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 Es war einmal...

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Anthony

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BeitragThema: Es war einmal...   So Aug 12, 2012 8:05 am

Wer: Anthony & Emma
Wo: New York, 15 Uhr
Wann: Vor dem ersten Plot; Sprich in der Vergangenheit von beiden
Wetter? Sonnig, lau warm mit kühler Brise


Zuletzt von Anthony am Di Aug 14, 2012 9:16 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Anthony

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BeitragThema: Re: Es war einmal...   So Aug 12, 2012 8:23 am

Zwar war Tony erst vor kurzem aufgestanden aber bereits jetzt war der Waffenentwickler mehr als nur hellwach. Wie meistens, wenn er von einer Feier kam, war wieder eine fremde Frau in seinem Bett gelandet. Wie war es auch anders von dem Playboy zu erwarten gewesen? Doch Tony selbst war nicht zu sehen, als die junge Frau schließlich mit seinem Fahrer und seiner Limousine weg gebracht wurde. Nein, er war bereits in seinem Keller verschwunden und hatte die Musik auf volle Lautstärke gedreht, während er in Jeans und einem grauen Muskelshirt offenbar dabei war, an seinem seiner vielen Autos herum zu schreiben. Immer wieder laut dröhnte die Rock und Technomusik, die er immer beim Arbeiten hörte, in dem großen Raum wieder. Er hatte sich nicht mal die Zeit genommen seine Haare einigermaßen zu ordnen, diese waren noch ziemlich zerzaust und sahen eben aus als wäre er grade aufgestanden. „ Jarivs mach mir ein Abbild von dem Motor und kontrolliere jetzt alles richtig sitzt...“ sagte er erstaunlich leise für die laute Musik. Doch seine künstliche Intelligenz, die jeder liebevoll als Hausherr bezeichnete, verstand ihn trotzdem mehr als gut genug. „ Natürlich. Meinen Berechnungen zufolge, sollten sie die Schrauben an der linken Seite des Motors noch fester ziehen. Außer sie möchten mit einem nicht stabilen Auto fahren. „. Kurz schnaubte Tony und griff zu einem Glas in dem sich Cola befand und trank ein paar Schlucke. Gelassen stellte er es ab und begann wieder halb unter dem Wagen zu verschwinden um dort wieder herum zu werkeln. Das er eigentlich heute noch zahlreiche Termine einhalten musste, hatte er natürlich nicht vergessen aber wie üblich einfach ignoriert. Er hasste reden und zeigte sich der Öffentlichkeit nur wenn es wirklich sein musste – es sei den er war zu einer Party eingeladen. Doch das war heute garantiert nicht auf seiner Liste. „ Ist diese Chris...ähm..Christine? ..na du weist schon..diese Frau, ist sie schon weg gefahren worden?“ fragte er obwohl er sich grade halb unter dem Auto befand. „Brix ich brauch den Kasten mit den Schrauben ..“ sagte er zu einem weiteren Roboter der ihm den Kasten doch ein wenig schwungvoll unter das Auto schob, während Jarvis ihm antwortete „ Ja, Sir. Vor etwa fünf Minuten hat Miss Brown das Anwesen verlassen..“. Kaum das der Kasten Tonys Kopf traf, hörte man ein dumpfes Geräusch gefolgt von seinem zweiten „ Verdammt... „ knurrte und fluchte er und schob sich wieder unter dem Auto hervor. Eine Hand an die Stirn legend, die andere an den Hinterkopf. Ein funkelnder Blick wanderte zu dem Roboter, der ihm den Werkzeugkasten zu geschoben hatte „ Mach das noch einmal und ich demontiere dich und baue dich zu einem Flaschenöffner um..“. Nun richtete er sich auf und ging zu seinem Computer und drückte dort eine Taste „ Miss Featherstone, bringen sie mir bitte Eis mit. Einmal für meine Cola und zweimal für meinen Kopf..“ sagte er und er war sich sicher, dass sie ihn hören würde. Schließlich lief dieses Sprechfunksystem durch das ganze prachtvolle Anwesen. Außerdem war sie gewiss auf dem Weg zu ihm hinunter um ihn zu seinen Terminen zu nötigen, also konnte sie ihm auch Eis mitbringen. Denn Emma gehörte zu den wenigen Personen, die einen eigenen Sicherheitscode für seinen Keller hatten und ihn somit betreten durften.

[in seinem Keller | schraubt an seinem Auto herum | stößt sich | spricht mit Emma]
(Die rote Schrift ist Jarvis die kI ^^)
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BeitragThema: Re: Es war einmal...   Mo Aug 13, 2012 8:25 am

Als sie seine Stimme hört, war sie in der Küche.
Sie war sich nicht sicher, ob sie ihm sonst Eis mitgebracht hätte. Ein bisschen Bewegung würde ihm nicht schaden, wo er doch immer nur im Keller saß. Oder Licht.
Sie sah aus einem der großen Fenster, hinunter auf das Meer, die tosenden Wellen.
Wenn man so einen Ausblick hatte, so eine wunderschöne Landschaft, wieso sah man es sich nicht immer und immer wieder an? Wieso war Tony nicht auf der Terrasse, aalte sich in der Sonne, mit einem kühlen Drink in der Hand und einer hübschen Frau, wie sie, neben sich auf einer Liege?
Eine Möwe flog vorbei und stürzte sich hinab, in die Gischt.
Emma konnte sich nicht sattsehen an der Pracht.
Sie musste lange so da gestanden haben, denn das Eis, das in einem Beutel in ihrer Hand war, war geschmolzen, und Tonys fordernde Stimme drang in ihr Ohr.
„Miss Featherstone, mein Eis! Wie lange wollen Sie mich noch warten lassen?“
Nur mühsam riss sie sich von dem blauen Himmel und dem tieftürkisenen Meer los, schüttete den Beutel mit dem Wasser aus, füllte neue Eiswürfel hinein und rief mit der süßesten Stimme, die sie hatte: „Kommt sofort, Tony!“
Rasch schritt sie durch den großen Raum, hüpfte die dunkle Treppe hinunter und tippte den Code in das Sicherheitssystem neben der Glastür ein.
Mit einem leisen Klick öffnete sie sich und Emma betrat Tonys Heiligtum.
Tony war nirgends zusehen. Sie zupfte ihr Kleid zurecht, ein Weißes mit feinen Rüschen am Saum und am Ausschnitt, glättete die letzten Falten und ging schließlich weiter, durch die vollgestellte Halle.
Zu beiden Seiten waren Berge an Technik, von denen sie nichts verstand und sich auch nicht dafür interessierte. Das einzige, was sie hier interessierte waren die Autos. Und deren Inhaber.
„Tony?“ rief sie. Sie ging noch ein Stück weiter, bis sie Beine unter einem Auto hervorschauen sah.
Er war also wieder am Werken. Eine Antwort bekam sie allerdings nicht.
Jedenfalls nicht die, die sie wollte.
Sie hörte nur ein dumpfen Schlag, ein genervtes Stöhnen und ein verärgertes Grummeln.
Dann kam er unter seinem Wagen hervorgerollt.
Er hielt sich den Kopf und richtete sich unbeholfen auf.
„Miss Featherstone, endlich. Ich dachte schon, Sie hätten das Eis vielleicht verspeist, auf dem Weg hier her? Ihr Blick scheint so kühl…“
„Guten Morgen, Tony. Oh- das blutet ja! Soll ich es mir mal ansehen?“ Sie eilte auf ihn zu, darauf achtend, dass ihr knappes Kleid nicht verrutschte. „Mh, am besten, Sie kommen mit nach oben, ich werde es Ihnen dort verarzten“ Vorsichtig berührte sie sein Gesicht, doch er schob ihr Hand weg.
„Nein, ist nicht nötig, nur ein Kratzer. Danke für das Eis. Meine Cola ist zwar leer, aber meinem Kopf wird’s gut tun.“ Er deutete mit verzogenem Mund auf eine kleine, aber dennoch deutlich sichtbare Beule auf seiner Stirn. „Diese Wagen sind wirklich gefährlicher als man denkt. Ist schon die Zweite“
Emma nickte und setzte eine mitfühlende Miene auf.
„Sie haben heute noch ein paar Termine, zum Beispiel sollen Sie auf der Eröffnung v-“ begann sie, doch Tony ließ sie nicht ausreden.


[er schickt sie eine Cola holen | sie will nicht | kleine diskussion]
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Anthony

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BeitragThema: Re: Es war einmal...   Mo Aug 13, 2012 9:28 am

Tony sah zu seiner Assistentin auf und nahm ihr das Eis aus der Hand und legte es auf die etwas aufgeplatzte Beule. Kurz wanderte sein Blick über Emma und er stellte innerlich fest, dass sie heute wirklich wie immer bezaubernd aussah. Doch das ließ er sich natürlich nicht anmerken. Als sie ein großes Drama darum machte, dass er etwas Blutete schüttelte er den Kopf. Wegen so einem kleinen Kratzer musste er nicht gleich verarztet werden – das Eis tat schon schon alles. Ein wenig verdrehte er die Augen, als sie dann auch noch von seinen Terminen zu reden begann. Während er sich erhob sah er zu seinem Roboter „ Brix seh zu das du die Schrauben unter dem Wagen raus sammelst...und wehe du setzt nur einen Kratzer in mein Auto..“ natürlich hatte er sie bewusst unterbrochen. „ Wissen sie Miss Featherstone, ich hatte eigentlich gedacht, dass sie mich nicht zu Terminen verpflichten sondern sie einfach von mir Fern halten..“ begann er dann einfach los zu plappern und fuhr sich durch die zerzausten Haare. Raufte sich diese ein wenig und sah sich dann in seinem Keller um. Das ihm das kalte Wasser am Gesicht hinunter perlte schien ihn kaum zu interessieren. Langsam wanden sich die Wasser, dass noch zu vor ein Eiswürfel gewesen war, seinen Hals hinunter wand und schließlich in dem Stoff seines Muskelshirts verschwand. „ Also gut Emma, ich weis das ich heute noch bei der Eröffnung des neuen Traktes des Technikflügels der Universität eine rede halten soll....aber sie wissen das mir so etwas nicht liegt. Haben wir nicht diese Woche auch noch ein, zwei Partys auf die wir eingeladen sind? Ich meine neben der Waffendemonstration die ich noch habe...“ kurz runzelte er die Stirn und wischte sich die klatschnasse Hand einfach in seinem Shirt ab. Wieder drehte sich der Waffenexperte im Kreis bevor er sich hinter Emma stellte und schließlich so über ihre Schulter auf ihre Mappe linste „ Ha ich habe sogar richtig geraten. In zwei Tagen habe ich eine Waffendemonstration...“ kurz sah er sie an und betrachtete sie nachdenklich. „ Haben sie für den Wohltätigkeitsball schon ein Kleid? Wenn nicht sollten sie sich unbedingt eines Kaufen...ich bin ohne sie aufgeschmissen, dass wissen sie doch „. Er konnte wirklich ohne Punkt und Komma reden. Nun kam sein leichter Dackelblick, den er ihr immer schenkte, wenn er irgendwas partout nicht wollte. „ Ich kann gar nichts sagen wie sehr ich nicht zu dieser Eröffnung will Miss Featherstone. Es gibt genügend andere Genies die sie darum bitten könnten diese Rede zu halten. Sie wissen ganz genau, dass ich nicht gerne von Kärtchen ablese und vor allem dann nicht wenn es vor tausenden von Studenten ist, die einen nur mit irrelevanten Fragen löchern. Wo haben sie denn eigentlich das Kleid her? „ fragte er dann um sie gleich wieder abzulenken. Es war offensichtlich das er nicht zu der Eröffnung wollte, aber es wahrscheinlich dennoch musste – schließlich hatte war bereits zugesagt worden. Einen Augenblick sah er sie an bevor er dann leise seufzte und eine Augenbraue hob „ Ich sollte mich anziehen oder?“ fragte er halb seufzend und auf der anderen Seite eher unmotiviert. „ Sie werden mich doch begleiten, nicht wahr Emma?“ fragte er während er dann begann ein paar Notizen bei Seite zu räumen und sich an den dritten Roboter in seinem Keller zu wenden „ Dummy ich will das du hier auf dem Schreibtisch Ordnung schaffst...warum ist immer so viel Krempel dort wenn ich runter komme? Also sortiere das...“ . Erst dann wandte er sich wieder seiner schönen Assistentin zu „ Und sieht die Beule so schlimm aus? Sie schauen immer noch so mitfühlen drein, als hätte ich einen Finger verloren. „ sagte er dann und zog die Stirn wieder Kraus.

