwie hatte diese Schwachsinnige Frau erkannt, dass es besser war die Schnauze zu halten. Aber das war noch nicht alles, keine wenigen Minuten danach realisierte sie wohl auch noch, dass es besser war zu gehen! Ohohioho, hey, was geht denn nun mit der? Die scheint aber flott auf den Trichter gekommen zu sein, dass sie hier nur stört. Ihre eisblauen Augen blickten Nath an, die von selbst los ging und sich von ihnen entfernte. Sie zuckte nur mit den Schultern, als die Dunkelhaarige verschwunden war. “Scheinen alle in Aufbruchstimmung zu sein.“, gab sie nur als Antwort auf die stumme Frage. Was sie meinte? Sie hatte zuvor auch eine andere komische Blondine gesehen, die in die andere Richtung gegangen ist.
Nun hatten sie endlich den Raum und die Zeit für sich. Ein mehr oder minder erleichtertes Seufzen verließ die Lippen der kalten. Fehlte nur noch dieses Mädel, welches noch immer wie festgefroren auf dem Platz stand und ebenso dieser junge Mann mit dem komischen Mädchen irgendwo dahinten im Wald – oder am Wald.
“Endlich sind wir allein.“, lächelte sie Shaira an und streckte die Schultern genüsslich zurück. “Du nutzt also die Luftfeuchtigkeit und erzeugst Regen aus dem.. naja, nicht wirklichen, Nichts. Habe ich das richtig wiedergegeben?“ Sie blickte Shaira nicht an, sie wartete einfach.


[schaut Nath nach, spricht Shaira an]
Sorry, nur kurz, muss wieder reinkommen.

..................................


Liviannas Outfit | EISIGE KÖNIGIN DES WASSERCLANS
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   Do Apr 19, 2012 7:40 am

Ach zu meinem Glück?“ fragte sie ihn halb lachend und warf ihm einen neckenden Blick in den Rücken. Schließlich ging er jetzt vor ihr und Daredevil. „ Wer sagt den das ich auf dich stehen würde,mhm?“. Natürlich war es eine Kesse antwort die ihm wahrscheinlich in die eine oder andere Richtung denken lies. Für sie stand fest das sie ihn sehr mochte – seine Art und Weise war sehr sympathisch. Selbst das leichte Machohafte mochte sie an dem Sänger. Mal ganz davon abgesehen das er die gleiche Art an Humor zu haben schien wie sie auch. Eine freche, Kesse und doch Herausfordernde Art die einen im Prinzip zu einem Dauergrinser machte wenn sich zwei mit solch einer Charaktereigenschaft trafen.

Während sie weiter gingen war Susan sich fast sicher das hinter diesem Trampelpfad ein Stall befinden würde, warum auch immer dem so war. Aber es gab ihr die Zeit Alec weiter zu necken so weit wie die beiden es eben duldeten von einander. „ Dafür das du so begeistert davon warst dich mit mir in die Büsche zu schlagen bist du aber noch verdammt weit weg, Mr. „. Es war ein eindeutig zweideutiger Spruch, aber das störte sie nicht. Da auch Alec mit dieser Art und Weise um konnte, konnte sie solche Sprüche durch aus bringen und wenn er sich doch zu sehr heraus nahm konnte sie immer noch improvisieren. Erst einmal ging es darum sich mit ihm einfach nur zu Amüsieren. Auch weil sie ihn ja schon damals kennen lernen wollte, nach dem s e ihn das erste mal auf der Bühne gesehen hatte. Da sich jetzt die Gelegenheit dazu bot nutzte sie es einfach schamlos aus. Eben auf ihre unaufdringliche Art und Weise, die ihm aber scheinbar doch irgendwie zu zusagen schien.


[bei Alec | folgt ihm über den Trampelpfad zum Stall | bringt wieder Sprüche]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   Fr Apr 20, 2012 9:11 am

Alec schmunzelte, als sie ihre Antwort hörte. Zudem schlich sich das Gefühl angesehen zu werden seinen Nacken hinauf. Er warf einen Blick über die Schulter und grinste Susan an. "Nur so ein Gefühl." gab er zu und sah wieder nach vorne. Eine Weile schien hier nur der Wald zu sein - eine ganze Weile, denn der Ausgang aus dem Gang zwischen Gestrüpp und Baumgewirr war noch schier unerreichbar weit weg. Irgendwas in Alec's Gefühl sagte ihm, dass Susan ihn mochte - mehr als nur mochte. Doch waghalsige Thesen wollte er nicht aufstellen, ehe er ins kalte Wasser geschubst wurde. Aufgrund seiner Grübelei bekam er Susans neckenden Spruch erst reichlich spät mit.