[im Keller bei Emma | versucht sie zu überzeugen das er nicht zu der Eröffnung muss | plappert ]

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BeitragThema: Re: Es war einmal...   Di Aug 14, 2012 8:18 am

„Es blutet immer noch. Ich sollte es mir wirklich oben ansehen“, drängte sie. „Und natürlich werde ich Sie begleiten. Was würden Sie auch nur ohne mich tun?!“
Sie kannte Tony, er war stur. Er lächelte höchstens, nickte vielleicht- aber er tat ja doch nicht, was man ihm sagte.
Doch es musste eine Möglichkeit geben, ihn aus dem Keller zu holen. Irgendwie. Vielleicht heute Abend, mit einem kühlen Glas Wein. Die Sonnenuntergänge hier waren traumhaft, unwirklich, wie aus einer anderen Welt. Alles war in orangerot getaucht. Der Himmel, das Meer, die Bäume.
In ihrem Kopf malte sie sich die Situation aus, nur Tony und sie. Und Jarvis.
Das Klemmbrett, das sie in der Hand gehalten hatte, wäre ihr beinahe auf den Boden gefallen. Sie schnappte erschrocken nach Luft und schalt sich im Kopf dafür, dass sie sich wieder davon hatte treiben lassen, von ihrer Fantasie.
Das Brett war voll von Einladungen und Terminen.
Allesamt wichtig für Tony und auch nicht ohne Bedeutung für sie und ihre Zukunft.
Sie könnte ihn begleiten. In zarte Stoffe gehüllt und fein geschminkt würde sie neben ihm herschweben. Sie würde sich gut an seiner Seite machen, sehr gut.
Und das Rampenlicht. Sie würde glitzern und strahlen. Sie wäre die Frau an seiner Seite und könnte den Rummel vielleicht auch für ihre Zwecke nutzen.
Ein kleines Lächeln umspielte ihren Mund.
Perfekt, wie ihr alles in die Hände spielte.
Das Einzige, was sie tun musste, war ein wenig Überzeugungsarbeit zu leisten. Sie sah hinab auf ihr Klemmbrett, den Zettel mit den Daten. Es würde schwierig werden. Fast jeden zweiten Tag stand etwas Wichtiges an. Mit Männern aus hohen Positionen. Treffen, die Planung bedurften. Treffen, bei denen es um Alles oder Nichts gehen konnte.
„Tony, kommen Sie, wir müssen uns zusammensetzen und den Terminplan durchgehen. Es gibt eine Menge zu tun. Und auch, wenn ich mich wiederhole- aber ich möchte mir die Wunde ansehen.“ Sie drehte sich zu ihm um und schaute ihm ins Gesicht. Himmel, sogar so, mit nassem Muskelshirt, der Beule und der Wunde sah er gut aus. Wie war das möglich?
Es brachte Emma durcheinander. Ein Gefühl, das sie nicht kannte. Es machte ihr Angst. Normalerweise war es doch sie, die Leute aus der Fassung brachte.
Wie gut es sich anfühlte, wenn der Gegenüber um Worte rang und nicht wusste, wohin mit Armen und Händen. Und nun war sie es, die sich an ihrem Klemmbrett festhielt und ihn ansah, mit großen Augen.

[emma versucht ihn immer noch zu überzeugen]
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BeitragThema: Re: Es war einmal...   Di Aug 14, 2012 9:53 am

Er blutete? Ein wenig verwirrt versuchte er zu seiner Stirn zu schielen, was ihm natürlich gelang. Also fuhr er mit den Fingern einmal über die offene Wunde und zuckte ein wenig zusammen. Kurz betrachtete er das Blut an seinen Fingern und seufzte dann schließlich etwas. Er blutete also wirklich wenigstens lässt kann man mit einer Beule und einer Wunde gut Frauen aufreißen dachte er sich und sah dabei automatisch zu Emma. Ob ihr das ganze auch sozusagen wie es bei anderen Frauen Eindruck schindete? Wahrscheinlich nicht, sie war eine gradlinige Frau, die genauso stur und beharrlich sein konnte wie er. Also ergab er sich seinem Schicksal schließlich mit einem knappen nicken „ Gut...dann werden wir also jetzt nach oben gehen ...“ sagte er etwas brummelig und wischte das Blut an den Fingern in einem Lappen ab, an dem ansonsten Motoröl Rückstände zu sehen waren. Wie hätte er Emma auch etwas abschlagen sollen, so wie sie ihn angesehen hatte während sie sich an ihrem kleinen Klemmbrett festhielt. Aber das er so dachte sah man ihm nicht an. Tony wirkte so als würde er zu etwas genötigt das er nicht wollte und so war es ja letztendlich auch. „ Jarvis mach das Licht aus wenn wir nachher weg sind und pass auf das die zwei unnützen Roboter keinen Mist bauen...notfalls stell sie ab...“ . Erst dann wanderte sein Blick wieder zu Emma „ Nun, ich würde zwar im Chaos versinken aber wahrscheinlich würde ich es überleben „ sagte er mit einem knappen lächeln und ging dann schließlich vor ihr aus seinem 'Bastelkeller'. Nach dem auch Emma diesen verlassen hatte, tippe er noch schnell den Sicherheitscode ein, damit diese Tür auch wirklich niemand auf bekommen würde. Erst danach ließ er sich, notgedrungen und nur unter Protest, von Emma mit schleppen. Auch wenn er zu erst keine Anstalten machte, dass sie die Wunde versorgen durfte. Stattdessen hatte er sofort nach dem er die Treppen erklommen hatte, seinen Kleiderschrank angesteuert und musterte die Anzüge darin. Gelangweilt griff er sich einen dunkelblauen Anzug heraus und ein weißes Hemd. „ Was sind das den für so wichtige Termine, Miss Featherstone?“ fragte er während er sich ungeniert einfach vor ihr auszuziehen begann. Natürlich rechnete er nicht damit, dass die jüngere ihn anstarren würde. Er zog einfach das Muskelshirt über seinen Kopf und warf es achtlos auf den Wäschekorb. „ Wären sie so gütig, mir eine Armbanduhr aus zu suchen?“ fragte er neben her, während er einfach begann sich das weiße Hemd anzuziehen. Gelassen begann er damit die Knöpfe des Hemds zu schließen, während es ihm grauste vor diesen langweiligen Veranstaltungen. Das sie ihn allen ernstes dazu hin schleifen wollte missfiel ihm mehr als er es ausdrücken konnte. Am liebsten würde er einfach weiter in seinem Keller bleiben, sich der Forschung und den Autos widmen. „ Wie wäre es wenn wir die Termine einfach sausen lassen und ich irgendeine Feier zum platzen bringe? Das würde auch für Rummel sorgen und auch für Presse, was wiederum für mich und meine Firma gut wäre. „ begann er dann wieder zu plappern. „ Wir nehmen den dunkelroten NSX roadster als Wagen oder? Ich brauch niemanden der mich durch die Gegend kutschiert und schon gar keinen Bodyguard „ fügte er hinzu. Denn sein Fahrer war auch gleichzeitig der Bodyguard auf den Emma bestanden hatte, nach dem Tony irgendwann einmal in der Vergangenheit ein paar Drohungen bekommen hatte. Als würde er sich nicht selbst wehren können aber gut, vielleicht waren Frauen ja so. „ Was glauben sie welche Krawatte ich dazu am ehesten nehmen sollte?“ fragte er weiter und hoffte einfach, dass sie über die vielen Fragen einfach vergessen würde, dass sie zu einer Eröffnung mussten.

[bei Emma | versucht sich noch etwas gegen sein Schicksal zu wehren | geht mit ihr nach oben | beginnt sich auszuziehen | will sie ablenken ]

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Zuletzt von Anthony am Di Aug 14, 2012 9:20 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Es war einmal...   Di Aug 14, 2012 8:46 pm

Sie wusste es ganz genau.
Eine Krawatte. Tony scherte sich nicht um Krawatten und Uhren. Ein Anzug zog er nur an, wenn es sein musste. Dabei sah er so gut aus in den teuren Stoffen und den maßgeschneiderten Hemden.
Eigentlich wollte sie ihn schon darauf aufmerksam machen, dass sie bemerkt hatte, dass er ablenkte.
Aber ihr Gehirn funktionierte mit dem Moment nicht mehr, in dem Tony sich das dreckige Muskelshirt ausgezogen hatte und nun mit freiem Oberkörper, den Rücken zu ihre gewandt, vor ihr stand.
Das Spiel der Muskeln, als er das Shirt lässig wegwarf. Die raschen, geübten und doch sanften Bewegungen.
Emma bis sich auf die Lippe. Sie durfte sich nichts anmerken lassen. Sie durfte nicht schwach werden.
Wie schwer es war, sich von diesem Anblick loszureißen, der ihr die Sprache verschlug und ihre Sinne betäubte.
Fast unmöglich.
Doch da war noch ein kleiner Teil ihres Gehirns, der funktionierte und der ihr sagte, sie müsse etwas tun, etwas sagen.
Sie räusperte sich leise, drehte sich um und ging Richtung Kommode.
Sie meinte ein Lachen gehört zu haben, aber sie hatte sich bestimmt getäuscht.
Emma zog eine Schublade auf, und zog eine Krawatte heraus und suchte nach einer schönen Uhr.
Sie entschloss sich für jene, die sie ihm einmal geschenkt hatte, nachdem er sehr lange weggewesen war.
Als sie sich umdrehte, war Tony fertig angezogen. Sie schritt geschäftlich durch den Raum, blieb vor ihm stehen und drückte ihm Krawatte und Uhr in die Hand.
Dann nahm sie das Klemmbrett, das sie zuvor achtlos auf den Tisch mit allerlei teurem Whisky gelegt hatte, in die Hand.
„So, Sie sind fertig angezogen, die Wunde sieht nicht mehr ganz so schlimm aus, wie vorher…Tony, Sie sind bereit. Sie müssen jetzt gehen, sonst verpassen Sie ja noch das Beste!“, sagte sie mit einem Lächeln in der Stimme und berührte ihn am Arm. „Gehen Sie doch schon mal runter, zu dem Wagen. Ich muss mich noch umziehen und hübsch machen!“
Sie ging an ihm vorbei, raus aus dem Zimmer und steuerte nun ihr persönliches, wunderschönes Zimmer an.
Gegenüber der Tür war eine Wand aus Glas. Wie viele Abende sie schon hier gesessen hatte, sich von ihren Gedanken davontreiben ließ. Oder ein gutes Buch in der Hand und einen noch besseren Wein neben sich.
vor der Glaswand standen zwei gemütliche Sessel. Auf der rechten Seite war ein riesiger Wandschrank, auf den sie jetzt zusteuerte. Sie öffnete die Türen und vor ihr waren Unmengen an den schönsten weißen, zartrosa und beigefarbenen Kleidern, die man sich vorstellen konnte.
Sie entschied sich für ein hellrosafarbenes mit Rüschen, über und über. Aber es sah nicht kitschig aus, nein. Eher auf mädchenhafte Weise geheimnisvoll und romantisch. Sie streifte sich ihr weißes Kleid über, legte es über einen der Sessel und zog sich das rosane Kleid an. Sie schloss die Schranktüren wieder, drehte sich herum und griff nach weißen, zarten High-Heels.
Einen Blick in den Spiegel, ein Griff in die Haare und sie verließ den Raum und machte sich auf den Weg zu Tony.

[Emma ist fasziniert von Tony | schickt in angezogen zum Auto | kleidet sich selbst an]
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BeitragThema: Re: Es war einmal...   Di Aug 14, 2012 10:18 pm

Ruhig nahm er die Krawatte entgegen und auch die Armbanduhr und dennoch war sein Blick einen Augenblick lang gequälter Natur. Sie verlange wirklich allen ernstes, dass er zu einer solchen Veranstaltung ging und beharrte ohne Worte darauf. Ein widerspenstiges brummen war zu hören als sie feststellte das er komplett angezogen war. Das Krawatte binden ging schnell und war nur eine Nebensache für den Mann mittleren Alters. Wie sehr er sie doch abgelenkt hatte, bemerkte Tony nicht, selbst wenn er sie, nachdem er sich fertig angezogen hatte noch einen Augenblick lang beobachtete. Wie sie sich ihm näherte und fast ein wenig zaghaft seinen Arm berührte – doch konnte er dabei die Augen nicht von den ihren lassen. „ Scheint wohl so ...wobei man für so etwas nie bereits ein kann...“ sagte er mit einem seufzen und hob eine Augenbraue als sie ihm erklärte, dass er vor gehen sollte. Frauen, warum genierten sie sich immer so und machten ein großes Geheimnis daraus was sie anziehen würden? Für ihn war die Auswahl immer sehr einfach - mal war es der schwarze Smoking, dann wieder der dunkelblaue Anzug oder der dunkelrote. Jedes mal sah es anders aus, vor allem wenn er diese teuren Stoffe dann auch noch mit verschieden Hemden kombinierte und mal eine andere Krawatte oder sogar eine Fliege dazu anzog. Das Dekotuch, welches immer in der Brusttasche des Jacketts ruhte, farblich dazu anpassend und schon hatte er immer etwas anders. Aber Frauen waren viel komplizierter und daher wollte er sich gar nicht die Mühe machen sie bezüglich ihrer Kleider zu verstehen und auch weiß Gott nicht wegen ihrer Schuhe. „ Gut, lassen sie sich ruhig Zeit..“ rief er ihr hinter her bevor er schließlich sein Handy in der Hosentasche verschwinden ließ und schließlich die Stufen hinunter ging um zur Haustür zukommen. Doch weit kam er nicht wirklich den schon hörte er die Stimme von Jarvis „ Mr. Samuels besteht darauf sie zu fahren. Er hat bereits den Wagen vorgefahren...“ genervt verdrehte Tony die Augen und raufte sich etwas die Haare bevor dann aus der Haustür heraus trat „ Jarvis du musst lernen dich durchzusetzen...“ . War das einzige was er für die kI übrig hatte und so trat er schließlich nach draußen. Rückte dort noch einmal sein Jackett zurecht und setzte sich dann eine dunkle Sonnenbrille auf. Wie angekündigt stand die Limousine bereits dort und auch Samuels saß schon im Wagen. Man konnte dank der Sonnenrille nicht sehen wie Tony die Augen verdrehte und einfach weiter auf Emma wartete.
Erst als er die klaren Geräusche von High-heels hinter sich hörte drehte Tony sich um und machte doch für einen Augenblick hinter seiner dunklen Sonnenbrille große Augen – ohne das Emma oder gar Samuels es bemerken konnten. Das einzige was er ihr zu Teil werden ließ, war das leichte hinunter schieben seiner Sonnenbrille, als wollte er sichergehen das ihn der Anblick nicht täuschte. Jedoch schob er die Brille dann wieder schnell nach oben und öffnete ihr die Tür des schwarzen Autos, damit sie einsteigen konnte. Erst dann setzte er sich zu ihr in das Auto und schloss die Tür. Kurz klopfte er gegen die abgedunkelte Scheibe, die zwischen dem Passagierraum und dem Fahrerraum war und Mr. Samuels fuhr los. „ Ich nehme an das sie eine Rede für mich vorbereitet haben, nicht wahr? „ Fragte er dann mehr rhetorisch und tastete dann schließlich die Hosentaschen ab und fand die kleinen Kärtchen, auf denen immer eine Rede geschrieben wurde. Mit der einen Hand hielt er die Karten, mit der anderen setzte er die Brille ab und klappte diese zusammen. Achtlos legte er sie neben sich auf den einen Sitz und begann die Rede zu überfliegen „ Sehr geehrte Professoren und lernbegierige Studenten. Ich freue mich mit ihnen hier sein zu dürfen um den neuen Technikflügel der Universität einweihen zu können, die selbstverständlich von Emsworthindustries gefördert und finanziert wurde...“ begann er dann schnell und stoisch runter zu lesen. Doch er laß nicht mal die Hälfte und steckte die Karten wieder in die Hosentasche „ Wenn ich das schon machen muss, kann ich doch auch genauso gut improvisieren..warum sollte ich mich an einen festen Text halten? Es würde nur gezwungen und irgendwie unpassend wirken, finden sie nicht? Bis her habe ich schließlich nur Presseverlautbarungen abgelesen und selbst die waren immer sehr seltsam geschrieben furchtbar engstirnig und verklemmt...übrigens sehr schönes Kleid, wer hat ihnen das Geschenkt?“ fragte er neben her, während er wieder versuchte sich heraus zu reden und sie abzulenken, denn er hatte wirklich keine Lust auf so etwas. All die Studenten und Professoren deren Hände er schütteln musste und dann noch nicht einmal Alkohol dabei.Es war die Hölle auf Erden.

[ geht vor & wartet am Auto | ist sprachlos von ihrem Anblick | geht dir rede durch, während sie auf dem Weg zur Universität sind]

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BeitragThema: Re: Es war einmal...   Mi Aug 15, 2012 8:00 am

Mit fließenden Bewegungen ging sie die Treppe hinunter, wandelte durch zwei Flure und fand sich in der großen Garage wieder.
Zu beiden Seiten Autos. Große, kleine, Cabrios, Rennwagen, teure und noch teurere. Aber vor allem: wunderschöne Wagen.
Tony hatte Geschmack. In wirklich allem was er tat und besaß.
Sein Haus war ein Traum, seine Kleidung, auch wenn er sie eher willkürlich auszuwählen schien, seine Freunde und seine Wagen.
Und Emma hatte die Ehre, für diesen Mann arbeiten zu dürfen. Ihn jeden Tag sehen zu dürfen und einige seiner Geheimnisse teilen zu dürfen.
Mr. Samuels hatte den Acura in der Mitte der Garage geparkt und das Auto schnurrte leise vor sich hin, als Emma ihm näher kam. Durch die dunkel getönten Scheiben konnte man fast nichts sehen, doch sie war sich sehr sicher, dass sie eine Bewegung gesehen hatte. Hatte Tony sich nach ihr umgedreht?
Sie fühlte sich großartig, wunderschön und unverletzlich. Ihr letzter Blick in den Spiegel hatte ihr neuen Mut gegeben. Neuen Mut für einen Plan, den sie verfolgen würde. Sie wollte Tony und sie würde ihn kriegen.
Sie hatte die Tür erreicht, öffnete sie leise und stieg elegant ein.
„Guten Tag, Mr. Samuels! Wie schön Sie hier zu sehen!“ Sie zwinkerte ihm im Spiegel zu und warf sich ihre blondroten Locken über die Schulter. Der frische Duft ihres Shampoos hing in der Luft.
„Tony, die Kärtchen sind in der Jackentasche, Sie brauchen wie immer nur abzulesen.“ Sie lächelte ihn an und sah aus dem Fenster.
Der Wagen setzte sich in Bewegung, das Schnurren wurde lauter.
Nach wenigen Sekunden konnte Emma es nicht mehr hören. Es wurde übertönt. Von Rockmusik. Von Tonys Musik.
Die Garage war nun verschwunden, jetzt waren Felsen zu ihrer Seite. Sie sah Tonys Spiegelbild in der Scheibe. Er las seine Kärtchen.
Die Stirn in Falten, der sich bewegende Mund.
„Versuchen Sie einfach nur, überzeugend zu klingen. Und lachen Sie, so viel sie können. Danach gibt es Häppchen, Champagner…“, sie war sich aber nicht sicher, ob er ihr überhaupt zuhörte.
Doch der Champagner würde seine Laune heben. Musik, Champagner, Technik und Frauen. Mehr brauchte er nicht. Und vielleicht würde die Erwähnung des belebenden Getränks Tonys Laune steigern.
Sie sah ihn immer noch nicht an. Stattdessen begann sie, an dem Saum ihres Kleides zu spielen. Es sollte beiläufig aussehen, wie unbeabsichtigt. Sie zupfte an Rüschen und glättete Falten- strich ihre Haare zurück, die ihr wieder über die Schulter hingen.
Sie hatte noch nie einen Mann getroffen, auf den das nicht betörend gewirkt hatte.
Dieses In-Sich-Versunken- Sein, das Unbewusste.
Die Landschaft draußen nahm sie nicht mehr wahr und sie dachte auch nicht an die Veranstaltung, die Tony wahrscheinlich im Moment beschäftigte.
Sie saß da und dachte an einen hoffentlich erfolgreichen Tag. Einen erfolgreichen Tag für sie.

[sitzt mit Tony im Auto | grübelt]
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BeitragThema: Re: Es war einmal...   Mi Aug 15, 2012 11:42 pm

Natürlich bemerkte er das sie ihm offenbar nicht zu hören wollte oder ihm nicht zu hören konnte. Daher seufzte er und ließ die Kärtchen außer acht. Zu erst hatte er sich zurück lehnen wollen, doch da erhaschte etwas anderes seine Aufmerksamkeit. Im rechten Seitenspiegel konnte er nur zu gut beobachten, wie Emma grade ihr Kleid zurecht zupfte und es glatt strich. Ein Anblick den er um nichts in der Welt verpassen wollte. Zwar verstand er, dass es auf der Feier später Champagner geben würde – doch seine Laune hob es nicht besonders. Natürlich trank er gerne Champagner aber eigentlich war er eher mehr der Whiskey Liebhaber als dieses prickelnde Zeug. Champagner trank er eigentlich nur, wenn er einen passenden Anlass dazu fand oder aber auf solchen vollkommen sinnlosen Veranstaltungen, wo es einfach nichts anderes gab um sich zu betrinken. Anders waren solche Momente kaum wirklich zu ertragen. Also ließ er seinen Kopf schließlich gegen die Kopflehne sinken und setzte in einer fließenden Handbewegung seine dunkle Sonnenbrille wieder auf. Zwar hatte er auch die Augen geschlossen aber so musste er die Brille nicht aufsetzten wenn er später aussteigen würde. „ Du fährst wie meine Oma Samuels...“ stellte er ein wenig missmutig fest. Das hier war ein Sportwagen, der wollte vernünftig gefahren werden. Wahrscheinlich würde er selbst einfach betrunken zurück fahren, bis her hatte er noch keinen Unfall gehabt und somit auch keinen Grund nicht betrunken Auto zu fahren. Vorausgesetzt er würde es überhaupt schaffen sich mit diesem Champagner zu betrinken. Erst als das ohne hin schon leise schnurren des Wagens leiser wurde richtete sich Tony wieder auf. Offenbar hatten sie die Universität erreicht und daher musste er jeden Moment aussteigen.
Kaum das er den Gedanken gefasst hatte, legte er auch sein dauergrinsen und sein Dauerlächeln auf. Denn nur wenige Augenblicke später öffnete Samuels seine Tür und daher stieg er aus. Sein Blick schweifte umher. Viel Presse, das war etwas das seine Laune etwas hob. So würde er die Rede, die er einfach improvisieren würde, noch mehr an die Öffentlichkeit kommen. Kurz drehte er sich um, umzusehen ob Emma ihm auch folgte bevor er sich dann quasi auf den Weg in die Höhle des Löwen machte. Immer wieder musste er Hände schütteln und ein paar Autogramme schreiben und er ließ sich sogar mit ein paar anderen Fotografieren. Erst als er die Universität betrat wurde es zumindest etwas ruhiger. Denn vor der Uni hatten lediglich die Schaulustigen gestanden, in der Uni selbst warteten die Professoren und die Studenten. Natürlich war er auch hier der Mittelpunkt der gesamten Aufmerksamkeit, aber so ganz fühlte er sich unter den vielen Studenten nicht wohl. Erst als eine der Kellnerinnen, die für heute offenbar engagiert waren ihm ein Glas Champagner reichte, wurde seine Aufmerksamkeit auf sie gelenkt. Nicht etwa auf den Alkohol den er grade in der Hand hielt. Mit seinen Blicken folgte er ihr bis ihn dann die Stimme des Dekans aus diesen anzüglichen Gedanken riss „ Mister Emsworth, wir freuen uns das sie hier sind..dann können wir ja gleich beginnen, wenn es ihnen recht ist?“ es war eigentlich eine rhetorische frage des älteren Mannes, doch Tony sah ihn an und sagte recht schlicht „ Nein..mir ist es ganz und gar nicht recht..wenn es nach mir gegangen wäre, wäre ich jetzt nicht mal hier „ zwar war seine Stimme leise und das war auch ganz bewusst so gewählt, denn schließlich sollte der Dekan nur diese Worte hören. Auch wenn Tony wusste, das Emma genau ahnte was er grade gesagt hatte. Trotzdem nahm er einen Schluck aus dem Glas und lächelte dann gezwungen. Während der Dekan an das Rednerpult ging, um Tony anzukündigen stellte sich Tony neben Emma und legte einen Arm um sie „ Sie wissen schon das sie mich hier grade aufs äußerste foltern nicht war Miss Featherstone ?“ fragte er sehr leise und sah sie dann schließlich durch die dunklen Gläser seiner Sonnenrille her an.