Ohne Vorwarnung blieb er stehen und machte Kehrt, sodass Susan direkt gegen ihn lief. Dies brachte den eigentlich standhaften Countrysänger unerwartet aus dem Gleichgewicht, wodurch er nach hinten fiel. Susan schien es ähnlich zu gehen, denn sie landete direkt auf ihm. Nun schoss selbst Alec etwas Röte in den Kopf und er versuchte das Ganze mit einem Lächeln zu überspielen. Dabei behielt er Susans Augen stets im Blick. Wie schön sie ist.... dachte er sich und blieb gewollt lange liegen. "So viel zu 'In die Büsche schlagen'" grinste er die braunhaarige Erdbändigerin an. Ja, des Sprüche klopfens waren wohl beide nie Leid. Der Sänger sah etwas an Susan vorbei und hinauf zu Daredevil. Trotz der Tatsache, dass Susan die Zügel losgelassen hatte, blieb das Pferd stehen und wartete geduldig darauf, dass es weiter voran ging. "Gut dressiertes Pferd." schmunzelte Alec und sah wieder zu Susan. Wahrscheinlich verriet das Funkeln in seinen Augen, dass er nur zu gern für den restlichen Tag genau so liegen bleiben würde....


[bei Susan | redet | dreht sich um | fällt rückwärts | mit Susan auf Boden liegend]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Sha's Ruf   Fr Apr 20, 2012 10:31 am

Leicht lachend schüttelte sie ein wenig den Kopf als er Machohaft gestand das es lediglich ein Gefühl war, was ihn zu der Vermutung gebracht hatte das sie ihn mehr mögen würde als sie es zu gab. Nun vielleicht stimmte das ja auch? Sie selbst konnte es nicht wirklich sagen. Tatsache war das sie gut gelaunt war seit dem sie mit dem Sänger auf Erkundungstour war. Nun natürlich war sie vorher auch schon gut drauf gewesen aber...bei Alec war es irgendwie was anderes...oder viel mehr mit einem anderen Gefühl. 'Herr Gott Mädchen! Du benimmst dich ja wie eine dieser Stalkerinnen die Sänger immer haben!' tadelte sie sich Gedanklich – weswegen sie nicht mit bekam das Alec stehen blieb und kehrt machte.

Erst als sie vollends gegen ihn lief riss es sie aus den Gedanken, vor allem da sie das Gleichgewicht verlor und zu fallen drohte. Die Arme schnell um den Hals des Sänger schlingend, hatte sie die Zügel natürlich los gelassen.Doch auch ihn schien die der Zusammenstoß und dann noch das Zusätzliche Gewicht von Susan vollends aus dem Gleichgewicht zu bringen. So fielen sie beide zu Boden, das ihr dabei ein kurzer leiser Schrei entglitten war hatte sie selbst nicht bemerkt. Aber sie hatte sich nun einmal ziemlich erschreckt als sie mit ihm zusammen geprallt war.Mit zugekniffen Augen hatte sie kurz gewartet bis sie schließlich ruhig am Boden lagen. Dann öffnete sie die Augen langsam und sah unvermittelt in die braunen Augen von Alec. Für einen kurzen Moment verlor sich ihr Blick in ihnen während auch ihr röte in die Wangen stieg auf Grund der Situation und vor allem als sie merkte das sie ihre Arme um seinen Hals und Nacken geschlungen hatte. Für einen kurzen Moment schien sie ein wenig verlegen zu wirken – doch dieser Moment war nur sehr flüchtig und hörte auf als Alec selbstsicher schon wieder einen Spruch abließ. Ein leichtes grinsen huschte über ihre Lippen bei dem Spruch und so löste sie zumindest einen Arm von seinen Nacken und legte die nun freie Hand schließlich an sein Kinn. Auch um kurz fast schon ein wenig verführerisch mit einem Finger über den drei Tage Bart des Mannes zu streichen. 'Wie toll das kratzt' dachte sie sich fast schon ein wenig schwärmerisch. Nur um dann schließlich zu sagen „ Ja Daredevil ist mehr ein Kavalier als du scheinbar..“ frech funkelten ihre Augen dabei auf – auch wenn man klar sehen konnte das sie es eben so wenig unangenehm fand hier so mit ihm zu liegen. „ Schließlich ist er nicht einfach steh'n geblieben um sich umrennen zu lassen ..“ sagte sie neckend. Mit einem fast schon leicht herausfordernden Blick fuhr sie fort „ ich finde du schuldest mir was..schließlich sind wir wegen dir hin gefallen „. Sie hatte wirklich selbstbewusst sein das sie selbst jetzt noch solche Sprüche brachte. Andere wären aufgestanden und peinlich berührt weiter gegangen – sie hin gegen brachte genau so einen Spruch wie auch er ihn gebracht hatte. Dabei schien es sie keines falls zu stören das ihre braunen langen Haare ihr ein wenig ins Gesicht hingen oder das Alec wahrscheinlich nur zu gut ihren Atem, ihren Körper und wahrscheinlich ihren irgendwie doch etwas schneller schlagenden Herzschlag spüren konnte. „ Und Mr. irgendeine Idee was du mir anbieten könntest?“ fragte sie kurz und zog dabei leicht kess zwei mal kurz ihre Augenbrauen empor ohne dabei jedoch ihren Blick jemals von seinen Augen zu wenden. Denn schließlich hatte sie sich in seinen Augen förmlich verloren als könnte sie Stunden lang hinein sehen.


[Bei/Auf Alec | legt eine Hand an sein Kinn | redet mit ihm | fordert hin heraus]
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