[sitzt im Auto | beobachtet Emma | genießt den Auflauf vor der Uni | redet | legt einen Arm um Emma]

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BeitragThema: Re: Es war einmal...   Do Aug 16, 2012 8:14 am

Bewegen konnte sie sich nicht. Sie war zu einer Statue geworden. In dem Moment, als Tonys raue Hand ihre zarte Haut berührt hatte.
Ein Schauer war ihr durch den Körper gelaufen und hatte ihren Verstand in Luft aufgelöst.
Gerade noch rechtzeitig bemerkte sie, dass Tony mit ihr sprach.
Sie drehte ihren Kopf zu ihm und schrak vor der plötzlichen Nähe zurück. Sie hatte ihn weiter weg eingeschätzt.
Aber dabei waren ihre Gesichter nur wenige Zentimeter voneinander getrennt. All der Rummel um sie herum war auf einmal verschwunden. Es kam ihr ganz still vor, als wäre niemand mehr hier, doch aus den Augenwinkeln sah sie das rege Treiben, Menschen, die sich ihren Weg zur Bühne bahnten und Bodyguards, die wichtigtuerisch am Rande des Podestes standen und mürrisch in die Menge stierten.
Sie spürte seinen Atem.
„Nun, ich bin mir dessen durchaus bewusst, Tony, aber Sie sind doch ein mutiger Mann! Sie werden diese Massen schon bändigen!“ sagte sie mit leiser, neckender Stimme. „Gehen Sie jetzt, ich warte hinter dem Podest auf Sie. Da ist es nicht so laut“
Und dann löste sie sich von ihm. Leicht fiel es ihr nicht. Sie musste allen Willen aufbringen.
Sie drehte sich, ehe sie um die Ecke ging, nicht mehr zu ihm um, sah ihn nicht noch einmal aufmunternd an. Er sollte nicht wissen, wie sehr sie diese Berührung genossen hatte.
Noch nicht.
Auch, wenn bei Tony alles anders war und Emma so oft über ihre Gefühle verwirrt war, so konnte sie es nicht lassen. Das Spiel. Das Zappelnlassen. Es machte ihr doch so viel Spaß. Wieso sollte sie es dann nicht tun? Es schadete ja niemandem.
„Mit seinem Essen spielt man nicht“ schoss es ihr durch den Kopf. Sie musste lachen. Was für ein passender Satz.
Als sie hinter dem Podest angekommen war, setzte sie sich auf die Kante der Bühne. Es war ruhiger hier aber nur, bis Tony auf die Bühne trat. Sie vermutete es jedenfalls. Rasender Applaus. Ein Lachen.
Die Lautsprecher und Verstärker dröhnten über den Jubel hinweg. Tonys Lachen schallte über den Platz.
Ihr Herz blieb stehen. Was für ein schöner Klang.
Sie schloss die Augen und genoss es.
Stellte sich vor, wie er vielleicht irgendwann neben ihr, auf seinem Balkon stehen würde, und ihr dieses Lachen in ihr Ohr lachen würde.
Doch dann wurde sie aus ihren Gedanken gerissen. Eine Befürchtung, eine Angst.
Was, wenn es nicht sie war, die zappeln ließ? Was, wenn sie es war, die zappeln gelassen wurde? Was, wenn Tony von seiner betörenden Wirkung auf sie wusste? Würde er es ausnutzen? So, wie sie ihre Wirkung auf ihn ausnutzte?
Sie schluckte. Das wäre fatal. Sie könnte ihm nicht vertrauen. Ihm, der doch der einzige in ihrem Leben war, dem sie vertrauen konnte. Hatte sie sich verletzlich gemacht, indem sie vertraute?
Und wie konnte sie sich Gewissheit darüber verschaffen?
Darüber, ob sie überhaupt an einen Abend mit Tony auf dem Balkon, an dem er ihr sein herzzerreißendes Lachen in ihr Ohr lachte, denken durfte, ohne sich auszuliefern.

[genießt Tonys Umarmung | geht hinters Podest | bekommt Angst]
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BeitragThema: Re: Es war einmal...   Do Aug 16, 2012 9:54 am

Zu erst sah er sie ein wenig sprachlos an, als sie ihren Kopf in seine Richtung drehte und er ihren Atem spüren konnte. Kurz war sein Blick auf ihre Lippen gehuscht, die sich offenbar bewegten und doch war er sich grade nicht ganz sicher was sie sagten. Es dauerte einen kurzen Augenblick bevor er ein wenig empört antwortete „ Ich brauche dafür keinen Mut..sondern eher ..Lust..einen Ansporn oder so etwas...“ doch schon war Emma von ihm weg gegangen und war hinter der Bühne verschwunden. Lediglich mit einem letzten Blick beehrte sie ihn und für einen kurzen Moment verzog Tony das Gesicht. Ihm passte die ganze Situation gar nicht. Weder das sie ihn einfach hier stehen ließ, noch das sie indirekt behauptet hatte, dass er Angst vor einer Rede hatte. Mit seinem Zähen knirschen war sein Blick dann zu dem Pult gewandert als er seinen Namen hörte. Sofort setzte er das so gekonnte und charmante lächeln auf und bahnte sich dann seinen Weg durch die Menschenmenge. Dabei wich Samuels nicht von seiner Seite, da er offenbar seinen Job als Bodyguard sehr ernst nahm. So erklomm er die Bühne, auf dem das Pult stand und schüttelte kurz die Hand des Dekans. Natürlich lachte er dabei, so wie es wie immer jeder von ihm erwartete – was Emma dabei durch den Kopf ging wusste er jedoch nicht.
Schließlich trat er dann das Pult und deutete mit der Hand noch einmal zu dem Dekan „ Danke sehr Dekan MacNair, für die freundlichen Worte. „ gemütlich schob er die eine Hand in die Hosentasche und spürte dort natürlich die Karten auf denen seine Rede war. Doch er machte keine Anstalten diese heraus zu holen. „ Ich bin froh, dass ich heute hier bin. Das ist natürlich das was sie alle hören wollen. Also Studenten der Universität ich hoffe doch, dass ihr die Technik in eurem neuen Flügel deutlich besser behandelt als ich es in eurem Alter getan habe. Wie oft mir meine Erfindungen um die Ohren geflogen sind, kann ich kaum noch aufzählen. „ sagte er mit einem leisen lachen und nahm mit der freien Hand die Sonnenbrille ab und hängte sie an sein Hemd. Erst dann legte er die Hand wieder auf das Rednerpult und fuhr fort. „ Wie sicher alle von euch wissen, hat meine Firma diesen Flügel finanziert und daher darf man davon ausgehen, dass die Technik die Ihr dort vorfindet von höchster Qualität ist und sich ebenso auf dem neusten Stand befindet. Die Technik ist unsere Zukunft und wir sollten lernen sie zu verstehen. Vielleicht befindet sich unter euch ja auch welche, die später in meiner Firma eine Chance bekommen sich zu beweisen. Euch sind keine Grenzen gegeben in dem Bereich der Technik, wenn ihr sie zu verstehen wisst und das Nötige können besitzt um sie umzusetzen. Ich würde jetzt zum Abschluss ja noch sagen lernt fleißig oder so etwas, aber das habe ich auch nie getan. Ich fand die Studentinnen immer schon interessanter als das Studieren selbst und das hat sich bis heute auch nicht geändert..“ stellte er mit einem lachen fest und fuhr sich dann einmal über den Bart bevor er sich dann schließlich halb umdrehte. „ Also bleibt mir nichts anderes mehr zu sagen als, dass ich den Flügel für eröffnet erkläre. Also lasst die Feier steigen..“.
Während der Applaus nicht abnahm trat er von dem Rednerpult zurück. Legte eine Hand kurz an den Brustkorb und verbeugte sich ein paar mal. Bevor ihn seine Schritte mit dem anlaufenden Klang der Musik schließlich nach hinten führen. Dabei leerte er sein Glas Champagner auf Ex und sah zu Emma „ So etwas tue ich nie wieder „ sagte er keinesfalls sonderlich erfreut. Schließlich hatte sie ihn vorhin dort etwas stehen lassen und wenn Tony wollte konnte er sehr nachtragend sein. Dennoch reichte er ihr eine Hand um ihr beim aufstehen zu helfen, während Samuels wieder seine Aufgabe machte und die Presse versuchte von Tony fern zu halten. Als die ersten Lichtblitze von den Kameras ihn wieder blendeten, griff er mit der freien Hand zu seiner Sonnenbrille und setzte diese wieder auf. So war es wesentlich angenehmer und so hauchte er Emma leise ins Ohr, kaum das sie aufgestanden war und sie wieder so dicht bei ihm stand „ Wie lange sind wir jetzt gezwungen hier zu bleiben?“. Wieder war er ihr sehr nahe, konnte ihren Atem spüren der ihm einen leichten Schauer durch den Körper jagte. Doch das ließ er sich nicht anmerken, auch nicht das er ihren Geruch grade doch sehr wahrnahm und diesen insgeheim genoss. er wirkte so genervt wie immer, wenn er auf solchen 'unwichtigen' Veranstaltungen war.

[schaut Emma etwas perplex hinter her | hält seine rede | will ihr aufhelfen und ist ihr wieder nahe]

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BeitragThema: Re: Es war einmal...   Fr Aug 17, 2012 8:02 am

Applaus.
So laut, dass er ihr in den Ohren schmerzte und sie ein leises Klingeln hörte.
Aber sie konnte nicht aufstehen und weggehen. Ihre Gliedmaßen wollten sich nicht bewegen, sondern einfach nur sitzen und entspannen, sich ausruhen.
Sie fühlte sich kraftlos und erschöpft. Angreifbar. Auch diese Gefühle kannte sie nicht. Nicht mehr.
Sie hatte sie mal gekannt, glaubte sie. In einer anderen Zeit. Weit weg, lang zurück.
Da waren Schritte.
Sie hob den Kopf und schaute in die Richtung, aus der sie gekommen war. Die Schritte wurden lauter, und sie hörte rufe und Pfiffe.
Sie sah Mr. Samuels und genau hinter ihm tauchte Tony auf, mit dem gequälten Gesicht, das sie nur zu gut kannte.
Sie kamen näher, und als Tony vor ihr stand reichte er ihr die Hand, um ihr aufzuhelfen.
„Ein wahrer Gentleman“ schoss es ihr durch den Kopf. Sie sah, wie sich die Muskeln an seinem Arm unter dem Hemd und dem Jackett verformten.
Auf einmal stand sie wieder so dicht bei ihm. Sie spürte die Wärme, die von ihm ausging und roch seinen Duft. Sie genoss es. Jeden Atemzug.
Aus dem Augenwinkel sah sie, wie er seine Sonnenbrille aufsetzte. Vor ihr sammelten sich Journalisten, die nicht aufgaben, in ihrem Kampf, ein Bild von einem der begehrtesten Männer auf Erden zu erhaschen.
Von dem Mann, neben dem sie stand. Sie fühlte sich nicht mehr ganz so schwach, wie noch vor ein paar Minuten. Sie hatte das Gefühl, geborgen zu sein und sicher.
Ihre Zweifel waren vergessen. Nicht, dass sie beschloss, ihm doch voll und ganz zu vertrauen. Sie konnte nur einfach keinen klaren Gedanken mehr fassen, als sie wieder so dicht an ihm stand und er ihr ins Ohr hauchte. Sein Atem kitzelte an ihrem Ohr und schmiegte sich an ihre Haut.
Wieder biss sie sich auf die Lippe und atmete tief ein.
„Wir müssen schon noch ein wenig bleiben, Tony, das wissen Sie. Denken Sie nur an all die Reporter, die mit Ihnen reden möchten!“ flüsterte sie und schaute ihn an. Sie versuchte, seine dunklen, schokoladenbraunen Augen hinter der Sonnenbrille auszumachen, aber sie sah nur ihr Spiegelbild.
Sie sah hinreißend aus, wunderschön. Sie erlaubte sich ein kleines Lächeln, unbewusst huschte ihr Blick zu seinen Lippen.
Wieder so nah beieinander.
Sie bräuchte doch bloß ihren Kopf ein wenig nach vorn zu recken, ihre Hand in seinen Haaren vergraben, ihn an sich zu ziehen und sie war sich sicher; er wäre ihr sofort verfallen.
Es kribbelte in ihren Fingerspitzen und sie wusste, dass sie sich beherrschen musste.
Männer waren gefährlich. Aber noch gefährlicher war die Leidenschaft. Sie machte trunken und dumm. Naiv.
Das durfte ihr nicht passieren. Zu mindestens nicht hier.
Hier war sie auf der Bühne, sie musste noch perfekter sein als sonst.
Emma schlang ihren Arm um Tonys, wandte sich den Fotografen zu und strahlte in die Menge.
Je mehr Sie lachen, desto schneller sind wir wieder zu Hause, denken Sie dran“ sagte sie so leise, dass nur Tony es hören konnte.
Dann bahnte sie ihnen den Weg durch die Menschen, mit ihrem strahlenden, gewinnenden und einnehmenden Lachen.
Sie spürte die Blicke auf sich ruhen und fühlte sich gut. Hier war sie in ihrem Element.

[wartet auf tony | plötzliche nähe | sie fühlt sich wohl]
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BeitragThema: Re: Es war einmal...   Fr Aug 17, 2012 10:07 am

Tony beobachtete sie hinter seiner Brille und war froh, dass Emma nicht sehen konnte wie er zu ihren Lippen hinunter sah als sie zu sprechen begann. Wie ihre schönen Lippen die Worte formten, die förmlich in der Menge unter zu gehen schienen. Am liebsten hätte er sie ignoriert, diese Worte die ihm klar machten das sie noch länger hier bleiben mussten. Nun vielleicht würde die eine oder andere Kellnerin ja einem kleinen Flirt nicht abgeneigt sein. Denn hier konnte er nicht mit Emma flirten, genauso wenig wie zu Hause. Es würde ihr Verhältnis nur noch komplizierter machen. Hatte er grade ihre Geschäftsbeziehung als Verhältnis beschrieben? Kurz blinzelte er hinter der dunklen Brille und seufzte dann lautlos. Dennoch drehte er sich zu der Presse um, als Emma sich bei ihm einhakte und mit einem wieder aufgesetzten lächeln nahm er die Brille wieder ab und hängte sie wieder an sein Hemd. Dennoch kam er nicht drum herum leise bei ihren Worten zu lachen. „ Wie charmant sie doch lügen können ohne rot zu werden Miss Featherstone aber ein lächeln bringt mich hier kaum schnell wieder weg. Höchstens mein Auto...“ sagte er ebenso leise zu ihr und tat so als würde er sich köstlichst amüsieren. Also ging er neben Emma durch die Pressemasse und lächelte dort mal charmant, dann wieder zu der anderen Seite hin. Natürlich kamen auch sofort Reporter um ihm ein paar fragen zu stellen und auch die beantwortete er eben auf seine eigene Weise. Erst ein Fotograf brachte Tony kurz dazu die Stirn zu runzeln. „ Wie wärs mit einem Bild wo sie ihre Assistentin küssen?“ rief er doch recht deutlich. Wahrscheinlich war es besser für den Fotografen das Tony ihn in der Menschenmasse nicht unbedingt heraus sehen konnte, wahrscheinlich hätte er sonst einen sarkastischen Kommentar abbekommen. Also sah er dann zu der Frau an seiner Seite und musterte sie einen kurzen Augenblick lang. Er war schon bei wesentlich schlimmeren Photographiert worden, warum bereitete ihm diese Kuss Aufforderung hier so Kopfzerbrechen. Trotzdem wandte er sich Emma zu und trat wieder so dicht an sie heran und legte eine Hand an ihr Kinn. Ein leichtes grinsen huschte dennoch über seine Lippen „ Und was glauben sie wie schnell wir hier weg kommen, wenn ich sie wirklich küsse?“ fragte er sehr leise, damit auch ja nur sie es hören würde. Doch sein grinsen verschwand und stattdessen sah er ihr einen Augenblick lang mit seinen dunkelbraunen Augen in ihre hellen Augen. Er konnte die morgige Schlagzeile förmlich vor seinen Augen sehen Zögerte Tony Emsworth nur seine Assistentin zu küssen, weil er sie nicht attraktiv fand? Oder hat unser Playboy doch so etwas wie Gefühle? . Doch den Gedanken schob er erst einmal bei Seite. Stattdessen trat er so dicht an Emma heran das eigentlich kaum noch Luft zwischen ihren Körpern war. Sachte legte er eine Hand an ihr Kinn und hob dann ihren Kopf so sachte an, auch wenn er ihr die größte streckte eigentlich entgegen kam, als er sich zu ihr hinunter beugte. Als seine Lippen die ihren Berührten war es ein unglaubliches Gefühl, dass er jedoch schnell wieder unterdrücken musste. Schließlich war das hier ein Kuss für die Presse gewesen und nicht um seine eigenen Gefühle zu ergründen. Dennoch fiel es ihm ungewöhnlich schwer sich wieder von ihren Lippen zu lösen. „ Wenn ich leide, sollten sie genauso leiden...“ ob er das nun sagte, weil er davon ausging das der Kuss sie angeekelt hatte oder weil er glaubte das sie ein Auge auf ihren Boss geworfen hatte – stand förmlich offen.

[lässt sich mit Emma knipsen | Küsst sie für das Bild | versucht unbehelligt zu wirken]

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BeitragThema: Re: Es war einmal...   Fr Aug 17, 2012 10:51 pm

„Wie könnte ich sie je anlügen, Tony? Ihr Lächeln ist alles, was die Menschheit braucht, um glücklich zu sein!“ sagte sie ohne ihn anzuschauen. Ihr Blick war auf all die Kameras gerichtet. Sie winkte und strahlte mit Tony um die Wette.
Doch nur wenige Augenblicke später fiel ihr das Lächeln nicht mehr so leicht.
Es war ein Fotograf gewesen, der es ihr für einen kurzen Moment aus dem Gesicht wischte. Sie verlor ihre Selbstbeherrschung.
Hatte er küssen gesagt? Sollte Tony sie hier, vor allen küssen?
Es wäre ihr erster Kuss, das erste Mal, dass Tony und sie eine Grenze durchbrachen. Das sollte etwas Besonderes sein, nicht hier und nicht jetzt.
Das hier war nichts Vertrauliches, es war gestellt. Sie konnte keine Gefühle in den Kuss legen, was würde die Presse sonst sagen? Sie musste sich konzentrieren, aber wie sollte das gehen, wenn sie doch in Tonys Armen dahinschmolz?
Sie wollte diesen Moment doch genießen, nur mit Tony sein, sich ihm hingeben.
Aber das konnte sie nicht hier. Sie wäre verloren, mit dem Augenblick, in dem ihre Lippen aufeinander treffen würden.
Doch schon hatte Tony sie wieder umgedreht, und wieder standen sie einander gegenüber.
Noch näher als zuvor. Ihre Körper schmiegten sich an einander.
Ihr Kopf war leer.
Sie spürte Tonys Blick auf sich ruhen. Nachdenklich. Ob er das gleiche dachte, wie sie?
Was dieser Kuss bedeutete? Der Fotograf würde büßen müssen, wenn sie ihn fand. Er hatte ihr diesen kostbaren Moment gestohlen, ihn wertlos und billig gemacht.
Sie erwiderte seinen Blick und fiel tief hinab, in seine warmen Augen.
Dann war Tonys Hand an ihrem Kinn, zog es leicht zu sich heran, sein Atmen liebkoste ihr Gesicht.
Seine Lippen fanden ihre und sie war nur noch Gefühl. Da war kein Verstand mehr, keine Vernunft, da war nur noch Tony, seine Hand an ihrem Kinn, seine Lippen auf ihren. Ihr Herz schlug wild und sie spürte, wie ihr das Blut durch den Körper schoss.
Viel zu schnell löste er sich von ihr.
Ihre Knie zitterten und ihr Atem ging schneller, als normal.
„Beherrsch dich, Emma!“, fauchte sie sich selbst an.
Sie sah ihn noch einmal an, versuchte, zu begreifen, was gerade geschehen war.
Tony sagte etwas, sie verstand etwas mit ‚leiden‘.
Hatte er gesagt, dass sie leiden musste, wenn er litt?
„…in guten wie in schlechten Zeiten“, schoss es ihr durch den Kopf. Sie vertrieb den Gedanken.
Wieso litt sie? Weil er sie geküsst hatte? Wenn das Leiden bedeutete, dann nahm sie es in Kauf.
Würde es bedeuten, dass sie eine erbärmliche Masochistin wäre, wenn sie nach mehr seiner Küsse lechzen würde? Auch das spielte keine Rolle.
Sie schaute in die Menge, um den Fotografen unter den hunderten auszumachen, doch die hellen Blitzlichter blendeten sie und machten es ihr unmöglich, etwas zu erkennen.
Samuels stand schräg vor ihr und starrte sie mit offenem Mund an. Auch das machte es nicht besser.
Es führte ihr nur vor Augen, was dieser Kuss, dieser wundervolle Kuss verändert hatte.
Mochte er nun gestellt sein, oder nicht.
Die Beziehung zwischen Tony und ihr, wäre eine normale Chef-Angestellten-Beziehung noch möglich? Was sagte die Presse?
Und da war nur noch ein Chaos in ihr. Viele Gedankenfetzen, die sie nicht zu ordnen konnte.
Doch darüber müsste sie später nachdenken.
MacNair war zu ihnen geeilt und verkündete, dass das Buffet eröffnet war.
Emmas Rettung. Sie zog Tony hinter sich her, dem Dekan hinterher.
Die Journalisten verfolgten sie erbarmungslos.
Den Rummel, den sie sonst so liebte, verdammte sie nun. Wieso konnten sie nicht verschwinden und Tony und sie allein lassen?
Das war ihr einziger Wunsch. Nicht mehr und nicht weniger.

[tony küsst emma | sie verliert sich im kuss | macht sich gedanken über die beziehung zwischen tony und ihr]
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BeitragThema: Re: Es war einmal...   Sa Aug 18, 2012 2:02 am

Bevor er auch nur weite rein Wort mit den Reportern wechseln konnte spürte er wie Emma ihn auf einmal mit sich zog. Die Frau wusste wirklich nicht was sie wollte. Erst sollte er sich der Presse präsentieren und dann machte sie so etwas. So drehte er sich um, während sie ihn weiter mit sich zog und er schließlich das Buffet erkannte. Kurz warf er einen Blick zu Emma und musterte sie einen Augenblick lang. Was sie etwa sauer wegen des Kusses? Nun er konnte nicht leugnen das ihm dieser sehr zu gesagt hatte – doch er konnte es, schließlich ließ er sich auch jetzt keinerlei Gefühle anmerken. So ließ er seinen Blick über das Buffet wandern doch es schaffte es nicht wirklich lange seine Aufmerksamkeit zu beanspruchen. Sein Blick wanderte wieder um her, während die Bodyguards die Pressemasse wieder nach draußen verbannten, damit sie vor dem Universitätsgelände warten konnten. „Sie können sich nie einig werden was sie möchten, oder?“ flüsterte er Emma zu. „ Ich habe der Presse genau das gegeben was sie wollte, genauso wie sie es wollten und jetzt scheinen sie doch allen ernstes eingeschnappt zu sein..“ murmelte er etwas und verschränkte die Arme vor dem Brustkorb um Emma eingehend zu mustern. „ Ihr Frauen seit so kompliziert. Komplizierter als es jede Technik je sein wird...“ sagte er und schüttelte dann ein wenig den Kopf. Nun lockerte er die Arme wieder und sah sich weiter in der Masse an Menschen um, bis sein Blick auf eine Gruppe von Studentinnen fiel, die ungefähr 20 sein mussten. „ Entschuldigen Sie mich, ich werde mich jetzt amüsieren gehen. „ sagte er schließlich und nahm sich noch ein Champagnerglas. Er genoss die Aufregung die in die jungen Dinger fuhr, als er sich zu ihnen gesellte und wieder sein charmantes lächeln spielen ließ. Eine ganze weile unterhielt er sich mit ihnen, zumindest solange wie sein neues Champagnerglas gefüllt war. Erst dann nahm er eine der Studentinnen mit auf die Tanzfläche. Ihr ebenholzfarbenes Haar reichte ihr bis zur Mitte des Rückens hinunter, das dunkelblaue Kleid betonte die Figur der jungen Frau und ihre dunkelgrünen Augen schienen den Multimillionär bereits jetzt schon auszuziehen. Tony Emsworth war sich natürlich dieser Blicke bewusst und genoss sie insgeheim. Tat jedoch so als würde er sie nicht bemerken und begann mit der Schönheit zu tanzen. Dennoch sah er aus dem Augenwinkel immer wieder zu Emma, denn aus seiner Sicht würde nie jemand an die Schönheit seiner Assistentin heran reichen. Doch das musste ja keiner wissen. Normalerweise suchte er sich Frauen aus, die eine gewisse Ähnlichkeit mit ihr hatten, sie jedoch niemals im aussehen übertreffen konnten. Hier wollte er es einfach mit dem kompletten Gegenteil vom Aussehen her probieren. Vielleicht würde es ihm helfen auf andere Gedanken zu kommen. Denn noch immer Spukte der Kuss in seinen Gedanken herum. Das Verlangen ihr einfach noch mehr Küsse zu stehlen und dennoch durfte er dem nicht nachgeben – sie war die einzige die er hatte und wenn es denn doch einmal mit ihnen zu ende gehen würde, würde er sie komplett verlieren. Nicht nur als die Frau die er liebte, sondern auch als sehr gute Assistentin und beides wollte er auf keinen Fall riskieren. Zwar riskierte er ansonsten immer recht viel aber nicht was das Zwischenmenschliche betraf. Tony Emsworth spielte oft genug mit seinem Leben, aber nie mit seinen eigentlichen Gefühlen zu Emma – nein diese versuchte er einfach zu verdrängen.

[wird von Emma mit geschliffen | mustert sie | geht zu Studentinnen | Tanzt | beobachtet Emma & macht sich Gedanken ]

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BeitragThema: Re: Es war einmal...   Sa Aug 18, 2012 6:10 am

„Ich bin nicht eingeschnappt!“ hatte sie laut gesagt, damit Tony sie noch hörte. Er hatte sich schon umgedreht und hatte sie alleine gelassen.
Er ging sich amüsieren. Junge, schöne, unschuldige Frauen zu willenlosen Kreaturen machen, ihnen den Verstand rauben und ihnen Hoffnungen machen. Alkohol in sich schütten und tanzen.
Was konnte man an so einem Menschen finden? Emma wusste die Antwort nicht.
Sie benutze diese Sätze immer und immer wieder, ließ sie sich durch den Kopf gehen, um sich klar zu machen, dass eine Beziehung mit Tony, etwas Ernstes keine Zukunft hatte.
Zu ihrer rechten Seite erstreckte sich das Buffet.
Sie nahm sich einen Teller und tat sich allerlei Köstlichkeiten auf. Dann setzte sie sich auf einen Stein, in der Nähe der Tanzfläche und sah ganz bewusst nicht hin, wie Tony mit einer dunklen Ausgeburt der Schönheit tanzte.
Sie aß langsam, und fragte sich, wieso sie sich so viel aufgetan hatte. Sie hatte keinen Hunger, eigentlich war ihr schlecht. Sie fühlte sich nicht wohl hier und wollte nach Hause, in ihr Zimmer. Sich einschließen, sich in den Sessel am Fenster kuscheln und in eins ihrer Bücher eintauchen. Die Welt um sich herum vergessen.
Die Sonne, die ihr ins Gesicht geschienen hatte war mit einem Mal weg.
Sie sah auf. Vor ihr stand ein großer Mann, hellblonde Haare, braune Augen und auf seine Weise gutaussehend. Sie hob eine Augenbraue und sah ihn fragend an.
Emma war sich sicher, ihn noch nie gesehen zu haben.
„Sie sind so eine ausgesprochen schöne Frau, wieso sitzen Sie denn hier so alleine rum?“ fragte er gespielt besorgt und setzte sich auf den Stein neben ihr. Er hatte eine melodische Stimme und die Worte klangen wie gesungen, harmonisch und angenehm. Dennoch die Art, wie er mit ihr sprach ärgerte sie. Als wäre sie ein ungezogenes Kind.
So redete niemand mit ihr. Dieses Gehabe würde sie ihm austreiben.
Sie verglich ihn sofort mit Tony- und er erschien ihr nicht mehr attraktiv oder frech, sondern langweilig und normal.
Eine besondere, schöne Frau wie sie hatte besondere und schöne Männer verdient.
Sie blickte ihn trotzdem an und lächelte. Sie hörte, wie er scharf die Luft einsog und sie merkte, dass ihr wunderbares Lächeln ihn sprachlos machte. Sofort ging es ihr besser.
Sie senkte ihren Blick wieder auf ihren Teller, griff nach einer Erdbeere und biss genüsslich ab. Aus dem Augenwinkel sah sie, dass die Hände des Mannes sich verkrampften.
Dann fuhr sie sich mit der Zunge über ihre Lippen und seufzte wohlig.
Mit der Hand schob sie sich ihre Haare über die Schulter und schickte eine sanfte Duftwolke ihres Shampoos in seine Richtung.
Bei allen Bewegungen achtete sie darauf, nicht billig zu wirken, sondern elegant, wie eine Diva.
„Nun, ich sitze alleine hier, weil ich eigentlich keine Gesellschaft wünsche“ Wieder ein schelmisches Grinsen, ein Zwinkern, ein hinreißender Augenaufschlag. „Helfen Sie mir auf?“ fragte sie unschuldig.
Hastig stand der junge Mann auf und reichte ihr die Hand. Als Emma sie ergriff, war sie schwitzig und zittrig. Erst als sie neben ihm stand, bemerkte sie, dass er um einiges größer war.
Danke!“, hauchte sie und gab ihm einen leichten Kuss auf die Wange. Dann war sie weg.
Steuerte das Buffet an und blieb in einer Ecke stehen.
Hier würde sie auf Tony warten. Sie betete, dass er keine der Studentinnen mit nach Hause nahm. Sie würde kaum professionell handeln können.
Weit entfernt stand der arme Student, wie angewurzelt und hatte sich eine Hand auf seine Wange gelegt.
Ein Lachen huschte über ihr Gesicht.
Immerhin hatte sie eine ihrer größten Waffen nicht verloren.

[setzt sich mit essen auf einen stein | wird von einem mann gespreochen | spielt ihn durch kokettieren aus | wartet auf tony]
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BeitragThema: Re: Es war einmal...   Sa Aug 18, 2012 7:48 am

Kurz hatte er der dunkelhaarigen charmant zu gelächelt auch wenn er ihren Worten nicht gelauscht hatte. Sie irrte sich eh nur. Sie verstand nichts von der Technik und tat grade so als wäre sie bereits auf seinem Niveau - mit dem Unterschied das bis her niemand sein Niveau erreicht hatte! Daher verengten sich die Augen zu schlitzen, als er sah wie ein dunkelblonder, junger Mann auf Emma zu ging und mit ihr zu sprechen schien. Schon anhand seines Verhaltens musste Tony leise und kurz, aber verächtlich lachen. So ein Anfänger! So bemerkte doch jeder was er von Emma wollte und irgendwie staute sich grade ein sehr seltsames Gefühl in seiner Magengegend an, dem er nur zu gerne Luft machen wollte. Natürlich bemerkte er wie Emma mit dem jungen Mann spielte und es sichtlich genoss, wie er sie anstarrte und bereits bei dem bloßen Anblick der jungen Frau wahrscheinlich deutlich weiter war, als er ansonsten mit ihr zusammen kommen würde. Tony wusste das sie sich nicht auf ihn einlassen würde oder hoffte er es einfach nur? Nein der Gedankengang war egal, als er sah wie der Fremde ihr auf half und sie ihm zum Dank einen Kuss auf die Wange hauchte. Nur noch mehr schienen sich, die sonst so freundlich aber sarkastisch wirkenen Augen, zu schlitzen zu verengen aus denen nichts weiter als die pure Ablehnung und verachtung heraus zu sehen war. Zwar hatte er vorgehabt die junge Studentin mit sich zu nehmen, doch diese Tatsache war belanglos geworden, genauso belanglos wie die Versuche sich weiter mit Tony zu unterhalten. Wie gut das der Waffenexperte ein geübter Tänzer war, sonst wäre er der Frau wahrscheinlich noch auf die Füße getrampelt. „ Entschuldige mich „ sagte er dann schließlich und gab ihr einen Abschiedskuss auf die Wange. Nur um sie dann schließlich mitten auf der Tanzfläche stehen zu lassen und zu dem fremden, jungen Mann zu gehen. Mit absichtlich schlug er ihm etwas kraftvoller gegen den Rücken, sodass er ihn aus seiner Starre riss. „ Beeindruckend nicht war...“ sagte er als wollte er eine gemächliche Plauderei abhalten. Doch dem war nicht so. Tony würde dem Jüngeren klare Grenzen aufzeigen und dazu gehörte einfach die Grenze, dass er sich nicht an seine Assistentin heran machte. Den letzten hatte er krankenhausreif geschlagen, doch das würde er hier nicht brauchen. Hier würden gezielte Sticheleien, Sarkasmus und Drohungen vollkommen ausreichen. Als wäre es ein ganz gewöhnlicher Plausch unter bekannten öffnete er den Knopf seines Jacketts dabei. Doch jeder der Tony kannte wusste das dies ein eindeutiges Zeichen dafür war, dass er grade so gar nicht auf einen netten Plausch aufgelegt war. Nein er würde diesem Möchtegern Playboy zeigen wo seine Grenzen waren und würde ihn bis ins kleinste Detail zeigen, dass man sich an sein Eigentum heran machte.

Mr. Emsworth...ja das ist sie...“ sagte er sehr leise fast schon ein wenig verlegen. „ Ich habe mir Ihre Arbeit durchgelesen zu der Theorie der Reaktionsfreudigkeit von Palladium mit anderen Metallen uns Substanzen...“ begann er doch Tony lächelte charmant „ Eine sehr komplizierte Arbeit. Sagen sie bloß sie haben doch Tatsächlich alles verstanden? Denn nicht einmal meinen Partnern ist das gelungen oder einem der so renommierten Professoren...“ sagte er mit einem offenbar freundlichen lächeln, doch seine Worte waren wie kleine Dolche die sich nach und nach in den Körper des anderen zu bohren schienen. „ Darf ich Ihnen ein paar Ratschläge geben? So von Playboy zu Möchtegern Playboy?..Sehr schön...“ redete Tony weiter und legte eine Hand an die Schulter der Jüngeren. „ Erstens sollten sie Frauen nie wissen lassen, dass sie Interesse an ihnen haben. Es ist viel interessanter wenn sie darum kämpfen müssen um sie zu bekommen. Zweitens sollten sie sich nie so verhalten wie grade eben. Lassen sie eine Frau nie sehen wie begehrenswert sie doch ist und wie wunderschön sie aussieht wenn sie ihr Haar zurück streicht. Außerdem sollten sie ihre Körperteile etwas mehr kontrollieren können und nicht gleich einen Ständer bekommen, wenn sie nur in eine Erdbeere beißt und sich über die Lippen leckt...“. Langsam wurde dem Blonden neben Tony klar, dass er offenbar alles gesehen hatte und mit jedem Wort der Multimillionärs schien er in sich zusammen zu schrumpfen. Und das obwohl Tony und er in etwa gleichgroß waren. Leicht verzog der andere schmerzverzerrt das Gesicht und sah zu Tony auf. Erst jetzt sah er ihn mit diesem Blick an, der offenbar alles zu vernichten schien „ Aber vor allem, mein Freund..sollten sie niemals...niemals meine Assistentin anfassen oder begehren. Als guter Playboy muss man wissen wo seine Grenzen sind und genau hier sind ihre zu ende. Eben haben sie diese bereits übertreten und sie können froh sein, dass ich noch nicht betrunken genug bin um sie Krankenhausreif zu Prügeln und sie zurück zu ihrer Mami zu schicken, damit sie sich bei ihr ausweinen was für ein gemeiner Junge ich doch war. Haben sie mich verstanden?“ . Noch während der andere nickte drückte er noch etwas mehr die Nerven an dessen Schulter zusammen, bevor er mit einem letzten charmanten lächeln schließlich zum Buffet ging.

Dort hatte sich die Mine des Waffenexperten bereits wieder aufgehellt und es schien als wäre nichts los gewesen. Genauso sah er Emma auch an als er schließlich ihr ein charmantes Lächeln schenkte „ Wollen wir gehen? Ich habe genug von diesem aufgesetzten Lächeln in meinem Gesicht. Ich würde es mir gerne zu Hause abschrauben „ sagte er mit einem Augenzwinkern und bot ihr einen Arm an,damit sie sich einhaken konnte. Ob sie das eben mit dem dunkelblonden gesehen hatte war ihm völlig egal. Er hatte seinem Ärger Luft machen müssen sonst wäre er wahrscheinlich irgendwann anders explodiert.

[Beobachtet Emma und den Kerl | lässt die Studentin stehen | geht zu dem Fremden | weist ihn in seine Schranken | geht zu Emma und tut so als wäre alles normal]

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BeitragThema: Re: Es war einmal...   Sa Aug 18, 2012 9:13 am

Er hatte die Dunkelhaarige stehen gelassen, einfach so.
Dann war er aus ihrem Sichtfeld verschwunden.
Vielleicht hatte er eine noch Schönere gesehen. Er ging in die Richtung des Steins, auf dem Emma gesessen hatte.
Mehr konnte sie nicht sehen.
Aber sie wollte nicht nachschauen, aus Angst Tony würde sie für eifersüchtig halten.
Sie stand also in ihrer Ecke und schloss die Augen, ließ den Lärm auf sich einprasseln und das Gespräch mit dem fremden Mann Revue passieren.
Sie war von ihrer eigenen Kaltblütigkeit beeindruckt.
Es musste ein schöner Abgang gewesen sein und sie hätte sich gern noch einmal umgedreht, nur um das Gesicht des Jungen sehen zu können, aber dann hätte sie es ruiniert.
Sie begnügte sich jetzt einfach mit der Vorstellung, wie er wohl geguckt haben musste.
Sie öffnete die Augen gerade noch rechtzeitig um zu sehen, wie Tony geradewegs auf sie zusteuerte.
Seine Augen war sie gerichtet und ein seltsam starres und grimmiges Lächeln lag auf seinem Gesicht. Doch mit jedem Schritt zu ihr, hellte es sich auf.
Auch sie konnte nicht anders, sie spürte, wie ihr Mund sich wieder zu einem Lächeln verzog.
Sie war glücklich, dass er die Dunkelhaarige stehen gelassen hatte, auch wenn sie nicht wusste wofür.
Sie griff dankbar nach seinem Arm und sagte gespielt nörgelnd: „Sie würde ja eh keine Ruhe geben, habe ich Recht?“
Gemeinsam, Seite an Seite schritte sie über Kieselsteine den gewundenen Weg zurück zum Wagen.
Mr. Samuels trottete hinter ihnen her, wie ein Hund seinem Herrchen.
Ab und zu knickte sie in ihrem feinen High-Heels um, aber sie ließ sich nichts anmerken.
Sie war eine starke Frau, der ein paar Kieselsteine im Weg nichts ausmachten.
Einer Sache war sie allerdings dennoch nicht gewachsen. Der Neugierde. Sie nagte an ihr und fraß sich in ihren Verstand. Bildete Horror-Szenarien. Wenn Tony eine noch schönere Frau gesehen hatte- was hatte er dann mit ihr gemacht, in den fünf Minuten?
Nein, das ging sie nichts an. Sie war die Assistentin. Nicht mehr.
Aber doch… es ließ sie nicht in Ruh.
Sie holte tief Luft, hatte sich sogar schon einen lockeren Anfang zurechtgelegt. Doch sie konnte es nicht.
Wenn er sie wirklich verführt hätte- Emma konnte den Gedanken nicht ertragen.
Doch er ließ sich nicht beiseiteschieben.
Nichts ist so quälend und gefährlich wie ein Gedanke.
Wie aus einem Funken ein ganzes Feuer werden kann, so kann aus einem beunruhigen Gedanken Panik entstehen.
Ein einziges kleines Wort kann Menschen verändern, sie in den Wahnsinn treiben. Oder in den Tod.
Sie erschrak selbst vor ihrem Gedankengang.
Wie oft hatte Tony schon Frauen verführt? Frauen, die, wie sie mit Genugtuung feststellte, ihr ähnelten. Es hatte ihr nie etwas ausgemacht.
Sie hatte sie am nächsten Morgen zur Tür gebracht und ihnen erklärt, dass ihre Sachen bereits zu Hause auf sie warteten.
Genau das hatte sie doch heute Morgen auch gemacht.
Und nur wegen diesem Kuss, dieser Intimität, dieser Intensität hatte sich so viel geändert.
Sie waren beim Auto angelangt, stiegen ein und Mr. Samuels fuhr los.
das Schnurren beruhigte sie.
Sie lehnte sich an und ließ den Kopf zur rechten Seite fallen, so, dass sie Tony ansehen konnte.
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BeitragThema: Re: Es war einmal...   Sa Aug 18, 2012 10:14 am

Tony war erleichtert und froh als sie sich bei ihm einhakte und einfach mit ihr ging. Dennoch sah er sie einen Augenblick von der Seite her an. Ihm fiel auf das sie immer wieder umknickte und eigentlich hätte er sie auch ohne zu zögern auf den arm genommen um sie über die Kiesel zu tragen, doch das würde sie verweigern. Daher blieb ihm nichts anderes übrig als neben ihr her zu gehen. Schließlich ließ er sich noch ein paar mal Knipsen, während er zu erst Emma einsteigen ließ. Erst dann setzte er sich ihr gegenüber hin und musterte die junge Frau einen Augenblick lang. Auch ihn beruhigte das leise schnurren des Wagens und so konnte er sich voll und ganz der wunderschönen Frau widmen. Sie wirkte anders als vorher. Gedankenvoller und ein wenig erschöpft. „ Hat die Party sie etwa geschafft Miss Featherstone?“ fragte er mit einem leichten schmunzeln. Ruhig lehnte er sich gegen die Lehne des Sitzes und beobachtete sie einen Augenblick lang. Dann wanderte sein Blick nach vorne zu der Scheibe hinter der Samuels saß und das Auto fuhr. Kurz zwirbelte er etwas den Bart zwischen Zeigefinger und Daumen, bevor er dann einen kleinen Knopf drückte, damit die Komplett undurchsichtige Wand empor fuhr. Etwas das Tony normalerweise nur benutzte wenn er mit irgendeiner Frau hier hinten saß und sich mit ihr vergnügte. Dann wanderte sein Blick wieder zu ihr und wieder beobachtete er sie. Legte den Kopf leicht schief und lehnte sich etwas vor, sodass er sich mit den Armen auf seinen Beinen abstützen konnte. „ Emma...sie haben sich verändert...was ist los?Ich weis es mag jetzt irritierend sein, da ich mich nie großartig um andere kümmere aber...mich interessiert es grade sehr was in ihrem kleinen Köpfchen vor sich geht...also..warum sind sie jetzt so ..anders?“ fragte er sie direkt und lies sie nicht aus den Augen. Sah ihr unbewusst tief in diese und hatte sofort wieder das Bild vor Augen, als er sie geküsst hatte. Ein kleines kribbeln in den Fingern verriet ihm, dass er es jetzt am liebsten noch mal machen würde. Einfach noch mal eine Hand an ihr Kinn legen würde um sie noch einmal zu küssen. Doch was würde dann passieren? War sie die nächste die einfach in seinem Bett landete und dann? Er wollte sie nicht gehen lassen noch wollte er sie verlieren. Am allerwenigsten wollte er das sie irgendjemand anderem gehörte. Nein, sie gehörte ihm. Ihm alleine und er würde jeden der ihr zu nahe kam an die Gurgel gehen. „ Haben sie eigentlich einen Freund, der sich über das Bild in der Zeitung morgen früh aufregen könnte?“ fragte er dann schließlich. Es war die perfekte ausrede um herauszufinden, wen er noch in seine Grenzen weisen musste um Emma alleine für sich zu behalten. „ Wann geht morgen eigentlich unser Flug? Schließlich müssen wir doch zum Stützpunkt..die Waffen Demonstration ist übermorgen oder etwa nicht? Wir beide ..allein...in meinem Privatflugzeug...da fallen mir ein paar dinge ein die wir tun könnten...haben sie einen Freund?“ fragte er und stellte fest das er wieder einmal sofort das ausgesprochen hatte, was er gedacht hatte. Dabei hatte er das doch grade nicht mit Emma machen wollen Aber die einzige die das jetzt wohl aufhalten konnte, war Emma selbst.

[setzt sich zu Emma | redet mit ihr | macht Andeutungen ]

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BeitragThema: Re: Es war einmal...   So Aug 19, 2012 6:02 am

Sie wurde in dem Moment misstrauisch, als Tony die schwarze Scheibe hochfahren ließ.
Samuels war einer der diskretesten Männer, die sie kannte. Sie hatte ihn genau deswegen eingestellt. Was hatte Tony vor, dass er die Scheibe hochfahren ließ?
Und, wie ihr schlagartig bewusst wurde, kannte sie dieses Verhalten.
Er tat es immer, wenn er mit einer schönen Frau hier hinten alleine war.
Nur dann. Sonst nie.
„Nein, ich bin überhaupt nicht erschöpft! Sehe ich etwa so schrecklich aus?!“ fragte sie gespielt, aber nicht übertrieben erschrocken und fuhr sich mit der zierlichen Hand über ihre Wangen und durch ihr Haar, berührte ihren Hals und legte den Kopf schief.
Hinter der Fassade gab Emma sich einen Ruck. Sie saß hier, mit Tony allein. So hatte sie es sich doch gewünscht. Jetzt sollte sie diesen Moment auch genießen und sich nicht wieder von ihren Gedanken treiben lassen.
Doch Tony kam zu schnell auf ein Thema zu sprechen, dass sie selbst für gewöhnlich mied. Ihre Gefühle. Sie hatte sich also doch nicht so gut unter Kontrolle gehabt, wie sie gehofft hatte.
Hatte sich doch etwas anmerken lassen, wie sehr sie diese einfache Berührung ihrer Lippen beschäftigte. Sie wusste, dass das Gespräch nicht auf eine emotionale Ebene kommen durfte. Was würde sie sagen? Was durfte sie sagen? Was musste sie sagen, um ihn nicht zu verlieren, sondern ihn an sich zu binden?
Sie hatte schon zu einer Antwort angesetzt, als Tony ihr tief in die Augen sah und sie mit seinen Blicken durchbohrte. Hilflos atmete sie ein und versuchte, sich zu sammeln. Aber er ließ ihr keine Chance, ihre Worte hatten sie verlassen und nun war sie ihm ausgeliefert.
Sie betete gen Himmel, dass er ihr Schweigen als Misstrauen und Vorsicht deutete. Aber wahrscheinlich hatte er sie ja doch längst durchschaut.
Seine nächste Frage war entwaffnend.
Natürlich hatte sie keinen Freund, wie denn auch, wenn keiner an diesen Mann, der hier vor ihr saß heran kam? Keiner war gut genug, charmant genug, intelligent genug oder schön genug. Es gab nur Tony. Sie liebte es mit Männern zu spielen, sie zu verführen und willenlos zu machen. Aber es wurde nie etwas Ernstes.
Doch er begann sie weiter zu quälen. Wieso tat er das?
Er erzählte ihr von seinem Privatflugzeug. Eine Andeutung. Wieder die Frage nach ihrem Freund.
Die Waffendemonstration. Emma klammerte sich daran fest.
„Ja, Sie haben Recht. Die Demonstration ist morgen. Das wird nicht ganz so…nun, wie soll ich sagen…seltsam wie heute. Die Polizei wird ein großes Aufgebot zu Ihrem Schutz schicken, Sie werden also nicht von Samuels verfolgt werden“ sie erlaubte sich ein freches Grinsen, ein Zwinkern.
Stille. Sie wusste es. Sie würde nicht mehr aus der Sache herauskommen. Er wollte wirklich eine Antwort auf die Frage. „Und nein, Tony, ich habe keinen Freund. Wieso sol-“ sie brach ab und schwieg beschämt.
Wieder kam Ärger in ihr auf. Eine eigentlich taffe Frau, schlagfertig, selbstbewusst und mit eigenem Willen wurde durch ihre Leidenschaft in ein ängstliches Mädchen verwandelt.
Seine Andeutung, der Privatjet, nur für sie beide.
Zuerst war ihr Herz höher geschlagen und eine kleine Stimme in ihrem Kopf hatte glücklich gejuchzt: „Endlich am Ziel!“
Doch eine viel größere Stimme, viel mächtiger hatte die kleine Stimme übertönt. Sie hatte geschrien und gebrüllt. „Er wird dich benutzen, wie all die anderen Mädchen! Du wirst ihn nach der Nummer nie wieder sehen! Nie wieder! Du wirst ihm verfallen!“Emma korrigierte die Stimme traurig im Kopf, sie war ihm doch längst verfallen, während sie Tony lächelnd gegenüber saß.
Die Vorstellung an den Jet ließ sie nicht mehr los, nahm sie gefangen.
Von Tony konnte sie keine Hilfe erwarten. Er war derjenige, der ihr den Gedanken eingepflanzt hatte.
Konnte es sein, dass es unausweichlich war?
Denn sie wusste eine Sache sehr, sehr sicher: widerstehen konnte sie ihm nicht mehr lang. Vielleicht hielt sie es nicht mal mehr heut Abend aus.

[ist sprachlos wegen tonys frage | beantwortet sie trotzdem | weiß, dass sie ihm nicht mehr lang widerstehen kann]
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BeitragThema: Re: Es war einmal...   So Aug 19, 2012 11:39 am

Weiter hin beobachtete Tony seine Assistentin und musste ein schmunzeln unterdrücken. Nein sie sah nicht geschafft aus, sie wirkte nur vom Verhalten her so. Sie sah wie immer bezaubernd aus – etwas das niemandem entgehen konnte. Nur zu gerne hätte er in ihre Gedanken gesehen. Was ihr grade durch den Kopf lief, nachdem er solche Andeutungen gemacht hatte. Doch er konnte nichts erkennen. Weder ein eindeutiges Zeichen das diese Vorstellung ihr zusagte, noch das sie ihr missfiel. Wie sollte er so etwas machen können? Wie sollte er auf sie zu gehen oder sie von sich fern halten? Eigentlich wollte er nichts mit ihr anfangen oder viel mehr sie einmal in seinem Bett haben. Wenn er das tun würde, hätte er niemanden mehr. Sie war die einzige Person die er wirklich hatte und auf die er sich verlassen konnte. „ Ja..hoffentlich wird Weihnachten dieses mal vorgezogen. Wenn ihnen die Waffen gefallen sollten werden wir sicher wieder einen guten Auftrag an Land ziehen.“ aber trotz der guten Aussicht verzog er das Gesicht bei dem Gedanken daran das man ihm Soldaten schicken wollte, die ihn von dem Flughafen abholen sollten, sobald sein Privatflugzeug in dem Sogenannten Testgebiet gelandet war. Zwar fuhren sie immer noch eine ganze Weile in die Wüste hinein um etwas abseits von der Gefährlichen Grenze zu kommen, denn schließlich herrschte in dem Teil der Welt Krieg. Doch diese Wachen missfielen ihm sehr. Trotzdem würde er sich wohl kaum dagegen wehren können. „ Sie werden doch auch mit mir durch die Wüste fahren oder bleiben sie beim Flugzeug? „fragte er dann schließlich und legte den Kopf etwas schief. Doch als sie erklärte das sie keinen Freund hatte musste er noch mehr grinsen. Das konnte er nun wirklich nicht unterdrücken. Vor allem als er ihren Satz gedanklich beendete den sie halb abgebrochen hatte.
Ein wenig zufrieden lehnte er sich wieder gegen die Lehne der Sitze und betrachtete Emma wieder. „ Sie haben also keinen Freund...das ist natürlich praktisch. Wenn die Bilder morgen in der Zeitung sind, dann hätten sie glaube ich einen kleinen Erklärungsnotstand. „ wieder kam ihm dieser Kuss in den Sinn und nur zu gerne hätte er sie jetzt geküsst. Sie einfach zu sich heran gezogen und wieder seine Lippen auf ihre Gelegt. Fordernd und dennoch sanft. Schon alleine bei der Vorstellung kribbelte es ihn nur so in den Fingern und er konnte wieder ihre Lippen an seinen erahnen. Hatte den süßlichen Geschmack ihrer Lippen wieder und doch entglitt er ihm sofort als das Auto anhielt. Mit einem leisen räuspern erhob er sich dann und stieg aus dem Auto. „ Wir müssen morgen Früh raus nicht wahr?“ fragt er dann und verzog bei dem Gedanken ein wenig das Gesicht und reichte ihr eine Hand um ihr beim aussteigen zu helfen. Sein Blick wanderte kurz über die Traumhafte Landschaft doch nur bis Emma ausstieg. Dann war ihr sein Blick wieder sicher. Zwar begann es grade erst zu Dämmern aber das war doch die beste Zeit um eigentlich etwas Whiskey zu trinken oder vielleicht einen Wein. Sich seinem Keller zu widmen und dort noch neue Ideen auszuhecken. Sein Blick wanderte zu Emma und er legte den Kopf leicht schief „ Was haben sie heute Abend noch vor? „ fragte er sie direkt. Er machte keinen Hehl daraus das er überlegte den Abend noch etwas mit ihr zu verbringen, bis er sich wieder in seinen Keller zurück ziehen würde.

[mit Emma im Auto | redet | hilft ihr beim aussteigen | überlegt den Abend mit ihr zu verbringen]

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BeitragThema: Re: Es war einmal...   Mo Aug 20, 2012 2:34 am

Sie lachte ein melodisches Lachen, das wie ein Glockenspiel im Wind in der Luft hing.
Ach, Tony, natürlich komme ich mit Ihnen mit. Was sollte ich denn auch allein in ihrem schönen Jet machen?“ In Wahrheit war es nicht die Langeweile. Es war viel mehr das Bedürfnis, in seiner Nähe zu sein. Und die Angst, dass ihm oder ihr etwas passieren konnte. Aber das durfte er nicht wissen.
Das Geräusch des Motors wurde leiser und erstarb schließlich.
Sie waren zurück. Wie eine große Festung thronte Tonys Anwesen auf den Felsen.
Das eigentlich weiße Haus wurde von der Sonne in ein Orange getaucht, wie man es nicht beschreiben konnte.
Sie drehte sich um und sah das Meer, wie es sich vor ihr ausbreitete.
Ihr wurde warm ums Herz.
Die Sonne hing wie ein großer, feuerroter Ball am Himmel und ließ die Landschaft glühen.
Ihr Atem stockte ihr, als sie mit großen Augen die Schönheit in sich hineinsog. Für Tage, an denen es nur grau war.
„Ist das nicht wunderschön? Es gäbe keinen Ort, wo ich nicht lieber sein wollte, als hier.“ Wisperte sie. „Und wegen Ihrer Frage nach meinen Plänen für heute Abend…ich denke, ich werde mich auf den Balkon setzen und diese wundervollen Momente auf mich wirken lassen. Ein bisschen Gesellschaft wäre schön…“ fügte sie flüsternd hinzu. Sie wandte ihren Blick von dem Naturschauspiel ab, sah Tony kurz an und ging dann an ihm vorbei, in die Garage, durch die Gänge, die Treppen hoch und fand sich im Wohnzimmer wieder. Vor der großen Glaswand.
Die Sonnenstrahlen stahlen sich in den Raum.
Sie zog ihre High-Heels aus und stellte sie an die jetzt rote Wand hinter ihr.
Dann huschte sie durch den Raum, streckte den Arm aus und öffnete die Tür.
Eine warme, salzige Brise schlug ihr ins Gesicht, als sie nach draußen trat.
Sie breitete die Arme aus und gab sich dem Wind hin.
Ihr Kleid flatterte hinter ihr und sie war sich sicher; sie musste wunderschön aussehen.
Doch was brachte ihr das? Tony würde sich wieder seiner Technik im Keller widmen.
Auch, wenn sie eine Anspielung gemacht hatte, er liebte seine Roboter zu sehr.
Er könnte ihr widerstehen, er war nicht so schwach wie sie.
Sie trat weiter nach vorn, bis sie ihre Hände an das Geländer legen konnte. Sie spürte, wie ihr Kleid ein wenig verrutschte, doch es spielte keine Rolle. Es war niemand hier, außer ihr. Sie lächelte wehmütig, als es ihr klar wurde.
Sie stellte sich vor, wie Tony sie beobachtete, sich leise an sie heran schlich und seine Arme von hinten um sie legte. Vielleicht würde er sie umdrehen, ihr wieder so tief in die Augen sehen und sie wieder küssen-
Sie schüttelte den Kopf, fuhr sich energisch durch das wehende Haar. Wieso tat sie sich das an? Sie machte es sich selbst schwer.
Emma drehte sich zur linken Seite um und erblickte eine der weißen Liegen.
Mit einem wohligen Seufzen legte sie sich elegant hin, achtete nicht auf ihr Kleid.
Sie lag einfach nur da und genoss die Sonne, das Tosen der Wellen, das Kreischen der Möwen und das Rascheln der Bäume.
Sie war glücklich.

[fordert tony indirekt dazu auf, den abend mit ihr zu verbringen | geht hoch auf den balkon | genießt]
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BeitragThema: Re: Es war einmal...   Mo Aug 20, 2012 4:34 am

Tony beobachtete Wie Emma das Meer betrachtete und von dem Ausblick vollkommen hin und weg zu sein schien. Er selbst hatte für solche belanglosen Ausblicke eher weniger Verständnis. Dennoch schenkte er zumindest ihren gewisperten Worten Gehör. Daher folgte er ihr mit seinen Blicken – beobachtete einen Augenblick nachdenklich ihren Gang. Kurz kratzte er sich nachdenklich mit dem Finger am Kinn bevor er ihr dann schließlich durch die Garage folgte. Während sie an seinem Arbeitskeller vorbei ging, bog er schließlich zu der Tür ab und tippte recht schnell und gelangweilt den Code ein. Gemächlich durch schritt er dann die Tür als diese sich öffnete. „ Willkommen zurück Mr. Emsworth.“ sagte Jarvis und Tony knickte nur knapp und zog dabei sein Jackett aus. Es fand platz auf seinen Stuhl und während er seine Haare kurz noch ein wenig mehr zerzauste öffnete er mit der anderen Hand die ersten Knöpfe seines Hemds. Danach öffnete er den Krawattenknoten, lies die Krawatte aber um seinen Halshängen. Gelassen goss er sich ein Glas Whiskey ein und musterte seinen Keller einen Augenblick lang. Bevor sein Blick zur Decke wanderte. Kurzer Hand stahl er sich lautlos einfach nach oben und beobachtete wie Emma dort stand. Wie der Wind mit ihrem Kleid spielte und es ihren Körper nur noch mehr in Szene setzte und wunderbar umspielte. Schwer schluckend beobachtete er sie weiter und auch die Tatsache, dass ihr Kleid verrutscht war und schließlich interessante Einblicke bot, als sie sich schließlich hinlegte. Offenbar hatte sie ihn bis her noch nicht bemerkt und so nahm er noch einen weiteren Schluck von dem Whiskey und genoss den Anblick den Emma ihm bot.
Schließlich gab er sich einen Ruck und ging lautlos zu ihr. Von oben her sah er sie an und näherte sich dann ihrem Ohr „ Interessante Aussichten sie sie ihrem Boss hier bieten „ sagte er mit einem spitzbübischen grinsen. Nur um dann sein Whiskyglas auf einen kleinen Tisch zu stellen. „ Möchten sie auch etwas trinken? Wein oder doch etwas stärkeres?“ fragte er dann mit schief gelegtem Kopf. Trotzdem konnte er nicht wirklich abstreiten, dass er es grade genoss sie so zu sehen. Wie sie dort lag, mit dem verrutschten Kleid und ihrem ansehnlichen Körper.
Eigentlich mochte Tony ihre Art, wie sie es immer wieder schaffte ihn zu Sachen zu bringen, die er eigentlich von Grund auf her verabscheute. Wie sie ihn immer wieder unbewusst verzauberte. Nicht mit ihrem aufgesetzten Gehabe, dass sie gerne an den Tag legte wenn sie beiden von der Presse umzingelt waren. Nein er mochte ihr nicht aufgesetztes verhalten, wenn sie hier alleine waren oder ihre fast schon schüchterne – auch wenn diese nur selten zu sehen war und auch meistens nur für ein paar kurze Augenblicke. „ Es tut mir leid...das die Presse darauf gedrängt hat, dass ich sie küssen soll. Das ich sie geküsst habe tut mir nicht leid...“ sagte er dann schließlich und reichte ihr schließlich ein Glas Wein. Auch wenn er sie dabei natürlich im Auge behielt. „ Denn eigentlich muss ich zu geben das der Kuss gar nicht so übel war...“. Diese aussage alleine war bei Tony eigentlich so viel wie ein 'atemberaubend gut' oder etwas vergleichbares. Doch das würde er ihr nicht sagen.

[bei Emma | beobachtet sie | gibt ihr ein Weinglas ]

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BeitragThema: Re: Es war einmal...   Di Aug 21, 2012 5:57 am

Als sie die Schritte vernahm und Tonys gehauchte Worte hörte war es zu spät, das Kleid zu richten.
Das Blut schoss ihr ins Gesicht. Sie biss sich verlegen auf die Lippe und schaute zur Seite, so dass Tony ihr Gesicht nicht sehen konnte.
Hielt er sie jetzt für billig?
Sie war sich so sicher gewesen, dass niemand hier war außer ihr. So sicher. Doch sie hatte sich geirrt.
Wie lange hatte er sie schon beobachtet? Hatte er gesehen, wie sie ihre Arme ausgebreitet hatte und sich für einen kurzen Moment wie Rose auf der Rehling der Titanic gefühlt hatte. Nur ohne Jack.
Beschämt sah sie wieder zu Tony und nahm ihm das Glas Wein ab.
Sie nippte daran, genoss das Gefühl des Weins und stellte das Glas auf das Tischchen.
„Ich- ich wusste nicht, dass Sie hier sind“ flüsterte sie fast unhörbar. „Und der Kuss…nun…es war-“ Doch sie merkte, dass sie zu weit ging, dass sie wieder zu viel gesagt hatte und ließ Worte in der warmen Luft schweben.
Sie richtete ihren Blick wieder auf das Meer.
Sie konnte Tony nicht länger ansehen. Sie lag vor ihm, das Kleid verrutscht und sie redete mit ihm über den Kuss, der so viel in ihr ausgelöst hatte.
Sie fühlte sich durchtrieben.
Ihr Gesicht brannte unter seinem intensiven Blick.
Sie schämte sich zu sehr. Sie hatte ihre Rolle als professionelle Assistentin nicht gut genug gespielt. Sie war nicht professionell. Sie war unbeherrscht und undiszipliniert.
Aber wie, dachte sie verzweifelt, könnte sie auch diszipliniert sein, wenn Tony doch mit fast aufgeknöpftem Hemd vor ihr saß und sie seine muskulöse Brust sehen konnte.
Ein Anblick, so schön, dass es ihr schwer fiel, nicht hinzusehen, ihre langen, grazilen Finger nicht auszustrecken und staunend über die weiche Haut zu streichen.
Schweigen. Eine brüllende Stille. Drückend und unangenehm. Für sie.
Emma ertrug es nicht länger, ihre Gedanken rasten wieder durch den Kopf, aber sie dachte an nichts.
Sie atmete zwar, aber bekam doch keine Luft.
Sie schaute wieder zu Tony auf und fragte halbherzig: „Wieso sind Sie nicht bei ihren Robotern unten? Ich hätte nicht gedacht, dass sie mein Angebot wahrnehmen…“ Sie versuchte, ihr schelmisches Lächeln zurückzugewinnen.
Sie setzte sich auf, das Kleid verrutschte noch mehr und sie zog es hastig und so gut es ging zu Recht.
Noch einen Blick auf das wundervolle Szenario, das die Natur ihr bot, dann wandte sie sich endgültig Tony zu.
Er war näher, als sie gedacht hatte und sie zuckte automatisch zurück und sah ihn mit ihren schönen Augen an.
Wieder war es still geworden. Doch es war keine drückende, unangenehme Stille.
Viel mehr war sie von einer seltsamen Spannung geladen.
Sie schluckte und musste wieder lächeln.
Niemand war perfekt.
Sie durfte sich ein wenig Unprofessionalität erlauben.
Sie war all die Monate zuvor nahezu perfekt gewesen.
Wieso konnte sie sich jetzt nicht einfach ihrer selbst hingeben?
Die Rolle der Vorzeige-Assistentin ablegen und einfach nur sie sein?
Sie würde es tun. All ihre Versuche, es nicht zu tun, würden nutzlos sein. Sie konnte es sich einfacher machen.

[schämt sich, weil tony sie beobachtet hat | entschließt sich, den abend zugenießen]
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